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vor 9 Jahren, 6 Monaten
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Oberliga SH

SG Hochdonn/S/B - THW II 28:38

Startbeitrag von Oberliga SH am 09.02.2009 09:03

Durchgezogen
THW Kiel II schlägt SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg in den ersten Minuten
Burg (ph) Wirklich etwas ausgerechnet hatte sich die SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg in der Handball-Oberliga gegen den THW Kiel II nicht. Die deutliche 28:38 (12:23)-Niederlage aber hinterließ dennoch einen leicht angefressenen SG-Trainer Torsten Rill.
„Was wir in der Abwehr geboten haben, war einfach nicht genug. Wir haben es immer wieder versäumt, mal richtig hinzulangen. So kannst du gegen den THW II einfach nicht bestehen.“ Dass sich die SG in der Abwehr nicht ganz sattelfest präsentierte, merkte auch der Gast und nutze die Unsicherheit immer wieder aus. So musste Torsten Rill nach einer schnellen 5:1-Führung der Zebras bereits nach wenigen Minuten eine Auszeit nehmen, um seine Mannschaft auf Kurs zu bringen.
Viel bringen aber sollten seine eindringlichen Worte nicht. Die Abwehr ließ auch weiterhin zuviel zu. Gepaart mit einem immer wieder schluderigen Abschluss in der Offensive war die Partie vorzeitig entschieden. „Als wir nach nur 20 Minuten bereits mit 6:15 hinten lagen, war klar, dass es das war“, erklärt Rill, der nach einigem Bangen unter der Woche auch auf Kevin Kock zurückgreifen konnte. Die immer wieder auftretenden Probleme seit seinem Handbruch waren abgeklungen. „Die Freundin von Kevin ist ja Physiotherapeutin. Das hat sie offensichtlich ganz gut hinbekommen.“
Eine andere Richtung aber konnte auch Kock der Partie nicht geben. Zu überlegen waren die Kieler, als dass ihnen die Hausherren noch einmal hätten gefährlich werden können.
In der Halbzeit wurde es in der SG-Kabine dennoch laut. „Ich habe mir die Mannschaft zur Brust genommen. Einige saßen da mit hängenden Köpfen. So geht es nicht. So kann man einfach nicht auftreten. Vor allem nicht in der Abwehr.“
Und die Ansprache sollte helfen. Auch wenn die Niederlage bereits besiegelt war, gingen die Gastgeber nun anders in die Partie. Zur Freude des Trainers: „Die zweite Hälfte haben wir mit einem Tor gewonnen. Da hat der Einsatz gepasst.“ In der besten Phase kam die SG bis auf sieben Tore heran. Ein besseres Ergebnis verbaute sich sie sich selbst. Auch mit unnötigen Zeitstrafen. „Wir mussten kaum mal von der Platte, weil wir zu hart hingelangt haben, sondern immer wieder wegen Kleinigkeiten.“ Schmälern aber will Rill die Leistung der Kieler nicht. „Die haben toll gespielt. Vor allem in den ersten Minuten haben die durchgezogen. Da lief es beim THW optimal. Aber das wissen sie selbst. Der Trainer hat mir erzählt, dass sie unbedingt aufsteigen wollen.“
SG Hochdonn/Süderhastedt/Burg:
Vieth, Tietjens – Rill (1), Gorski (1), Pohlmann (2), Eckhold (5), Meyn (12/6), Loitz, Kock (3), Jahn (1), Hamann, Mohr (1), Stieper (2).
THW Kiel II:
Hossner, Stoltefuß – Y. Stock (4), Zakel, C. Stock, Grewe, Kröger (4), Jansen (6), Schütte, Olbert (9), Otto (3), Bülow (2), Plähn (9), Hannemann (1).
SR:
Frank/Schönfelder (Stockelsdorf/Lübeck).
Zeitstrafen:
fünf – sechs.
Quelle: www.sh-nordsee.de

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