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Oberliga SH, Hüruper, Ohrstedter

Ohrstedt verliert im Pokal

Startbeitrag von Ohrstedter am 08.01.2007 10:08

Das Sportzentrum Ohrstedt verliert im NOHV-Pokal gegen den Regionalligisten HSG Tarp/Wanderup I mit 27.34 (11:17) Toren. Bericht folgt.....

Antworten:

Ohrstedt wurde ausgekontert

OHRSTEDT. "Wir haben erkennen müssen, wo unser Manko liegt und können uns nun voll auf die Oberliga−Punktrunde und den Klassenerhalt konzentrieren", kommentierte Trainer Ralf Heckel die 27:34−Niederlage des Sport−Zentrums Ohrstedt (SZO) in der ersten Runde des Handball−Pokals auf nordostdeutscher Ebene (NOHV) gegen den Regionalligsten HSG Tarp−Wanderup.

Manko beim SZO−Team war, dass die taktische Vorgabe, lange Angriffe zu spielen, nicht eingehalten wurde. Über die Hälfte aller Angriffe wurde schon nach 20 Sekunden abgeschlossen, meistens mit einer Fahrkarte, bemängelte dann auch Ralf Heckel. Damit wurde Tarp zu Kontern eingeladen. Und spielten damit das, was sie am besten können.

Ohrstedt geriet schnell mit 2:6 in Rückstand und nach 20 Minuten bei 5:12 war die Partie eigentlich schon gelaufen.

Nach 11:17 zur Pause zeigte das Heimteam im zweiten Durchgang dann, wie es besser gemacht werden kann. Ohrstedt konnte die Partie weitestgehend offen halten und unterlag am Ende mit 27:34 mit sieben Toren Differenz.

SZ Ohrstedt: Weinbach, Thomsen − Pauls, Flatterich 5/3, Hamann, Plöhn 5/2, J. Hansen, 5, Carstensen, Lohr 2, Thoröe 5, Schlemeier 1, Spoth, J.−P. Hansen 2, Klenz 2.

HSG Tarp−Wanderup: Samuelsen, Jessen − Plähn 4, Knaack, Pieper 4/1, Juckenath 3, Brüne 3, de Vries 2, Koenig 1, Carstens 3, Will 4, Lundgaard−Petersen 9, Jensen 1.

Harald Jacobsen

(Quelle: Flensborg Avis)

Klare Angelegenheit für Tarp-Wanderup

34:27-Pokalsieg beim SZ Ohrstedt / HSG-Coach Paciorek zufrieden / Landgaard-Petersen überragend

Ohrstedt/lo – Trotz einer großen Kulisse von 350 Zuschauern in der Heinrich-Carstensen-Halle in Ohrstedt gelang dem Sportzentrum keine Sensation in der ersten Runde des NOHV-Pokals. Der Regionalligist HSG Tarp-Wanderup gewann souverän mit 34:27 (17:11) und hatte schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse gesorgt.

„Man hat heute schon gemerkt, dass da noch ein großer Unterschied zwischen Regionalliga und Oberliga herrscht“, sagte Ohrstedts Trainer Ralf Heckel. „Jeder kleine Fehler wurde eiskalt bestraft.“ Zwar hielt der Gastgeber die ersten zehn Minuten sehr gut mit und hatte beim Stande von 1:3 noch alle Möglichkeiten, verlor aber zunehmend die taktische Linie im Aufbauspiel. HSG-Trainer Waldemar Paciorek sah den holprigen Beginn seiner Mannschaft ähnlich: „Anfangs hatten wir noch Probleme im Angriffsspiel. Doch je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen wir in Fahrt.“ Garant für den Erfolg war „unsere souveräne Deckung, mit der Ohrstedt Probleme hatte“. Immer wieder lief sich der Oberligist in der agilen 5:1-Abwehr fest oder wurde zu schlechten Würfen gezwungen, die Torhüter Samuelsen ohne große Schwierigkeiten entschärfen konnte.

Tarp setzte sich somit über 13:9 (26.) auf 17:11 ab und ging beruhigt in die Halbzeit. „In der Pause hatten wir die Probleme unserer Schützen angesprochen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass vielleicht noch eine Wende möglich gewesen wäre“, sagte Heckel. Doch die Realität sah anders aus. Immer wieder versuchten es die gastgeber mit unvorbereiteten Würfen und jagten dem Favoriten keinen Schrecken mehr ein. Nur insgesamt vier Tore konnte Ohrstedt von den Halbpositionen – dem eigentlichen Prunkstück der SZ-Offensive – verbuchen. Ganz im Gegensatz zum Gäste-Schützen Landgaard-Petersen auf der halbrechten Angriffsposition, der fast aus jeder Lage einen Treffer erzielte. Beim Stande von 20:30 (50.) war die Partie gelaufen, und die HSG probierte nun munter verschiedene Spielvarianten aus. „Im Großen und Ganzen bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir wollten hier in Ohrstedt gewinnen. Es war kein schönes Spiel von uns, aber effektiv“, analysierte Paciorek. Nicht zufrieden war am Ende Ralf Heckel. „Mir fehlte vor allen Dingen die taktische Disziplin meiner Jungs. Mit ein wenig mehr Geduld bei unseren Würfen hätten wir Tarp vielleicht ärgern können“, trauerte er den vergebenen Chancen hinterher.

