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Kuno1979, Oberliga SH, Regel, Hüruper, abc, Für Spezialisten

SZ Ohrstedt - MTV Herzhorn

Startbeitrag von Kuno1979 am 12.12.2006 09:32

Am letzten Hinrundenspieltag führt uns der Weg zum Tabellenneunten nach Ohrstedt. Tabellenneunter von 16 Mannschaften in der Oberliga hört sich so an, als wäre das Team von Ralf Heckel im ersten Oberligajahr als Aufsteiger auf dem sicheren Weg zum Klassenerhalt. Doch in diesem Jahr ist vieles anders. Schaut man auf die Regionalliga-Tabelle kann dem einen oder anderen Team der Oberliga Angst und Bange werden. In der dritthöchsten Spielklasse stehen nämlich 4 schleswig-holsteiner Vertreter auf den Abstiegplätzen. Dies bedeutet die momentan, daß 6 Mannschaften die Oberliga in Richtung neugegründete Landesliga verlassen müssen. Somit steht das Sportzentrum Ohrstedt keinesfalls im gesicherten Mittelfeld, sondern mitten im Abstiegskampf, aber auch nach oben geht noch eine Menge, denn wir als Tabellenvierter haben auch nur 6 Punkte Vorsprung auf das Sportzentrum.
Mit dem Team von Trainerfuchs Ralf Heckel hatten schon letztes Jahr einmal das Vergnügen und konnten uns im Pokal knapp mit 37:36 nach Verlängerung durchsetzen. Doch schon damals konnte man erkennen, dass der Ex-Bundesligaspieler eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung hat, die sowohl spielerisch als auch kämpferische jederzeit eine hervorragende Leistung abrufen kann. Besonders in ihren Heimspielen waren die Nordfriesen bisher stark. In der heimischen Heinrich-Carstensen-Halle werden sie regelmäßig von einem lautstarken und frenetischen Publikum unterstützt. Unter anderem gewann das Team gegen den THW Kiel, die SG Hochdonn/ Süderhastedt/ Burg und den TSV Altenholz in heimischer Halle, wobei man die beiden letztgenannten Mannschaften mit einer „Klatsche“ nach Hause schickte. Zudem bot man dem damaligen Spitzenreiten SG Wift lange Paroli und verlor äußerst knapp mit einem Tor. Aber auch auswärts scheint es langsam ein wenig bergauf zu gehen, denn am vergangenen Wochenende spielte man lange in Alt Duvenstedt mit, ehe man den TSV ziehen lassen musste.
Prunkstück des Ohrstedter Angriffsspiels ist sicherlich der Rückraum, der erstklassig besetzt ist. Mit Hauke Klenz verfügt man über einen echten Shooter, dem es ab und an noch an der Konstanz fehlt. Neben ihm spielen mit Kristopher Spoth und Kai Flatterich zwei Spieler, die eher ihre Stärke im Mann-gegen-Mann und im Zusammenspiel mit dem großen Kreisläufer Björn-Ove Peters haben. Aber auch ihre Würfe am Mann sind brandgefährlich. Ein Manko des Ohrstedter Positionsspiels ist sicherlich der fehlende Linkshänder auf der Halbrechts Position. Hier behilft sich Ralf Heckel immer wieder mit einem der oben genannten Spieler oder mit Jens-Peter Hansen.
In der Abwehr versuchen die Nordfriesen durch ihre aggressive Verteidigung Ballgewinne zu erzielen, um dann über die schnellen Außen zu einfachen Toren zu kommen. Man wechselt in der Defensive zwischen einer 6:0-Formation und offensiveren Formationen hin und her. Aber wir Trainer Ralf Heckel kennen, hat er für uns mal wieder etwas besonderes parat. Denn im Pokalspiel am Anfang des Jahres überraschte er uns mit einer Manndeckung unseres rechten Halbspielers, so daß unsere rechte Seite komplett zugedeckt wurde und nur schwer ins Spiel kam. Aber auf diese Variante wird uns Kuno sicherlich am Samstag gut eingestellt haben.
Wir werden natürlich versuchen, daß Engagement und die Motivation aus dem Heimspiel gegen Wift mit nach Ohrstedt zu nehmen, um dort weitere zwei Punkte einzugfahren.

Quelle: Homepage MTV Herzhorn 1.Herren

Antworten:

Kurz zu der Abstiegsregelung der Oberliga :

Der erste Absteiger aus der Regionalliga wird durch den Aufsteiger aus der Oberliga kompensiert.

