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Hüruper, Oberliga SH

SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen - HSG SZOWW 38:31 (24:13)

Startbeitrag von Hüruper am 12.11.2007 08:57

SG Kropp gelingt die Wiedergutmachung

Handball-Oberliga der Männer: 38:31-Sieg gegen Überraschungsaufsteiger HSG SZOWW

Kropp/bei – Wiedergutmachung gelungen: In der Handball-Oberliga der Männer hat die SG Kropp-Tetenhusen-Dithmarschen einen ungefährdeten Erfolg über den Überraschungsaufsteiger HSG SZOWW eingefahren. Am Ende von 60 einseitigen Minuten dokumentierte die Anzeigetafel in der Kropper Geestlandhalle einen 38:31-Sieg (24:13).

Das erste SG-Heimspiel in der „alten Heimat“ Geestlandhalle lockte 230 Zuschauer an. Diese mussten ihr Kommen nicht bereuen, meldete sich das bis dato schwächelnde Team von Coach Kai Nielsen doch eindrucksvoll zurück. „Ein auch in der Höhe verdienter Sieg“, erklärten Nielsen und sein Gegenüber Ralf Heckel unisono.

Wer auf eine spannende Auseinandersetzung wartete, wurde schnell eines Besseren belehrt: Die bis zu dieser Partie ungeschlagene Spielgemeinschaft aus Ohrstedt und Ostenfeld hatte im ersten Durchgang kein Rezept gegen das Kropper Tempospiel. Mit einer aggressiven 5:1-Deckung störte die SG ihren Kontrahenten effektiv am Spielaufbau und hatte nach 15 Minuten bereits einen 10:6-Vorsprung heraus geworfen. Im Anschluss konnten die Hausherren das Tempo nochmals erhöhen, warfen viele einfache Tore und schraubten das Ergebnis bis zur Pause auf ein vorentscheidendes 24:13.

Leistete sich die SG bis zur Pause nur zwei technische Fehler, so war nach dem Wechsel spürbar die Luft heraus. In Sachen Tempo und Aggressivität ließen es die Hausherren nun gemächlicher angehen. Die Gäste aus Nordfriesland, allen voran die Achse Kai Flatterich – Björn-Ove Peters, konnten die Partie nun weitgehend ausgeglichen gestalten. Bis zum 38:28 (57.) hielten die Hausherren ihren Zehn-Tore-Vorsprung, bevor die HSG SZOWW noch etwas Ergebniskosmetik betrieb. „Mit den ersten 30 Minuten bin ich zufrieden“, sagte Kai Nielsen. „Diese Konzentration und Aggressivität müssen wir jetzt in die nächsten Spiele mitnehmen.“

SG Kropp-Tetenhusen-Dithmarschen: S. Pieper, Koch, Schugardt – Greve, Thomas, Hennings (6), R. Kobs (5), S. Kobs (1), M. Plöhn (7), Henrich (4), M. Pieper (8/2), Kuhrt (3), Wichmann (4). HSG

SZOWW: Weinbach, Antonisen – Clausen (1), Peters (8), K. Flatterich (4), A. Carstensen (4), Klenz, J. Flatterich (4), Hansen (2), Schlemeier (1), Spoht, U. Plöhn (6), Thoroe (1), H.-P. Carstensen. Schiedsrichter: Bülow/ Lübker (TuS Lübeck). – Zuschauer: 230.

(Quelle: Landeszeitung)

Gruß
Michael

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Sturmfest
Wenn Ohrstedt ein Gradmesser war, muss einem um Kropp nicht bange werden
Kropp (sko) Orkan „Tilo“ hatte sich in Dithmarschen nur als ein raues Lüftchen entpuppt und so gesehen mag es sich auch nur um stärkeren Wind handeln, der zurzeit durch die Vereine der SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen weht.

Die Handballer des Oberligisten jedenfalls haben sich als sturmfest erwiesen und das wegweisende Spiel gegen den bisherigen Tabellenzweiten SG Ohrstedt/Ostenfeld-Wittbek-Winnert souverän mit 38:31 (24:13) für sich entschieden.

Als Gradmesser war am Sonnabend an dieser Stelle die Partie gegen die Spielgemeinschaft mit dem langen Namen angekündigt worden und wenn sie es war, muss einem um die kreisübergreifende Kombination nicht bange sein. Als kümmerte die Spieler der Wind von West, begannen sie überaus konzentriert und hatten sich bei der Rückkehr in die Geestlandhalle schon Mitte des ersten Durchganges einen komfortablen Vorsprung erspielt. Fünf Tore in Folge nach dem 6:6 (10.) brachten vor 200 zumeist begeisterten Zuschauern zusätzliche Sicherheit in die Aktionen der Gastgeber, die zuletzt noch im Derby beim TSV Alt Duvenstedt so enttäuscht hatten.

Die Gründe dafür waren mannigfaltig. Rückenwind gab der glänzend disponierte Torhüter Sven Pieper, was aber auch an der engagierten Abwehrarbeit der sechs Leute vor ihm lag. Das war zuviel Gegenwind für Ohrstedt, das vor dem eigenen Tor gar nicht so recht wusste, woher denn nun der Sturm kam. Sieben Kropper teilten sich im ersten Abschnitt die 24 Treffer, von denen 10 auf das Konto der starken Außen Malte Plöhn und Martin Pieper gingen.

