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Handball Bezirksliga Staffel 4
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vor 8 Jahren, 5 Monaten
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re

presse ickern

Startbeitrag von re am 26.04.2009 20:21

Jubel, Trubel, Heiserkeit
Castrop-Rauxel, 26.04.2009, Oliver Maskut, Stephan Falk, 0 Kommentare, Trackback-URL
Castrop-Rauxel. Der TuS Ickern gewinnt das Spitzenspiel souverän und kehrt in die Landesliga zurück. Einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machte die HSG Rauxel/Schwerin. Die Damen des Castroper TV unterlagen der DJK Oespel-Kley.

Bezirksliga Männer, TuS Ickern - FC Erkenschwick 31:16; TuS Ickern: Ziesmann, Kurjakovic; V. Esser, Knauf (2), Kresse (8), Vogel (2), Rodammer (8/1), Zendrowski (1), B. Böcking (4), Ulrich (1), Dorsch (1), Kunze (3), Scheumann (1).

„Wer den Tabellenzweiten am Ende mit fünfzehn Treffern Unterschied besiegt, der steigt völlig verdient auf,” blieb dem Gratulanten vom Handballverband Westfalen nichts anderes übrig, als die Leistung des TuS Ickern hervorzuheben. An diesem Sieg gab es nichts zu mäkeln. Schon früh zeichnete sich ab, dass der TuS gewillt war, bereits am drittletzten Spieltag den Landesligaaufstieg perfekt zu machen.

Der TuS hatte das Feld bestellt. Die Halle war voll, die Stimmung prächtig und Sprecher Thomas Schröder heizte mit kräftigen Rhythmen den Laden immer wieder auf. Trainer Stephan Pade störte im Vorfeld eigentlich nur, „dass ich selbst nicht mitspielen kann. Aber dafür bin ich einfach zu langsam. Dafür aber bis in die Haarspitzen motiviert.” Das merkte man ihm an und er schien diese Motivation auf „seine Jungs” übertragen zu haben.

Die Deckung hatte von Beginn an Schwerstarbeit gegen die robusten Erkenschwicker zu verrichten. Aber vor allem der Mittelblock ackerte und ackerte und machte dem „Schwicker” Mittelmann das Leben sehr schwer. Und wenn er sich doch einmal durchgewühlt hatte, stand ein erneut blendend aufgelegter Tristan Ziesmann im TuS-Tor, der schier unüberwindlich schien.

Aber nicht nur der Defensivverbund klappte hervorragend. Der TuS verstand es, sein Tempospiel über sechzig Minuten durchzuziehen. Und damit kamen die Gäste überhaupt nicht klar. Nils Rodammer sorgte mit vier Treffern in der Anfangsphase dafür, dass Ickern immer wieder zurückschlug, wenn Erkenschwick rankommen wollte. Zur Pause führte man bereits mit 16:9. Ein Hauch von Landesliga zog durch die Habinghorster Sporthalle.

Und Durchgang zwei wurde zu einem wahren Triumphlauf der Heimischen. Geburtstagskind Björn Böcking markierte drei Minuten vor dem Ende den dreißigsten Treffer der Ickerner, ehe Meinolf Scheumann eine Minute später auf 31:16 erhöhte. Zu diesem Zeitpunkt stand die ganze Halle. Danach war nur noch Jubel, Trubel, Heiserkeit. Und wenn man genau hingeschaut hat, sah man auch die eine oder andere Freudenträne.

HSG Rauxel/Schwerin - TSG Schüren 38:19; HSG Rauxel/Schwerin: Pavlakovik, Hahn; Wieser (4), Zimmer (10), Hense (3), Steinkirchner (7/2), Mönch (1), Krause (4), Meyer (3), Scholz, Gebert, Soumagne, Smeetz, Latuske (6).

Einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt haben die HSG-ler gegen den direkten Konkurrenten aus Schüren geschafft. Trainer Dirk Rogalla war rundherum zufrieden und vor allem „die Art und Weise des Erfolgs” lässt ihn sehr optimistisch auf die zwei letzten Spiele der Saison schauen.

Schon zur Pause war klar, dass die HSG diesmal nichts anbrennen lassen wird. Schnell führte das Team mit 7:1 und mit einem satten 21:8-Vorsprung wurden die Seiten gewechselt. Die Rogalla-Schützlinge ließen auch im zweiten Durchgang kaum nach. Zwar wurde ein wenig mehr experimentiert als zuvor, aber auch Halbzeit zwei ging klar an die Heimischen. So hatte man am Ende doppelt so viele Treffer auf der Habenseite wie Schüren und schickte die Gäste traurig nach Hause. Jetzt noch ein Sieg, und die HSG müsste durch sein.

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