Der zweite Absteiger wird dadurch kompensiert, dass nur noch zwei Mannschaften aus der Bezirksligaaufstiegsrunde aufsteigen. Bei 3 Absteigern aus der Oberliga - 2 Aufsteigern aus der Bezirksliga --> 1 Platz frei für den Absteiger.

Der 3 und 4 Absteiger aus der Regionalliga --> 5 Absteigern aus der Oberliga

Erst der 5 Absteiger führt zu 6 Absteigern aus der Oberliga

Schaut man allerdings auf die Regionalliga, die mittlerweile auch die gleitende Skala eingeführt hat, so ist dies nicht unmöglich, aber sehr unwahrscheinlich.

von Regel - am 12.12.2006 10:34
Wieviel Regelabsteiger gibt es denn aus der Regionalliga?

von abc - am 12.12.2006 10:50
Hier die NOHV-Durchführungsbestimmungen:
Es steigen aus jeder Regionalliga-Staffel ( Männer und Frauen ) so viele Mann-schaften ab, dass vor Aufnahme der Absteiger aus den Zweiten Bundesligen und ohne Berücksichtigung des Aufsteigers aus der jeweiligen Staffel der Regionalliga in die Zweite Bundesliga bei den Männern die Zahl 13 und den Frauen die Zahl 11 erreicht wird.
Sind Mannschaften aufgrund eines Abstiegs aus der Zweiten Bundesliga in die Regionalliga aufzunehmen, müssen außer den Absteigern entsprechend weitere Mannschaften diese Spielklasse verlassen ( gleitende Skala ).




von Kuno1979 - am 12.12.2006 11:27
Heißt also: Fünf Regelabsteiger ,wenn nicht mehr als eine Mannschaft aus der Zweiten Bundesliga in die Regionalliga-Nord-Ost absteigt......Oder???

von Oberliga SH - am 12.12.2006 11:55
Sieht so aus!!! Also steigt nach momentanem Stand der 10. aus der Oberliga ab!!!
Und gibt es ja noch die Sonderstellung von Brahu, wenn es die eigene Erste erwischen sollte. Also Spannung bis zum Schluß garantiert, wenn es keine fünf Absteiger in der Oberliga gibt!!!

von Kuno1979 - am 12.12.2006 12:16
Kuno,

so meiner Meinung nach nicht ganz richtig.

Im Gegensatz zur Oberliga, ist bei den 13 Nichtabsteigern der Aufsteiger in die zweite Bundesliga miteingerechnet.

Ein Auszug aus den Durchführungsbestimmungen :

Es steigen aus jeder Regionalliga-Staffel ( Männer und Frauen ) so viele Mannschaften ab, dass vor Aufnahme der Absteiger aus den Zweiten Bundesligen und ohne Berücksichtigung des Aufsteigers aus der jeweiligen Staffel der Regionalliga in die Zweite Bundesliga bei den Männern die Zahl 13 und den Frauen die Zahl 11 erreicht wird.
Sind Mannschaften aufgrund eines Abstiegs aus der Zweiten Bundesliga in die Regionalliga aufzunehmen, müssen außer den Absteigern entsprechend weitere Mannschaften diese Spielklasse verlassen ( gleitende Skala )


Ein Absteiger aus der zweiten Bundesliga in die Regionalliga Nord-Ost führt also zu 6 Absteigern.

Wie gesagt : Im Gegensatz zur Oberligaregelung bin ich mir bei der Regelung der Regionalliga nicht 100% sicher.

von Regel - am 12.12.2006 13:22
Was würde passieren, wenn Brahu 1 absteigt, Brahu 2 sich sportlich für die Oberliga qualifiziert und dann die SG wieder gelöst wird?

von Für Spezialisten - am 13.12.2006 10:15
Meiner Meinung nach müsste BraHu II trotzdem absteigen,weil sich der Abstieg aus der diesjährigen Konstellation ergeben würde und eine Splittung der SG erst zur kommenden Saison in Kraft treten könnte.....

von Oberliga SH - am 13.12.2006 11:21
MTV Herzhorn will beim Aufsteiger nachlegen

Am letzten Spieltag der Hinrunde gilt es für die Handballer des MTV Herzhorn den Aufwärtstrend in der Oberliga fortzusetzen.

Herzhorn/ml – Nachdem die Kuhnke-Schützlinge am vergangenen Wochenende mit einem furiosen 27:18 die SG Wittorf/FT Neumünster vom Tabellenthron gestürzt haben, wollen sie sich nun auch die Punkte beim Tabellenneunten SZ Ohrstedt holen. Vielleicht kann der MTV (16:8) mit einem Erfolg am Sonnabend (Anpfiff 17 Uhr) bei den Nordfriesen auch den Rückstand zur Spitze, der derzeit vier Punkte beträgt, sogar verringern.

