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Handball Bezirksliga Staffel 4
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Trigema-Paule, artmai

Presse zum 20. Spieltag

Startbeitrag von artmai am 03.03.2006 00:35

m Derby müssen beide punkten

Im Spitzenspiel der Staffel 4 gibt der Tabellenführer ATV Dorstfeld am Sonntag um 18 Uhr seine Visitenkarte beim Verfolger HSG Rauxel-Schwerin ab " in Bestbesetzung. Nach dem Sieg in der ersten Serie soll nun im Heimspiel erneut gepunktet werden. Trainer Carsten Hergert: "Nur ein Sieg zählt, denn wir wollen damit den Abstand zu den Verfolgern vergrößern."

In einer weiteren Begegnung will Westfalia Hombruch im Spiel am Sonntag um 18 Uhr beim Waltroper HV seinen zweiten Tabellenplatz erfolgreich verteidigen. "Wir sind jedoch", so Trainer Kai Ruben, "vom Unentschieden im Hinspiel gewarnt und zudem hat der Gegner zur Zeit einen guten Lauf."

In der Staffel 5 kommt es am Samstag um 16 Uhr in der Halle Wellinghofen zum Lokalderby zwischen dem HC Dortmund-Süd III und dem TuS Scharnhorst. Beide haben die Punkte bitter nötig. Fehlen wird beim HC Süd Nolte, dafür könnte Fege wieder dabei sein. Für Scharnhorsts Trainer Alessandro Fiorani wird es kein leichtes Unterfangen: "Wir sind zur Zeit in in einer schlechten Verfassung." Rimkus" Einsatz ist fraglich.

Nur ein Sieg zählt für den TV Brechten im Kampf gegen den Abstieg am Samstag um 18.45 Uhr in der Halle Eving gegen den Königsborner SV. Trainer Thomas Köster sagt: "Bei einer Niederlage gehen endgültig die Lichter aus."

Beim Spitzenreiter HSG Unna-Lünern muss Ewaldi Aplerbeck am Samstag um 19 Uhr antreten. Trainer Bodo Cirkel meint: "Wir haben zwar kaum eine Chance, doch wir werden alles tun, um gut auszusehen Fehlen werden Porbeck und Zöllkau. - CG


Die Politik der kleinen Schritte

Der HTV ist gegen den Letzten aus Witten in der Pflicht

HANDBALL BEZIRKSLIGA"Ich will nicht von einem Pflichtsieg sprechen", sagt Thomas Gutzeit, Spielertrainer des Handball-Bezirksligisten HTV 95/28. "Aber gegen den Wittener TV ist ein Sieg ist Pflicht." Es geht gegen den Letzten (Sa., 19.30 Uhr, Overberg-Halle). Da hat Gutzeit keine andere Wahl der Worte. Zumal er auch sagt: "Wenn wir dieses Spiel nicht gewinnen, dann weiß ich auch nicht mehr."

Für beide Teams, für die Wittener indes noch mehr, ist es die letzte Chance, die Weichen auf Klassenerhalt zu stellen. Gutzeit plant die Punkte ein und geht sogar noch einen Schritt weiter. Obwohl er weiß, dass sein Team derzeit nicht gefestigt, sondern eher absolut verunsichert ist. "Gegen Herbede hat die kämpferische Einstellung gestimmt. Doch das ist Minimal-Anforderung. Gegen Witten sollte es uns dazu noch möglich sein, es spielerisch besser zu machen und nicht nur unsere Tore durch Einzelaktionen zu erzielen, sondern auch im Verbund erfolgreich zu sein."

Nach dem Punkt in Herbede, den Gutzeit als zu wenig betrachtet, "ich wollte mit diesem Spiel eigentlich eine Serie starten", hat er sich damit angefreundet, "ab sofort eine Politik der kleinen Schritte zu machen" und sich dabei das Glück zu erkämpfen. "Das geht." Wie es auch das Hinspiel zeigte, als die Wittener bereits mit sechs Toren führten und dann mit 28:30 verloren. "Da sind wir nur schwer ins Spiel gekommen", so Gutzeit, der im Rückblick die rote Karte gegen Michael Schiwek als rechtzeitigen Weckruf empfand. "Danach ging es. Halbwegs."

Dass es gegen ein Team aus Witten geht, bringt dem Wittener Gutzeit keine größere Motivation ins Trikot. "Für mich ist es uninteressant, ob wir gegen PSV oder WTV spielen. Wichtig ist ein Sieg." Pflicht hin oder her. ebbi


Gegen Gute siegt sich´s leichter

Waltroper Handballer spielen lieber und auch besser gegen die Clubs der höheren Tabellenplätze. Im Spiel gegen den Tabellenzweiten TuS Westfalia Hombruch rechnen sie daher mit einem Sieg

HANDBALL BEZIRKSLIGA Von Tamina Urbaniak Waltrop.

Wenn sie richtig gefordert sind, die Bezirksliga-Handballer des Waltroper HV, dann können sie auch richtig was.

So hat es sich jedenfalls in dieser Saison schon mehrfach auf dem Parkett zugetragen. Waren die Mannschaften der oberen Tabellenregionen die Gegner der Sieben von Roland Winde, dann siegten sie. Die, denen die Tabellenpunkte ein schlechteres Zeugnis schrieben, ließen Waltrop hingegen oft dumm dastehen. "Oben spielen die einfach attraktiver", urteilt Spieler Stefan Speckbacher. "Da macht es viel mehr Spaß und alle sind motivierter", macht er einen deutlichen Unterschied zu den Gegnern von unten aus.

