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Absolute Beginner - Die Fortsetzung
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vor 8 Jahren, 1 Monat
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frankie4d, Imhodepp, Gåst

"Offen, nett und fröhlich" - Gibts auch noch Sporttrainer, die nur Sport trainieren?

Startbeitrag von Gåst am 19.08.2009 06:39

Bayern

Bundestrainer gesteht hundertfachen Kindesmissbrauch

Er machte ihnen Geschenke und verging sich teilweise in ihren Kinderzimmern an ihnen: Ein Leichtathletik-Bundestrainer aus Oberbayern hat über Jahre hinweg minderjährige Sportler missbraucht. Den Kindern erklärte er, die Handlungen hätten positive Wirkung auf ihre sportliche Leistung.

München - Der 49-jährige Ewald K. räumte am Dienstag vor dem Münchner Landgericht ein, sich über Jahre hinweg an acht Sportschülern im Alter von acht bis 17 Jahren vergangen zu haben. "Das stimmt so", erklärte er zur Anklageschrift der Staatsanwaltschaft.

Durch sein Geständnis bleiben den Opfern Aussagen erspart - zudem reduziert sich die Strafe. Die Gesamtfreiheitsstrafe für den Mann solle nicht mehr als acht Jahre betragen, erklärte Richterin Petra Beckers nach einer Absprache mit Gericht, Staatsanwaltschaft, Verteidiger und Nebenkläger mit Blick auf das Geständnis. Das Gesetz sieht bis zu 15 Jahre vor.

Der Mann aus dem oberbayerischen Penzberg sitzt seit November 2008 in Untersuchungshaft. Er war seit 2001 hauptberuflich Bundestrainer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und war auch für Weiterbildungen zuständig. Die Staatsanwaltschaft wirft dem ledigen Mann vor, in etwa 300 Fällen Jungen und junge Männer missbraucht zu haben, die seinen Trainingsgruppen angehörten. In 15 Fällen fügte der Mann seinen Opfern auch körperliche Verletzungen zu.

Das erste Opfer, ein heute 26-jähriger Mann, war laut Anklage beim ersten Übergriff acht Jahre alt und wurde über Jahre hinweg mindestens 215 Mal missbraucht. Diesen Jungen, dessen Familie der Trainer gut kannte, zwang er demnach im Alter von etwa neun Jahren erstmals zum Analverkehr. Zudem missbrauchte er das Kind bei einem Besuch in dessen eigenem Zimmer. Er habe dem Jungen befohlen, über die Vorfälle zu schweigen und ihm auch Geschenke wie Geld und Kleidung gemacht, sagte Ewald K.

Zudem habe er ihm auch mit dem Rauswurf aus der Trainingsgruppe gedroht. Die sexuellen Handlungen habe er dem Kind anfangs mit der positiven Wirkung auf die sportliche Leistung erklärt. "Ich kann das heute auch nicht mehr nachvollziehen", sagte Ewald K. zu den Übergriffen. Verteidiger Florian Schneider erklärte, Ewald K. wolle sich in einem Brief bei den jungen Männern entschuldigen und eine Therapie beginnen. "Er sieht die Jungs als Opfer, und es tut ihm sehr leid, was da passiert ist."

Ewald K. - offen, nett und fröhlich

Die meisten Opfer wollten mit dem Missbrauch nicht mehr konfrontiert werden. An den meisten Jungen verging sich der Trainer in Sporthallen, etwa auch in der Münchner Olympiahalle. Der Mann nutzte aber auch Trainingslager, seine Wohnung und Autofahrten für sexuelle Übergriffe.

Bis 1998 arbeitete der gelernte Restaurantfachmann als stellvertretender Oberkellner in einem Münchner Luxushotel. Seine Trainerlaufbahn begann der gebürtige Österreicher beim TSV Penzberg, wo er mehrere Jahre für das Lauftraining von Jungen ab sechs Jahren zuständig war. In dem Verein suchte er sich auch sein erstes Opfer.

Neben seinem Job als Bundestrainer trainierte er auch Schüler eines Sportgymnasiums. "Ich habe den Job gelebt und geliebt", sagte Ewald K. Eine Bekannte von Ewald K., die als Zuschauerin zu dem Prozess gekommen war, beschrieb den Angeklagten als offen, nett und fröhlich. Die Sportler hätten großen Respekt vor ihm gehabt, und viele hätten gehofft, von ihm als Talent entdeckt zu werden, berichtete die junge Frau. Es habe keine Missbrauchsgerüchte gegeben. "Das hat mein Weltbild zusammengeschmissen."

Über eine mögliche Sicherungsverwahrung will das Gericht nach der Hauptverhandlung entscheiden. Für den Prozess wurden bis zum Mittwoch zunächst zwei Verhandlungstage angesetzt.

Antworten:

Diese Geschichten werden wahrscheinlich von der katholischen Kirche publik gemacht um die eigenen Priester nicht so alleine im Regen stehen zu sehen.

Schade... wäre ich als Kind sportlicher gewesen oder dem Ministrantentum zugekehrt, könnte ich für mein Versagertum jetzt auch jemanden verantwortlich machen und müsste mich nicht alleine deswegen mies fühlen. :(

von Imhodepp - am 19.08.2009 07:20
.. und dein Poloch wär kein AB mehr! :D

von frankie4d - am 21.08.2009 03:12
Zitat
frankie4d
.. und dein Poloch wär kein AB mehr! :D


Wer weiß... vielleicht hätte es mir ja gefallen. Dumm ist nur, dass man keinem Trainer ansieht ob er ein Klickie oder ein NKA ist.

von Imhodepp - am 21.08.2009 04:49
Zitat
Imhodepp
Dumm ist nur, dass man keinem Trainer ansieht ob er ein Klickie oder ein NKA ist.

Welchen Sportrainer hättest du denn bevorzugt?

von Gåst - am 21.08.2009 09:34
Erst Klicki und dann nach und nach bis NKA steigern!

von frankie4d - am 21.08.2009 09:35
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