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Handball Bezirksliga Staffel 4
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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artmai

Presseberichte nach dem Spieltag

Startbeitrag von artmai am 20.02.2006 14:49

Ickern bekommt Schuss vor den Bug

Auch ein zielsicherer Oliver Schulz konnte die sechste Saisonniederlage des TuS Ickern nicht verhindern. Der heimische Handball-Bezirksligist unterlag beim Waltroper HV überraschend deutlich mit 32:37 (16:15).

Ganze 17 Mal traf Schulz in das Tor der Waltroper, vier Mal durch einen Siebenmeter. Doch was an einem normalen Spieltag die Grundlage für einen souveränen Sieg gewesen wäre, reichte an diesmal nicht annähernd. Schulz war im TuS-Rückraum von den routinierten Kollegen allein gelassen worden. Ralf Utech fehlte genauso wie die wichtigen Böcking-Brüder Björn und Carsten.

Die nun geforderte Jugend im TuS-Kader schien die Lücke aber zunächst gut füllen zu können. Nach elf Minuten führten die Ickerner mit 10:6, doch der Rückraum und der Keeper der Gastgeber lernten schnell. Ickern traf nicht mehr. Waltrop glich fünf Minuten später aus (10:10).

In der zweiten Halbzeit brachen die Dämme in der TuS-Abwehr endgültig. Nach dem 27:24 (47.) schossen sich die Waltroper warm. Ickern kassierte allein in Hälfte Nummer zwei 22 Tore. "Die jungen Spieler haben halt noch nicht den Körper, um dagegen zu halten", machte TuS-Coach Otto Kuckel zwei Ursachen für die Niederlage aus: "Und es fehlt an Hilfestellungen, um die Lücken zu schließen." Immerhin konnten seine jungen Spieler viel lernen, so Kuckel: "Ich hoffe, das war ein Schuss vor den Bug." - bele


Rauxel-Schwerinern fehlt noch das Selbstbewusstsein

Über ein Unentschieden kann man sich freuen, weil man nicht verloren hat. Und man kann sich ärgern, dass man nicht gewonnen hat. Nach dem 20:20 (13:11)-Unentschieden der HSG Rauxel-Schwerin bei der SG Suderwich wusste der heimische Handball-Bezirksligist seine Gefühlslage wohl selbst nicht einzuschätzen. Lange Zeit hatte die HSG in Suderwich dominiert, doch dann war sie dennoch eingebrochen.

"In der Hinrunde hätten wir so ein Spiel locker nach Hause gebracht", stellte HSG-Trainer Stephan Pade einen Verlust des Selbstbewusstseins durch die Niederlagen der vergangenen Woche fest.

Die personell geschwächten Castrop-Rauxeler hatten sich gegen den Verfolger schnell einen Vorsprung aufgebaut. Zur Pause führte die HSG mit 13:11, danach sogar mit 16:11. Doch dann mehrten sich einfache Fang- und Abspielfehler. "Wir haben zu viele Bälle verbaselt", ärgerte sich Pade.

Suderwich holte auf und schaffte in der Schlussphase zum ersten Mal in dem Spiel einen Ausgleich: 20:20. Es sollte der Schlusspunkt sein, weil die HSG zwar nicht treffsicherer aber cleverer als zuletzt beim VfL Bochum (23:24) war. Die letzte eigene Chance verwarf die HSG, zögerte aber den Versuch so lange heraus, dass den Gastgebern keine Zeit mehr zum Gegenangriff blieb.

Ist das Unentschieden nun also eine Fortsetzung der Serie siegloser Spiele oder ein Erfolg gegen die nicht schlechten Suderwicher" Pade möchte lieber von Spiel zu Spiel denken: "Man sollte die Kirche im Dorf lassen." Immerhin konnten die Rauxel-Schweriner ein bisschen Selbstvertrauen tanken, so Pade: "Es ist uns ja teilweise gelungen, zu unserem Spiel zurückzufinden." - bele


Kleibrink und die sieben Ölgötzen

Gegen den Tabellenführer Dorstfeld hat der FC Erkenschwick am Ende das Nachsehen.

