HSG Hohn/Elsdorf - SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg 30:24(15:12)

Startbeitrag von Hüruper am 26.01.2007 08:01

„Im Angriff zu alter Präzision zurückfinden“

Der HSG Hohn/Elsdorf bleibt nicht viel Zeit, um sich auf dem „Platz an der Sonne“ auszuruhen. Bereits morgen Abend um 19.15 Uhr gilt es für den Handball-Oberligisten, die eben eroberte Tabellenführung gegen die SG Hochdonn in heimischer Halle zu verteidigen.

Hohn/hal – Auch wenn nach der langen Pause noch nicht alles auf Anhieb gelingen wollte, so stimmte zumindest das Ergebnis für die Handballer der HSG Hohn/Elsdorf nach dem Spiel am Dienstagabend gegen den TSV Altenholz II. Dank des mühevollen 23:20 ist die Kempf-Truppe Tabellenführer der Oberliga. Und das soll nun natürlich so bleiben. „Wir freuen uns über diese Momentaufnahme, zumal gegen Altenholz viele andere Teams gestolpert sind. Jetzt muss es aber weitergehen“, sagt Detlef Kempf, der weiß, wie schnell der Spitzenplatz weg sein kann, wenn man sich darauf ausruht. Deshalb gilt es, sich für die nächste Partie gegen die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg (morgen, 19.15 Uhr, Werner-Kuhrt-Halle) zu wappnen. Von der Tabellen-Konstellation her ist es kein „großer Brocken“, doch, und davor warnt auch Kempf, zu unterschätzen sind die Dithmarscher nicht. Vor allem der überraschende 35:25-Erfolg gegen den TSV Hürup ließ die Liga aufhorchen. Mit Thorge Wegers und Moritz Brütt verfügt die Mannschaft von Helge Thomsen über gefährliche Rückraumwerfer, denen Kempf eine ähnlich motivierte Abwehr wie gegen Altenholz entgegenstellen will. „Nur 20 Gegentore waren für uns Saisonrekord, da wollen wir auch morgen wieder dran kratzen“, so Kempf.

Weniger zufrieden sein konnte er mit der mageren Ausbeute von nur 23 eigenen „Netzen“ – ebenfalls Minusrekord. „Wir müssen wieder wesentlich schneller im Angriff agieren und zu alter Präzision finden, sonst wird das eine ganz diffizile Kiste“, fordert Kempf, der weiterhin auf Keeper Sascha Bendixen verzichten muss, von seinen Mannen.

(Quelle: Landeszeitung)

Gruß
Michael

Antworten:

Re: HSG Hohn/Elsdorf - SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg

Oberliga Männer: Vorbericht HSG Hohn/Elsdorf vs. SG Ho/Sü/Bu, 27. Januar 2007, 19.15 Uhr

Vorbericht von der Hohner Homepage
Am Samstag geht´s weiter - Keine Federn lassen gegen Hochdonn

Zum zweiten Spiel der Rückserie werden wir die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg in der Hohner Werner-Kuhrt-Halle begrüßen. Am Anfang der Saison haben sich die Hochdonner weit unter Wert verkauft. Sie waren lange Zeit das Schlusslicht der Liga. Im Laufe der Saison haben sie sich jedoch gefangen und neun Punkte gesammelt. Überraschend war vor allem der deutliche Sieg mit zehn Toren in Hürup. Wer da so hoch gewinnen kann, muss Potenzial für höhere Tabellenregionen haben – und das hat das Team von Helge Thomsen! Wegers und Brütt sind nur zwei von einigen guten Spielern. Um jedoch die Abstiegssorgen vergessen zu können, müssen sie noch ein paar Plätze gut machen, da diese Saison wohl mindestens fünf Mannschaften die Oberliga verlassen müssen. Wir haben nichts dagegen, nächste Saison wieder nach Burg zu fahren. Jedoch wollen wir ihnen dabei nicht behilflich sein, die Klasse zu halten. Nachdem Duvenstedt gepatzt hat und gezeigt hat, dass jedes Team jedes andere schlagen kann, liegt es jetzt an uns, nicht den selben Fehler zu machen, um den Platz an der Sonne behaupten zu können. Wir freuen uns auf eine volle Halle und werden alles geben, um den zweiten Sieg gegen Hochdonn einzufahren. Auf zwei Punkte!



von Oberliga SH - am 27.01.2007 14:13
Oberliga Männer: HSG Hohn/Elsdorf vs. SG Ho/Sü/Bu 30:24 (15:12), 27. Januar 2007

