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Handball Bezirksliga Staffel 4
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Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
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Zeitungs-Präsident

Presse Waltrop

Startbeitrag von Zeitungs-Präsident am 06.03.2006 10:44

Standpauke demnächst in Englisch oder Französisch

Als die Hombrucher nach dem Abpfiff erleichtert aufjubelten und sich bei ihren mitgereisten Fans bedankten, holte WHV-Coach Roland Winde seine Spieler in die Hallenecke, wo sie sich mit gesenkten Häuptern und langen Gesichtern eine Standpauke anhören durften. Nach der 17:33-Niederlage war das angemessen und verständlich.

"Das war so was ähnliches wie Kreisklassen-Niveau, aber auf unterster Stufe", bewertete Roland Winde die Leistung seiner Mannschaft. Von der schonungslosen Kritik nahm er nur die erste Viertelstunde aus, die er als optimalen Beginn bezeichnete. Denn seine Mannschaft ging in Führung. Beim 6:2 nahm Hombruch eine Auszeit, danach wendete sich das Blatt völlig.

Stephan Speckbacher schmorte mit einer Schulterverletzung auf der Bank. Alle anderen Spieler, die diesen Ausfall hätten kompensieren können, waren meilenweit von ihrer Normalform entfernt. Jan Domin übernahm nicht wie sonst so oft Verantwortung, scheiterte zudem mit mehreren Würfen. Max Hülsmann wurde oftmals hart attackiert und verließ nach einem Bodycheck in der 40. Minute benommen das Feld, saß den Rest des Spiels auf der Bank.

Janis Braun, der von Linksaußen oft für locker sechs bis acht Tore gut ist, klebte mehr Pech an den Händen als Harz am Ball. "Ich könnte bei jedem einzelnen Spieler so weiter machen", urteilte Winde knallhart. Weder nach der Halbzeitansprache noch nachdem er seinen Spielern in Auszeiten ins Gewissen redete, änderte sich etwas am miserablen Auftreten. "Davon kam bei den Spielern nichts an. Vielleicht sollte ich meine Ansprachen demnächst auf Englisch oder Französisch halten", erklärte Winde sarkastisch. Während sich seine Spieler auf dem Feld in jeglicher Konstellation abschlachten ließen, äußerte der Coach an der Linie zum Schluss seine Gedanken nur noch durch ein schweigend-gequältes Kopfschütteln. "So eine Vorstellung ist eine Beleidigung für die Zuschauer", so Winde abschließend. -jeb
05. März 2006 | Quelle: WZ

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