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Forum der Schleswig-Holstein-Liga
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9
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
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Ohrstedter, Hüruper, DerFan1, Zuschauer, Wifter, Wift Fan

Wift schlägt Duvenstedt

Startbeitrag von Wift Fan am 02.12.2006 20:05

...leider finde ich den Eintrag nicht mehr, der lautete Wift hat ja nur die leichten Gegner geschlagen!!!
Ich glaube das sollte mit dem heutigen Spiel wiederlegt sein!!
Wift schlägt Duvenstedt vor knapp 600 Zuschauern 33 : 24 jaaaaaaaaaaaaa !!!!!!

Antworten:

Glückwunsch nach Wift für den Sieg, ihr habt verdient gewonnen.
Leider waren die Pfiffe euer Fans gegen die Mannschaft von Alt Duvenstedt extrem unsportlich. Das habt ihr doch eigentlich nicht nötig.

von DerFan1 - am 02.12.2006 20:40
wer anderen ins gesicht schlägt wird ausgepfiffen!!!!!!!!
und nachher waren die pfiffe gegen das Duvenstedter zeitspiel. den ist ja nichtsmehr eingefallen.
sollte aber nicht als unsportlich rüber kommen. ist halt die KSV Hölle.


von Wifter - am 02.12.2006 21:01
Die Duvenstedter Spieler wurden immer bei Ballbezitz ausgepfiffen und dann wundert man sich, dasss nach dem Spiel kein sportlicher Gruß erfolgt? Das hat auch nichts mit KSV-Hölle zu tun sondern ist einfach unfair. Die eigenen Spieler anfeuern, Randale ohne Ende ok, aber nicht den Gegner auspfeifen ...


von DerFan1 - am 03.12.2006 13:35
Also wir aus Ohrstedt haben keinerlei schlechte Erfahrungen mit den Wifter-Zuschauern machen können. Bisher waren die Zusammentreffen immer angenehm, gerade weil sich das Publikum immer fair verhalten hat.... Ist mir zumindest neu, dass es in Wift so zugeht!

von Ohrstedter - am 03.12.2006 18:23
Da kann ich mich aber noch an andere Szenen aus der Aufstiegsrunde erinnern. Da wollten am Ende auch einige Wifter "mitspielen"...
Aber in der KSV Halle ist sonst immer ein faires Publikum. Und man wird jawohl nochmal pfeifen dürfen!!!

von Zuschauer - am 03.12.2006 19:03
.....das war aber in Ohrstedt und die beiden Mannschaften waren da nicht wirklich unschuldig! Aber das ist nun Schnee von gestern. Das Rückspiel in Wift habe ich als Spieler sehr angenehm empfunden.

von Ohrstedter - am 03.12.2006 21:15
24:33 – Alt Duvenstedt bricht nach der Pause völlig ein

Oberliga der Männer: Ernüchternde Niederlage im Spitzenspiel bei SG WiFT / 14:12-Führung innerhalb von wenigen Minuten verspielt

Neumünster/bc – Die Heimniederlage gegen Ratzeburg hat scheinbar doch Spuren hinterlassen. Im Spitzenspiel der Handball-Oberliga der Männer ließ sich der TSV Alt Duvenstedt bei der SG WiFT zum Schluss regelrecht „abschlachten.“ 24:33 (14:12) mussten sich die Duvenstedter vor 500 Fans in der KSV-Halle geschlagen geben.

TSV-Trainer Hagen Jessen, der unter der Woche von einer Charakterfrage und Wiedergutmachung sprach, war wieder einmal ratlos, schlich nach Abpfiff kopfschüttelnd in die Kabine. „Die zweite Halbzeit war wie abgeschnitten. Ich kann es nicht erklären, wie man nach so einer ersten Hälfte noch derart einbrechen kann“, suchte Jessen nach Erkenntnissen, warum bei seinen Spielern auf einmal alle Dämme brachen.

Vor dem Wechsel war es eine rassige und temporeiche Oberliga-Partie. „Da hat meine Mannschaft noch leidenschaftlich gespielt. Im Angriff haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, berichte Jessen von einer sehr guten ersten Hälfte, in der der TSV bereits mit 11:8 vorne lag.

Mit dem Pausenpfiff durchliefen die TSV-Handballer dann scheinbar eine Metamorphose, kamen schlafmützig aus der Kabine und verspielten den Halbzeit-Vorsprung von 14:12 innerhalb weniger Minuten. Der Spitzenreiter aus Neumünster, der permanent wechselte, um das Tempo hoch zu halten, ging 16:14 in Front. Das letzte Mal waren die Gäste beim 21:19 (43.) dran, dann nahm das Unheil seinen Lauf. Unvorbereitete Torwürfe und riskante Kreisanspiele führten dazu, dass WiFT über 27:21 und 29:22 einen 33:24-Kantersieg feiern durfte. Regelrecht „abschlachten“ ließen sich die Gäste in den letzten Minuten. „Uns fehlt ein Führungsspieler“, mahnte Jessen deutlich an. Selber musste er mit einer Fußverletzung passen. Ein Spieler, der das Sieger-Gen im Blut hat und in brenzligen Situationen Ruhe ausstrahlt, fehlt dem TSV. Auffällig ist, dass wegweisende Spiele in den letzten Jahren häufig verloren gingen. Besonders mit einer großen Kulisse scheinen die Alt Duvenstedter Probleme zu haben. „Wir müssen versuchen, die Blockade durch Gespräche zu lösen“, sagt Jessen.

