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Absolute Beginner - Die Fortsetzung
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
frankie4d, reishi

Das Wunder von Wörgl....oder besser das Experiment von Wörgl....

Startbeitrag von reishi am 14.10.2006 20:16

Originaltext: [www.aberhallo.de]örgl

Es gibt im WEB jede Menge Schriften dazu.

Das Wörgler Freigeldexperiment

In Wörgl war um 1932 die örtliche Zement- und Zellulosefabrikation stark
zurückgegangen und die Arbeitslosenquote bedrohlich angestiegen. Anfang Juli
1932 gab Bürgermeister Unterguggenberger bis August 1933 eigene Papiernoten,
den Wörgler Schilling, im Nennwert von insgesamt etwa 34.500 Schilling als
Lohn der Gemeindeangestellten aus, die umlaufgesichert waren. Ideenlieferant
war ihm dabei die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells. Monatlich musste
danach eine Marke für 1% des Nennwertes der Note gekauft und auf den
Geldschein geklebt werden. Das Geld war bei diesem Experiment durch eine
entsprechende Einlage der Gemeinde bei der örtlichen Raiffeisenkasse gedeckt
und gleichwertig an Schillinge gekoppelt. Maximal waren 12.000 Schillinge
gleichzeitig emittiert.

Das Experiment glückte, überall wurde gebaut und investiert; innerhalb eines
Jahres sank die Arbeitslosigkeit um 25%, während sie gleichzeitig im übrigen
Land stieg. Da das Wörgler Schwundgeld in den Augen der österreichischen
Nationalbank AG eine Verletzung des Notenprivilegs darstellte, wurde das
Experiment im September 1933 per Gerichtsbeschluss beendet. Über die wahren
Gründe des Endes (wie z.B. die Abschaffung des Zinses usw.) lässt sich
offensichtlich nur spekulieren.

Der Verein "Unterguggenberger Institut" will das Wörgler Freigeld wieder in
Erinnerung bringen. Gemeinsam mit dem Heimatmuseum und dem Stadtarchiv sollen
Ausstellungen organisiert und Forschungen betrieben werden.

Mehr zum Thema Freigeld:

[www.aberhallo.de]

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Eine eigene Anmerkung dazu:

Das da investiert wurde ist auch kein Wunder, denn selbiges passiert wenn die
Leitzinsen drastisch gesenkt werden, je niedrieger desto mehr Power......

Aber Wörgl hat den Vorteil das es wegen des Prinzips:

Keine (klassischen) Banken / Keine Zinsen = Keine Inflation
.....was diese Sache noch sehr stark forcierte.

Ich denke mal das das für Arbeitnehmer insbesondere in handwerklichen
Kleinbetrieben aber auch für andere Kleinunternehmer interessant ist.

Alleine schon das in einem Jahr 25% neue Arbeitsplätze geschaffen wurden
ohne Subventionen, grenzt nach unseren bisherigen Erfahrungen die wir in den
letzten 25 Jahren gesehen haben, wirklich an ein Wunder, denn der neueste Hit
mit harzschen Sklavenmethoden aber dem 01.01.2005 ein Heer von 2,2 Millionen
Tagelöhnern zu erschaffen, entspricht dem Gegenteil dessen was in Wörgl mit
grossem Erfolg praktiziert wurde.

Bemerkenswert ist übrigens eine Beschreibung aus dem grossen "SteuerKonz"
"1000 Legale Steuertricks", dort heisst es über Estland:

Estland kennt nur 2 SteuerArten, Einkommenssteuer von 26% womit alle nur
denkbaren Abgaben vom Arbeiter bis zum Fabrikanten inkludiert sind.

Das System funktioniert linear, so zahlt ein Arbeiter von 1000 Euro brutto 260
Euro und der Fabrikant von 1 Mio brutto im Monat eben 260.000 Euro an
Abgaben.

Die Mehrwertsteuer beläuft sich (Konz) auf 18%

Vor allem Mogeleien sind so gut wie fast unmöglich !!!!
Alles ist transparent und für jeden (auch Laien) verständlich.

Effekt: 100% Wirschaftswachstum in 5 Jahren 1995-2000

Das macht etwa ~16-17% im Jahr wenn wir das geometrische Mittel ziehen.

Wachstumswerte, von denen wir hier nicht mal nachts träumen, sind unsere
BRD-Zahlen seit mehr als 10 Jahren oft unter 2%.......

Na ja, das "Steuerbräter" und Finanzbeamte usw. dabei berechtigt den
kostenlosen Rundflug um die Sonne antrteten, dürfte klar sein und war bei der
Schaffung des Systems auch beabsichtigt. Man merkt vor allem das man dort
alle Fehler "Made in Germany" was Wirtschaftspolitik betrifft vermeiden will.

Bemerkenswert ist dabei auch das Streiks für Lohnerhöhungen überflüssig
werden, denn wo es keine Inflation giibt, braucht man keine Streiks und damit
auch keine hochbezahlten Gewerkschaftsfunktionäre.......

Kombiniert man das nun noch mit dem schweizer Arbeitsrecht,
ist der Cocktail fertig, denn das was unsere "Ricola-Lutscher" da haben
ist so eine Art Mittelding aus dem amiländischen "Hire and Fire"
und dem deutschen Zwangskorsett und das bringt wiederum Prozente
die dem Arbeitsamt schlaflose Nächte bereiten, denn die wissen dann nicht
woher sie trotz 4,3 Mio. Erwerbsloser fachspezifisch die Leute her holen
sollen die dann branchenweit benötigt würden, insbesondere im Handwerk,
was aber die Kabelbeschwörer aus Eschnapur in Sachen IT nicht wieder auf den Plan rufen wird.

Man sieht also es geht auch ohne betrügerische SChnapsideen alla Harz-4

Leitet diese Ideen mal weiter, dass wirtschaftlich
anschliessende Powerplay ist garantiert !!!

###################################################

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Antworten:

Utopien lese ich nicht. Jedenfalls nicht wenn sie so lang sind ..

von frankie4d - am 14.10.2006 20:29
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