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Handball Bezirksliga Staffel 4
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Geiler Typ, Uschi aus Glas, artmai

Presse

Startbeitrag von artmai am 30.01.2006 13:11

Selbach: Rückfall in alte Zeiten

Ohne Punktgewinn blieben die Wittener Vertreter in der Handball-Bezirksliga, Staffel vier. Der HSV Herbede (16:18-Punkte) unterlag bei Spitzenreiter ATV Dorstfeld (28:6), Aufsteiger Wittener TV (7:27) bei dessen Verfolger Westfalia Hombruch (24:10). Während der HSV eine Woche vor dem Derby in der Holzkamphalle (!) weiter im Mittelfeld rangiert, muss der WTV mit dem vorletzten Rang vorlieb nehmen.

Westf. Hombruch - Wittener TV -

37:22 ( 18:15 ) -

"Mit der ersten Halbzeit bin ich einigermaßen zufrieden," resümierte WTV-Trainer Volker Selbach nach dem Spiel. Zwar habe seine Mannschaft in der Deckung die Bereitschaft vermissen lassen, aber im Angriff kam das Team immerhin zu 15 Toren. Dabei vergaben die Gäste vor der Pause auch noch drei Siebenmeter, insgesamt fünf.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie für das Selbach-Team dann jedoch zum Desaster. Dem WTV gelang erst nach neun Minuten das erste Tor zum 16:24. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel schon entschieden. Die Gäste leisteten sich insgesamt 30 Fehlwürfe, zu viele, um dem Favoriten ein Bein zu stellen.

"Das war ein Rückfall in alte Zeiten," ärgerte sich Selbach über die zweiten 30 Minuten seines Teams in der Halle Renninghausen, "an Hombruch müssen wir uns zwar nicht messen, aber man muss sich dort auch nicht so abschlachten lassen." - olli

Wittener TV: - Matthias Henze, Thomas Jungermann; Olaf Barabasch (2), Jörg Jungermann, Jan-Felix Löffler (5), Dirk Oberbossel (4), Christian Radtke (3), Christian Reinhard (1), Sebastian Schmitt (2/2), Sven Schröder (3/1), Sven Wedig (2), Benjamin Hüser, Philipp Gallinowski.


FC 26 schlägt im Derby Waltroper HV

Ein Handball-Derby der besonderen Art sahen am vergangenen Samstag zahlreiche Zuschauer in der Willi-Winter-Halle. In der Bezirksliga-Partie zwischen dem FC 26 Erkenschwick und dem Waltroper HV, das die Rapener mit 27:22 für sich entschieden, lieferten sich beide Teams ein richtig packendes Duell.

von Mabroor Ahmad

Bereits im Vorfeld erwartete FC-Trainer Peter Kleibrink eine Partie auf hohem Niveau. So sollte es dann auch kommen. Denn gleich von der ersten Spielminute an gingen alle Akteure ein hohes Tempo. Einen großen Teil zur tollen Stimmung in der Halle trugen übrigens zahlreiche Funktionäre und Spieler der FC-Fußball-Abteilung bei. Die feuerten auf der Tribüne sitzend die eigenen Akteure an.

Die beiden Bezirksliga-Teams schenkten sich nichts und boten ein echtes Kopf-an-Kopf Rennen. Keine Mannschaft konnte sich bis zur Halbzeitpause einen großen Vorteil verschaffen. Dennoch führte der FC 26 beim Seitenwechsel denkbar knapp mit 13:12 .

Danach ging richtig die Post ab. Dank Treffer von Sebastian Dücker und Björn Becker bauten die Rapener die bis dato knappe Führung auf 19:15 aus (38.). Waltrop ließ sich davon aber überhaupt nicht beeindrucken. Innerhalb von zwei Minuten kamen die Gäste zurück ins Spiel und verkürzten den Rückstand auf 18:19. Nun gaben die Hausherren wieder Gas. In der 49. Minute betrug der Vorsprung des FC 26 fünf Tore (23:18).

