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Handball Bezirksliga Staffel 4
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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artmai

Pressevroberichte 20. Spieltag

Startbeitrag von artmai am 25.02.2006 00:40

Ickern ohne Ralf Kubis und Björn Böcking

Die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin (3.) wollen Selbstvertrauen tanken. Dafür müssen sie am Sonntag, 26. Februar, gegen den FC Erkenschwick (3.) bestehen. Der TuS Ickern (5.) trifft auf den direkten Konkurrenten VfL Bochum (4.).

Bei den Rauxel-Schwerinern flatterten zuletzt häufig die Nerven. Der letzte Sieg liegt schon einen Monat zurück, der Rückstand auf Tabellenführer ATV Dorstfeld ist auf fünf Punkte angewachsen. "Wir müssen die Nervosität rauskriegen", erklärt HSG-Coach Stephan Pade, der in diesen Wochen ganz sensibel mit seinen Spielern arbeiten muss.

Weniger feinfühlig werden die Erkenschwicker zur Sache gehen. Duelle beider Mannschaften sind stets enge Partien, das Hinspiel gewannen die Castrop-Rauxeler mit 20:16. "Man kennt sich in und auswendig", weiß Pade und warnt vor dem effektivsten Spieler der Gäste. Sebastian Dücker im FC-Trikot ist für den HSG-Trainer der torgefährlichste Kreisläufer der Liga. "Ganz ausschalten kann man den nie", erklärt Pade. Der 25-jährige Erkenschwicker schenkt seinen Gegnern gerne auch mal zweistellig ein, weshalb die Rauxel-Schweriner versuchen werden, Anspiele an den Kreis zu verhindern.

Da ist der TuS Ickern schon ein Stück weiter. TuS-Trainer Otto Kuckel weiß zumindest, dass Ralf Kubis und Björn Böcking (Sehnenscheidenentzündung) ausfallen werden. Kuckel rechnet zudem auch mit dem Fehlen des ein oder anderen A-Jugendlichen. Immerhin, auch das weiß Kuckel schon: Ralf Utech und Carsten Böcking werden wieder zurückkehren und den zuletzt arg zerrupften Rückraum stabilisieren. "Das ist schon einiges wert", atmet Kuckel auf.

Angesauert

Ein ausgeglichenes Hinspiel gegen den direkten Tabellennachbarn aus Bochum hat der TuS-Übungsleiter in Erinnerung, obwohl seine Schützlinge klar mit 31:21 gewannen. "Unser Vorteil war die konzentrierte Abwehrarbeit und das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff." Doch gerade diese Qualität habe den Ickernern in den letzten Spielen gefehlt, was bei der 32:37-Niederlage beim Waltroper HV auch deutlich wurde. "Die Jungs waren danach ganz schön angesauert," hofft Kuckel auf eine entsprechende Reaktion gegen den VfL Bochum. - bele


Herbede ist in der Pflicht

Erst die Pflicht, dann die Kür, oder: Erst die Meisterschaft, dann der Pokal.

Am Sonntag steigt Handball-Bezirksligist HSV Herbede (18:18 Punkte) zur Generalprobe "in den Ring". Ab 18 Uhr empfängt das Team von Trainer Hendrik Vohmann den abstiegsbedrohten HTV Recklinghausen (11:27) in der heimischen Horst-Schwartz-Halle. Neben zwei Punkten will der HSV Selbstbewusstsein für das Pokalspiel am Mittwoch gegen den HSC Eintracht Recklinhausen tanken.

Herbede - HTV Recklinghsn. -

18 Uhr, Horst-Schwartz-SH -

"Ganz klar", so Vohmann, "ich will und fordere einen Sieg von meiner Mannschaft." Doch, der HTV ist mit Vorsicht zu genießen, hat er doch in den vergangenen Wochen das angekratzte Ego etwas aufpolieren können.

"Recklinghausen setzt zum Schlussspurt um den Klassenerhalt an. Das allerdings sollte uns nicht daran hindern, unsere Ziele zu verfolgen", so Vohmann. Ob die zuletzt ansteigende Formkurve der Festspielstädter allerdings mit möglichen personellen Veränderungen zusammenhängen, ist Vohman nicht bekannt.

