HSG Hohn/Elsdorf - MTV Herzhorn 30:25

Startbeitrag von Info am 09.02.2007 08:33

Vor einer entscheidenden Partie stehen am Sonnabend (Anpfiff19.15 Uhr) die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn. Beim Spitzenreiter HSG Hohn/Elsdorf (1./25:7) muss unbedingt ein Sieg für die Schützlinge von MTV-Trainer Manfred Kuhnke her, wenn sich der Tabellenfünfte Herzhorn (5./21:11) noch weiter Hoffnungen auf den Regionalliga-Aufstieg machen will.


Genauso sieht man das auch im Herzhorner Lager. *Wenn es jetzt nicht mit einem Sieg klappt, war es das wohl“, sagt Betreuer Christian Kuhnke. Dabei werden sich die Hohner Gastgeber sicherlich auf ein lautstarkes und begeisterungsfähiges Publikum in der Werner-Kuhrt-Halle stützen können. Bei Spitzenspielen kommen schon mal bis zu 400 Zuschauer, um ihr Team zum Sieg zu treiben. Dennoch glauben die MTV-er, dass ihnen ihre eigenen Nerven keinen Streich spielen werden. *Wir sollten eigentlich so gefestigt sein, dass uns das nicht aus der Bahn wirft“, ist Christian Kuhnke überzeugt.


Die HSG Hohn/Elsdorf steht aber nicht nur wegen einer enthusiastischen Fangemeinde, sondern wegen seiner Spielstärke ganz oben. Das Team ist ausgesprochen heimstark: Von den bisherigen acht Partien in eigener Halle hat die Mannschaft von Trainer Detlef Kempf alle gewonnen.


Seine Mannschaft hat ihre Stärken vor allem im Gegenstoß. Meist lässt Kempf eine aggressive 5:1-Deckung mit Mittelmann Jörg Gosch in der vorgezogenen Position spielen. Entweder über ihn oder aber über Linksaußen Steffen Oeltjen laufen nach Ballgewinn die schnellen Angriffe. Oft machen die Hohner viele einfache Tore, was den Druck vermindert, sich im gebundenen Spiel die Treffer herausspielen zu müssen. Auch HSG-Torhüter Nils Wartenberg (ehemals SG Hochdonn) trägt derzeit mit guter Form zum Hohner Abwehrbollwerk bei.


Vor allem ihm müssen die Herzhorner den Zahn ziehen, denn sie brauchen vor allem eine gute Trefferquote, wenn sie sich etwas ausrechnen wollen. Genauso wichtig ist es, möglichst wenig Fehler im Angriffsspiel zu machen. Denn gegen die Hohner Abwehr gilt: Ein Fehler ist meist gleichbedeutend mit einem Gegentor.


Einziger HSG-Rückraum-*Shooter“ ist Ulf Thöming. Beim 31:31 am vergangenen Wochenenden bei Verfolger TSV Alt Duvenstedt erzielte er allein zehn Tore und hatte damit großen Anteil am Punktgewinn. Im gebundenen Spiel agiert die HSG meist ohne Linkshänder. Das könnte eine gute Chance für die MTV-Abwehr, ihrerseits zu Ballgewinnen und leichten Toren zu kommen.Christian Kuhnke: *Mal sehen: Vielleicht können wir die HSG ja mit ihren eigenen Waffen schlagen. Gegen den THW Kiel II hat es mit der ersten Welle ja ganz gut geklappt.“ Allerdings kassierte man vor Wochenfrist beim 31:31 entschieden zu viele Gegentore. *Es fehlte vor allem die Bindung untereinander. Dass müssen wir in Hohn besser machen. Wenn wir sie bei 25 Toren halten, haben wir eine Chance“, weiß der MTV-Betreuer.


Im Hinspiel in eigener Halle war das gelungen, vor allem weil der MTV in der Abwehr einen schier unüberwindlichen Verbund gebildet hatte. Damals trugen die Blau-Gelben beim 25:24 knapp den Sieg davon. Allerdings führte man bereits mit 23:19 und 24:20, dennoch wurde es am Ende noch einmal knapp. Eine weitere Hohner Stärke: Man darf das Team nie abschreiben. Beim MTV stehen alle Spieler aus dem derzeitigen Kader zur Verfügung.Kuhnke: *Wir sind heiß auf das Spiel und wollen die wohl letzte Chance im Titelkampf nutzen.“


Antworten:

Re: HSG Hohn/Elsdorf - MTV Herzhorn Samstag 19:15

Es wird Zeit!