Steyski sorgt für Vorentscheidung

Wieder setzten Kreisläufer Dücker und Rückraumspieler Becker mit ansehnlichen Treffern die Akzente. Für die Vorentscheidung sorgte aber erst FC-Außenspieler Michael Steyski mit seinem Treffer zum 26:20 (54.). Im Anschluss fiel Rapens Ronny Kleofas mit einer Roten Karte wegen drei zuvor erfolgter Zeitstrafen aus. Doch die Gäste verstanden es aber trotz der numerischen Überlegenheit auf dem Feld nicht, für sich Kapital daraus zu schlagen.

Den Schlussstrich unter einer äußerst unterhaltsamen Begegnung setzte FC-Akteur Matthias Gulik in der Schlussminute. Er traf zum 27:22-Endstand.

Nach dem Abpfiff fielen sich die Kleibrinks Schützlinge vor Erschöpfung in die Arme und bejubelten gemeinsam mit den Fans den verdienten Heimsieg.

"Die Zuschauer haben ein großartiges Spiel gesehen. Wir haben alles aus uns heraus geholt und wieder ordentlich Selbstvertrauen getankt", freute sich der erfahrene Übungsleiter und ehemalige Handball-Nationalspieler für sein Team.


"Schrottvorstellung" des WHV im Prestige-Duell

Nach dem Abpfiff dauerte es keine zwei Minuten, da war die Hälfte der Waltroper Mannschaft schon in der Kabine verschwunden – abgetaucht, um diese Partie so schnell wie möglich hinter sich zu lassen und um nicht ansehen zu müssen, wie Erkenschwicker Fans und Spieler sich gegenseitig bejubeln. Die hatten allen Grund zum feiern, schließlich gewannen sie das Ostvest-Derby 27:23 (13:12).

von jens becker

"Das war eine Schrottvorstellung meiner Mannschaft", polterte WHV-Trainer Winde, nachdem er minutenlang die statistischen Aufzeichnungen zum Spiel kopfschüttelnd betrachtet hatte. "Wir hatten 1 000 Möglichkeiten, 30 Tore mehr zu werfen", kommentierte er die 25 Fehlversuche, die sich da beispielsweise auf dem Bogen zusammen fanden. "Und dazu ein buntes Sammelsurium an technischen Fehlern", so der Coach, der noch Ausdrücke benutzte, die sich hart an der Grenze der Zitierfähigkeit bewegten.

45 Minuten hielten die Waltroper Schritt, obwohl ihr Auftreten auch da schon miserabel war. "Welche drei Leute sind da gefährlich?", rief Winde schon nach 20 Minuten als rhetorische Frage aufs Feld, darauf anspielend, dass seine Deckung die Erkenschwicker in der Tat zu einfachen Toren einlud, zu zaghaft agierte und sich mit einfachen Spielzügen locker überrumpeln ließ. Nach einer Auszeit trat der aufgebrachte Trainer sogar wutentbrannt gegen seinen Stuhl an der Seitenlinie. Doch es nützte nichts.

"Das 13:12 zur Pause war schon sehr geschmeichelt", gestand der Trainer nach dem Spiel – wieder ruhig, trocken, sachlich analysierend, wenngleich es wohl noch in ihm brodelte. Schließlich nahm das Unglück erst in der Mitte der zweiten Hälfte so richtig seinen Lauf.

Zunächst glichen die Waltroper aus, vermochten es aber nicht, eine Führung herauszuholen, blieben aber zunächst noch auf Tuchfühlung. In der 44. Minute sah Erkenschwicks Rückraumspieler Uwe Wyink nach drei Zeitstrafen die rote Karte. Die entscheidende Schwächung? Von wegen.

