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Absolute Beginner - Die Fortsetzung
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Gåst, Imhodepp, makako, UnknownCharly

Weil Sex während der Fahrt auch nicht verboten ist...

Startbeitrag von Gåst am 20.08.2009 08:20

Weil Sex während der Fahrt auch nicht verboten ist...

Kippt dieser Amtsrichter das Handy-Verbot am Steuer?

Bei diesem Richter haben Handy-Sünder freie Fahrt ...!

Albert Bartz (62), Richter am Amtsgericht Gummersbach, hält das Handy-Verbot am Steuer für verfassungswidrig. Seine Begründung: Sex am Steuer ist ja auch nicht verboten ...

Was verrückt klingt, macht für Juristen Sinn. Richter Bartz zu BILD: „Das Handy-Verbot am Steuer widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz, weil viele andere Dinge im Auto, die auch gefährlich sein können, nicht mit Bußgeld belegt werden.“

Der Richter weigerte sich schon in vier Fällen, ein Bußgeld (mind. 40 Euro, 1 Punkt) auszusprechen, hat alle zur Prüfung nach Karlsruhe weitergeleitet. Das Verfassungsgericht entscheidet im September.

Im offiziellen Gerichtsbeschluss nennt der Amtsrichter viele Dinge, die im Gegensatz zum Telefonieren am Steuer nicht verboten sind – zum Beispiel Sex!

Experten glauben, dass die Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht zu einer Lockerung der Handy-Nutzungsregeln führen könnte. Richter Bartz (seit 1976 im Amt) wurde noch nie mit einem Handy am Steuer erwischt. Er sagte BILD: „Und Sex am Steuer ist für mich tabu.“

Antworten:

Zitat
Gåst
Weil Sex während der Fahrt auch nicht verboten ist...

Kippt dieser Amtsrichter das Handy-Verbot am Steuer?

Bei diesem Richter haben Handy-Sünder freie Fahrt ...!

Albert Bartz (62), Richter am Amtsgericht Gummersbach, hält das Handy-Verbot am Steuer für verfassungswidrig. Seine Begründung: Sex am Steuer ist ja auch nicht verboten ...

Was verrückt klingt, macht für Juristen Sinn. Richter Bartz zu BILD: „Das Handy-Verbot am Steuer widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz, weil viele andere Dinge im Auto, die auch gefährlich sein können, nicht mit Bußgeld belegt werden.“

Der Richter weigerte sich schon in vier Fällen, ein Bußgeld (mind. 40 Euro, 1 Punkt) auszusprechen, hat alle zur Prüfung nach Karlsruhe weitergeleitet. Das Verfassungsgericht entscheidet im September.

Im offiziellen Gerichtsbeschluss nennt der Amtsrichter viele Dinge, die im Gegensatz zum Telefonieren am Steuer nicht verboten sind – zum Beispiel Sex!

Experten glauben, dass die Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht zu einer Lockerung der Handy-Nutzungsregeln führen könnte. Richter Bartz (seit 1976 im Amt) wurde noch nie mit einem Handy am Steuer erwischt. Er sagte BILD: „Und Sex am Steuer ist für mich tabu.“


Wer mit 62 Jahren am Amtsgericht sitzt, ist karrieretechnisch betrachtet ein Versager. Es gibt an deutschen Amtsgerichten jede Menge frustrierte Altrichter die die Tatsache nutzen dass sie nix mehr zu gewinnen aber auch nichts zu verlieren haben, um bizarre Entscheidungen zu treffen. Sei es weil sie sich nochmal ins Gespräch bringen wollen oder weil es ihnen Freude bereitet ihren Frust damit abzuregieren Sand ins Getriebe des Rechtsstaats zu streuen.

Manche sind natürlich auch in ihrem Job nichts geworden weil sie von Anfang an bekloppt waren.

von Imhodepp - am 20.08.2009 08:26
Zitat
Imhodepp
Sei es weil sie sich nochmal ins Gespräch bringen wollen oder weil es ihnen Freude bereitet ihren Frust damit abzuregieren Sand ins Getriebe des Rechtsstaats zu streuen.

