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Forum der Schleswig-Holstein-Liga
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
DerFan1, Fan, SGBB, Holger, oder---, ulme, Klaus, Nur so zum Beispiel

Schiedsrichter

Startbeitrag von Fan am 12.02.2007 11:46

...ich weiß ..... es geht nicht ohne, aber....
Bin nur ich der Meinung das die Schiedsrichter der Oberliga ihrer Sache nicht gewachsen sind??
Ich sehe und höre immer und überall in jeder Halle das das Gespann den Anforderungen nicht gewachsen war, oder ist!!!
Würde mich über eure Meinung freuen!

Woran liegen die teils schlechten Leistungen?
Wie kann man den Leistungsstand möglichst schnell verbessern?

ich bin selber kein Schirri und wollte es auch nie sein, aber ich spiele auch schon 20 Jahre,
nur so schlechte Schirries wie in der OL habe ich in der Masse noch nie erlebt!!

Oder liege ich völlig falsch mit meiner Meinung??

Antworten:

Meine Meinung zu dieser leidigen und wohl nie endenden Diskussion:

Viele Einzelschiedsrichter und auch Gespanne werden auf den Lehrgängen regelrecht heiß geredet.

Dort werden dann bei der Beurteilung von Spielszenen auf Video die wildesten Forderungen nach Ausschlüssen und Roten Karten in den Raum gerufen, die die wenigsten der Anwesenden in vergleichbaren Spielszenen in der Halle im Ernstfall dann auch durchhalten.
Geschweige denn „Anfängergespanne“ in den Kreisligen.

Diese Anfänger sollten in Lehrgängen nicht mit wildesten Hirngespinsten so wie“ Was mache ich wenn ich schon vor der Halle mit Hallo Schiri Du Doofmann begrüßt werde?“ oder „Wie reagiere ich, wenn ein bereits Disqualifizierter Trainer von der Zuschauertribüne springt und den finalen Tempogegenstoß der gegnerischen Mannschaft verhindert, indem er mit der Stadionzeitung nach dem Ballführer wirf?“

So etwas passiert nicht! Nie! Mir zumindest nicht (17 Jahre Schiri)

Also mehr die Bitte an die Verantwortlichen in den Verbänden:

Lehrgänge sind eine super Sache. Für Anfänger, wenn Sie wertvolle Tips von alten Hasen bekommen, Spielszenen richtig zu beurteilen und/ oder den einen oder anderen Ratschlag über Auftreten und Verhalten auf der Spielfläche erlernen.
Aber bitte nicht dieses „Heißreden“ von Seiten der Lehrenden sowie innerhalb der Schiri-Kollegen.

Sportliche Grüße…


von Klaus - am 12.02.2007 12:39
... hmm da ist was dran,
ich habe auch wirklich oft das Gefühl sie stehen von Anfang an auf dem Platz und
"Verteidigen ihr Revier",
es ist so schade denn auch Schierries opfern ihre Freizeit, aber immer nur schlechte Kritiken macht doch auch keinen Spass, oder!!

Die Beobachter würde ich immer gerne fragen wie sie das Spiel gesehen habe,
aber eine Krähe............

von Fan - am 12.02.2007 14:00
Die Unparteiischen kamen zwar wie die Gäste aus Nordfriesland (Bredstedt), haben aber auf beiden Seiten für Unmut gesorgt.

Das zieht sich schon durch die ganze Saison. Wir haben mit den Schiedsrichtern einfach kein Glück. Auch das Gespann Buchskin/Distefano war den taktischen Anforderungen des Spiels nicht gewachsen.

