Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Forum der Schleswig-Holstein-Liga
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Oberliga SH, Lars, Clarke Kent, wurschtpiepe, Ratte, mister x, Hüruper, frage, Niebüller

HSG Nord NF zieht Mannschaft zurück

Startbeitrag von Oberliga SH am 04.02.2007 10:32

Auch wenn`s hierbei um die Regionalliga geht,so ist das sicherlich auch für die Oberliga interessant.Dab bleibt die weitere Entwicklung wohl abzuwarten....


HSG Nord-NF zieht Mannschaft zurück

Niebüll/sh:z
Die Handball-Regionalliga Nordost der Männer spielt nur noch
mit 17 Mannschaften. Gestern zog die HSG Nord-NF, derzeit
Tabellenvorletzter, ihr Team vom Spielbetrieb zurück.
Die Nordfriesen stehen als erster Absteiger fest.

Quelle: www.shz.de

Antworten:

In welche Liga darf die HSG Nord-NF nächstes Jahr spielen ?

von frage - am 04.02.2007 11:01
Normalerweise doch wohl in der Oberliga........Aber ich denke,da muss man abwarten,wie es weiter geht.....Spielermaterial nächste Saison...und ob die HSG Nord NF in dieser Form überhaupt weiter bestehen wird....

von Oberliga SH - am 04.02.2007 11:31
Soweit ich weiß, spielt die Nord NF nächste Saison in der Oberliga. Jedenfalls planen Sie dafür.

von Niebüller - am 05.02.2007 07:15
Nordfriesen ziehen die Reißleine

Handball. HSG Nord NF hat die Regionalliga−Mannschaft mit sofortiger Wirkung abgemeldet.

NIEBÜLL. "Es sind finanzielle Gründe, die uns bewogen haben, die Mannschaft sofort vom Regionalliga−Spielbetrieb abzumelden. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber alles andere konnten wir nicht länger verantworten", sagte Lars Hansen. Dem Kapitän der HSG Nord−NF fällt es merklich schwer den unerwarteten Rückzug des Aushängeschildes der norfriesischen HSG zu erläutern.

Nach achtjähriger Zugehörigkeit zur dritthöchsten Spielklasse verschwindet die HSG, die abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz rangierte, von der großen Amateurbühne und wird als erster von fünf Regelabsteiger in die Oberliga Schleswig−Holstein eingestuft. "Dort wollen wir uns zunächst etablieren, neue Strukuren schaffen und mit einem jungen Team einen Neuanfang starten", erläutert Hansen die Planungen für die Zukunft.

"Wir haben unsere Finanzen prüfen lassen. Wenn man dann die Einnahmen und Ausgaben, die bis zum Saisonende anfallen, aufrechnet, hätten sie sich nicht gedeckt. Da mussten wir reagieren und haben Nägel mit Köpfe gemacht", so Hansen.

Das "Urgewächs" aus Niebüll hat die gesamte Handball−Entwicklung der letzten Jahrezehnte im nördlichen Nordfriesland am eigenen Leib miterlebt und hält den aus sportlicher Sicht "traurigen" Schritt für unumgänglich "Wir mussten die Reißleine ziehen. Denn nur so stehen wir jetzt finanziell betrachtet mit Plus−Minus−Null da. Ansonsten hätten uns die laufenden Kosten für Fahrten, Hallenmiete und so weiter tief ins Minus geführt. Und das wollten wir unseren Gesellschaftern nicht zumuten. Zumal die rein sportliche Situation nicht gerade eine Besserung erwarten ließ."

Die Sportbetriebs−GmbH, in der die 1. Herren−Mannschaft eingebettet war, wird aufgelöst. Ebenso zerfällt das Team ins seine Bestandteile. Laut Hansen werden einige Spieler sofort den Verein verlassen, andere die Karriere beenden oder in der zweiten und dritten HSG−Mannschaft weitermachen.

Für den laufenden Spielbetrieb bedeutet der Rückzug der HSG folgendes: Alle Spiele der HSG werden annulliert. Während sich zum Beispiel der DHK Flensborg durchaus freuen darf, da die beiden Minuspunkte aus dem Hinspiel gestrichen werden, ärgert sich die SG Flensburg−Handewitt II sicherlich, da dem Hahn−Team vier Pluspunkte abhanden kommen. Auch der HSG Kropp−Tetenhusen "kostet" der Rückzug der HSG zwei Pluspunkte, was gerade im Abstiegskampf besonders schmerzt. Allerdings teilen die Kropper dieses Schicksal mit nahezu allen unmittelbaren Kontrahenten.

