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Handball Bezirksliga Staffel 4
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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artmai

Presseberichte

Startbeitrag von artmai am 13.02.2006 05:09

Wittener TV ohne Moral und Kampfgeist

Während die Bezirksliga-Handballer des HSV Herbede ihr Punktekonto ausgleichen konnten, präsentierte sich der Wittener TV als Sorgenkind und kam beim ATV Dorstfeld böse unter die Räder " 12:35.

HSV Herbede - Westf. Herne 2 -

30:23 ( 15:13 ) -

Auch der kurzfristige Ausfall von Kreisläufer Christian Kurz warf die Herbeder nicht aus der Bahn. Lediglich beim 1:2 (4.) lagen die Gastgeber um Trainer Hendrik Vohmann zurück, hatten in der Folgezeit allerdings die Nase immer ein Stück weit vorn. Aber: Die routinierte Westfalia-Reserve wehrte sich nach Kräften, ließ den HSV nicht enteilen.

Doch das hohe Tempo, das die Vohmann-Sieben anschlug, schmeckte den Gästen nicht wirklich. Aus einer stabilen Deckung, in der sich Eugen Walter und Markus Isemann Bestnoten verdienten, spielten die "Vohmänner" immer wieder schnell nach vorne. Nutznießer war Erik Schulte, der sich insgesamt acht Mal in die Torschützenliste eintragen konnte.

Zur Entscheidung setzten die Hausherren knapp 15 Minuten vor der Schlusssirene an. Von 21:21 zogen sie auf 27:21 davon. Zwar war der Herner Widerstand noch immer nicht gebrochen, doch der bärenstarke Pascal Pemöller und seine Teamkollegen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. "Das war vielleicht unsere beste Saisonleistung bisher", lobte Vohmann zufrieden.

HSV Herbede: - Sven Jansen; Erik Schulte (8), Pascal Pemöller (9/2), Arne Schulte (1), Jan-Christian Schiltz (3), Eugen Walter (2), Thorsten Voigt (2), Björn Pinno (1), Markus Isemann (3), Sven Dieck (1), Björn Reichardt (n.e.).

ATV Dorstfeld - Wittener TV -

35:12 ( 18:5 ) -

Indiskutabel, desolat, unterirdisch " diese Reihe ließe sich beliebig fortsetzen, um das Gastspiel des WTV in Dortmund zu umschreiben. "Wir waren noch eine Klasse schlechter als zuletzt gegen Herbede", ärgerte sich Coach Volker Selbach.

Von der ersten Minute an ließen die Wittener jeglichen Kampfgeist vermissen. Dabei hatten sie gegen den Tabellenführer doch eigentlich nichts zu verlieren. Letztlich verloren sie aber nicht nur die Partie, sondern auch ein Stück Würde. "Handball sieht anders aus", so Selbach, der an der Seitenlinie am liebsten vor Scham im Boden versunken wäre. "So etwas habe ich noch nicht erlebt", so der WTV-Coach weiter. Fast jeder ATV-Angriff wurde zum Tiefschlag.

Die Deckung der Gäste war nicht existent, im Angriff fehlte der Mut. Vor allem die Torhüter Thomas Jungermann und Matthias Henze konnten einem leid tun, immer wieder standen sie allein auf weiter Flur, waren allerdings auch nicht in der Lage, ihrem Team neue Impulse zu geben. "Über diese Leistung, wird noch zu reden sein", so ein enttäuschter Volker Selbach. - dom

Wittener TV: - Thomas Jungermann, Matthias Henze; Sebastian Schmitt (2), Dirk Oberbossel (1), Jan-Felix Löffler (1), Christian Radtke (1), Sven Wedig (2), Christian Reinhard (2), Olaf Barabasch (1), Jörg Jungermann, Sven Schröder (1/1), Philipp Gallinowski (1).