SZO: Weinbach, Thomsen – Pauls, Flatterich (5/3), Hamann, Plöhn (5/2), J.Hansen (5), Carstensen, Lohr (2), Thoröe (5), Schlemeier (1), Spoth, J.P.Hansen (2), Klenz (2).
HSG TaWa: Samuelsen, Jessen – Plöhn (4), Knaack, Pieper (4/1), Juckenath (3), Brüne (3), de Vries (2), König (1), Carstens (3), Will (4), Landgaard-Petersen (9), Jensen (1).

(Quelle: Flensburger Tageblatt)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 09.01.2007 08:17
Gäste bestrafen jeden Ohrstedter Fehler eiskalt

Ohrstedt - Trotz einer großen Kulisse von 350 Zuschauern in der Heinrich-Carstensen-Halle in Ohrstedt gelang dem Sportzentrum keine Sensation in der ersten Runde des nordostdeutschen Handball-Pokals. Der Regionalligist HSG Tarp-Wanderup gewann souverän mit 34:27 (17:11) und hatte schon in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse gesorgt.

"Man hat heute gemerkt, dass da noch ein großer Unterschied zwischen Regionalliga und Oberliga herrscht", sagte Ohrstedts Trainer Ralf Heckel. "Jeder kleine Fehler wurde eiskalt bestraft." Zwar hielt der Gastgeber die ersten zehn Minuten gut mit und hatte beim 1:3 noch alle Möglichkeiten, verlor aber zunehmend die taktische Linie im Aufbauspiel.

HSG-Trainer Waldemar Paciorek meinte zum holprigen Beginn seiner Mannschaft: "Anfangs hatten wir noch Probleme im Angriffsspiel. Doch je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen wir in Fahrt." Garant für den Erfolg war "unsere souveräne Deckung, mit der Ohrstedt Probleme hatte". Immer wieder lief sich der Oberligist in der agilen 5:1-Abwehr fest oder wurde zu schlechten Würfen gezwungen, die Torhüter Samuelsen ohne große Schwierigkeiten entschärfen konnte.
Tarp setzte sich über 13:9 (26.) auf 17:11 ab und ging beruhigt in die Halbzeit. "In der Pause hatten wir die Probleme unserer Schützen angesprochen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass vielleicht noch eine Wende möglich gewesen wäre", sagte Heckel. Doch die Realität sah anders aus. Immer wieder versuchten es die Gastgeber mit unvorbereiteten Würfen und jagten dem Favoriten keinen Schrecken mehr ein. Nur vier Tore verbuchte Ohrstedt von den Halbpositionen - dem eigentlichen Prunkstück der SZ-Offensive. Ganz im Gegensatz zum Gäste-Schützen Landgaard-Petersen auf der halbrechten Angriffsposition, der fast aus jeder Lage einen Treffer erzielte. Beim Stande von 20:30 (50.) war die Partie gelaufen, und die HSG probierte nun munter verschiedene Spielvarianten aus. "Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Mannschaft zufrieden. Wir wollten hier in Ohrstedt gewinnen. Es war kein schönes Spiel von uns, aber ein effektives", analysierte Paciorek. Nicht zufrieden war am Ende Ralf Heckel. "Mir fehlte vor allen Dingen die taktische Disziplin meiner Jungs. Mit ein wenig mehr Geduld bei unseren Würfen hätten wir Tarp vielleicht ärgern können", trauerte er den vergebenen Chancen hinterher.

SZO: Weinbach, Thomsen - Pauls, Flatterich (5/3), Hamann, Plöhn (5/2), J. Hansen (5), Carstensen, Lohr (2), Thoröe (5), Schlemeier (1), Spoth, J. P. Hansen (2), Klenz (2).

HSG TaWa: Samuelsen, Jessen - Plöhn (4), Knaack, Pieper (4/1), Juckenath (3), Brüne (3), de Vries (2), König (1), Carstens (3), Will (4), Landgaard-Petersen (9), Jensen (1).

Heiko Lohr



www.shz.de

von Oberliga SH - am 09.01.2007 10:03
Keine Pokalüberraschung in Büdelsdorf: Hohn gewinnt 33:26

Büdelsdorf/Kropp - Neben dem BTSV blieb auch die HSG Kropp/Tetenhusen auf der Strecke. Der Regionalligist verlor beim Hamburger Oberligisten Barmstedter MTV mit 29:31 (14:16).