Zwei Plus− und zwei Minuspunkte werden schließlich auch der HSG Tarp−Wanderup aberkannt, wobei sich allerdings an der Tabellenplazierung nichts geändert hat.

Volker Metzger

(Quelle: Flensborg Avis)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 05.02.2007 08:41
Spieler nach dem Regionalliga-Aus völlig geknickt

Niebüll - "Wir bedauern diesen Schritt", erklärte Teammanager Fred Karstens von der HSG Nord-NF. Er nannte eine Vielzahl von Gründen, die am Dienstag vergangener Woche in dem Entschluss mündeten, aus der Handball-Regionalliga auszusteigen. Der Entschluss brachte zunächst die Gerüchteküche ins Brodeln. Das HSG-Management teilte erst auf Anfrage unserer Zeitung mit, dass das Team aus dem laufenden Spielbetrieb zurückgezogen wird. Die Mannschaft wurde am Donnerstag nach dem Training informiert. Als der Lichtschalter in der Süderlügumer Sporthalle nach dem letzten und wie gewöhnlich schwach besuchten Training auf "Aus" gestellt wurde, war das gleichzeitig das "Aus" für das Regionalliga-Team, das die Entscheidung völlig geknickt hinnahm.

"Es war abzusehen", sagte Mannschaftsbetreuer Holger Rapraeger, der anstelle eines Trainers auf der Bank saß und einmal mehr den personellen Mangel zu verwalten hatte, unter dem das Team litt. "Schade", pflichtete ihm seine Kollegin Angelika Janke bei. "Ich fühle mich unendlich traurig", sagte Spielertrainer Björn Schlichting, den sie wegen seiner Kämpfernatur "Kampfschwein" nennen. "Es musste wohl sein", relativierte Mannschaftssprecher Lars Hansen das Ausmaß der Entscheidung, nach der die Westküste künftig auf Handball der dritthöchsten deutschen Spielklasse verzichten und sich künftig mit unterklassiger Magerkost begnügen muss.
Fred Karstens brachte eines der Hauptprobleme auf den Punkt. Der Geschäftsführung der Sportbetriebs-GmbH war es nicht gelungen, den auf 80 000 Euro bezifferten Saisonetat auszugleichen. Das restliche Programm - unter anderem mit (600, 700 km langen und teuren) Fahrten nach Usedom und Cottbus hätte ein 25 000 Euro tiefes Loch in den Etat gerissen. Dem gegenüber machen sich die 2700 Euro Strafgeld fürs vorzeitige Ausscheiden wie Peanuts aus. Die Sponsorenszene war ausgepresst wie eine Zitrone. "Mehr war nicht drin", sagte Karstens, der neidvoll zur Konkurrenz blickte.

Zu diesen Problemen gesellte sich das sportliche Fiasko. Das zeichnete sich bereits in der vergangenen Saison ab, als die "Meisterrunde" knapp verpasst und die "Abstiegsrunde" mit einem blauen Auge überstanden wurde. Die laufende Saison begann nach kurzem positiven Aufflackern mit dem Ausstieg von Trainer "Mücke" Carlsen nach nur einem Monat. Das Spielertrainer-Duo Jörg Henningsen/Björn Schlichting reduzierte sich auf Letzteren, zumal Ersterer auch noch seinen Hut nahm und sich mitten in einem Match empfahl. Zu allem Unglück musste Kai Thielebein mitten in einem tollen Lauf eine Auszeit nehmen und fand nach der Rückkehr nicht mehr zu seiner alten Form. Mit Anders Okholm war das so eine Sache: Mal kam er, mal nicht - meistens aber nicht und wenn, dann weit unter Form. Es kam Eins zum Andern. Das Torwart-Problem brachte das sportliche Fass zum Überlaufen - und Niederlagen mit 39, 40 Gegentoren. "Bei einer Regionalligamannschaft muss mehr dahinter stehen", übte Björn Schlichting Kritik auch am Umfeld, das es nicht schaffte, einen Trainer zu verpflichten.

