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Forum der Schleswig-Holstein-Liga
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Kuno1979, Hochdonner, Oberliga SH

Erster Heimsieg in Hochdonn

Startbeitrag von Hochdonner am 10.12.2006 12:38

Super das Eis ist gebrochen unser erster Heimsieg ist in null
SG Hochdonn : SG Bordesholm Brügge 44 : 34
Das Konzept ging auf alle Spieler konnten umsetzen was im Training besprochen war. Bis auf einen kleinen einbruch mitte der zweiten Halbzeit war nichts zu beanstanden. Wenn ihr so weiter macht ist alles klar. Also schauen wir nach vorn den nach dem Spiel ist vor dem Spiel.
Bis dann
Eure Fans

Antworten:

SG Hochdonn/S./B. - SG Bordesholm/B. 44:34 ( 20:15 )

Sehr schön!!! Dann ma` viel Spaß auf der Weihnachtsfeier!!! :cheers:

Bericht folgt.......

von Oberliga SH - am 09.12.2006 18:28

Re: SG Hochdonn/S./B. - SG Bordesholm/B. 44:34 ( 20:15 )

Operation auf dem Weihnachtstisch
Die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg zerlegt einen Gegner in seine Einzelteile
Burg (sko)
Handball an sich ist ein sehr einfaches Spiel, in dem sich viele Kleinigkeiten zu einem großen Gesamten fügen. Auch darum lassen Trainer akribisch Statistik führen, an denen sie ihren Spielern ein Resultat ganz genau erklären können, und bei den Spielen der SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg läuft auch immer die Kamera mit zur optischen Veranschaulichung.
Das Video vom Oberliga-Kellerduell mit der SG Bordesholm/Brügge indes eignete sich fast schon als kleine Gabe auf der abendlichen Weihnachtsfeier, denn an die 60 Minuten in der Burger Halle wird sich zumindest die Dithmarscher Spielgemeinschaft gerne erinnern. Doch auch die unterlegenen Gäste baten in Person des zweitliga-erfahrenen Thimo Gabriel nach dem 44:34 (20:15) um eine Kopie. „Über das Spiel wird noch zu reden sein“, sagte der Torhüter, der wohl noch immer nicht wusste, welcher Sturm da gerade über den Aufsteiger gekommen war.
Dabei durfte der Ost-Meister sogar noch froh sein, dass die Dithmarscher nicht einmal ein perfektes Spiel an den Tag gelegt hatten, sondern sich noch so manchen unnötigen Ballverlust erlaubten und manchen unbedarften Torwurf. Sonst wäre nicht nur erstmals in dieser bislang so durchwachsen verlaufenen Saison die 40-Tore-Marke überboten worden, sondern leicht auch die 50er-Schallmauer.
Ingesamt aber war es eine überaus ansehnliche Partie, die die Kombination vom Kanal ablieferte, und nicht wenige der insgesamt nur wenigen Zuschauer werden später auf dem Weihnachtsmarkt geschwärmt haben von den Rückraumtoren eines Moritz Brütt oder Michael Stieper, den Gegenstößen eines Philipp Rill oder eines Christian Gorski, dem nicht viele Fehlversuche unterliefen. „Wir haben gelernt, ihn einzusetzen“, sagte Trainer Helge Thomsen und sprach sogar von Vollstreckerqualitäten des Rechtsaußens, der mit einem Heber auf Zuspiel von Matthias Vieth (hielt zuvor Wurf und Nachwurf vom Kreis) auch den Schlusspunkt setzte – auf der Tribüne standen die johlenden Zuschauer und ballten ob dieses Tores triumphierend die Faust in die Höhe.
Aber auch die Genannten waren nur Teil des Ganzen, das sich sehen lassen konnte. Hochdon spielte nicht Handball, es zelebrierte ihn mitunter, und gerade in den neun Minuten nach dem Seitenwechsel, als aus einem 20:15 ein 30:19 wurde, von einem Klassenunterschied zu sprechen, wäre schlichtweg untertrieben.
Es waren also viele feine Schnitte, mit denen der Vorletzte seinen Gegner sezierte. Bordesholm wirkte hilflos, da es so viele Wunden zu schließen galt, dass es gar nicht genug Pfleger gab. Wurde Brütt kurz gedeckt, traf Stieper; nahm man Rill aus dem Spiel, führte Brütt Regie oder es sprang ein anderer in die Bresche. „Mich hat besonders die Leistung von Hendrik Meyn gefreut, der sich von Spiel zu Spiel besser einfindet“, sagte Thomsen.
Sein Kollege Michael Haß dagegen war noch am Tag danach bedient. „Wir haben unerklärliche Leistungssschwankungen“, sah er nach den guten Spielen gegen Hohn und Hürup nun wieder das andere Gesicht des Aufsteigers, das in vielen Kellerduellen zu Tage tritt. Dass mittags Gunnar Röbsch und Oliver Meyer krankheitsbedingt abgesagt hätten, wollte er auch nicht als Ausrede anführen, obschon er die Abwehr umstellen musste. „Wir hatten keine Abläufe, nur Einzelaktionen. Hochdonn hat mit einfachen Mitteln verdient gewonnen.“ So ist Handball eben.
SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg: Burchert, Vieth, Tietjens – Rill (6), Brütt (8/1), Gorski (10), Meyn, Roden (2), Stieper (11/5), Butzek, Eckholdt (3), Meyn (4), Wegers.
SG Bordesholm/Brügge: Thimo Gabriel, Brandt – Röscheisen (3/1), Meier (4/2), Rossmann (2), Krüger (2), Köpke (2), Koch (2), Lau (1), Thielsen (4), Riedel (8), Elwardt (6).
SR: Oltersdorf/Schmidt (Herzhorn).
Zuschauer: 100.
Zeitstrafen: sechs – sieben.
Spielfilm: 1:0 (1.), 1:2 (2.), 3:3 (5.), 4:3 (6.), 6:4 (8.), 6:6 (9.), 8:6 (11.), 8:8 (12.), 10:8 (13.), 12:10 (15.), 13:10 (16.), 13:12 (20.), 15:12 (22.), 16:15 (27.), 20:15 (30.) – 22:15 (32.), 23:16 (33.), 24:17 (34.), 29:18 (38.), 31:19 (40.), 31:21 (41.), 32:23 (43.), 32:24 (44.), 36:28 (50.), 40:29 (54.), 40:31 (55.), 41:33 (57.), 42:34 (59.).

Quelle: DLZ


von Kuno1979 - am 11.12.2006 10:43
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