von Nur so zum Beispiel - am 12.02.2007 14:25
Ein Problem ist sicherlich, dass die Anforderungen an die Schieris extrem gestiegen sind. Eine Mannschaft trainiert um konditionell auf der Höhe zu sein. Ein Schieri, glaube ich, macht das nicht. Und dann kann es passieren, dass die dann in einer temporeichen OL-Begegnung ab der 45. Min grobe Fehler machen, weil sie einfach platt sind. Da es dann ja häufig um die "Wurst" geht, fallen solche Entscheidungen natürlich auch auf und bleiben im Kopf von den Beteiligten hängen.
Einige der Sportskameraden können sich auch nur schwer in bestimmte Spielsituationen rein versetzen, weil sie selber "nur" in unteren Ligen spielen/gespielt haben und es da meist gemächlicher zur Sache geht.
Schlimm sind die Unantastbaren, die auch nach dem Spiel nicht in der Lage sind einmal einen Fehler zuzugeben ( wenn es nur einer wäre, würde man wahrscheinlich nicht mal darüber reden) und auch was alle anderen in der Halle gesehen haben immer noch nicht einsehen wollen.
Leidiges Thema aber diese Saison ist wirklich nicht gut von den Jungs

von ulme - am 12.02.2007 15:10
Schlimm ist es doch, wenn Teams bevorzugt werden. In den Spielen die ich gesehen habe, wurde eigentlich immer für beide Seiten gleich schlecht (oder gut) gepfiffen, ein echter Vorteil für ein Team war nicht zu erkennen.

von DerFan1 - am 12.02.2007 16:43
Auch in Unterzahl-Situationen behielt der TSV die Übersicht. Im Gegensatz zum Schiedsrichtergespann Sven Klitzschmüller und Boris Unmark sowie dem Kampfrichterpult. Die Unparteiischen ließen mit einigen Entscheidungen das in den vergangenen WM-Tagen häufig erwähnte Fingerspitzengefühl vermissen. Das Kampfgericht hingegen benachteiligte bei Wechselfehlern wenigstens beide Teams.


von oder--- - am 13.02.2007 17:09
Selbst als die schwachen Schiedsrichter, die sich häufig uneinig waren und auf beiden Seiten zu fragwürdigen Entscheidungen kamen, binnen 60 Sekunden zwei Mal die Rote Karte zeigten - auf die dritte Zeitstrafe gegen Jan Krüger folgte ein Platzverweis für Thorsten Meier wegen Meckerns (46.)

von SGBB - am 14.02.2007 06:47
Evtl. sollten wir Fans auch einmal darüber nachdenken, wie wir den Schiedsrichtern helfen können. Ich möchte den Job nicht machen. Da wird laufend von den Rängen gerufen (Zeitspiel etc) bzw. massiv beschimpft oder gepfiffen. Kann man doch auch bei den Profi-Spielen manchmal erst nach der 17. Zeitlupe des Foul (oder Nicht-Foul) erkennen. Also, Schieri-Job ist nicht zu beneiden und solange nicht ein Team bevorzugt wird, seien wir froh, dass Leute ihre Freizeit opfern und sich diesen Job antun, also bis zum Wochenende, dann bekommen die Shieri's wieder ordendlich Feuer von uns Fans und Spielern .... irgendwie gehört das ja auch dazu

von DerFan1 - am 14.02.2007 19:40
Es gibt Schiris die pfeifen ihr Spiel gut, oder mehr oder weniger gut. Man hat das Gefühl Sie in der Halle kaum bemerkt zu haben, es war ein tolles Spiel, auch wenn man verloren hat.
Ich gestehe jedem Schirigespann auch mal einen schlechten Tag zu, hauptsache wenn schlechter gepfiffen wurde, dann ausgeglichen für beide Mannschaften.
Probleme habe ich mit Schiedsrichtern die sich auf der Platte für das Wichtigste halten
( Macht ausüben ) was sie zuhause evtl. nicht dürfen ( dominante Frau- Freundin ).
Von diesen Kollegen laufen leider zuviele im Bezirk und in der Oberliga rum.
Selbstdarsteller und in keiner Weise für konstruktive Kritik empfänglich, schade für den Handball. Das empfinde ich so seit Jahrzehnten und sehe auch keinen Ausweg da die Personalprobleme in der Schiedsrichterzunft sollchen Selbstdarstellern Tor und Tür öffnet.

von Holger - am 17.02.2007 08:58
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