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Handball Bezirksliga Staffel 4
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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artmai

Presse

Startbeitrag von artmai am 18.02.2006 07:19

ade will von Negativserie noch nichts wissen

Mittendrin, aber nicht dabei: Dieses Schicksal könnte die HSG Rauxel-Schwerin mit dem TuS Ickern bald teilen. Mit einer weiteren Niederlage am Sonntag, 19. Februar, bei der SG Suderwich (6.), verbliebe die HSG (3.) zwar noch in der Spitzengruppe der Handball-Bezirksliga - echte Aufstiegshoffnungen hätte sie dann aber genauso wenig wie die zufriedenen Ickerner. Der TuS (4.) ist zeitgleich beim Waltroper HV zu Gast (8.).

Die gute Ausgangslage an der Tabellenspitze hatte die Rauxel-Schweriner vielleicht ein bisschen nervös gemacht. Vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen ließen das Team wieder abrutschen, die Hoffnungen abkühlen. "Von einer Serie kann man noch nicht sprechen", widerspricht HSG-Coach Stephan Pade dennoch Parallelen zur Vorsaison. Der eine Sieg in diesen fünf Spielen dient ihm als "Feigenblatt", der eine wirkliche Serie nicht erkennen ließe. Dass der eine Sieg ausgerechnet beim Vorletzten PSV Gelsenkirchen eingefahren wurde, verschweigt Pade dezent. Unzufriedenheit macht sich derweil auch bei den Spielern breit. Ärgerlich war nicht nur die unglückliche 23:24-Niederlage zuletzt gegen den VfL Bochum. "Durchhalteparolen" gab Pade dennoch nicht aus, vielmehr vernahm er den festen Willen seiner Spieler "wieder Gas zu geben." Dass wird gegen Suderwich auch nötig sein. Der SG-Torwart gilt als stark. Der Rückraum hat es in sich. Pade warnt vor einem "Sprungwunder", ein anderer Spieler sei besonders wurfstark. "Wir müssen hellwach sein", sagt Pade und möchte die Verkrampfung bei seinen Jungs lockern: "Wenn es mal spielerisch nicht gut läuft, müssen wir noch eine Schüppe drauflegen."

Kuckel warnt

38:27 hatte der TuS Ickern in der Hinrunde gegen den Waltroper HV gewonnen. Ein weiterer Sieg scheint also vorprogrammiert in Waltrop. "Das haben die Rauxel-Schweriner auch gedacht", erinnert Ickerns Trainer Otto Kuckel an die 30:32-Niederlage des Lokalrivalen vor kurzem. Auch Kuckel warnt vor dem Torwart des Gegners, der von Ickern Konzentration abfordern wird. Im Hinspiel baute der TuS vor allem auf eine überragende Defensivleistung, doch der Rückraum ist am Sonntag, 19. Februar, geschwächt. Carsten Böcking fällt aus (Urlaub) wie auch Ralph Utech (Beruf). Zudem muss Kuckel auf die Verletzten Ralf Kubis, Niels Hötting und Michael Fellmann verzichten. Mit einem Sieg würden die Ickerner mit der Tabellenspitze in Kontakt bleiben, auch wenn sie nicht aufsteigen wollen. Rauxel-Schwerin hat nur zwei Punkte mehr auf dem Konto (HSG: 24:12, TuS: 22:12) - aber auch ein Spiel weniger. - bele


FC-Sieben empfängt Spitzenreiter

Die Rollen sind klar verteilt. Auf der einen Seite die Bezirksliga-Handballer des FC 26, die zweimal in Folge verloren haben und mittlerweile auf Rang zehn abgerutscht sind. Gegner heute um 20 Uhr in der Willi-Winter-Halle: der Spitzenreiter ATV Dorstfeld.

Demnach stapelt FC-Trainer Peter Kleibrink auch nicht hoch. "Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung. Somit können wir nichts falsch machen", meinte der Ex-Nationalspieler. Er weiß jedoch, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. So wie es die SG Suderwich vorgemacht hatte, die die Dorstfelder vor zwei Wochen mit 29:27 schlug. "Dazu brauchst du aber einen guten Tag. Sicher kann man verlieren, es kommt immer auf das 'Wie' an", ergänzte der Coach.

In der Hinrunde blieb die FC-Truppe in Dortmund chancenlos. Zu beachten auf Dorstfelder Seite seien zwei gute Rückraumspieler sowie die flinken Außenspieler.

Auf jeden Fall kann Kleibrink eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken. Einzig Torsteher Jörg "Josch" Müller (privat verhindert) fehlt. Angeschlagen sei derzeit noch Sebastian Cirkel, der nach längerer Verletzungspause gegen die Suderwicher sein Comeback feierte. Kreisläufer Jan Schäfer bestreitet heute sein vorläufiges Abschiedsspiel. Der 22-Jährige wird demnächst für ein halbes Jahr in Wien studieren.


Knallhartes Verhalten in der Abwehr gefordert

Realistisch und vor allem gespannt blickt WHV-Trainer Roland Winde auf die Partie gegen den TuS Ickern am Sonntag. In der Hinrundenpartie fingen sich die Waltroper eine derbe 38:27-Klatsche. Trotz mehrerer Ausfälle rechnet sich der Waltroper Coach Chancen aus.

"Vor einigen Wochen war ein Sieg gegen Ickern überhaupt nicht diskutabel", meinte Winde. Doch die Zeiten haben sich geändert – auf beiden Seiten. Startete Ickern mit 10:0 Punkten in die Saison und galt zu Beginn der Spielzeit als Aufstiegskandidat Nummer eins, ist das Team auf Platz vier abgerutscht und spielte zuletzt sehr wechselhaft.

Dagegen zählten viele Beobachter den WHV zu den Kellerkindern, wonach es beim Hinspiel auch aussah. Doch während bei Ickern die Aufstiegseuphorie nach Meinung von Roland Winde etwas verflogen ist, hat sich sein Team auf einen komfortablen Mittelfeldplatz hochgearbeitet.

Allerdings fehlen am Sonntag erneut Michael Scholten und Nils Grothaus, der langzeitverletzte Metti Duve und der noch gesperrte Max Hülsmann. Die taktische Variante, ohne Linksaußen, dafür mit zwei Kreisläufern zu spielen, fällt mit dem Fehlen von Grothaus und Scholten flach. Daher setzt Winde auf eine andere Strategie: "In der Deckung müssen wir mit schnellen Beinen eigentlich jede Position doppeln", gibt der Coach ein knallhartes Abwehrverhalten vor. Denn gerade im Rückraum ist der TuS stark und abwechslungsreich besetzt. Vom Rückraum-Shooter bis zum Linkshänder, der die Abwehr durcheinander wirbeln kann, verfügt Ickern über verschiedenste Angriffsvarianten. Da müssen die Waltroper entschieden gegenhalten.

Zu packen ist Ickern dann mit schnellen Gegenstößen, da der Gegner gerade in der Rückwärtsbewegung seine Probleme hat. "Man muss die ständig unter Druck halten, und das ist uns im Hinspiel gar nicht gelungen", erinnert sich Winde. Dennoch traf seine Mannschaft damals immerhin 27 Mal, was wiederum Anlass zu Hoffnung gibt.

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