Allerdings ist die Liga in dieser Saison ausgesprochen homogen; "jeder kann im Grunde jeden schlagen", sagt Speckbacher und belegt das unter anderem mit Hinweis auf das Hinrunden-Spiel von Keller-Club Witten gegen den damaligen Tabellenzweiten Ickern.

Aber dennoch: Es gibt Unterschiede. Es gebe einerseits Mannschaften, "die spielen eben nach ihren Möglichkeiten", so Speckbacher. Erkenschwick, Wanne und Gelsenkirchen seien solche Teams. "Die spielen irgendwie anderen Handball als wir."

Charakteristisch für diese Begegnungen sei, dass oft über lange Strecken und Zeiten der Ball hin und her gespielt werde. "Dann auf einmal wirft einer und macht einen dieser Reißer und der Ball ist drin", beschreibt Speckbacher. Für einen Wurf reiche es noch, spielerisch aber laufe nichts. Speckbacher: "Und dann steht man da in der Abwehr und kriegt vor lauter Müdigkeit von diesem ganzen Hin und Her den Ball nicht mit."

Das Spiel der von Roland Winde trainierten Sieben zeichnet hingegen eher Schnelligkeit aus. Einen richtigen "Rückraum-Shooter", so Stefan Speckbacher, gebe es nicht. Die etwas andere, behäbigere Spielweise bekommt dem WHV nicht, denn ihr Drang und ihr Tempo werden oft ausgebremst. "Wir kommen dann nicht in den Tritt", so Speckbacher. Schön und schnell oder sicher und langsam - es gibt noch einen weiteren Unterschied, der dafür verantwortlich ist, warum die Tabelle so aussieht, wie sie aussieht: Die ganz guten Vereine, die in höhere Ligen streben, machen im Zweifelsfalle doch den entscheidenden Punkt mehr. Symptomatisch dafür, wie es guten, aber nicht superguten Vereinen ergeht, war das Spiel der Waltroper in der vergangenen Woche gegen den vier Plätze weiter unten rangierenden DSC Wanne-Eickel. 30:31 verlor der WHV. "Das ist der Unterschied. Die Spitzenvereine gewinnen in so einem Fall mit einem Tor", meint Stefan Speckbacher.

Der Waltroper hat sich vergangene Woche Westfalia Hombruch angeschaut. Es passierte prompt das, was der Liga-Analytiker aufgezeigt hat: Hombruch gewann mit nur einem Tor Differenz gegen den PSV Gelsenkirchen, der das Ende der Tabelle markiert.

"Hombruch hat einen ganz guten Rückraumspieler", hat Speckbacher gesehen. "So doll" sei die Partie aber auch nicht gewesen. Ganz klar heißt das selbstbewusste und aufgrund der Tatsachen auch nicht so abwegige Motto: "Wir gewinnen gegen Hombruch. Ganz klar."

Fit ist das Team durchaus, Speckbacher selbst nervt sein aus dem Spiel gegen Wanne dicker und etwas unbeweglicher Arm noch ein wenig."Da macht es viel mehr Spaß und alle sind motivierter."

"Wir gewinnen gegen Hombruch.

Ganz klar."

Antworten:

Re: Presse zum 20. Spieltag-Teil2

Selbach: "Es geht um Ruf des Vereins"



HANDBALL BEZIRKSLIGAWitten. Unbeschwert können die Herbeder Handballer nach Gelsenkirchen fahren - der Wittener TV allerdings muss in Recklinghausen unbedingt punkten.


HTV Recklinghausen - Wittener TV (Sa., 19.30 Uhr). WTV-Coach Volker Selbach sieht sein Team vor entscheidenden Wochen. "Es geht ums nackte Überleben. Wenn wir die nächsten zwei Spiele nicht gewinnen, sind wir so gut wie abgestiegen", stellt er vor dem Duell mit dem Tabellenzwölften klar. Nach seinem Rücktrittsangebot vor drei Wochen stellte sich die Mannschaft demonstrativ vor ihren Trainer. Nun erwartet Selbach eine Reaktion: "Sie muss jetzt mit dem Druck umgehen. Es geht schließlich auch um den Ruf des Vereins." Bis auf Sebastian Schmitt kann dabei der komplette Kader mitwirken.

PSV Gelsenkirchen - HSV Herbede (Sa., 19 Uhr). Nach der enttäuschenden Punkteteilung gegen den HTV Recklinghausen zeigte Herbede im Pokal gegen Oberligist HSC Eintracht Recklinghausen eine deutliche Steigerung. Mit dieser Leistung sollte auch beim Vorletzten in Gelsenkirchen ein Sieg drin sein. Personell hat sich die Lage bei der Vohmann-Sieben gebessert - der HSV tritt nahezu in Bestbesetzung an. Im Hinspiel gab´s einen Herbeder 31:23-Erfolg - und mit einer neuerlichen Pleite wäre für Gelsenkirchen der Abstieg wohl schon so gut wie fix. fegu/osi

von Trigema-Paule - am 03.03.2006 07:35
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