TSV Alt Duvenstedt: Dobratz (1.- 20., 45.- 60.), Held (20.- 45.) - Fischer (5), Eichstädt (7/4), Hentschel (2), Storm (3), Seemann (2), Fock (3), Pollmann (2), Götzien, Lenßen, Staben, Pöhlmann.

(Quelle: Landeszeitung, sh:z)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 04.12.2006 10:38
33:24 – Wift spielt Alt Duvenstedt müde

Die SG Wift behält in der Handball-Oberliga der Männer nach dem unerwartet deutlichen 33:24-Sieg gegen den ärgsten Verfolger TSV Alt Duvenstedt die Tabellenführung.

Neumünster – Wittorf/FTN setzte mit diesem Erfolg eine Duftmarke und dürfte in dieser Form tatsächlich ein gewichtiges Wort bei der Vergabe des Meistertitels mitsprechen.

„Endlich haben wir mal eine Spitzenmannschaft geschlagen“ – dieser Satz von Trainer Peter Bente nach dem deutlichen Sieg seines Teams gegen den bisherigen Tabellenzweiten Alt Duvenstedt kam von Herzen. Gewünscht hatten es sich alle, doch gerechnet hatte damit bis zur Halbzeit (12:14) noch nicht jeder. Gegen das Team aus Alt Duvenstedt, welches laut Hallenheft „zum Besten gehört, was die Oberliga zu bieten hat“, kam die SG Wift nur zögerlich in Fahrt. In den ersten Spielminuten wurden erst einmal die Fronten geklärt, was von den Schiedsrichtern bis zur zehnten Minute bereits mit vier Gelben Karten und vier Siebenmetern geahndet wurde. Bis zur 20. Minute verlief das Spiel ausgeglichen, und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Damit schien der Alt Duvenstedter Trainer Hagen Jessen ganz und gar nicht zufrieden und versuchte mittels Torwartwechsel und Time Out neue Impulse bei seinem Team zu setzen. Peter Bente hingegen brachte Jan-Christoph Trede ins Rennen. Der warf gleich zwei Treffer in Folge, bekam dann aber eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt und hatte somit nur einen Kurzeinsatz. Wift erzielte im Verlauf der ersten 30 Minuten zwar immer wieder den Anschlusstreffer, aber das Ausgleichs- oder gar Führungstor wollte einfach nicht fallen. Und so ging es mit zwei Toren Rückstand in die Pause (12:14).

Wie aufgedreht kam das Bente-Team dann wieder aufs Spielfeld zurück und zeigte Alt Duvenstedt und den knapp 500 Zuschauern ansehnlichen Handball. Viel Bewegung, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, lange gespielte Angriffe und viel Tempo prägten nun das Bild auf der Wittorfer Seite. Den ersten Führungstreffer erzielte Trede in der 35. Minute (15:14) mit einem richtigen Kracher. Von da an war der Schalter bei Wittorf/FTN umgelegt, und nun folgte Tor um Tor – eines schöner als das andere (20:16/40. und 29:23/57.). Der Einspieler bei den diversen Wischeinsätzen (Xavier Naidoo mit „Was wir allein nicht schaffen, schaffen wir nur zusammen") spiegelte das Geschehen wunderbar wider. Besonders die „junge Achse“ (oder auch Kids-Club genannt) erfreute Zuschauer und Trainerteam mit ihren Aktionen. „Die sind heute da hingegangen, wo es weh tut. Sie werden einfach reifer“, freute sich der stolze Trainer Peter Bente. Auch die beiden eingesetzten Torhüter Florian Meyer und Christian Gilly wurden mit Lob von ihm bedacht. Alt Duvenstedt wurde in der zweiten Halbzeit von der SG Wift müde gespielt und kam mit den langen, schnell vorgetragenen Angriffen der Einheimischen gar nicht zurecht. „Wenn wir dann die 100-prozentigen Chancen in Tore ummünzen, gehen wir auch weg“, analysierte Peter Bente. Alt Duvenstedt hingegen leistete sich zu viele Fehlwürfe und zu früh abgebrochene Angriffe, um noch einmal wirklich herankommen zu können. Die Zuschauer hielt es in den letzten zwei Minuten nicht mehr auf den Sitzen, und mit „Blau-Weiß“-Rufen trieben sie die Spieler nochmals an, woraufhin diese noch drei Treffer erzielten. Die Folge: Ausgelassen wurden das 33:24 und die damit verbundene Tabellenführung zusammen mit den Fans gefeiert.

Feiern kann übrigens nun auch Katharina Knapp von der SG Wift. Als eine von drei Favoriten unter den Bewerbern für das Trikot von Sven Steffen lag sie bei einer gestellten Schätzfrage am dichtesten und ist nun stolze Besitzerin des heiß begehrten Trikots, das jüngst via Internet ausgelobt worden war (wir berichteten).

SG Wift (Tore in Klammern): Meyer, Gilly, Koyun – Steffen (1), Lass-Hennemann, Trede (4), Rahn (7/davon 4 Siebenmeter), Tomaschewski (3), Mönke (4), Borde (5), Lorbeer, Rostock (3), Bente (3), Jüschke (3). Schiedsrichter: Jantzen/Pollock (Leezener SG) Zuschauer: 480.

ILONA KOOPMANN

(Quelle: Holsteinischer Courier, sh:z)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 04.12.2006 10:42
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