Schon die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen

Die HSG Rauxel-Schwerin verliert im Meisterschaftsrennen der Handball-Bezirksliga immer mehr an Boden. Die HSG verlor in einer dramatischen Schlussphase gegen den Verfolger VfL Bochum (5.) mit 23:24 (12:12) " es war die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen.

Die letzten Minuten der zerfahrenen Partie hatten es in sich, denn die Gäste schienen schon auf die Siegesstraße eingebogen " doch die Castrop-Rauxeler gaben sich nicht auf. Bochum führte acht Minuten vor der Schlusssirene mit 20:17, fünf Minuten später hatte die HSG das Blatt gewendet. 23:22 und noch drei Minuten zu spielen. "Wir hatten alles auf unserer Seite", erklärte HSG-Coach Stephan Pade nach dem Abpfiff immer noch staunend. Durch die geglückte Aufholjagd hatten die Europastädter einen kleinen psychologischen Vorteil, dazu kam eine Überzahlsituation: Gleich zwei Bochumer verbüßten eine Zeitstrafe.

Das Übergewicht der HSG-Abwehr schreckte den Bochumer Rückraumspieler aber nicht, über die zaghaft agierende Deckung zu werfen: 23:23. Im Gegenzug waren die Castrop-Rauxeler nicht so nervenstark. Anstatt zu warten, beeilten sie sich. Anstatt zu treffen, vergaben sie. Die Vorteile waren Sekunden vor dem Ende aus der Hand gegeben. Bochum setzte zum Gegenangriff an und traf drei Sekunden vor der Sirene zum 24:23 in die Maschen der konsternierten Rauxel-Schweriner.

"Das zeigt, dass wir einfach noch nicht abgeklärt genug sind", analysierte Pade, der sich nur über die Wurfsicherheit seines Rückraumspielers Ulrich Holtmeier freuen konnte. Der verwandelte alle fünf Siebenmeter und war mit zehn Treffern bester HSG-Schütze in den etwas ruhigeren 57 Minuten vor dem finalen Schlagabtausch. Rauxel-Schwerin konnte sich schon in der ersten Halbzeit nicht richtig absetzen. Zur Pause hatte es folgerichtig 12:12-Unentschieden gestanden. Am Ende fehlte Nervenstärke und Cleverness.

Den Blick auf die Tabelle, in der die HSG (24:12 Punkte) den Anschluss an den Spitzenreiter ATV Dorstfeld (28:8) und den Zweiten, Westfalia Hombruch (24:10) verloren hat, wolle man sich nun sparen, meint Pade: "Solange wir auf die Tabelle schauen, bekommen wir offensichtlich Schwierigkeiten, damit umzugehen." - bele

FC 26 scheitert kläglich an Suderwich

HANDBALL: Oer-Erkenschwicker blamieren sich gegen ersatzgeschwächte Gäste mit 20:28 / Trainer Kleibrink deprimiert

Peter Kleibrink, Trainer des Handball Bezirksligisten FC 26 Erkenschwick, war am vergangenen Wochenende bitter enttäuscht. Seine Schützlinge unterlagen auf heimischen Parkett gegen den Lokalrivalen SG Suderwich mit 20:28 (13:12). Eine Pleite, die am Ende in ihrer Höhe absolut verdient war.

"Wir haben überhaupt keine Einstellung an den Tag gelegt. Vor eigenem Publikum muss man sich schämen, eine solche Leistung zu bieten", äußerte Kleibrink harte Kritik. Dennoch gestand der Trainer, dass es zu Beginn der Partie gar nicht so schlecht war. Denn die Rapener legten einen Start nach Maß hin. Nach wenigen Minuten hieß es 3:0 für die Gastgeber, nach einer Viertelstunde gar deutlich 11:5.