Trainer Peter Kleibrink hofft nun auf Punkte für die kommenden Spiele

HANDBALL BEZIRKSLIGAFC Erkenschwick ATV Dorstfeld 25:31 FC 26: Becker (10), Dücker (4), Cirkel (4), Steyski (3), Schäfer (2), Malessa (1), Seemann (1), Gulik, Rinus Oer-Erkenschwick. Gegen den Favoriten ATV Dorstfeld wollte die Bezirksliga-Sieben von Erkenschwicks Trainer Peter Kleibrink eine gute Figur machen. Doch die gute Laune wich parallel zum Spielverlauf.

Enthusiastisch gingen die Erkenschwicker in das Spiel und sahen dabei - abgesehen von kleineren Schnitzern - gut aus. Das merkten auch die eigentlich klar überlegenen Dorstfelder binnen weniger Minuten. "Wir haben uns in der ersten Halbzeit ziemlich schwer getan. Dass wir die Erkenschwicker unterschätzt haben, kann ich aber keineswegs behaupten", sagte ATV-Trainer Mirko Kreuzer.

Wirklich gefährlich wurden die Erkenschwicker dennoch nicht. Zu ideenlos blieb der Aufbau, zu engmaschig die Dorstfelder Defensive. Es war einfach kein Durchkommen - geworfen wurde beinahe ausschließlich aus der zweiten Reihe. Aus derselben erzielte Björn Becker zwar eine beachtliche Anzahl an Toren, diese resultierten aber eher aus der Häufigkeit der Versuche als aus taktisch ausgeklügelten Spielzügen. Die Erkenschwicker Offensive schien der Dorstfelder Abwehrmauer machtlos gegenüberzustehen. Lediglich dem Dorstfelder Torhüter, der bei vielen Distanzwürfen schlecht aussah, war ein schmeichelhafter 12:14-Rückstand zur Halbzeit anzurechnen. "Ich bin ganz und gar nicht zufrieden mit der derzeitigen Situation", sagte Peter Kleibrink. "Wir spielen einfach zu statisch. Bei einem stark besetzten Gegner haut das so nicht hin."

Verwunderlich war es, dass die Erkenschwicker trotzdem dran blieben. Bis zur Mitte des zweiten Durchgangs waren es nur zwei, drei Punkte, die der Tabellenführer als Vorsprung verbuchte. "Bis zur 45. Minute war das alles noch relativ ausgeglichen, dann haben wir aber Ernst gemacht und deutlich besser gespielt", kommentierte ATV-Coach Kreuzer die entscheidende Phase des Spiels. Bei seinem Team lief es dementsprechend wie am Schnürchen, die Erkenschwicker hingegen vertändelten selbst einfache Pässe. Eine agile Offensivarbeit blieb ebenfalls auf der Strecke. Angriff um Angriff versuchten sie es mit der Brechstange - ohne Erfolg. Trainer Peter Kleibrink sah ungläubig zu und ärgerte sich: "Von vielen kommt einfach zu wenig. Wir konnten die erste Hälfte noch gut mithalten, danach war das zu wenig. Das muss ich jetzt aber erstmal so akzeptieren. Dazu kommt das Pech mit den Verletzungen." Besonders Kreisläufer Sebastian Dücker, der mit vier Toren unter seinen Möglichkeiten blieb, machte eine schlechte Figur. "Sebastian ist nicht so in Form momentan", meinte Kleibrink. Für die kommenden Spiele hofft er auf Besserung: "Das Spiel sollten wir schnell abhaken. Wichtig ist, dass wir in den nächsten Spielen wieder zusehen, dass wir punkten. Gegen den HSC Castrop sehe ich ein sehr schweres Spiel auf uns zukommen, aber spätestens in den darauf folgenden Spielen müssen wir mindestens zwei bis vier Punkte holen." Mit einem Blick zur Bank fügte er schmunzelnd hinzu: "Und jetzt? Jetzt sitzen alle da wie die Ölgötzen und wissen nicht, was sie sagen sollen."

19.02.2006 Von Jan Quickels


Schwacher Start ist keine taktische Tiefstapelei

HV Waltrop setzt sich gegen den TuS Ickern mit 37:32 durch.