Dem Management mit Jürgen Hamer und Fred Karstens ist jedoch kein Vorwurf zu machen. Nach dem Tod Hamers stand Karstens so ziemlich alleine da - und das auch noch mit seiner angeschlagenen Gesundheit. Für den Fall eines Klassenerhalts hatte er Signale aus Tondern, dass Spieler wie Kim Larsen zurück kehren und dazu noch ein Trainer kommen würden. Weil es die Mannschaft sportlich nicht packte, zerschlug sich auch das Wiederaufleben einer "deutsch-dänischen Allianz", die zeitweise (vor allem mit John Madsen) so erfolgreich war. Karstens gibt sich kämpferisch und wird der HSG weiterhin zur Verfügung stehen, nachdem er bereits den Handball-Förderkreis Süderlügum seit 24 Jahren leitet.

Die "GmbH" indes wird schon in den nächsten Tagen aufgelöst, heißt es aus dem Management. Die Handball-Spielgemeinschaft der Vereine MTV Leck, TSV Süderlügum und TSV Rotweiß Niebüll bleibt bestehen. Zur nächsten Saison ist ein Neuaufbau geplant. Die jüngeren Spieler haben schon jetzt ihre Zusage signalisiert. Die "Alten" sind teilweise noch am Überlegen. Björn Schlichting wird aufhören, Lars Hansen macht weiter, Kim Will ist schon weg.

Zur Saison 2007/08 tritt die HSG Nord-NF in der Oberliga an, in die sie 1995 aufgestiegen war und nach zwei Jahren mit Trainer Peter Rickertsen den Sprung in die Regionalliga geschafft hatte, in der sie bis heute zu den dienstältesten Teams dieser Spielklasse zählte - und nicht weniger als neun Trainer "verbrauchte": nach Piefke Nicolaisen, Peter Rickertsen, Dirk Rauin, Dieter Lenz, Olaf Rogge, Martin Tank, Thomas Blasczyk, "Mücke" Carlsen und Björn Schlichting.Dieter Wrege


Quelle - SHZ




von Lars - am 05.02.2007 10:10
Spieler nach dem Regionalliga-Aus völlig geknickt

Niebüll - "Wir bedauern diesen Schritt", erklärte Teammanager Fred Karstens von der HSG Nord-NF. Er nannte eine Vielzahl von Gründen, die am Dienstag vergangener Woche in dem Entschluss mündeten, aus der Handball-Regionalliga auszusteigen. Der Entschluss brachte zunächst die Gerüchteküche ins Brodeln. Das HSG-Management teilte erst auf Anfrage unserer Zeitung mit, dass das Team aus dem laufenden Spielbetrieb zurückgezogen wird. Die Mannschaft wurde am Donnerstag nach dem Training informiert. Als der Lichtschalter in der Süderlügumer Sporthalle nach dem letzten und wie gewöhnlich schwach besuchten Training auf "Aus" gestellt wurde, war das gleichzeitig das "Aus" für das Regionalliga-Team, das die Entscheidung völlig geknickt hinnahm.

"Es war abzusehen", sagte Mannschaftsbetreuer Holger Rapraeger, der anstelle eines Trainers auf der Bank saß und einmal mehr den personellen Mangel zu verwalten hatte, unter dem das Team litt. "Schade", pflichtete ihm seine Kollegin Angelika Janke bei. "Ich fühle mich unendlich traurig", sagte Spielertrainer Björn Schlichting, den sie wegen seiner Kämpfernatur "Kampfschwein" nennen. "Es musste wohl sein", relativierte Mannschaftssprecher Lars Hansen das Ausmaß der Entscheidung, nach der die Westküste künftig auf Handball der dritthöchsten deutschen Spielklasse verzichten und sich künftig mit unterklassiger Magerkost begnügen muss.
Fred Karstens brachte eines der Hauptprobleme auf den Punkt. Der Geschäftsführung der Sportbetriebs-GmbH war es nicht gelungen, den auf 80 000 Euro bezifferten Saisonetat auszugleichen. Das restliche Programm - unter anderem mit (600, 700 km langen und teuren) Fahrten nach Usedom und Cottbus hätte ein 25 000 Euro tiefes Loch in den Etat gerissen. Dem gegenüber machen sich die 2700 Euro Strafgeld fürs vorzeitige Ausscheiden wie Peanuts aus. Die Sponsorenszene war ausgepresst wie eine Zitrone. "Mehr war nicht drin", sagte Karstens, der neidvoll zur Konkurrenz blickte.

