Pressevorbericht

Startbeitrag von artmai am 11.03.2006 09:46

Pade und Kuckel plagen arge Personalsorgen

Personalsorgen bestimmen den 22. Spieltag der beiden heimischen Handball-Bezirksligisten. Die HSG Rauxel-Schwerin (3.) fährt am Samstag, 11. März, zu Teutonia Riemke 2 (11.), der TuS Ickern (4.) empfängt am Sonntag, 12. März, den FC Erkenschwick (10.).

Wenn einer oft kritisiert, hat sein Lob viel mehr Gewicht. Stephan Pade, der Trainer der HSG Rauxel-Schwerin, kritisiert oft, aber am letzten Wochenende war er voller Hochachtung für seine Mannschaft. Noch Tage später fühlte er Stolz ob der gezeigten Leistung. Mit 30:26 hatte die HSG den Spitzenreiter ATV Dorstfeld in der tobenden ASG-Halle bezwungen. "Der Wille war es", schwärmte Pade: Zielstrebigkeit, Disziplin, Kampfgeist. Vielleicht ein Idealzustand?

Ihn wieder anzustreben, dürfte am Samstag gegen den Elften Teutonia Riemke schwierig sein. Auch weil viele Spieler fehlen: Manuel Smeetz (Einsatz als Schiedsrichter), Christian Dorsch, Jürgen Woitacha (beide Arbeit) und Carsten Jäckel (verletzt). Die Herausforderung gegen Riemke ist für Pade klar: "Wir wollen schon versuchen, unsere Leistung zu bestätigen." Das Dorstfeld-Spiel habe nämlich wieder gezeigt, warum die HSG so weit oben steht. Drei Punkte hat Dorstfeld noch Vorsprung. "Wenn wir oben noch ´mal herankommen wollten", übt sich Pade nur kurz im Konjunktiv, "dann sind wir auf fremde Hilfe angewiesen." So klingt keiner, der mit Platz drei zufrieden wäre. Der letzte Sieg hat der HSG den Spaß an Erfolgen zurückgegeben.

Viele Ausfälle

Wirklich Freude hatte Otto Kuckel zuletzt nicht, wenn er seine Aufstellung zurechtlegte. Viele Ausfälle bestimmen seine Pläne auch am Sonntag gegen den FC Erkenschwick. "Es ist genauso bescheiden, wie im Hinspiel", stöhnt er. Damals erspielte sich eine TuS-Rumpftruppe ein 27:27-Unentschieden.

Diesmal werden neben Carsten Böcking (Arbeit) alle Nachwuchsspieler fehlen, da sie in der A-Jugend-Kreisliga auflaufen. "Normalerweise sollte es eine einfache Aufgabe sein, wenn wir komplett wären", sagt der Trainer über die Gegner. Mit bestimmten, aber geheimen Vorgaben reagiert Kuckel auf den Personalmangel. Doch nicht immer setzte sein vorhandenes Personal diese Vorgabe um. Ob es diesmal funktioniert? Kuckel: "Man ist vor nichts gefeit." - bele

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