Ein deutlicher Leistungsabfall

Von da an ging's endgültig bergab mit dem WHV. Kopfschüttelnd und die Hände in die Hüften gestemmt schritt Roland Winde die Seitenlinie ab: Youngster wie Björn Benden, aber auch Routiniers wie Michael Scholten versauten Angriffe durch völlig unnötige Schrittfehler; Jan Domin wurde wegen einer leicht blutenden Wunde am Ohr immer wieder vom Feld geschickt. Zudem trat immer wieder das ein, was Winde schon vor dem Spiel gefürchtet hatte: "Wenn der Kreisläufer an den Ball kommt, passiert immer irgendwas: ein Tor, Siebenmeter und Zwei Minuten gegen uns". Auch damit behielt er Recht. Denn Erkenschwicks Mann am Kreis Sebastian Dücker traf selber 15 Mal und in der 52. Minute endete der Versuch von Björn Benden, ihn zu stoppen, mit der dritten Zwei-Minute-Strafe und damit mit der Roten Karte. Benden war natürlich bei weitem nicht der einzige, der "dank" Sebastian Dücker Zeitstrafen abbrummen musste.

Da die Waltroper im Angriff dann auch noch die einfachsten Möglichkeiten versemmelten, zog der FC Erkenschwick kontinuierlich davon. Beim Stand von 20:26 aus WHV-Sicht öffnete Roland Winde zwar in der 54.Minute die Deckung, ließ den Gegner schon in dessen Häfte angreifen, doch auch dieser letzter Akt der Verzweiflung lief ins Leere.

"Die Erkenschwicker sind eigentlich zu alt, die bauen nach der 40. Minute ab. Aber wir haben die Dinger nicht gemacht und Erkenschwick hat da natürlich immer wieder Euphorieschübe bekommen", erklärte Winde, warum seine Mannschaft aus ihrem konditionellen Vorteil kein Kapital schlagen konnte. "Ich weiß ja, dass richtig dauerhafte Kontinuität bei uns noch nicht möglich ist, aber so einen Leistungsabfall hätte ich auch nicht für möglich gehalten", fasste Winde zusammen. "Das war - glaube ich - die schlechteste Saisonleistung".


DSC setzt sich im Derby durch

Zwei wichtige Punkte gegen Westfalia II im Kampf um den Klassenerhalt

HANDBALL BEZIRKSLIGA Im Kampf gegen den Abstieg war dieser Sieg für die Schwarz-Gelben ungemein wichtig. Spielerische Glanzpunkte waren in diesem Lokalduell nicht zu erwarten. Durch den kämpferischen Einsatz beider Teams und die bis in die Schlussminute anhaltende Spannung wurden die zahlreichen Zuschauer entschädigt.

Die größte Tordifferenz schafften die Wanner im zweiten Abschnitt mit ihrem 21:18. Damit war die Entscheidung aber längst nicht gefallen, denn in der 53. Minute und auch zwei Minuten vor dem Ende hatten die Strünkeder nochmals egalisieren können. "Wir haben Michael Scholz, der für mich der Matchwinner war, nicht in den Griff bekommen und vorne unsere Chancen nicht gut genutzt", sah SCW-Trainer Vosbeck die Ursache für die Niederlage. Sein Gegenüber Christian Ratajczak war natürlich hoch zufrieden: "Wir haben die technischen Fehler reduziert, diszipliniert gespielt und vor allem stark gekämpft. In einer wichtigen Phase machte der junge Alexander Motoc zwei Großchancen zunichte." -be

29.01.2006


HSG zeigt die richtige Reaktion


Foto: Gödde/HG

Klarar Erfolg gegen Gelsenkirchen. Debütant Fuchs verletzt sich erneut am Knie.

Gegner von TuS Ickern kann keine Sieben auf das Parkett bringen. Kampfloser Sieg für Kuckel-Team

HANDBALL BEZIRKSLIGA Gut erholt zeigte sich die HSG Rauxel/Schwerin beim 28:14-Sieg über den PSV Gelsenkirchen. Dabei zeigte das Pade-Team genau die Reaktion, die sich der Coach gewünscht hatte. Fast "arbeitslos" blieben dagegen die Spieler vom TuS Ickern. Gegner Scherlebeck brachte kein ganzes Team auf das Parkett, so dass sie nicht antreten konnten. Der Abend wurde für eine Trainingseinheit genutzt.