Personell kann der HSV-Coach weit gehend aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Björn Pinno und Kreisläufer Christian Kurz stehen nicht zur Verfügung. Doch für die vakante Position am Kreis hat Vohmann noch ein Ass im Ärmel: "Philipp Bruchsteiner ist eine gute Alternative", so der Herbeder Coach. Hoffnung auf einen Erfolg, der dem HSV-Punktekonto einen positiven Anblick verleihen würde, gibt den Herbedern die Tatsache, dass ihnen als Gast des HTV der einzige Auswärtssieg (31:27) der Hinrunde gelang. Nach der Partie gegen den HTV Recklinghausen stellt sich dem HSV Herbede am kommenden Mittwoch um 20 Uhr in der Horst-Schwartz-Sporthalle im Pokal-Wettbewerb auf Kreisebene der Oberliga-Tabellenletzte HSC Eintracht Recklinghausen in den Weg. - dom


Schmülling hilft aus

Die Aufgabe für die Bezirksliga-Handballer des FC 26 am Sonntag um 18 Uhr beim Titelaspiranten HSG Rauxel/Schwerin ist schon schwer genug. Ausgerechnet jetzt fällt auch noch Top-Torjäger Sebastian Dücker aus.

Deswegen rechnet FC-Trainer Peter Kleibrink nicht unbedingt mit einem Erfolgserlebnis. "Die Punkte gegen den Abstieg müssen wir woanders holen. Die Spiele danach gegen Riemke und Wanne sind wichtiger. Wir dürfen aber nicht nach Rauxel fahren mit dem Gedanken, dort zu verlieren. Denn in Castrop haben wir immer ganz gut ausgesehen", meinte Kleibrink.

Zumal die HSG derzeit nicht gut drauf, von der Tabellenspitze ein wenig abgerückt ist und auf Rang drei rangiert. "Bei uns läuft auch viel über Tagesform. Generell haben wir für 30 Minuten Luft, dann brechen wir ein wenig ein", meinte Kleibrink.

Da Kreisläufer Sebastian Dücker (privat verhindert) und auch Jan Schäfer (Studium) nicht an Bord sind, wird Flori Schmülling aus der Reserve aushelfen. "Zudem nehmen wir Andi Rinus und Volker Peick mit", ergänzte Kleibrink. Nur gut, dass sich Rückraumspieler Uwe Wyink nach überstandener Erkältung wieder fit meldete. -mis


WHV muss früh hellwach sein

Wenn die letzten Pappnasen von Karnevalsfeiern heimkehren, sind die Waltroper Handball-Herren fast schon auf dem Weg zum DSC Wanne-Eickel. Denn da ist am Sonntag schon um 11.15 Uhr Anpfiff.

Ab diesem Zeitpunkt werden beide Teams es auch erst genauer wissen, mit was für einem Gegner sie es genau zu tun haben, schließlich haben sich beide Mannschaften seit dem Hinspiel sehr entwickelt. Vom selbst ernannten Aufstiegskandidaten stürzte Wanne-Eickel in Richtung Tabellenende, kämpft gegen den Abstieg. Am Abrutschen des DSC beteiligten sich auch die Waltroper Handballer mit einem 25:20-Sieg im Hinspiel tatkräftig. Im Grunde hatten die WHV-Herren erwartet, sich in Gesellschaft mit Wanne-Eickel im Tabellenkeller zu befinden. Doch die Mannen von Trainer Roland Winde haben sich im Vergleich zur Hinrunde noch einmal stark gesteigert, rangieren komfortabel im Mittelfeld und alle Abstiegssorgen sind passé. Doch auch Wanne-Eickel ist auf dem Weg der Besserung. Zuletzt gewann das Team, in dem der Waltroper Björn Peters Kreisläufer ist, drei Spiele. Zudem hoffen die DSC-Akteure, dass der WHV es angesichts des Mittelfeldplatzes locker angehen lässt und daher vielleicht verwundbar ist. -jeb


DSC will an guter Serie weiter stricken

SCW-Reserve steht vor kaum lösbarer Aufgabe Den Karneval können die heimischen Bezirksligahandballer nicht unbeschwert genießen, denn anders als in den übrigen Spielklassen gibt es in der Bezirksliga keine Pause.

DSC Wanne-Eickel - Waltroper HV (So., 11.15, Sportpark). Nach dem mit 7:1 Punkten positiven Rückrundenstart können die nach wie vor abstiegsgefährdeten Wanner neue Hoffnung schöpfen. Das Selbstbewusstsein ist gewachsen, das Nervenkostüm stabiler geworden. Gute Voraussetzungen für eine weitere Steigerung auch in spieltechnischer Hinsicht. Waltrop hat als Tabellenachter den Vorteil, locker aufspielen zu können. Der DSC will das 20:25 aus dem Hinspiel wettmachen.