Neunter von 16 Oberliga-Teams klingt, als wäre die Ohrstedter Mannschaft von Trainer Ralf Heckel als Aufsteiger auf dem sicheren Weg zum Klassenverbleib. Aber weil nach dem Ende dieser Spielzeit ein vermehrter Abstieg von Klubs aus Schleswig-Holstein aus der Regionalliga droht, darf sich niemand in der zweiten Tabellenhälfte der Oberliga vor dem Absturz in die neu entstehende Landesliga allzu sicher fühlen. Somit steht das Sportzentrum Ohrstedt keinesfalls im gesicherten Mittelfeld, sondern mitten im Abstiegskampf, aber auch nach oben geht noch eine Menge, denn die Herzhorner haben als Tabellenvierter auch nur sechs Punkte Vorsprung auf das Sportzentrum.

Mit dem Heckel-Team hatte der MTV schon in der vergangenen Saison beim 37:36 nach Verlängerung im Pokal seine liebe Mühe. Schon bei dieser Partie war zu erkennen, dass der Ex-Bundesligaspieler eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung hat, die sowohl spielerisch als auch kämpferische überzeugen kann.

Besonders in ihren Heimspielen waren die Nordfriesen bisher stark. In der heimischen Heinrich-Carstensen-Halle werden sie regelmäßig von einem lautstarken und frenetischen Publikum unterstützt. Unter anderem gewann das Team dort gegen den THW Kiel II, die SG Hochdonn/Süderhastedt/ Burg und den TSV Altenholz. Zudem bot man dem damaligen Spitzenreiten SG Wift lange Paroli und verlor äußerst knapp mit einem Tor. Aber auch auf fremdem Parkett scheint sich das Team allmählich zu steigern, denn am vergangenen Wochenende musste das SZ erst spät den TSV Alt Duvenstedt ziehen lassen.

Prunkstück des Ohrstedter Angriffsspiels ist der erstklassig besetzte Rückraum. Mit Hauke Klenz verfügt man über einen echten „Shooter“, dem es lediglich noch an der Konstanz fehlt. Neben ihm spielen mit Kristopher Spoth und Kai Flatterich zwei Spieler, die eher ihre Stärke im Mann-gegen-Mann und im Zusammenspiel mit dem großen Kreisläufer Björn-Ove Peters haben. Aber auch ihre Würfe am Mann sind brandgefährlich. Ein Manko des Ohrstedter Positionsspiels ist sicherlich der fehlende Linkshänder auf der Halbrechts-Position. Hier behilft sich Ralf Heckel immer wieder mit einem der oben genannten Spieler oder mit Jens-Peter Hansen.

In der Abwehr versuchen die Nordfriesen durch ihre aggressive Verteidigung Ballgewinne zu erzielen, um dann über die schnellen Außen zu einfachen Toren zu kommen. Man wechselt in der Defensive zwischen einer 6:0-Formation und offensiveren Formationen hin und her.

Aber vielleicht hat sich Heckel für die Herzhorner auch wieder etwas ganz Spezielles ausgedacht. Im Pokalspiel überraschte er den MTV mit einer Manndeckung des rechten Halbspielers, so dass die rechte Herzhorner Angriffsseite komplett zugedeckt war und nur schwer ins Spiel kam.

Für den MTV kommt es darauf, das Engagement und die Motivation aus dem Heimspiel gegen WiFT gleich in die nächste Partie mitzunehmen. „Der Gegner ist zu schlagen, auch wenn ihm das eigene Publikum den Rücken stärkt“, ist Betreuer Christian Kuhnke optimistisch. Allerdings müssen die Blau-Gelben dabei auf Volker Demant verzichten, der an einer Wadenprellung sowie an einer Knöchelverletzung laboriert. Auch Michael Menzel wird erst im neuen Jahr wieder ins Training eingreifen können.

Richtig „Gas geben“ zwischen den Tagen wollen aber zwei Heimkehrer. Stephan Hinrichs und Raffael Winter haben ihre studienbedingten Auslandsaufenthalte abgeschlossen und wollen sich möglichst schnell wieder ins Teamgefüge integrieren. Schließlich beginnt die Rückrunde bereits am 13. Januar mit dem Spiel in Bordesholm. Eine Doppelbelastung steht den Herzhornern dann am 27./28. Januar bevor. Nach der Oberliga-Partie am Sonnabend in Hürup geht es tags darauf wegen der 2. NOHV-Runde zum Verbandsligisten Berliner TV. Für die erste Runde zog der MTV ein Freilos.

(Quelle: Wilstersche Zeitung)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 15.12.2006 10:42
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