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Absolute Beginner - Die Fortsetzung
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vor 8 Jahren, 3 Monaten
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Gåst, Norbert, makako, Imhodepp, Wirdnixmehr27

"Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf schon gelernt hatten, mich anzumachen."

Startbeitrag von Gåst am 21.08.2009 14:05

Zitat

8. Juni 2009

Daniel Cohn-Bendit, Europa und der Kindersex

Der Deutsch-Franzose Daniel Cohn-Bendit, Held der 68er-Barrikaden in Paris, hat als Spitzenkandidat der von ihm mit gegründeten Partei Europe Ecologie einen überragenden Sieg errungen: 16 Prozent – genau so viel wie die Sozialisten auf Talfahrt. Damit wird Cohn-Bendit 41 Jahre nach dem Mai 1968 in Zukunft voraussichtlich ein ernstzunehmender Faktor in der französischen Politik sein und mitentscheidend für die Formation der Linken. Zwei Tage vor der Wahl griff sein schärfster Konkurrent, der linksliberale François Bayrou, ihn in einer TV-Debatte an mit dem Hinweis auf Cohn-Bendits Vergangenheit und dessen "Sex mit Kindern". Cohn-Bendit wehrte den Angriff als Verleumdung ab und erklärte knapp: "Darüber sprechen wir nach der Wahl." Jetzt ist "nach der Wahl". Wird Daniel Cohn-Bendit, der mit seinen Auffassungen zu Sexualpolitik – von der Sexualität mit Minderjährigen über die Pornografie bis zur Prostitution, ein klassisch libertärer Linker ist, jetzt wirklich endlich einmal darüber sprechen, und vielleicht sogar selbstkritisch? Die Chancen sind gering. Schließlich hat Cohn-Bendit auch 2001 noch nicht einmal geantwortet, als Alice Schwarzer ihm ihren folgenden, damals in der EMMA veröffentlichten Text mit der Bitte um Stellungsnahme schickte.

Selbstverständlich ist Daniel Cohn-Bendit kein Pädophiler. Und höchstwahrscheinlich ist er auch keiner der vielen Väter, die sich an ihren Kindern vergreifen. Aber er ist – und war immer – ein Kind seiner Zeit. Mehr noch: Er war ein Leader seiner Zeit. Was er gedacht und getan hat, das geht darum nicht nur ihn und die direkt Betroffenen an, es geht uns alle an.

Der Stein des Anstoßes? 1975 hat Dany le Rouge drei Leuten in Paris, zwei Männern und einer Frau, viele Stunden lang Rede und Antwort gestanden über seine bewegte Zeit zwischen 1968 und 1975, über seine Siege, Niederlagen und Irrtümer. Der Held der Pariser Barrikade war im Herbst 1968 von der verschreckten De-Gaulle-Regierung als "juif allemand" (deutscher Jude) nach Deutschland ausgewiesen worden. Und der diesseits und jenseits des Rheins aufgewachsene Sohn deutscher Emigranten mit dem auf Wunsch deutschen Pass (der Bruder hat einen französischen) wurde fortan in Frankfurt aktiv. Zusammen mit seinem Kumpel Joschka bewohnte der rote Dany ein Zimmer in derselben WG und war ungekrönter König des "Revolutionären Kampf". Der RK war eine Anarcho-Action-Gruppe, deren AktivistInnen in den Fabriken "das Proletariat" agitierten, Abbruch-Häuser besetzten, sich Straßenschlachten mit der Polizei lieferten und in der Szene Furore machten.

Über diese Zeiten sprach Cohn-Bendit also anno 1975 mit seinen geneigten Interviewern. Die redigierten das Gespräch druckreif und veröffentlichten es als 150-Seiten-Monolog in Frankreich und Deutschland.

Im Kapitel 9 geht es über acht Seiten um Danys Zeit als Kindergärtner. Denn während sein Zimmergenosse Joschka die Lederjacke anzog und im Stadtwald den revolutionären Kampf übte, zog es Dany zwei Jahre lang in den Uni-Kindergarten, wo er, fest angestellt und bezahlt, mit den Kleinen spielte. Immerhin.