Dann aber gaben die Hausherren die Partie mehr um mehr aus den Händen. Suderwich tauschte die Torleute, neu aufs Feld kam Jörg Eichler. Der Ex-Erkenschwicker fand immer besser ins Spiel und parierte ein ums andere Mal beste FC-Chancen. Eichlers Vorderleute fassten wieder Mut und holten bis zum Halbzeitpfiff Tor um Tor auf. "Da hatte ich schon eine böse Vorahnung", gestand Kleibrink nach der Partie. Obwohl es mit einer knappen Führung (13:12) in die Pause ging.

Nach der Pause wendete sich das Blatt komplett. Die "Surker" nutzten ihre Chancen eiskalt, so dass einem FC-Torsteher Michael Rabe schon leid tat. Redensartlich gar nicht auf dem Feld waren die sonst so verlässlichen Stammkräfte der Rapener. Wie Kreisläufer Sebastian Dücker, der insgesamt nur vier Treffer erzielte. Entweder scheiterte er am guten Eichler – oder an sich selbst. Enorm viele technische Fehler der Hausherren machten es Suderwich leicht. Bis zur 56. Minute waren die Gäste bereits mit 25:17 in Führung gegangen. Dass das Kleibrink-Team bis dahin lediglich vier Treffer im zweiten Durchgang erzielt hatte, ist am Ende auch für die Pleite bezeichnend.

"Mannschaft hat komplett versagt"

Erst der kurz vor Schluss eingewechselte Andreas Rinus traf noch zwei Mal für den FC. Jan Schäfer machte der Partie mit seinem Siebenmeter zum 20:28-Endstand ein Ende. "Ich bin wirklich deprimiert", beschrieb Kleibrink seinen Unmut. "Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit komplett versagt", haderte Kleibrink und ärgerte sich mächtig über die Einstellung einiger Spieler. "Wenn man unter der Woche schon nur mit wenigen Leuten trainiert, dann kann man am Samstag auch kein Spiel gewinnen". Suderwich hingegen feierte den Sieg. "Wir hatten uns vor der Partie hier nicht viel ausgerechnet. Bei uns fehlten sechs Stammspieler", jubelte Suderwichs Sven Eichler.

Das Erfolgsrezept geht voll auf

40:20 wäre WHV-Coach Roland Winde als Ergebnis für die Partie bei Teutonia Riemke II angemessen erschienen und hätte dem Spielverlauf auch Rechnung getragen. Doch ein paar Lässigkeiten verhinderten ein so deutliches Resultat, so dass die Waltroper "nur" 33:23 gewannen.

Mit einer schnellen 5:0-Führung überrumpelten die WHV-Herren ihren Gegner eiskalt, Riemke erholte sich von diesem verpatzten Start eigentlich die ganze Partie nicht richtig.

Stattdessen dominierten die Gäste und führten zur Pause recht komfortabel mit 18:12. Nach dem Seitenwechsel ließen die Waltroper auch keinen Zweifel daran, dass sie diese Punkte mitnehmen würden. Mit zunehmender Spieldauer steckte Riemke dann auch demoralisiert auf.

"Wir haben viele schnelle Tore gemacht. Da konnte Riemke seine Stärke – nämlich die Gegenstöße – gar nicht ausspielen", nannte Winde sein Erfolgsrezept, das voll aufging. In der Schlussphase spielte der WHV dann nur noch seinen Stiefel runter. Die Waltroper leisteten sich einige Schnitzer, Spieler beider Teams scherzten mit den Schiedsrichtern und da Roland Winde noch einige taktische Züge testete, gelangen den Gastgebern noch mehrere Treffer zur Ergebniskosmetik. "Leute? Was ist los?", rief Torhüter Marco Wateler seinen Vorderleuten nach einigen Lässigkeiten in der Deckung zu, vor allem, wenn die Riemker bei mehreren Gegenstößen ungehindert zu seinem Kasten vordringen konnten. Manche WHV-Spieler gingen nach einem Ballverlust nur aus formalen Gründen zurück in die eigene Hälfte. Gingen, nicht liefen!

Angesichts des beruhigenden Vorsprungs hatte Roland Winde da auch Nachsehen mit seinen Jungs. -jeb

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