Presse Witten

Startbeitrag von Zeitungs-Präsident am 06.03.2006 10:51

Wiederum Niederlagen für das Duo aus Witten

Ohne Punktgewinn verlief der 22. Spieltag der Handball-Bezirksliga, Staffel vier, für die Wittener Mannschaften. Aufsteiger und "Schlusslicht" Wittener TV (7:33) unterlag im Abstiegsduell beim HTV Recklinghausen (14:28).

Der WTV muss sich wohl auf den Abstieg in die Kreisliga einstellen " vielleicht auch, weil Lokalkonkurrent HSV Herbede (19:21) überraschend deutlich beim Vorletzten PSV Gelsenkirchen (13:29) unterlag. Unter der Woche hatten die Gelsenkirchener ihr Nachholspiel gegen SG Suderwich (24:18) mit 29:25 gewonnen.

HTV Recklinghsn. - Wittener TV -

31:28 ( 14:11 ) -

"Ein Sieg wäre möglich gewesen," ärgerte sich WTV-Trainer Volker Selbach nach dem Spiel in Recklinghausen, "die Mannschaft hat gut und engagiert gespielt, ist aber wieder an Kleinigkeiten gescheitert." Damit spielte der Coach auf zahlreiche überhastete Angriffe, technische Fehler und Konzentrationsschwächen an.

Auch aus dem positiven Zeitstrafen-Verhältnis von 17:9 (!) zugunsten der Wittener konnten die Gäste kein Kapital schlagen, obwohl sie mindestens 16 Minuten länger in der Überzahl waren als der HTV. Da nützte dem Selbach-Team auch ein überragender Dirk Oberbossel nichts, der zu elf Feldtoren kam.

Der WTV hielt von Beginn an stets den Anschluss. Nach dem 5:5 zogen die Gastgeber zwar auf 12:8 davon, doch hatten die Wittener in der zweiten Hälfte noch einmal auf 22:23 verkürzt. Das Blatt vermochte der Tabellenletzte jedoch nicht mehr zu wenden. Dennoch lobte Selbach den fast sicheren Absteiger: "An Einsatz und Einstellung hat es nicht gemangelt."

Wittener TV: - Matthias Henze, Thomas Jungermann; Olaf Barabasch (1), Jan-Felix Löffler (2), Sascha Michael, Dirk Oberbossel (13/2), Michael Prilla (5/3), Christian Radtke (4/1), Christian Reinhard (1), Sven Wedig (2), Philipp Gallinowski.

PSV Gelsenk. - HSV Herbede -

32:18 ( 15:12 ) -

"Das schönste am Spiel war der Schlusspfiff," trug Herbedes Spielertrainer Hendrik Vohmann nach dem Spiel der Tatsache Rechnung, dass in Gelsenkirchen nach dem (erfolglosen) Kraftakt im Kreispokal gegen Eintracht Recklinghausen nichts ging, "der Akku war leer."

Nur so ist es zu erklären, dass den Wittenern nach der Pause nur noch sechs Tore gelangen. Zwar hatten die HSV-Akteure auch schon vor dem Seitenwechsel diverse Fehlwürfe, doch hielten die Gäste noch den Anschluss.

Mit Beginn der zweiten Hälfte startete der PSV eine 8:0-Serie und entschied die Partie mit 23:12 (40.) frühzeitig. Auch Arne Schulte, der vor dem Seitenwechsel noch einige Akzente setzen konnte, hatte sein Pulver offenbar in den ersten 30 Minuten verschossen und schloss sich der kollektiven Herbeder Schwächephase an.

Die eigentliche Überraschung war jedoch, dass Vohmann kurzfristig auf die plötzlich privat verhinderten Jan Schiltz, Thorsten Voigt, Pascal Pemöller verzichten musste, der verletzte Christian Kurz stand bekanntlich nicht zur Verfügung. So kam der A-Jugendliche Nils Boldt zu einem Kurzeinsatz. - olli

HSV Herbede: - Sven Jansen; Philipp Bruchsteiner (4), Markus Isemann (1), Björn Pinno (2), Arne Schulte (4), Erik Schulte (2), Hendrik Vohmann (2), Mario Vuk (3), Eugen Walter, Nils Boldt.
05. März 2006 | Quelle: WZ

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