Unter dem Titel "Little Big Man" – mit dem er wohl ebenso die Kinder wie sich selbst meint – erzählt er, wie das so herging damals. Wer diesen Text heute liest, dem muss es nicht nur wegen des Umgangs mit der Sexualität, sondern auch wegen der völligen Abwesenheit jeglicher pädagogischer Kompetenz dieses Kindergärtners nur so grausen (siehe im Originaltext auch das Beispiel von dem hoch gefährdeten und hoch gefährlichen kleinen Jungen).

Da erzählte der heutige Europa-Abgeordnete damals munter, wie zwischen 1972 und 1974 sein "ständiger Flirt mit allen Kindern bald erotische Züge" annahm: "Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf schon gelernt hatten, mich anzumachen." Und wie es "mehrmals passierte, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln". Der damals 28-Jährige hat, so schreibt er, "auf Wunsch" dann auch zurückgestreichelt...

Schon damals wurde Cohn-Bendit deswegen der "Perversion" beschuldigt. Daraufhin unterstellte er seinen Kritikern schlicht politische Gegnerschaft: "Als Extremist hatte ich nicht das Recht, Kinder zu betreuen." Doch hatte er "glücklicherweise einen direkten Vertrag mit der Elternvereinigung, sonst wäre ich entlassen worden". Ihn schützten damals genau die Eltern, von denen einige ihre lieben Kleinen fortschrittlicherweise beim "Vögeln" zugucken ließen und so manche ihr Kind auch schon mal mit ins Bett nahmen, weil das ja so natürlich und so "antiautoritär" war.

Cohn-Bendits Lebensbericht erschien 1975 in dem links-sektiererischen Trikont-Verlag und wäre längst vergessen, wenn nicht – ja wenn nicht eine, mit der er damals auch im Kindergarten hätte spielen können, die Sache wieder ans Licht geholt hätte: Bettina Röhl, 38, die Tochter von Ulrike Meinhof. Eben die, die auch die inkriminierenden Fotos von Joschka Fischer an die Öffentlichkeit gebracht hat und die damit diese ganze Debatte überhaupt erst auslöste.

...

:eek:

Antworten:

hast du gerade deine grünen-hasswoche?

von makako - am 21.08.2009 14:32
Dieser dreckige Cohn-Bendit gehört in den Knast! :mad:

von Norbert - am 22.08.2009 08:58
Spar dir bitte deine antisemtischen Haßtiraden. Nachher wird noch gegen Schwule gehetzt, weil Volker Beck in den späten 80ern für die Legalisierung der Pädosexualität eingetreten ist. :froschgrippealarm

von Wirdnixmehr27 - am 23.08.2009 18:54
Volker Beck in den Knast. Aber sofort!

von Norbert - am 23.08.2009 19:38
die grünen sind wenigstens offen pädo. da kann man die burschen einfacher erkennen und meiden oder notfalls aus dem verkehr ziehen.

so richtig ätzend sind dagegen die ganzen christoiden rechten und nazis.
das belästigen von ministranten und vergewaltigen von kleinen jungs gehört quasi zur grundausbildung eines katholischen priesters, nur wird darüber der mantel des schweigens gehüllt.
die ganzen nazis sich bekanntermaßen auch alle latent schwul und pädo.



von makako - am 24.08.2009 00:47
Zitat
resusaffe
die grünen sind wenigstens offen pädo. da kann man die burschen einfacher erkennen und meiden oder notfalls aus dem verkehr ziehen.

Oder sie machen im Europaparlament Karriere

von Gåst - am 24.08.2009 07:20
Zitat
Gåst
Zitat
resusaffe
die grünen sind wenigstens offen pädo. da kann man die burschen einfacher erkennen und meiden oder notfalls aus dem verkehr ziehen.

Oder sie machen im Europaparlament Karriere


Was sagte der belgische Pädo noch?

"Ein Mädchen von fünf Jahren wäre mir dann doch noch zu jung. Sieben sollte sie schon sein. Ich will ihr ja nicht alles beibringen müssen."

Jaja... die Belgier... :rolleyes:

von Imhodepp - am 24.08.2009 07:24
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