Büdelsdorfer TSV - HSG Hohn/Elsdorf 26:33 (15:14). Der Bezirksligaspitzenreiter war den Gästen über weite Strecken der Partie ein ebenbürtiger Gegner. "Wir haben die Partie lange offen gehalten. Am Ende fehlte uns ein wenig die Kraft. Die HSG Hohn/Elsdorf hat letztlich verdient gewonnen", meinte Büdelsdorfs Trainer Thomas Blasczyk, der trotz der Niederlage nicht unzufrieden war. "Das Spiel hat gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind." Nach dem Pokal-Aus kann sich der BTSV jetzt mit aller Kraft auf die Meisterschaft konzentrieren.

Die Büdelsdorfer starteten sehr konzentriert und führten schnell 3:0, doch Hohn/Elsdorf hielt dagegen. "Besonders in der ersten Halbzeit war kein Klassenunterschied zu erkennen", sah BTSV-Betreuer Jochen Rieber abwechslungsreiche erste 30 Minuten, die der BTSV mit 15:14 für sich entschied. Nicht ganz so zufrieden war Hohn/Elsdorfs Abteilungsleiter Hans-Detlef Gosch. "In der ersten Halbzeit stand unsere Deckung nicht. Außerdem haben wir uns zu viele technische Fehler geleistet."
Nach dem Wechsel lagen beide Teams bis zum 18:18 gleichauf. Doch binnen zehn Minuten zog die HSG vorentscheidend auf 25:18 davon. Bei diesem Sieben-Tore-Vorsprung der Gäste blieb es bis zum Abpfiff. "Ab der 50. Minute haben wir die Führung nur noch verwaltet", hatte die HSG Hohn/Elsdorf, so Hans-Detlef Gosch, aber keine Mühe, den Sieg mit 33:26 einzufahren.
Büdelsdorfer TSV: Sternberg, Fendt - Samuelsen (7/1), Tuschke (5), Rutthoff (3/2), Wiborg (3), Froese (5), Baginski (2/1), Notka (1), Julien Gosch, Jendrik Gosch.
HSG Hohn/Elsdorf: Bendixen, Wartenberg - Thöming (6), Puls (2), Sievers (6/2), Steffen Oeltjen (9), Gosch (5), Kuhrt (1), Füllbier (3), Sascha Oeltjen (1), Moll, Westphal.

Barmstedter MTV - HSG Kropp/Tetenhusen 31:29 (16:14). Kropp/Tetenhusen war ohne fünf Stammspieler angetreten. "So hatte die zweite Garnitur eigentlich die Chance, sich zu profilieren. Es hat sich doch gezeigt, dass hinter der Stammformation eine Lücke klafft", sagte Kropp/Tetenhusens Betreuer Jürgen Jöns, der den Sieg der Gastgeber anerkannte. "Die waren einfach motivierter."

Auch die zwölf Treffer des überragenden Steffen Kobs reichten am Ende nicht. Nur einmal in den 60 Minuten führte die HSG - beim 14:13 in der 23. Minute. "Ansonsten sind wir ständig einer Barmstedter Führung hinterhergelaufen", hatte der Gastgeber zur Pause, so Jürgen Jöns, schon wieder mit 16:14 die Nase vorne und verteidigte im zweiten Durchgang den knappen Vorsprung mit Mann und Maus.

Auch wenn die HSG Kropp/Tetenhusen nicht unbedingt erpicht war, die nächste Runde im Pokal zu erreichen, so war man aber auch nicht hingefahren, um freiwillig auszuscheiden. "Vielleicht fehlte am Ende aber auch die allerletzte Motivation. Bei 18 Mannschaften in der Liga und den zahlreichen weiten Fahrten war es nicht unbedingt ein Anreiz, zusätzlich noch einmal in Richtung Berlin zu fahren", bemängelte Jürgen Jöns, dass schon vorher feststand, dass man bei einem Sieg entweder zum VfL Potsdam II oder 1. SV Eberswalde hätte fahren müssen.

Im zweiten Durchgang führten die Gastgeber beim 21:17 und 28:24 zwischenzeitig mit vier Toren. Die HSG kämpfte sich zwar immer wieder auf zwei Treffer heran, schaffte es aber nicht, in den zweiten 30 Minuten noch einmal auszugleichen.
HSG Kropp/Tetenhusen: Koch, Schugardt - Thomas (3), Henningsen (3), Hohnsbehn (3), Steffen Kobs (12), Greve (2), Sievers (1), Karstens (3), L. Plöhn (2).


WILFRIED ZABEL


Quelle:
www.shz.de

von Oberliga SH - am 11.01.2007 10:39
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