HSG Rauxel/Schwerin PSV Gelsenkirchen 28:14 HSG: Wuttke; Smeetz (2), Woitacha (1), Wieser (3), Jäckel (3), Holtmeier (3), Schämann (4), M. Peick (1), D. Peick (2), Mönch (2), Clausen (6), Krause (1), Fuchs.

Ein lachendes und ein weinendes Auge hatte HSG-Trainer Stephan Pade nach der Partie. Sehr erfruet war er über die gute Leistung seiner Schützlinge, die "genau die Reaktion auf das schwache Spiel der letzten Woche gezeigt haben, die ich erwartet habe", so sein Kommentar. Alle zusammen riefen die Leistung ab, die man von ihnen gewohnt ist und dabei beteiligte sich auch jeder am Torewerfen. Aber, und das ist der Wermutstropfen bei diesem Sieg, Neuzugang Christian Fuchs musste sich mit einem Kurz-Debüt begnügen. Er konnte lediglich zwei Angriffe mitspielen, dann knickte er erneut mit dem am Kreuzband operierten Knie um und musste raus. Alle hoffen nun, dass es kein erneuter Kreuzbandriss ist. Aber auch jede andere Knieverletzung dürfte die Saisonplanungen mit ihm wohl durchkreuzen und wäre schlimm genug.

TuS Ickern Westf. Scherlebeck 0:0 (n.a) Kampflos kamen die Ickerner zu zwei Punkten gegen die nur mit vier Spielern angereisten Gäste. Das Spiel wird mit 0:0-Toren aber 2:0-Punkten für die Nordlichter gewertet. Kurzerhand nutzte der Coach den Abend zu einer eingeschobenen Trainingseinheit.

PSV steckt in Rauxel zu viele Zeitstrafen ein

HANDBALL BEZIRKSLIGA HSG Rauxel-Schwerin PSV Gelsenkirchen 27:14 Tore: Hahnenkamp (7), Liany (5), Schiller, Nowak (je 1).

"Letztlich waren wir beim Tabellenzweiten chancenlos", fasste Pressesprecher Marcus Hensel eine Begegnung zusammen, die für die abstiegsbedrohten Bueraner gar nicht einmal so schlecht begonnen hatte. Die Mannschaft von Spielertrainer Detlef Hahnenkamp blieb dank einer ordentlichen Vorstellung in der Defensive dem Favoriten bis zum 4:6 (18.) noch auf den Fersen.

Danach waren es vor allem zahlreiche Zeitstrafen, die den PSV zurückwarfen. "Bis zum Abpfiff hatten Thorsten Ollesch, Andre? Schiller und Damian Liany jeweils ihre drei Zeitstrafen gesehen", haderte Hensel mit dem wenig glücklichen Händchen der Unparteiischen. Nachdem die Gastgeber zur Halbzeit 12:6 geführt hatten, lief anschließend vor allem im Angriff des PSV gar nichts mehr zusammen, der viel zu gehemmt agierte.

Antworten:

lol da isa wieder....der selbach...hihi man man man

von Geiler Typ - am 30.01.2006 14:24
Wußte ich es doch, dass er den Angriff lobt!!! Ich meine die Torhüter und die Abwehr loben ging ja nicht!!! Ich glaube der arbeitet mit tiefenpsychologischen Erkenntnissen, von den selbst die Sportpsychologie noch nichts weiß!!! Mal sehen was er sagt, wenn sie in zwei Wochen gegen Dorstfeld die Hütte vollbekommen (vom mittelmäßigen Rückraum!!! O-Ton Selbach).

Die Uschi

von Uschi aus Glas - am 31.01.2006 15:54
hihi jau da freu ich mich auch schon drauf...aber ihr wisst ja..der angriff is ja ganz gut...und alles is ja ganz gut....

von Geiler Typ - am 31.01.2006 15:55
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