Man könnte meinen, nach den letzten so spannenden Wochen voller Handballeuphorie während der Handballweltmeisterschaft und der hiesigen Erfolge unsererseits, dass so langsam Ligaalltag einkehren würde. Mitnichten, heute gastiert einer der Favoriten auf den Aufstieg in die Regionalliga bei uns und bei weitem ein sehr unangenehmer Gegner. So konnte in den letzten Jahren nie gegen die Mannschaft aus Herzhorn gewonnen werden. Im letzten Jahr konnte man den Mannen um Trainer Kuhnke zumindest einen Punkt von vier möglichen abtrotzen. Im diesem Jahr, „verwirrt“ durch eine Autopanne, konnten wir im Endspurt keinen klaren Kopf bewahren und unterlagen trotz bester Möglichkeiten. Es wird mal Zeit! Nun kommt es wieder zu einem Aufeinandertreffen. Die Truppe aus Herzhorn konnte sich in der kurzen Winterpause nochmals im Rückraum verstärken und spielt eine solide Abwehr mit starken Torhütern dahinter. Ein Hohner Urgewächs, Michael „Memel“ Menzel, schnürt seit dieser Saison die Schuhe für den MTV. Zur Zeit plagt ihn jedoch eine Verletzung. Ob er auflaufen kann, steht noch in den Sternen.
Am letzten Wochenende konnten wir im Lokalderby gegen den TSV Duvenstedt am Ende glücklich noch einen Punkt „mopsen“, auf die gesamte Spieldauer gesehen war dies aber zu wenig! So wollen wir es gegen die Herzhorner besser machen und wieder einen doppelten Punktgewinn mit unseren Fans feiern. Auf ein spannendes und attraktives Spiel, auf zwei Punkte!

Homepage HSG Hohn/ Elsdorf



von Kuno1979 - am 09.02.2007 11:33
Oberliga Männer: HSG Hohn/Elsdorf vs. MTV Herzhorn 30:25 (17:12), 10. Februar 2007


Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung

Dieser Spieltag stand unter einem guten Stern für die HSG. Erst gelang es uns, die geforderte Konzentration bei engen Spielsituationen beizubehalten und in der Schlussphase nicht in Hektik zu verfallen, wie sie uns in Duvenstedt ereilte. Als dann kurz nach Spielende die Nachricht von der Niederlage unseres Hauptverfolgers SG Wittorf/FT Neumünster eintraf, war uns klar, dass nach diesem Spieltag ein großes Plus auf unserem Punktekonto steht.
Bevor wir aber diesen Tag so glänzend abschließen konnten, mussten wir uns gegen den Tabellenfünften MTV Herzhorn durchsetzen, gegen den wir bisher noch keinen Sieg erringen konnten. Und dieses Mal fehlten mit Henning und Martin zwei wichtige Spieler. Außerdem wusste niemand ob Jodde´s Navigationssystem ihn rechtzeitig zum Spiel bringen würde … (sicherheitshalber ließen wir alle Brücken und Fähren rund um Eider, Treene und Kanal überwachen ;-) ). Mit einigen Defiziten, dafür aber mit der richtigen Einstellung kamen wir gut ins Spiel und lagen nach der Anfangsphase mit ein bis zwei Toren vor. Diesen Vorsprung konnten wir bis zur Halbzeit auf 17:12 ausbauen und hätten es mit dem Halbzeitpfiff fast noch auf einen Zähler mehr gebracht.
Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit lief es wie gewollt, bis dann der Herzhorner Rückraum sich mit vielen einfachen, aber guten Toren zehn Minuten vor Ende ein unentschieden erkämpfte. Diese Aufholjagd stellte sich aber nach wenigen Minuten als Strohfeuer heraus. Durch eine Umstellung in der Abwehr und das disziplinierte Spiel, das wir dieses Mal umsetzen konnten, reichte es, uns entscheidend von 24:24 auf 30:25 abzusetzen.

