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Handball Bezirksliga Staffel 4
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Stimberg Zeitung, re

Presse

Startbeitrag von re am 23.04.2009 21:48

Bezirksliga: Das nächste Spitzenspiel für Erkenschwick
Vest, 23.04.2009, Stefan Müßner, 0 Kommentare, Trackback-URL
Die Vorschau auf den 24. Spieltag.

Recklinghausen. Drei Spieltage vor dem Saisonende hat Handball-Bezirksligist FC Erkenschwick noch immer einer ausgezeichnete Chancen es in die Aufstiegsrelegation zu schaffen. Allerdings muss die Überraschungsmannschaft von Trainer Jörg Müller im Rennen um den zweiten Platz als Außenseiter gegenüber Konkurrent HC SG Dortmund-Süd II gelten. Vor allem da Erkenschwick am Sonntag (18 Uhr) mit dem TuS Ickern beim Spitzenreiter zum Topspiel ran muss.

„Nach dem Sieg gegen Welper können wir ganz locker ins Spiel gehen. Wir freuen uns auf das Spiel”, so Müller, der sein Team die Favoritenrolle aber ganz klar bei Ickern sieht: „Sie werden bestimmt alles geben, um die Meisterschaft schon an diesem Spieltag perfekt zu machen.” Beim Erreichen der eigenen Ziele hofft Erkenschwick zumindest ein wenig auch auf Schützenhilfe. Schließlich trifft die PSV Recklinghausen II auf Dortmund-Süd (Sonntag, 16 Uhr, Sporthalle Recklinghausen-Nord). Müller: „Ich wünsche Stephan Speckbacher und seiner Mannschaft viel Glück.”

Die PSV benötigt ebenfalls noch Zähler um den Klassenerhalt endgültig sichergestellt zu haben. Zuletzt gewann das durch Akteure aus dem eigenen Verbandsliga-Kader verstärkte Speckbacher-Team viermal in Folge. Mit Dortmund kommt jedoch eine der stärksten Mannschaften der Liga, für Speckbacher sogar das stärkste: „Wenn sie komplett sind, sind sie für mich die beste Mannschaft. Sie haben einen richtig guten Rückraum. Wenn wir gewinnen, haben wir 21 Punkte auf dem Konto. Solange nicht alle Stricke reißen, müsste das reichen.”

Weniger brisant kommen da die Begegnungen des Waltroper HV und des HTV Recklinghausen daher. Zumindest beim HTV läuft es derzeit aber so gar nicht wie erhofft. Als Aufsteiger legten die Recklinghäuser von Trainer Andreas Gutzeit zwar eine gute Saison hin, in den vergangenen Wochen gefielen Gutzeit die Leistungen seiner Mannschaft aber selten. „Vor der Saison wäre ich mit einem Platz von vier bis sieben sicherlich zufrieden gewesen. Mittlerweile macht sich aber schon so ein bisschen Enttäuschung breit”, erklärte der Trainer, der am Samstag (17.15 Uhr) bei der HSG Gevelsberg-Silschede II sogar noch ein problem mehr hat. Abgesehen von den zuletzt gerade in der Deckung schwachen Vorstellungen sucht Gutzeit nun auch händeringend nach einen Torhüter. Mit Andreas Scheib und Tim Hübener werden die beiden etatmäßigen Schlussmänner fehlen. In der Zweitvertretung des HTV steht zudem nur ein richtiger Keeper zwischen den Pfosten. Da diese aber in der 1. Kreisklasse ebenfalls am Samstag um 19 Uhr in Ückendorf spielt, wird eine Torwart-Ausleihe zeitlich nur schwer zu realisieren sein. „Wir könnten ja einen Shuttle-Service von Gevelsberg nach Ückendorf einrichten”, so Gutzeit.

Der Waltroper HV tritt am Samstag (17.30 Uhr) ohne Druck bei der DJK Westfalia Welper II an. Da beide Vereine in dieser Saison keine großen Ambitionen mehr haben, hält Trainer Björn Nübel durchaus ein flottes Spielchen für möglich. „Beide Teams können befreit aufspielen. Da gibt es oft dann auch ein gutes Spiel.” An das Hinspiel hat Nübel gute Erinnerungen. Waltrop siegte damals mit 30:28. „Das Hinspiel haben wir über unsere Kraftreserven noch umgedreht. Meine Mannschaft ist jetzt auch fit und hat Bock in Welper zu gewinnen.”

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Nur nicht in die Ickerner Meisterfeier geraten
Oer-Erkenschwick - Mehr Topspiel geht nicht: Am Sonntag reisen die Handballer des FC Erkenschwick zum TuS Ickern. Dann steigt ab 18 Uhr in der Sporthalle Habinghorst das Gipfeltreffen in der Bezirksliga zwischen dem Tabellenführer und dem Zweiten.

Und obwohl die Mannschaft von Jörg Müller das Hinspiel in der Willi-Winter-Halle mit 30:27 gewonnen hat, sieht der FC-Trainer die Favoritenrolle klar bei den Gastgebern. Nicht ganz zu unrecht. Schließlich stehen die Castroper an der Tabellenspitze und haben die Saison über klar dominiert. Ihre guten Leistung wollen die Ickerner gegen den FC Erkenschwick die Krone aufsetzen. Denn ausgerechnet in der Partie gegen den ärgsten Verfolger kann der Gastgeber die Meisterschaft klar machen. Bei drei noch ausstehenden Spielen reicht Ickern bei sechs Punkten Vorsprung sogar ein Punktgewinn, um die Sektkorken knallen zu lassen. Dem designierten Meister auf der Zielgeraden noch sechs Zähler abzunehmen, scheint fast unmöglich. Das weiß auch Müller. Er beschäftigt sich nicht mit der Verfolgung von Ickern, sein Hauptaugenmerk liegt klar auf Platz zwei. „Auf diesem Platz wollen wir bleiben. Das schaffen wir am besten mit einem Sieg, auch gegen den Favoriten sind wir nicht chancenlos", rechnet der Coach mit einem engen Ausgang der Partie. Auf einen Ausrutscher der Rapener lauert dagegen der Tabellendritte Dortmund-Süd, der einen Punkt Rückstand hat.

Vor allem die Tempogegenstöße der Gastgeber will Müller möglichst oft verhindern. Das wiederum funktioniert natürlich am besten, wenn im Angriff die Trefferquote stimmt. Dann könnten die jungen und dynamischen Castroper ihren erfolgreichen Tempohandball nicht so konsequent umsetzen. Aber auch in der eigenen Abwehr muss die Einstellung und Abstimmung stimmen. „Wir müssen mit einem kompakten 6:0-Verband agieren. Es ist wichtig, viel zu kommunizieren und uns gegenseitig zu unterstützen. Dann haben wir sicher auch eine Chance", hofft Müller auf eine geschlossenen Defensivleistung.

Nach seinem Fingerbruch hat Sascha Rinus in dieser Woche zum ersten Mal wieder trainiert. Er wird vermutlich im Spitzenspiel wieder zum Kader stoßen.


von Stimberg Zeitung - am 25.04.2009 11:12
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