ATV Dorstfeld - SC Westfalia II (Sa., 16.30 Uhr). Eine harte Nuss gilt es für die Strünkeder zu knacken. In dieser Saison ist es noch keiner Mannschaft gelungen, die Dorstfelder in eigener Halle zu bezwingen. Der Spitzenreiter ist sehr ausgeglichen, verfügt über wurfkräftige Akteure und über großes spielerisches Potenzial. Für die personell arg gebeutelten Herner wird es fast unmöglich sein, den in der ersten Serie herausgespielten 32:26-Erfolg zu wiederholen.


Das Zünglein an der Waage


Durchsetzungsvermögen ist am Sonntag in der Partie gegen den DSC Wanne-Eickel nicht nur von Waltrops Björn Benden gefragt. Foto: Matthias Erfmann, bbv

Dem FC Erkenschwick fehlt neben dem Personal auch nach 30 Minuten oft die Kondition.

Der HV Waltrop kann nach einem guten Rückrundenstart noch zum Meistermacher werden

HANDBALL BEZIRKSLIGAOstvest. Am Sonntag machen sich die beiden Handball-Bezirksligisten aus dem Ostvest zu keinem karnevalistischen Umzug, sondern zu ihren Gegnern in Castrop-Rauxel und Herne auf den Weg. Frohsinn soll aber weder beim HV Waltrop noch beim FC Erkenschwick fehlen.

Rauxel Schwerin - FC Erkenschwick (So., 18 Uhr). "Das wird für uns schwer", sagt Peter Kleibrink. Dem Trainer des FC Erkenschwick fehlt in der Partie gegen Rauxel Schwerin neben Matthias Gulik auch Torgarant Sebastian Dücker. Beide feiern nicht. Während Gulik noch an einer Verletzung am Wurfarm laboriert, kann Dücker aus privaten Gründen nicht. Dafür kann Kleibrink wieder auf Uwe Wyink zählen. "Wir fahren aber nicht nach Castrop, um zu verlieren", sagt Kleibrink. Er macht aber auch keinen Hehl daraus, dass sein Team in den vergangenen Spielen zumeist nach 30 Minuten mit konditionellen Problemen kämpfte. "Etliche Spieler sind beruflich stark eingebunden und können nicht regelmäßig trainieren", weiß Kleibrink. Die personelle Situation macht es ihm aber auch nicht möglich, auf Alternativen zurückzugreifen. "Wir müssen alles geben", lautet daher Kleibrinks Devise.

DSC Wanne-Eickel - HV Waltrop (So., 11.15 Uhr). Nicht um 11.11 Uhr, sondern vier Minuten später wird es für die Waltroper ernst. Ein Narr, wer glaubt, dass das Spiel gegen Wanne-Eickel ein Spaziergang werde, meint Waltrops Trainer Roland Winde. Der Kader des Gegners ist mit ehemaligen Verbands- und Oberligaspielern gespickt. "Auch wenn es für Wanne-Eickel in dieser Saison nicht so gut lief, sollte man sich vom Tabellenplatz nicht blenden lassen", meint Winde. Einen Vorteil macht Waltrops Trainer in der Altersstruktur des gegnerischen Teams aus, denn die gefährlichen Spieler sind alle weit über 30. "Da müssen wir ansetzen", sagt Winde. Er setzt auf die 6:0-Deckung, enge Räume und die schnelle Mitte. "Bis die wieder am eigenen Kreis sind, wird es wohl etwas dauern", vermutet der Waltroper Coach. Neben Max Hülsmann, der seine Rot-Sperre abgesessen hat, werden Winde auch Nils Grothaus und Michael Scholten wieder zur Verfügung stehen.

Nach dem optimalen Start in die Rückrunde, bei dem die Waltroper bislang 8:2 Punkte verbuchen konnten, scheint der Klassenerhalt geschafft. Sollte es auch in Wanne-Eickel mit einem Sieg klappen, dann denkt Winde zwar nicht in höheren Sphären. Es ist aber möglich, dass die Waltroper dann in Sachen Meisterschaft zum Zünglein an der Waage werden. Das ist ein Gedanke, der Winde und seiner Sieben auch nach Karneval noch Spaß machen wird.

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