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Hüruper

TSV Mildstedt - SZ Ohrstedt 36:30

Startbeitrag von Hüruper am 19.01.2007 08:58

Kein Raum für Schönspielerei

Mildstedt / lo - Der TSV Mildstedt rüstet sich für das Derby in der Handball-Oberliga gegen den Orts- und Tabellennachbarn SZ Ohrstedt. Um 20.30 Uhr treffen die ewigen Kontrahenten in der Mildauhalle aufeinander, wobei die beiden Mannschaften unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen. Während Mildstedt (18:10) nur noch vier Punkte von der Tabellenspitze entfernt ist, geht es für das nur drei Zähler schlechter stehende Sportzentrum angesichts von möglicherweise sechs Absteigern noch immer um den Klassenerhalt.

"Natürlich kann man bei so einem Derby die Emotionen nicht komplett ausschalten, das wollen wir auch gar nicht. Es gilt vielmehr, die Emotionen in die richtige Bahn zu lenken", ist sich TSV-Coach Olli Zube der Brisanz der Partie bewusst, nimmt aber gleichzeitig seine Spieler in die Pflicht: "Wenn wir allerdings ähnlich kühlen Kopf wie am letzten Wochenende bewahren, sehe ich gute Chancen auf einen erneuten Sieg gegen Ohrstedt!" Zuletzt hatte das Zube-Team auswärts den Spitzenreiter SG Wift/Neumünster geschlagen und geht dadurch mit breiter Brust in das Duell mit dem Sportzentrum.
SZO-Trainer Ralf Heckel sieht ebenfalls den TSV im Vorteil, obwohl er sich schon für heute Abend ausrechnet: "Die Mildstedt haben am Wochenende gezeigt, wozu sie fähig sind. Doch in eigener Halle haben sie sich bisher sehr schwer getan. Hier liegt vielleicht unsere Chance." Im Hinspiel hatte das Sportzentrum den Kürzeren gezogen. Damals führte Ohrstedt zwischenzeitlich schon mit sieben Toren, ehe der TSV Mildstedt aufdrehte und sich am Ende noch mit 30:27 durchsetzte. Ein Szenario, auf dass Olli Zube gerne verzichten würde: "Ich würde mich freuen, wenn wir heute über 60 Minuten unser Spiel abrufen können. Dazu muss aber jeder Spieler bereit sein, alles zu geben!"

Da sich viele Akteure seit der Jugend kennen, teilweise sogar zusammen gespielt haben, Olli Zube vor seinem Engagement in Mildstedt beim Sportzentrum auf der Bank saß und sich beide Mannschaften aus etlichen Trainingsspielen kennen, steht die taktische Ausrichtung eher im Hintergrund. "Es wird die Mannschaft mit dem größeren Willen gewinnen", erwartet Zube und ist sich dabei mit Ralf Heckel einig: "Es wird ein Kampfspiel ohne Platz für Schönspielerei!"

Während auf Ohrstedter Seite Helge Schlemeier und Carsten Thomsen immer noch verletzt sind, kann Olli Zube bis auf den beruflich verhinderten Michael Miehe auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

(Quelle: sh:z)

Gruß,
Michael

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Re: TSV Mildstedt - SZ Ohrstedt

Derby in Mildstedt

Handball. Die Nachbarvereine TSV Mildstedt und SZ Ohrstedt treffen aufeinander.

FLENSBURG. In der Handball−Oberliga der Männer sind die nordfriesischen Nachbarvereine TSV Mildstedt und SZ Ohrstedt auch in der Tabelle Nachbarn. Vor dem direkten Aufeinandertreffen (heute 20.30 Uhr, Mildauhalle) haben beide Teams einen gelungenen Rückrundenauftakt hingelegt.

Mildstedt gewann mit 28:27 bei Tabellenführer SG WIFT (BW Wittorf/FT Neumünster) und damit konnte das Team von Trainer Oliver Zube mit nunmehr 18:10 Punkten den Rückstand zum Spitzenreiter auf drei Zähler verringern.

Das Team vom Sport−Zentrum Ohrstedt (SZO) hatte die SG BraHU II (Bramstedt−Henstedt−Ulzburg) mit 30:23 besiegt. SZO−Trainer Ralf Heckel strebt mit seinem Team den Klassenerhalt an.

Um das Ziel zu erreichen glaubt Heckel 22 Punkte zu benötigen. Jetzt weisen die Ohrstedter schon 15:13 Zähler auf und der Ohrstedter Coach hat sicherlich nichts dagegen dem zwei weitere Punkte hinzuzufügen.