Homepage Hohn

von Oberliga SH - am 11.02.2007 21:14
Herzhorn nicht mehr unter den Titelanwärtern
Der Kampf um den Titel in der Handball-Oberliga der Männer entscheidet sich nach dem 25:30 bei Spitzenreiter HSG Hohn/Elsdorf wohl ohne Mitwirkung des MTV Herzhorn.
Herzhorn
/skl
– Die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn waren zu Gast beim Tabellenführer HSG Hohn/Elsdorf und die Blau-Gelben mussten in dieser Begegnung gewinnen, wollten sie sich reelle Chancen auf die Meisterschaft wahren.
Zwischen den beiden Kontrahenten entwickelte sich eine spannende und jederzeit offene Partie, in der jedoch die Gastgeber am Ende siegreich dastanden. Mit 30:25 (17:12) Toren behielten sie die Nase vorne und nach diesem Erfolg dürfte ihnen nun die Meisterschaft fast nicht mehr zu nehmen sein, da bis auf Alt Duvenstedt alle Verfolger patzten und sie nun drei Punkte Vorsprung haben.
Vor rund 250 Zuschauern entwickelte sich eine enge Partie, in der die Gastgeber vorlegten und die Herzhorner durch ihre Rückraumschützen Malte Hinrichs und Lars Warncke, die immer wieder durch Mittelspieler Frank Bruhnsen durch Wechseln und Kreuzen in gute Wurfpositionen gebracht wurden, stets ausglichen. So lief es für die Kuhnke-Schützlinge zwar im Angriff recht gut, doch in der Abwehr taten sich immer wieder Schwächen auf. Es gelang nicht, mit einer 5:1-Formation das richtige Mittel gegen die quirligen Hohner zu finden. Zudem kam es ab dem 6:6 zu einem kleinen Bruch im Herzhorner Spiel, da nun auch der Angriff des MTV nicht mehr traf.
Auch eine Deckungsumstellung brachte die Blau-Gelben nicht wieder auf die richtige Spur und so setzten sich die Hausherren bis zur 22. Minute über 11:7 auf 13:9 ab. In dieser Phase war es vor allem der starke Ulf Thöming, der die Herzhorner massiv unter Druck setzte. Doch die Gäste kämpften sich heran und durch zwei Treffer von Stephan Hinrichs und einen von Malte Hinrichs verkürzten sie in der 25. Minute auf 12:14.
Erst als der MTV in die letzten vier Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit in Unterzahl spielen musste, hatte die Hohner wieder die Möglichkeit, ihre Führung auszubauen und so kamen sie bis zur Pause auf 17:12.
Gestärkt kamen die Herzhorner aus der Kabine und unterstrichen deutlich, dass sie nicht gewillt waren, sich vorzeitig geschlagen zu geben. Innerhalb von zehn Minuten egalisierten sie ihren Rückstand und glichen zum 21:21 aus. In diesen Minuten hatten sie sogar große Chancen, in Führung zu gehen, doch der eine oder andere Fehlwurf und technische Fehler vereitelte diese Möglichkeit. In dieser Phase wussten insbesondere Volker Demant, der immer wieder gekonnt den Kreisläufer anspielte und Sven Hesse, der seine Chancen am Kreis eiskalt verwandelte, zu gefallen.
Wenige Minuten nach dem Herzhorner Ausgleich kam es dann zum „Knackpunkt“ in dieser Partie. Mit einer sehr umstrittenen Aktion gingen die Hausherren mit 24:23 in Führung und Steffen Oeltjen erhöhte anschließend noch auf 25:23 in der 54. Minute.
Nun versuchten die Mannen von Trainer Manfred Kuhnke zwar noch einmal alles, sie deckten offensiv und versuchten vorne zu schnellen Abschlüssen zu kommen, doch es wollte ihnen nicht gelingen und unter lautstarker Unterstützung durch das eigene Publikum schraubten die Gastgeber das Ergebnis noch in die Höhe.
In einer Begegnung, in der die Herzhorner keineswegs enttäuschten und eine starke Leistung zeigten, hatte der Tabellenführer das bessere Ende mit 30:25 für sich, wobei er zeigte, dass er in den entscheidenden Phase einen Tick besser und cleverer als sein Gegner war.
MTV Herzhorn: Jan Sierck, Matthias Radden, Sven Hesse 6, Björn Dieckmann, Ludger Lüders, Volker Demant, Raffeal Winter, Arne Clasen 1, Frank Bruhnsen 2, Stephan Hinrichs 5, Lasse Pingel 2, Ingo Fahl, Lars Warncke 3, Malte Hinrichs 6


von Herzhorner Zeitung - am 12.02.2007 11:09
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