SG Hochdonn/S/B - ATSV Stockelsdorf,Sa.,16.45 Uhr

Startbeitrag von Oberliga SH am 23.01.2009 12:22

Vorschau zum Spiel gegen SG H/S/B aus den LN


Für den ATSV Stockelsdorf wird es nach drei Pleiten in Folge immer enger. Bei der SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg muss „Stodo" morgen um 16.45 Uhr unbedingt zwei Punkte holen. Beim 28:26 im Hinspiel bekam der ATSV Probleme, als die „Westküstler" ihre Deckung offensiv umstellten. Auf diese Variante wird SG-Trainer Thorsten
Rill morgen sicher vom Anwurf an setzen. Im Hinspiel hatte Christian Voß ganze sieben Feldspieler zur Verfügung. Morgen werden es ein paar mehr sein, darunter auch Fabian Weist, der aus der Mannschaft kaum noch wegzudenken ist.
Quelle: Homepage ATSV
P.S.: Hab in der unten stehenden Liste jetzt wieder den richtigen Link zur Homepage der Stockelsdorfer Herren gesetzt.

Antworten:

Hochdonn gewinnt gegen Stockelsdorf in einem duch viele fehler auf beiden seiten geprägtem Spiel
33:30 aber verdient.

von Hochdonner - am 24.01.2009 17:34
Statistik – Stückwerk – Stabilität
SG Hochdonn gleicht mit Sieg über Stockelsdorf das Punktekonto aus
Burg (we) Drei Minuten Handball sind eine lange Zeit. 180 Sekunden reichen locker für sechs Angriffe. Statistisch fallen mindestens drei Tore. Drei Minuten lang verfielen Trainer, Ersatzspieler und Zuschauer wahlweise in nervöse Zuckungen oder in Schockstarre, weil die Oberligisten SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg und ATSV Stockelsdorf statt Statistik Stückwerk boten und das gegnerische Tor ignorierten. Nun endlich setzte Marc Eckhold das 31:28 für die SG Hochdonn, die weitere drei Minuten später mit 33:30 (17:15) gewonnen hatte.
Nicht alles war eine solche Stocherei wie diese Phase zwischen der 54. und 57. Minute, als sogar ein Philipp Rill den Überblick verlor und seinen Tempogegenstoß herschenkte, während auf der Gegenseite Finn Schäfer am Hochdonner Tor vorbei warf und der Stockelsdorfer Kollege Jan Hunger vor Torwart Bastian Burchert versagte.
Burcherts Leistung war dabei Sinnbild für Hochdonn. Der junge Schlussmann begann durchwachsen, machte in der Pause Platz für Matthias Vieth. In der 42. Minute kehrte Burchert zurück, kassierte weiterhin unglückliche Tore, war aber in den entscheidenden Situationen hellwach – unschlagbar in jenen geschlagenen drei Minuten.
Bevor Eckhold traf.
„Bei ihm weiß ich nie, wann ich ihn bringen soll“, sagte SG-Trainer Torsten Rill. Marc Eckhold ist Hochdonns Wundertüte. Er kann Spiele gewinnen oder verlieren. Vorgestern gewann er die Partie, erzielte das vorentscheidende 31:28 und das entscheidende 32:30. Stockelsdorf war gebrochen. Michael Stieper vollendete den letzten Hochdonner Angriff.
Auch Stieper, Hochdonns Rekordschütze an diesem Tag, erlaubte sich schwache Abschlüsse, indes nie bei Siebenmetern, die er reibungslos verwandelte. Nicht annähernd fehlerfrei auch alle anderen. Außen Björn Mohr drückte die Verzweiflung aus, als er plötzlich zentral auftauchte und unmotiviert aus elf Metern warf. Stefan Pohlmann, mit Lichtblicken im Abschluss, ging in halbrechter Abwehrposition unter.
Auf der anderen Seite erwies sich ATSV-Außen Florian Grotzky als Problemfigur für Burchert und Co. Dem Linkshänder zeigten die guten Schiedsrichtern nach 3 x 2 Minuten die Rote Karte, und es war kein Zufall, dass jetzt die Entscheidung gegen Grotzkys Mannschaft fiel, die nach ihrem 27:26 und 28:27 einen Auswärtssieg verpasst hatte.
Alles gut am Ende. Die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg, in die Saison gestartet als Außenseiter, hatte es schwer, denn diesmal war sie Favorit. „Wir müssen solche Spiele unbedingt gewinnen“, sagte Trainer Torsten Rill eingedenk des schwierigen Programms am Ende der Saison.
Dass der Aufsteiger gewann, bezeugt – bei aller Kritik –, wie stabil er geworden ist. Stabilität trotz Stückwerk. 15:15 Punkte. Das ist eine Statistik, die gefällt.


Quelle: www.sh-nordsee.de

von Oberliga SH - am 26.01.2009 11:12
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