Doch aufgrund des 30:27−Hinspielerfolges mus Mildstedt als Favorit angesehen werden. Doch gerade darin liegt die Chance der Ohrstedter für eine Überraschung.

Mit einer 25:35−Heimniederlage gegen die SG Hochdonn ist dem TSV Hürup der Start in die Rückrunde total daneben gegangen. Ob dem Team von Trainer Dennes Stapelfeldt im Auswärtsspiel beim TSV Alt Duvenstedt (heute 20.30 Uhr) eine Wiedergutmachung gelingt ist, eher unwahrscheinlich. Alt Duvenstedt gehört zu den Meisterschaftsaspiranten und gewann schon das Hinspiel in Hürup mit 28:27.

Schweres Spiel

Im einzigen Spiel der Handball−Oberliga der Frauen würde die SG Flensburg−Handewitt nach dem 28:22−Erfolg im Lokalderby gegen DGF gerne einen weiteren Erfolg nachlegen.

Doch wird das im Auswärtsspiel bei Olympia Neumünster (heute 20.15 Uhr) für das Team von Trainer Stephan Lache ganz schwer.

Obwohl die Neumünsteranerinnen mit 18:10−Punkten eher enttäuschten, gewannen sie das Hinspiel überzeugend mit 26:19.

Harald Jacobsen

(Quelle: Flensborg Avis)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 19.01.2007 09:33
Mildstedt dominiert das nordfriesische Derby

Souveräner 36:30-Erfolg gegen das SZ Ohrstedt

Mildstedt/lo – Der TSV Mildstedt setzt seinen Höhenflug in der Handball-Oberliga fort und behielt auch im Derby gegen das SZ Ohrstedt kühlen Kopf. In einem harten, aber fair geführten Spiel stellte der TSV die eindeutig cleverere Mannschaft und gewann verdient mit 36:30 (18:14).

Als die letzten Zuschauer noch einen Platz suchten (viele mussten sich wegen des großen Andrangs in der Mildauhalle mit einem Stehplatz begnügen), legte Mildstedt los und führte schnell 4:0 (7. Minute). Die Abwehr stand sicher und der Ohrstedter Spielmacher Kai Flatterich hatte große Mühe, seine Nebenleute in Szene zu setzen.

Doch das Sportzentrum reagierte und stellte die Abwehr auf 5:1 mit Hans-Peter Carstensen als Spitze um. Folge: Nach 14 Minuten stand es 6:6. Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bis zum 11:11 (22.). In Überzahl verschaffte der Gastgeber sich dann wieder ein Vier-Tore-Polster (15:11), das bis zum Pausenpfiff Bestand hatte.

„Spielt ruhig weiter. Bei Ohrstedt kann man nie sicher sein, ob die nicht noch einmal zurückkommen“, schärfte TSV-Coach Oliver Zube seinen Schützlingen ein. Mildstedt zog auf 21:15 davon, Ohrstedt hatte Probleme mit der kompakten Mildstedter Deckung. Vor allem der Rückraum kam nicht zum Zuge. „Wir haben uns taktisch ganz schlecht verhalten. Da war keine Struktur im Angriff“, wetterte Coach Ralf Heckel. Das Überzahlspiel funktionierte nicht. Immer wieder traf Schella von Rechtsaußen.

Als Kai Flatterich dann auch noch die rote Karte sah (49.), schien das Spiel entschieden. Ohrstedt gab nicht auf, fand aber in TSV-Torwart Kasper Stavnsbo seinen Meister. „Wir haben unsere Struktur behalten und keine Nerven gezeigt. Das war der Schlüssel zum Erfolg.“ Während sich Zube über die Vorstellung seines Teams freute, ärgerte sich sein Kollege Heckel immer noch über seine Spieler: „Bis auf Ulf Plöhn hatte heute bei uns kaum ein Spieler Normalform. So kann man in Mildstedt nichts reißen.“

Mildstedt: Stavnsbo, Hunwardsen (n.e.) – Kohn (4), Schella (11/3), T. Schmitz (4), Jansen (1), Bendsen (2), Kopittke (2), B. Miehe (6), Jöns (1), Petersen.
Ohrstedt: Weinbach, Kohnke – Pauls, Peters (4), Flatterich (2), Hamann, Rudolph, Plöhn (11/3), J. Hansen (4), Carstensen (2), Thoröe (2), Spoth (1), Klenz (1), J. P. Hansen (2).

(erschienen in den Husumer Nachrichten vom 22.01.2007)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 22.01.2007 08:29
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