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zz, Oberliga SH, Entsetzter II, Entsetzter

SG Hochdonn - BraHU II 29:33

Startbeitrag von Entsetzter am 24.02.2007 18:03

Die SG BraHU schenkt Spiel der Ersten in Cottbus ab und setzt Phillip Liebe und Frank Moreau in der Zweiten im Auswärtsspiel ein. Eine ganz große Geste, nachdem man alle Auswärtsspiele zuvor mit einer Bezirksligamannschaft angetreten ist und den Mannschaften von unten die Punkte geschenkt hat. Wettbewerbsverzerrung soll leben.

Kann man nur hoffen, dass die Erste absteigt und diese "Zweite" gleich mit. Die Spielgemeinschaft wird es in der nächsten Saison wohl sowieso nicht mehr geben.

Antworten:

Die Bramstedter TS verlängert den SG BraHU Vertrag aus finanziellen Gründen nicht. Diese Meldung stand schon am Freitag in der HH-Bild.

von Entsetzter II - am 25.02.2007 13:29
Das Flattern der Hände
SG Hochdonn erleidet gegen Bramstedt II bösen Rückschlag
Burg (we) Der Hoffnungsschimmer kam aus der Regionalliga. Dort erlebten die schleswig-holsteinischen Abstiegskandidaten ein wenigstens halbwegs erfreuliches Wochenende. So bleibt eine Minimalchance, dass es im Zuge der „gleitenden Skala“, falls sich Kropp und Stockelsdorf gegen Ahrensburg, Loitz und Ludwigsfelde retten, lediglich zu vier Absteigern aus der Oberliga kommen wird.

Das ist allerdings immer noch eine mehr theoretische als realistische Möglichkeit. Wie sich die zuletzt so erfolgreiche SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg beim 29:33 (13:18) gegen die SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg II präsentierte, hat sie in der Oberliga ohnehin nichts zu suchen. Man glaubte diesen schlimmen Rückschlag kaum.

Es war aber so: Flatternde Hände inszenierten Zerrbilder. Bis zu ihrem ersten Treffer nach fünf Minuten und siebzehn Sekunden hatte sich die Spielgemeinschaft bereits fünf Fehlversuche erlaubt. Schon in dieser frühen Phase zeigte sich, dass bei Regisseur Thorge Wegers, aber auch dem Halblinken Michael Stieper der Film gerissen war. Nur Moritz Brütt ließ auf ein glückliches Ende hoffen. Sein Siebenmeter brachte in der 7. Minute das 3:3.

Sonst war alles schlecht – das Torhüterspiel aller eingesetzten Schlussmänner, die Überzahlaktionen, die Pässe beim Tempogegenstoß und vor allem auch die Abwehr. Erst hielten die Hochdonner den bundesliga-erfahrenen Linkshänder Frank Moreau noch halbwegs unter Kontrolle; dafür ließen sie auf der anderen Halbposition dem zielstrebigen Philipp Liebe freien Lauf. In der zweiten Hälfte bereitete Moreau der SG den Garaus.

19 Tore erzielte das Bramstedter Zwei-Mann-Team – Hochdonn begriff die Gefahr bis zum Schluss nicht. Mit einem weiteren haltbaren Ball brachte Jeffrey Heitbrock die Gäste in der 11. Minute mit 8:3 in Führung, und die Differenz baute sich bis zum 22:30 aus Sicht des Gastgebers aus. Die Thomsen-Schützlinge hatten bei dieser Fehlerquote und dieser Passivität in der Deckung nicht die Spur einer Chance. Weitere Orientierungslosigkeiten in der Endphase, als zunächst Trainer Helge Thomsen wegen Reklamierens einen Ballbesitz herschenkte und sich Schlussmann Burchert einen schon gehaltenen Schomann-Wurf zum 23:31 ins Tor kickte.

Wie konnte das passieren, eine Woche nach dem glorreichen Sieg beim MTV Herzhorn? Überheblichkeit nach den Erfolgserlebnissen war es nicht. Helge Thomsen kam der Ursache des Kollektivversagens wohl ziemlich nahe: „Wenn man unsere Tabellensituation sieht, entsteht ein großer Druck. Irgendwann hat man mal einen Einbruch.“

So ist das im Abstiegskampf. Die Gefahr geht vom Kopfe aus. Der kann die Hände ganz schön flattern lassen.

SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg: Burchert, Vieth, Tietjens – Wegers, Brütt (10/2), Gorski (1), Roden (1), Stieper (8/4), Butzek, Eckhold (5), Meyn (1), Mohr, Kevin Kock (2), Dennis Kock (1).

SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg II: Hillmann, Kuhlmann – Binnewies (1), Ullrich (4), Hipler (1), Kirschfink (2), Degenhard (1), Heitbrock (2), Tramborg, Schomann (1), Himborn (2), Rath, Moreau (8), Liebe (11/2).

Schiedsrichter: Erichsen/Siggelow (Kiel).

Zuschauer: 200.

Zeitstrafen: Hochdonn 3 – Bramstedt/Henstedt-Ulzburg II 6.

Rote Karte: Degenhard (57., nach 3 x 2 Minuten).
Quelle: www.sh-nordsee.de

von Oberliga SH - am 26.02.2007 11:26
SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg Oberliga- Handballer gewinnen Kellerduell
"Leihgabe" Kuhlmann hält den Sieg fest
Die Regionalliga-Mannschaft von Spielertrainer Jens Häusler unterliegt beim Spitzenreiter LHC Cottbus mit 25:37

Die vor knapp einer Woche durch die Handball-Abteilung der Bramstedter TS ausgesprochene Kündigung der Spielgemeinschaft Bramstedt/Henstedt-Ulzburg hängt wie ein Damoklesschwert über den Regionalliga- und Oberligamännern der SG BraHU. Doch während das mit großen Hoffnungen gestartete Handballprojekt zu zerbröckeln droht, demonstrierten die beiden Leistungsteams der SG Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl.
Die Oberligamänner erkämpften sich, verstärkt durch die Regionalliga-Youngster Philipp Liebe und Sebastian Kuhlmann, im Duell der Kellerkinder bei der SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg einen 33:29 (18:13)-Erfolg. "Insgesamt war dies ein guter Spieltag für die SG Bramstedt/Henstedt-Ulzburg", sagte Jens Häusler, der mit seiner Regionalliga-Truppe bei Spitzenreiter LHC Cottbus eine 25:37 (12:13)-Niederlage bezog.
Der Tabellenvorletzte war mit nur einem Auswechselspieler und zwei Torhütern zum Ligaprimus gereist und nötigte den Gastgeber in der ersten Halbzeit einigen Respekt ab.
"Jens Thöneböhn lag mit Grippe im Bett, und Philipp Liebe ist noch zu angeschlagen, um in einem Regionalligamatch ,verbrannt' zu werden", begründete Häusler das Fehlen seiner beiden U-23-Akteure. Sie hätten in normaler Verfassung möglicherweise das Fehlen der angeschlagenen bzw. verhinderten Routiniers Ingo Ahrens, Tim Früchtenicht und Jan-Henning Himborn kompensieren können. "Außerdem haben wir unseren dritten Keeper Sebastian Kuhlmann an das zweite Team ausgeliehen."So wechselten sich nur Henning Scholz als Regisseur und Spielertrainer Häusler als Abwehrchef ab. "Wir haben diszipliniert das Tempo rausgenommen und hätten mit besserem Abschluss zur Pause sogar führen können", sagte Häusler, "danach hat Cottbus aber Gas gegeben und sich doch verdient abgesetzt."
Begeistert war Oberliga-Spielertrainer Tim Ullrich vom Auftritt seiner Truppe in Burg. Herausragende Akteure waren Philipp Liebe, der zehn Treffer erzielte, Frank Moreau (acht Tore) und Keeper Sebastian Kuhlmann.
"Entscheidend abgesetzt haben wir uns zu Beginn beider Halbzeiten, als die Abwehr wie eine Mauer stand", so Tim Ullrich, "alle Spieler zeigten, dass es hier nur um Handball ging und nicht um das, was derzeit hinter den Kulissen des Vereins passiert."

homepage BraHU

Mitunter sprechen einige Kommentare für sich ...


von zz - am 28.02.2007 16:19
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