Trainer Kai Nielsen indes wollte niemanden heraus heben und betonte die geschlossene Mannschaftsleistung, denn jeder Spieler blies in irgendeiner Situation dem SZOWW die Buchstaben durcheinander. Insgesamt aber zog er zufrieden sein Fazit, auch wenn ihm der ein oder andere Schwachpunkt aufgefallen war. „Wir hatten seit langem mal wieder mit einer 5:1-Deckung gespielt und die Abstimmungsprobleme hatte ich erwartet. Aber zweite Halbzeit habe wir etwas den Faden verloren. Da fehlte die nötige Konsequenz und die von mir gewünschte Ordnung.“

Das lag natürlich auch daran, dass Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen mit etlichen Grippe geschwächten Spielern seinem Tempo Tribut zollen musste. Nach dem 31:19 (45.) ließ der Sturm endgültig nach, der über Ohrstedt hinweg gefegt war. Der Gast kam nun zu vielen leichten Toren und gegenüber hielt Mike Weinbach die Mehrzahl der Bälle.

Doch die Spieler bewiesen Moral, überbrückten mit Eigenleistungen diese Schwächephase und fanden so wieder zu ihren Kombinationen zurück. „Natürlich hätte ich auf 6:0 umstellen können, um die Abwehr zu entlasten“, würde Nielsen später sagen. „Aber ich wollte, dass die auch mal unter Druck Erfahrung sammeln.“

Denn für einen richtigen Sturm muss man gerüstet sein.

Quelle:
www.sh-nordsee.de

von Oberliga SH - am 12.11.2007 11:27
Ein einseitiges Nordderby

Handball. HSG Kropp−Dithmarschen fertigte die HSG SZOWW mit 38:31 ab.

KROPP. Jetzt gab es für die HSG SZOWW (Sport−Zentrum Ohrstedt/TSV Ostenfeld−Wittbek−Winnert) in der Handball−Oberliga der Männer die erste Niederlage. Diese fiel dann mit 31:38 auswärts bei der HSG Kropp−Dithmarschen dann auch gleich sehr heftig aus. Dabei führten die Kropper von Trainer Kai Nielsen zur Halbzeit schon 24:13. Da sah das Team von SZOWW−Coach Ralf Heckel ganz "alt" aus.

Während Ohrstedt sich immer wieder in der Kropper Deckung festlief oder an Torwart Sven Pieper scheiterte, hatte das Heimteam eine fast hundertprozentige Quote.

Einfache Mittel

Schneller Parallelstoß im Rückraum und Freispielen der Außen war dabei das einfache Mittel, gegen die weder die SZOWW−Abwehr noch die Torwart Maik Weinbach und Carsten Thomsen ein Mittel fanden.

Zwölf Tore von Außen in der ersten sprechen eine deutliche Sprache. Dazu kommen noch acht Treffer aus Gegenstoß oder "zweiter Welle".

Den zweiten Durchgang gewannen die Gäste 18:14, das war allerdings nicht mehr als Kosmetik. Keeper Maik Weinbach steigerte sich, die Abwehr gewann an Stabilität und die Chancenverwertung wurde besser, das waren die Pluspunkte auf Ohrstedter Seite.

Minuspunkte

Das Tempo wurde rausgenommen, in der Abwehr wurde SZO−Kreisläufer Björn−Ove Peters zu viel Platz gelassen und im Abschluss ließ die Konzentration zu wünschen übrig.

Das waren im zweiten Durchgang bei Kropp die Minuspunkte. Am deutlichen Endresultat von 38:31 änderte das aber nicht viel.

"Irgendwie haben wir in der zweiten Hälfte die Ordnung und den Faden verloren. Der Spielfluss war weg und wir waren in Deckung und Angriff nicht mehr so konzentriert, wie in Durchgang eins.

Gutes Polster

Die deutliche Halbzeitführung hat aber gereicht, den Sieg über die Zeit zu schaukeln", kommentierte Kropps Trainer Kai Nielsen.

"Irgendwann musste das ja einmal kommen. Diesen Einbruch habe ich erwartet. Das Spiel hat auch gezeigt, dass wir nur über ein funktionierendes Kollektiv zum Erfolg kommen können", lautete der Kommentar von SZOWW−Coach Ralf Heckel.

HSG Kropp−Ditmarschen: S. Pieper, Schugardt, Koch − Carstens, L. Plöhn, Greve, Thoms, Hennings 6, R. Kobs 5, St. Kobs 1, M. Plöhn 7, Henrich 4, M. Pieper 8, Kuhrt 3, Wichemann 4.

SZOWW: Weinbach, Thomsen − M. Hansen 1, Peters 9, K. Flatterich 4, Carstensen 4, Klenz, J. Flatterich 4, J. Hansen 1, Spoth, Plöhn 6, Schlemeier 1, Thoröe 1.

Harald Jacobsen

(Quelle: Flensborg Avis)

Gruß
Michael

von Hüruper - am 13.11.2007 07:45
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