Zu diesen Problemen gesellte sich das sportliche Fiasko. Das zeichnete sich bereits in der vergangenen Saison ab, als die "Meisterrunde" knapp verpasst und die "Abstiegsrunde" mit einem blauen Auge überstanden wurde. Die laufende Saison begann nach kurzem positiven Aufflackern mit dem Ausstieg von Trainer "Mücke" Carlsen nach nur einem Monat. Das Spielertrainer-Duo Jörg Henningsen/Björn Schlichting reduzierte sich auf Letzteren, zumal Ersterer auch noch seinen Hut nahm und sich mitten in einem Match empfahl. Zu allem Unglück musste Kai Thielebein mitten in einem tollen Lauf eine Auszeit nehmen und fand nach der Rückkehr nicht mehr zu seiner alten Form. Mit Anders Okholm war das so eine Sache: Mal kam er, mal nicht - meistens aber nicht und wenn, dann weit unter Form. Es kam Eins zum Andern. Das Torwart-Problem brachte das sportliche Fass zum Überlaufen - und Niederlagen mit 39, 40 Gegentoren. "Bei einer Regionalligamannschaft muss mehr dahinter stehen", übte Björn Schlichting Kritik auch am Umfeld, das es nicht schaffte, einen Trainer zu verpflichten.

Dem Management mit Jürgen Hamer und Fred Karstens ist jedoch kein Vorwurf zu machen. Nach dem Tod Hamers stand Karstens so ziemlich alleine da - und das auch noch mit seiner angeschlagenen Gesundheit. Für den Fall eines Klassenerhalts hatte er Signale aus Tondern, dass Spieler wie Kim Larsen zurück kehren und dazu noch ein Trainer kommen würden. Weil es die Mannschaft sportlich nicht packte, zerschlug sich auch das Wiederaufleben einer "deutsch-dänischen Allianz", die zeitweise (vor allem mit John Madsen) so erfolgreich war. Karstens gibt sich kämpferisch und wird der HSG weiterhin zur Verfügung stehen, nachdem er bereits den Handball-Förderkreis Süderlügum seit 24 Jahren leitet.

Die "GmbH" indes wird schon in den nächsten Tagen aufgelöst, heißt es aus dem Management. Die Handball-Spielgemeinschaft der Vereine MTV Leck, TSV Süderlügum und TSV Rotweiß Niebüll bleibt bestehen. Zur nächsten Saison ist ein Neuaufbau geplant. Die jüngeren Spieler haben schon jetzt ihre Zusage signalisiert. Die "Alten" sind teilweise noch am Überlegen. Björn Schlichting wird aufhören, Lars Hansen macht weiter, Kim Will ist schon weg.

Zur Saison 2007/08 tritt die HSG Nord-NF in der Oberliga an, in die sie 1995 aufgestiegen war und nach zwei Jahren mit Trainer Peter Rickertsen den Sprung in die Regionalliga geschafft hatte, in der sie bis heute zu den dienstältesten Teams dieser Spielklasse zählte - und nicht weniger als neun Trainer "verbrauchte": nach Piefke Nicolaisen, Peter Rickertsen, Dirk Rauin, Dieter Lenz, Olaf Rogge, Martin Tank, Thomas Blasczyk, "Mücke" Carlsen und Björn Schlichting.Dieter Wrege


Quelle - SHZ




von Lars - am 05.02.2007 10:11
Nord darf nächstes Jahr in der Oberliga starten - sofern für diese gemeldet wird. Für die zu erwartende Abstiegswelle hat der Rückzug keine Auswirkungen bis auf den feststehenden Abstieg der ersten Truppe aus Schleswig-Holstein. Sollten drei weitere Hiesige dazukommen, steigen weiterhin fünf Mannschaften aus der Oberliga ab.

von mister x - am 06.02.2007 11:38
Kann mir einer erzählen von euch erzählen wo spieler von der HSG Nord -Nf hingewechselt sind !!!! wäre nett um eine antwort !!!!!!

von Ratte - am 08.02.2007 19:10
Kim Will wechselt zum VFL Bad Schwartau und Kai Thielebein zieht es zum TSV Mildstedt.
Bei dem Rest habe ich noch keine Ahnung

von Clarke Kent - am 08.02.2007 22:05
Zitat
Clarke Kent
Kim Will wechselt zum VFL Bad Schwartau und Kai Thielebein zieht es zum TSV Mildstedt.
Bei dem Rest habe ich noch keine Ahnung


lt. dieser site ist das ziel von kim will ein anderes.... [www.hsg-tarp-wanderup.de]

von wurschtpiepe - am 28.02.2007 20:05
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.