Quelle: Homepage Hohn
Deutschland im Handballrausch

Henning Fritz hielt in den entscheidenden Momenten in der zweiten Hälfte fast alles. Besonders vom Siebenmeterpunkt war der Schlussmann der Deutschen Nationalmannschaft an diesem Abend nicht zu bezwingen. Gut eine Minute vor Abpfiff hielt er den entscheidenden Siebenmeterwurf von Nicola Karabatic und konnte somit die knappe 2-Toreführung über die Zeit bringen. Freude pur, war zu sehen, angepeitscht von über 10 000 Deutschland-Fans wurde ein wahres Handballfest zelebriert.
Eine Stunde später spielte sich ein anderer Torhüter ähnlich in die Herzen der Fans. Nils „Figger“ ließ die die gegnerischen Spieler reihenweise „alt“ aussehen. Besonders von den Außenpositionen konnte „Figger“ fast alles entschärfen und trieb die „Ditschis“ in die Verzweifelung. Besonders stark war wieder einmal unsere Abwehr. Zwar fanden vor allem die beiden Shooter der Hochdonner ein ums andere Mal eine gute Wurfposition und ließen ihre Klasse aufblitzen, doch Thore und Sascha im Zusammenspiel mit Jörg vorgezogen und Flo in der zentralen Position standen sehr konzentriert und dominierten den Gegner. Im Angriff zeigte Ulf vor allem in der Anfangsphase alle seine Qualitäten. Im Stile eines Pascal Hens feuerte er die Bälle nur so in die Maschen. Note: Herausragend. Thore und Jörg suchten den Weg über Flo, der ein paar sehr schöne Aktionen zeigen konnte. Wir dominierten die Partie ab Mitte der ersten Hälfte und konnten die Gäste immer mindestens mit drei Toren auf Abstand halten. Am Ende setzten wir uns mit einer konstanten Leistung verdient durch. Eine Steigerung zum Altenholz 2-Spiel war zu sehen, aber man ist noch lange nicht da, wo man hin will.
Unsere Fans hingegen sind leistungstechnisch voll da! Mit Trommel, Sirenen, Klatschbrettern und anderen Lärminstrumenten wird aus jedem Spiel ein Handballfest. Freuen wir uns kommende Aufgaben: Hohn/Elsdorf im Handballrausch



von Oberliga SH - am 28.01.2007 23:50
Am Torwart gescheitert: Hochdonn außen vor
Handball-Oberligist unterliegt beim Tabellenführer in Hohn
Hohn (we)

Nils Wartenberg liest Zeitung. Beruflich und privat. So ist der Verlagsangestellte aus Weddingstedt regelmäßig mit dem Handball-Oberligisten SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg befasst, für den er selbst spielte. Inzwischen hütet Wartenberg den Kasten der HSG Hohn/Elsdorf, die am Sonnabend gegen Hochdonn mit 30:24 (15:12) gewann.


Wartenberg kann Statistiken auswerten. Ihm war aufgefallen, welche Gefahr die SG Hochdonn während ihrer kleinen Erfolgsserie von den Außenpositionen entwickelte. Besonders Linkshänder Christian Gorski war für viele Treffer gut. Darauf hatte sich Wartenberg eingestellt. „15 Wurfversuche von außen", zählte Hochdonn-Trainer Helge Thomsen. Ernüchternde Ausbeute: zwei Treffer. Der erkrankte Björn Mohr fehlte an allen Ecken.

Bereits nach einer Viertelstunde nahm Thomsen eine Auszeit, obwohl das Ergebnis nicht schlecht aussah – der 4:1-Führung folgte ein Unentschieden. Doch die Spielweise gefiel Thomsen nicht: „Ich wollte etwas ganz anderes sehen.“

Thomsens Ahnung trog nicht: Ruckzuck lagen die Dithmarscher, während Philipp Rill eine Zeitstrafe absaß, 7:12 hinten. Regelmäßig holte die SG auf drei Tore auf (10:13, 13:16, 17:20, 19:22). Doch in der 49. Minute musste Moritz Brütt nach einem Oetjen-Foul vom Feld, und so zog es die SG bis zum 22:28 runter. Thomsen nahm noch eine Auszeit zur Schadensbegrenzung. „Vielleicht wird das Torverhältnis noch wichtig.“ Der Sechs-Tore-Abstand blieb konstant.

HSG Hohn/Elsdorf: Wartenberg – Thöming (7), Peters, Kuhrt (3) Westphal, Moll, Sievers (4), Steffen Oetjen (6), Sascha Oetjen (1), Füllbier, Puls (4), Gosch (5).

SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg: Burchert, Vieth – Wegers, Brütt (8), Gorski, Stieper (10/2), Butzek, Eckhold (1), Meyn (1), Gierke, Kevin Kock (3), Rill, Dennis Kock (1).

Schiedsrichter: Fiebelkorn/Neumann (Kiel).

Zuschauer: 240.

Zeitstrafen: Hohn 8 – Hochdonn 7.

Rote Karte: Stieper (56., nach 3 x 2 Minuten).

www.sh-nordsee.de

von Oberliga SH - am 29.01.2007 11:13
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