Winde zeigte sich nach drittem Sieg in Folge mehr als zufrieden

HANDBALL BEZIRKSLIGAHV Waltrop TuS Ickern 37:32 HV Waltrop: Möller, Wateler - Skoupi, Benden (5), Braun (9/4), Speckbacher (10/1), T. Hülsmann, A. Hülsmann, Surkamp (2), Krebs, Domin (8), Scholten (3) Waltrop. Es ging darum, etwas gut zu machen. Im Hinspiel unterlagen die Bezirksliga-Handballer aus Waltrop beim TuS Ickern mit 27:38. Im Rückspiel behauptete sich die Sieben von Trainer Roland Winde mit 37:32 (15:16). Dass es sich beim Spiel der Waltroper in den ersten 15 Minuten um taktische Tiefstapelei gehandelt habe, sah Winde anders. "Es ist komisch, aber irgendwie steht die Mannschaft zu Beginn nie richtig unter Spannung." Der Spannungsbogen auf den Rängen dehnte sich dafür um so mehr, denn es sah zunächst nicht danach aus, als ob die Winde-Sieben den Gästen Paroli bieten könnte. Ickern ließ die Reifen quietschen, markierte das 1:4 und kurz darauf das 1:5.

Als dann die Vorglühlampe des Waltroper Diesels erlosch, Stephan Speckbacher und Jan Domin die Karre in Fahrt gebracht hatten, war es Janis Braun, dem mit dem 10:10 der erste Ausgleich gelang. In der Folge setzten sich die Gäste erneut mit vier Toren ab. Vor der Pause war es erneut Braun, der auf 15:16 verkürzte.

"Ich finde es klasse, wie die Mannschaft mehrfach mit den Rückständen umgegangen ist", sagte Winde. Nach der Pause war das nur noch sechs Minuten nötig, denn im zweiten Durchgang zeigte die Winde-Sieben den Gästen, wo die Vorteile eines Diesels liegen, wenn er einmal läuft. Das 18:18 erzielte Speckbacher in der 36. Minute. Die erste Führung gelang kurz darauf Braun. Zwar blieb es zunächst knapp, aber das Spiel und das Tempo diktierten bis zum Schluss die Hausherren.

"Wir haben im zweiten Durchgang extrem effizient gespielt", sagte Winde, denn die Waltroper leisteten sich insgesamt nur neun Fehlversuche. Die Grundlage des dritten Erfolges in Serie machte Winde aber in der Abwehr aus, denn die funktionierte zum Schluss reibungslos.

19.02.2006 Von Matthias Erfmann


Deutliche Steigerung trotz Niederlage

Im Vergleich zu den Vorwochen steigerte sich der Wittener TV deutlich, das Resultat indes bleibt das Gleiche. Auch bei der Reserve von Westfalia Herne mussten die Bezirksliga-Handballer um Trainer Volker Selbach mit einer Niederlage vorlieb nehmen.

Westf. Herne 2 - Wittener TV -

34:31 ( 17:12 ) -

Gram suchte man nach dem Gastspiel in Herne vergebens in Selbachs Stimme. Vielmehr überwog die Freude darüber, dass seine Schützlinge Kampfgeist bewiesen haben und den Gastgebern die Stirn boten. "Auswärts 31 Tore schießen ist gar nicht so schlecht", so Selbach " gereicht hat es dennoch nicht. Dafür fanden sich im Spiel des "Schlusslichts" zuviele Ungereimtheiten wieder. Vermeidbare Fehler und unnötige Ballverluste verfehlten ihre Wirkung nicht.

"Ich hätte mir ein bisschen mehr Kaltschnäuzigkeit gewünscht", gestand Selbach, "geholfen hätte es sicherlich." Zumal die Hausherren nach rund 40 Minuten konditionell zunehmend abbauten. In dieser Phase verpasste es der WTV, das Zepter zu übernehmen. "Da wollten wir zu schnell, zu viel", so Selbach, der sah, wie sehr sein Team bemüht war, einen Achtungserfolg zu landen.

Wichtig beim Gastspiel in Herne war sicherlich, dass die Wittener gesehen haben, dass sie noch das Tor treffen. Schon zur Halbzeit standen 12 Treffer auf dem WTV-Konto " so oft haben sie zuletzt in 60 Minuten getroffen. Einen starken Auftritt attestierte Selbach Sascha Michael, der auf der Halbposition ein echter Aktivposten war. "Wir haben verpasst, die Big-Points zu machen", bilanzierte WTV-Coach Selbach, der weiter optimistisch bleibt. - dom

Wittener TV: - Thomas Jungermann, Matthias Henze; Olaf Barabasch, Christian Reinhard (7), Sven Wedig (1), Jan-Felix Löffler (3), Jörg Jungermann (1), Sven Schröder (3/2), Sascha Michael (5), Christian Radtke (7), Dirk Oberbossel (4), Philipp Gallinowski.