Vielleicht will er ja auch nur mal Sex während der Fahrt haben? :)

von Gåst - am 20.08.2009 08:36
Zitat
Imhodepp
Zitat
Gåst
Weil Sex während der Fahrt auch nicht verboten ist...

Kippt dieser Amtsrichter das Handy-Verbot am Steuer?

Bei diesem Richter haben Handy-Sünder freie Fahrt ...!

Albert Bartz (62), Richter am Amtsgericht Gummersbach, hält das Handy-Verbot am Steuer für verfassungswidrig. Seine Begründung: Sex am Steuer ist ja auch nicht verboten ...

Was verrückt klingt, macht für Juristen Sinn. Richter Bartz zu BILD: „Das Handy-Verbot am Steuer widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz, weil viele andere Dinge im Auto, die auch gefährlich sein können, nicht mit Bußgeld belegt werden.“

Der Richter weigerte sich schon in vier Fällen, ein Bußgeld (mind. 40 Euro, 1 Punkt) auszusprechen, hat alle zur Prüfung nach Karlsruhe weitergeleitet. Das Verfassungsgericht entscheidet im September.

Im offiziellen Gerichtsbeschluss nennt der Amtsrichter viele Dinge, die im Gegensatz zum Telefonieren am Steuer nicht verboten sind – zum Beispiel Sex!

Experten glauben, dass die Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht zu einer Lockerung der Handy-Nutzungsregeln führen könnte. Richter Bartz (seit 1976 im Amt) wurde noch nie mit einem Handy am Steuer erwischt. Er sagte BILD: „Und Sex am Steuer ist für mich tabu.“


Wer mit 62 Jahren am Amtsgericht sitzt, ist karrieretechnisch betrachtet ein Versager. Es gibt an deutschen Amtsgerichten jede Menge frustrierte Altrichter die die Tatsache nutzen dass sie nix mehr zu gewinnen aber auch nichts zu verlieren haben, um bizarre Entscheidungen zu treffen. Sei es weil sie sich nochmal ins Gespräch bringen wollen oder weil es ihnen Freude bereitet ihren Frust damit abzuregieren Sand ins Getriebe des Rechtsstaats zu streuen.

Manche sind natürlich auch in ihrem Job nichts geworden weil sie von Anfang an bekloppt waren.
Wo sollte man denn mit 62 sitzen? Den Gleichheitsgrundsatz versuche ich ja übrigens auch gerade beim Sozialamt durchzudrücken. Notfalls geh ich zu Richter Bartz.

von UnknownCharly - am 20.08.2009 23:23
Zitat
UnknownCharly
Wo sollte man denn mit 62 sitzen?


in der kompostieranlage.

von makako - am 20.08.2009 23:54
Zitat
UnknownCharly
Wo sollte man denn mit 62 sitzen?


Überall sonst. Mit der Befähigung zum Richteramt hat man verschiedene Karrieremöglichkeiten. Natürlich an diversen Gerichten oder in leitender Stellung in Behörden oder politischen Institutionen. In Großunternehmen sitzen auch ganz gerne mal Spitzenjuristen im Vorstand oder Aufsichtsrat.

Ein Richter an der Pensionsgrenze im Amtsgericht ist wie ein Berufssoldat der als Hauptgefreiter in Pension geht, weil er zu blöd war den Unteroffizierslehrgang zu bestehen. Irgendwie hat er es geschafft die Einstellungsvoraussetzungen zu erfüllen, aber von da an hat er sich nur noch als unfähig erwiesen.

(Ja, ich weiß, dass es keine Berufssoldaten in der Mannschaftslaufbahn gibt, aber mir fiel kein anschaulicheres Beispiel ein)

von Imhodepp - am 21.08.2009 04:47
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