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vor 11 Jahren, 9 Monaten
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Oberliga SH

SG BraHU II - SG Hochdonn/S/B 32:32

Startbeitrag von Oberliga SH am 06.11.2006 14:39

Stieper trifft nach Belieben
Handball-Oberliga: Nach klarer Führung spielt die SG Hochdonn im Kellerduell beim Vorletzten 32:32 Ulzburg (we) Dann wurden doch wieder Erinnerungen wach an den ersten Spieltag der Handball-Oberliga – als das ganze Dilemma begann, indem die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg nach klarer Führung gegen Hürup verlor. Im Kellerduell bei der SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg II reichte es gestern wenigstens zum 32:32 (16:14).

Hochdonn-Trainer Helge Thomsen („Wir haben gezeigt, dass wir auswärts punkten können“) hielt sich am Positiven fest; immerhin konnte seine Mannschaft die sechste Niederlage vermeiden. Allerdings lag Hochdonn in der 41. Minute mit 25:19 vorn, nach dem 25:24 in der 45. Minute bald wieder mit 29:24 und auch in der 58. Minute noch mit 32:29. Das muss eigentlich reichen.

Es reichte nicht, weil die Hochdonner, deren aggressive 5:1-Abwehr viel Kraft raubte, im zweiten Durchgang auch noch durch eine Menge Zeitstrafen (Stieper, Eckhold, Kock, Brütt, Rill) dezimiert wurden – Thomsen haderte ein wenig mit seinen Spielern, die sich nicht in jeder Situation clever verhielten. Beim erwähnten 32:29 standen kurze Zeit nur vier Gäste-Spieler auf der Platte – klar, dass der Anschlusstreffer für den Vorletzten nicht lange auf sich warten ließ.

20 Sekunden standen den Hochdonnern, nachdem Bramstedt II egalisiert hatte, noch für einen letzten Angriff zur Verfügung. Ein Treffer entstand nicht daraus, aber wenigstens verlor die Spielgemeinschaft nicht den Ball – so war es zum Saisonauftakt gegen Hürup gewesen. Unter diesem Schock litt die SG Hochdonn noch lange.

Gestern erkannte Helge Thomsen jedoch klare Aufwärtstendenzen. Er lobte A-Jugend-Torhüter Bastian Burchert, der 19 Paraden zeigte, in der Endphase allerdings auch machtlos war. Michael Stieper überragte mit 15 Toren, hatte beim letzten seiner acht Fehlversuche mit einem Pfostenwurf extremes Pech – es wäre der 33. und entscheidende Hochdonner Treffer gewesen. Auch Christian Gorski verdiente sich trotz eines letzten Fehlschusses Anerkennung. „Wer in diese Mannschaft herein will, muss gehörig Gas geben“, sagte Thomsen, der wenig auswechselte und einen Kräfteverschleiß zugunsten der geschlossenen Mannschaftsleistung in Kauf nahm.

Wermutstropfen: Kevin Kock erweiterte die Verletztenliste mit einer Bänderverletzung, die möglicherweise eine Pause am Sonnabend zur Folge haben wird. Dann kommt der TSV Mildstedt, bevor es am Donnerstag darauf zum Nachholspiel nach Altenholz geht.

SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg II: Neumann – Nocke (1), Ullrich (3), Hipler, Kirschfink, Heitbrock, Schomann, Fromborg (3), Becker (6/2), Wiebe (9/1), Thöneböhn (7), Scholz (3).

SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg: Burchert, Tietjens – Rühmann, Brütt (2), Gorski (3), Roden, Stieper (15/6), Butzek, Eckhold (5), Mohr (2/1), Kock (2), Rill (3).

Schiedsrichter: Engel/Wenn (Kiel).

Zuschauer: 80.

Zeitstrafen: Bramstedt II 6 – Hochdonn 9.

Quelle: www.sh-nordsee.de

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