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Ohrstedter, Oberliga SH

TSV Alt Duvenstedt- SZ Ohrstedt 34:29

Startbeitrag von Oberliga SH am 11.12.2006 11:33

Alt Duvenstedt kommt beim 34:29-Erfolg erst spät auf Touren


Quelle:shz.de

Alt Duvenstedt/bc

– Die Verunsicherung aufgrund der letzten beiden Niederlagen in der Handball-Oberliga war dem TSV Alt Duvenstedt beim 34:29 (16:16)-Sieg über das SZ Ohrstedt anzumerken. Erst nach 40 Minuten konnten die Gastgeber die Kurve kratzen und auf die Siegerstraße einbiegen.

Davor gab’s für TSV-Coach Hagen Jessen eher handballerische Hausmannskost. Seine Abwehr präsentierte sich nicht als Einheit, sondern gestand den Gäste-Angreifern Lücken zu, die das Sportzentrum Ohrstedt immer wieder über geschickt durchgesteckte Pässe von Kai Flatterich auf den starken Kreisläufer Björn-Ove-Peters zu nutzen wusste. TSV-Torhüter Malte Rohwer stand häufig auf verlorenem Posten. Bis zum 8:8 hielt der Gast das Spiel ausgeglichen. Dann setzte sich der TSV erstmals bis auf 16:11 ab. Bedingt durch viele Überzahlsituationen fanden die Ohrstedter allerdings wieder ins Spiel und egalisierten zum 16:16-Halbzeitstand. „Vor dem Wechsel haben wir uns nicht als Team präsentiert“, meinte Jessen, der kurz davor stand, die neben der Bank platzierten Ruben Hagge und Marian Palkus aus der Bezirksliga-Mannschaft einzusetzen.

Die Kabinenpredigt vom TSV-Coach fiel demnach auch etwas lauter als gewohnt aus. Immerhin zeigte die Ansprache Wirkung. Bis zum 21:21 (40.) ging’s noch Tor um Tor, dann aber zog der TSV das Tempo an, setzte sich mit sechs Toren in Folge auf 27:21 ab. Die Anfangs noch wackelige 5:1-Defensive wurde durch eine kompakte 6:0-Variante mit Jan Storm und Rene Staben im Mittelblock ersetzt. „In der zweiten Halbzeit hat wirklich jeder für jeden gekämpft. Da waren wir eine richtige Einheit“, lobte Jessen sein Team. Die Stimmung auf der anschließenden Weihnachtsfeier in der Linde war gerettet.

Mit 18:6 Punkten liegen die Alt Duvenstedter weiterhin in Lauerstellung auf dem dritten Platz hinter der SG WiFT und dem neuen Spitzenreiter Hohn/Elsdorf.

TSV Alt Duvenstedt: Rohwer (1.- 20.), Held (20.- 60.) - Fischer (9/2), Eichstädt (4/2), Hentschel (4), Storm (7), Seemann (2), Fock (4), Pollmann (3), Staben (1), Götzien, Lenßen.

Antworten:

TSV Alt Duvenstedt – SZ Ohrstedt 34:29 (16:16)

Die Berg- und Talfahrt des Sportzentrums aus Ohrstedt geht weiter. Nach dem hohen Sieg am letzten Wochenende folgte eine vermeidbare Niederlage auswärts beim TSV Alt Duvenstedt.
Ohrstedt begann recht verhalten und hatte vor allem in der Abwehr große Probleme mit einem agilen Jens Fischer auf der Mittelposition. Immer wieder gelangten seine Kreisanspiele ans Ziel und brachten die Abwehrspieler in Verlegenheit. „Da waren wir einfach nicht wach genug und kamen immer einen Schritt zu spät“, analysierte Heckel das Treiben seiner Mannschaft, die in diesem niveauarmen Spiel auf Jens-Peter Hansen, Kai Pauls und Helge Schlemeier verzichten mussten. Die Folge war eine Manndeckung gegen Fischer, was sich als richtiger Schachzug herausstellte. Duvenstedt wirkte verunsichert und leistete sich einige Fehler im Spielaufbau. Somit blieb Ohrstedt am Favoriten dran und kam über 8:7 (14.min) zu einem 16:16 Halbzeitstand. „In der Pause hatten wir uns viel vorgenommen“, sagte Heckel. Seine Truppe schien dies auch zu realisieren, da Ohrstedt schnell mit 19:17 in Führung gehen konnte. Doch nun schienen die fehlenden Spieler doch zum Tragen zu kommen. Drei unnötige Ballverluste in Unterzahl und die daraus resultierenden Gegentore brachten Duvenstedt wieder in Führung. Als dann auch noch Kristopher Spoth in der 43. Minute die rote Karte sah, glitt dem Sportzentrum das Spiel völlig aus den Händen. Duvenstedt erhöhte weiter und hatte das Spiel in der 55. Minute (30:24) entschieden. „Uns fehlten am Ende eindeutig die Alternativen im Angriff“, beschrieb Heckel die Schlussphase, sah aber den Grund für die Niederlage eindeutig in der Defensive. „Uns fehlte die geistige Frische. Die Gegenspieler konnten zeitweise ungehindert durch unsere Reihen spazieren!“ Ohrstedt rutscht durch diese Niederlage auf den neunten Tabellenplatz und hofft nun auf eine Besserung im letzten Heimspiel der Hinrunde auf einen Sieg gegen Herzhorn.
SZO: Weinbach (1.-49.), Thomsen (50.-60.) – Peters (3), Flatterich (3), Hamann, Plöhn (4/2), J.Hansen (5), Carstensen, Lohr, Thoröe (4), Spoth (3), Klenz (7/1).


von Ohrstedter - am 12.12.2006 11:16
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