Wenig Presse vor dem Spieltag

Startbeitrag von artmai am 28.04.2006 16:27

Ickern will vierten Platz verteidigen

Für den Handball-Bezirksligisten TuS Ickern geht es am vorletzten Spieltag nur noch darum, den vierten Tabellenplatz in seiner ersten Saison nach dem Wiederaufstieg zu verteidigen. Oder wie es TuS-Trainer Otto Kuckel formuliert: "Es geht ums schöne Wetter."

Letztmals auswärts

Seine Spieler absolvieren am Samstag, 29. April, beim Tabellenzehnten HSV Herbede das letzte Auswärtsspiel der Saison. Dabei sollen junge Spieler wie Vitus Esser nochmal größere Spielanteile bekommen.

Das Hinspiel gewann der TuS mit 30:27. "Gut gespielt, gut dominiert", erinnert sichKuckel, vor allem eine gute Stimmung in der Halle.

Derlei Überschwang erwartet der Übungsleiter in Herbede nun nicht. Dafür aber am letzten Spieltag, wenn sich die Mannschaft gegen den Wittener TV vom heimischen Publikum verabschiedet. "Da wollen wir noch mal was zeigen", so Kuckel. Aber in Herbede? "Wir müssen nichts mehr erreichen." - bele/carlo



Noch einmal vollste Konzentration

Pade lobt den Nachbarn TuS Ickern: "Da kann man nur den Hut ziehen". Abschiedsspiel der TuS-Damen

Noch ein Sieg, und die Bezirksliga-Handballer der HSG Rauxel/Schwerin haben zumindest die Aufstiegsrelegation zur Landesliga erreicht. Und mit ein wenig Glück kann die Pade-Sieben am letzten Spieltag (6./7. Mai) sogar noch Meister werden. Und das, ohne selbst auflaufen zu müssen. Doch zunächst müssen an diesem Wochenende noch die "Hausaufgaben" gemacht werden.

Westfalia Herne 2 - HSG Rauxel/Schwerin (So. 15.30 Uhr). Einmal noch vollste Konzentration, einmal noch totales Engagement, einmal noch Siegeswillen. So sollte ein Erfolg der Pade-Schützlinge in Herne möglich sein. Bei einem Sieg hätte die HSG vom 2. Platz sicher. Und der bedeutet: Aufstiegsrelegation. Allerdings bietet die Tabelle und der Spielplan durchaus noch eine echte Kuriosität: Geht man davon aus, dass die HSG ebenso erfolgreich bleibt wie die beiden Aufstiegskonkurrenten Dorstfeld und Hombruch, dann kommt es am letzten Spieltag zwischen den beiden Dortmunder Klubs zu einem echten "showdown". Hombruch müsste in Dorstfeld gewinnen, damit wären alle drei Teams punktgleich (die HSG hat spielfrei). Der direkte Dreier-Vergleich spricht für die HSG und somit würden die Heimischen als "lachender Dritte" tatsächlich noch Meister werden.

Aber das ist alles noch Zukunftsmusik. Zunächst müssen die Pade-Mannen morgen in Herne gewinnen, erst dann darf gerechnet, gehofft und gebangt werden. Und natürlich wollen die Europastädter alle Kräfte bündeln, um nicht jetzt noch abgefangen zu werden.

HSV Herbede - TuS Ickern (Sa. 19.45 Uhr). Auch der TuS Ickern hat seinen Teil dazu beigetragen, dass in der Europastadt demnächst eventuell wieder Landesliga-Handball zu sehen ist. Beide Top-Teams der Liga wurden zuletzt geschlagen und damit wichtige Schützenhilfe für die HSG geleistet. "Davor kann man nur den Hut ziehen", wie auch HSG-Coach Stephan Pade nochmals anmerkte. Schließlich ist die Saison für die Ickerner eigentlich schon länger gelaufen. Aber die Kuckel-Sieben hat in den Spitzenspielen noch einmal ihre Duftmarken gesetzt und gezeigt, dass man wohl auch in Zukunft mit der Mannschaft rechnen muss. In Herbede wird es sicher nicht leicht sein, denn zur absoluten Sicherheit in Sachen Klassenerhalt brauchen die Gastgeber noch einen Punkt. Und den werden sie mindestens anstreben. Trainer Kuckel kann wahrscheinlich auf seinen kompletten Kader zurück greifen. Lediglich die Fitness von Carsten Böcking ist fraglich.

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