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Weitere Presseberichte nach dem Spieltag

Mühlmann wendet TVB-Blatt

In der Handball-Bezirksliga4 setzen sich die beiden Dortmunder Spitzenklubs immer weiter ab.

ATV Dorstfeld (30:8-Punkte) und Westfalia Hombruch (26:10) profitierten diesmal von Punktverlusten der Verfolger HSG Rauxel-Schwerin (25:13) und TuS Ickern (22:14).

Staffel 4

FC Erkenschwick - ATV Dorstfeld 25:31 (12:14) - - Eine Halbzeit lang tat sich der Spitzenreiter schwer, den FC "in Schach" zu halten. Dann zogen die Gäste an und bauten den Vorsprung über 20:16 auf 28:22 aus, den sie dann ungefährdet verteidigten.

Dorstfeld - : F. Scholz, Niehus, Ostermann, Wolf (2), Bethke (9), T. Scholz (5), Hermann (3), Münz (2), Temme (2), Baier (1), Utech (5), Hergert (2).

HTV Recklinghausen - Westfalia Hombruch 22:26 (12:13) - - Hombruch feierte beim abstiegsgefährdeten HTV einen wichtigen und hartumkämpften Sieg, der bis zum 20:20 in der 45. Minute auf der Kippe stand. Doch dann hatte der Tabellenzweite den längeren Atem.

Hombruch - : Kuse, Hoffmann, Ernst (4/1), Aßhoff (4), Stockheim (4), Winter (5/3), Dehn (5), Jahnke (2), Dagmar (1/1), Goebel (1).

Staffel 5

TV Brechten - TuWa Bockum-Hövel 35:28 (14:17) - - Nach dem zweiten Sieg in Folge kann sich Brechten endgültig wieder Hoffnung auf den Klassenerhalt machen, das rettende Ufer ist jetzt nur noch einen Zähler entfernt. Nach ständigem Rückstand kamen die Gastgeber wie ausgewechselt aus der Kabine, mit neun Toren in Folge (davon allein sieben Treffer durch Nils Mühlmann) drehten sie das Spiel.

Brechten - : Schemmann, Gand, Graczyk (3), Kondziela, Kurz (4), Mühlmann (11/3), Neujoks (4), Pohl (3), da Rosa, Schröder (4), Sehnert, Westermann (6).

Soester TV 2 - Ewaldi Aplerbeck 32:25 (15:12) - - Ewaldi war auch im Rückspiel beim Tabellenzweiten chancenlos. Nach dem 12:15-Pausenrückstand fielen die Gäste innerhalb von 15 Minuten auf 16:26 zurück.

Ewaldi - : Pellegrino, Aufdemkamp (8), Vollmer, Niehaus, Schimack (2), Tobias Zöllkau (2), Marx (1), Wiegel (2), Timte (3), Lauritsch (7/2).

TuS Overberge - ÖSG Viktoria 29:27 (13:14) - - Bis fünf Minuten vor dem Abpfiff hatte die ÖSG das Spiel im Griff, lag über 14:13, 18:15 und 24:22 vorn. Doch dann kippte die Partie durch Zeitstrafen zu Gunsten der Gastgeber.

ÖSG - : Voigt, Beckmann, Albert (4), Behling (1), Nölle (2), Hagedorn (5), Jannsen (6/2), Lüke, Nebelsiek (4), Siemund (5), Schembi.

SG Massen - TuS Scharnhorst 28:22 (15:12) - - Auf eine schlechte Chancenauswertung ist diese Niederlage zurückzuführen, die den TuS wieder in die Abstiegszone rutschen lässt. Beim Stand von 17:20 ließ Scharnhorst zwei Siebenmeter aus und traf zweimal nur den Pfosten, stattdessen setzte sich Massen vornehmlich über Konter zum 24:18 ab. - CG

Scharnhorst - : Knudsen, Rustemeyer (2), Klemp (4), Löffler, Mertineit (2), Bober (3), Kloster (1), Walter (1), Thäsler (1), Osterhof (3), Rimkus (3), Meissler (2), Lipinski.

von artmai - am 21.02.2006 07:51
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