Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Handball Bezirksliga Staffel 4
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hartgeldnutte, genschmän, HP, Ezio Auditore da Firenze

Witten vs. HSG Gelsenkirchen (Nachholspiel)

Startbeitrag von Ezio Auditore da Firenze am 14.12.2011 09:34


27:30 (12:12)

Antworten:

Wittener TV 1877-HSG Gelsenkirchen 13.12.2011 - webRedaktion - biene
Fotostrecke
WTV-Trainer Uli Müller: „Das war unterirdisch“
Wittener TV – HSG Gelsenkirchen 27:30 (12:12)

Witten. Es war der 15. Mai, als der Wittener TV das Top-Spiel der Kreisliga mit 20:17 beim TV Mengede gewann und den Aufstieg feierte – bis tief in die Nacht. Ein halbes Jahr später herrscht Tristesse. Nach dem 27:30 (12:12) im Nachholspiel gegen die HSG Gelsenkirchen hat sich das Team von Uli Müller im Tabellenkeller der Bezirksliga-Staffel 4 festgebissen. „Das war unterirdisch“, sagte der WTV-Trainer am Dienstagabend.

Wittener TV: Pohl (1.-39.), Wulf (39.-60.) – Zielinski (1), Winter (4), Sandrock (2), Löffler, Hüser (5), Reinhard (1), Brecht (4/2), Oberbossel (2), Lieberwirth (2), Mohri (6/3), Radtke.

HSG Gelsenkirchen: Klein, Loose (n. e.), Taskingül (n. e.) – große Schlarmann, Finster (5), Mackowiak (3), Kaysers (9/1), M. Bohnenkamp (1), Seitzer (4), Kapuschinski (4), Erdmann, Plaga (1), Schmidt-Kuhl (n. e.), S. Bohnenkamp (3).

Sicherlich blieb auch die HSG Gelsenkirchen unter ihren Möglichkeiten, sie schaffte aber durch diesen Sieg in der Kreissporthalle den Sprung auf Rang neun und hat dank ihrer acht Punkte etwas Luft zur Abstiegszone. „Es geht nicht mehr so einfach wie in den vergangenen Jahren“, sagte HSG-Abwehrchef Dirk große Schlarmann. „Das sieht immer noch nicht unbedingt nach Handball aus, aber wir haben jetzt zweimal hintereinander gewonnen, und die Jungs werden alle wesentlich ruhiger.“

Wohl wahr: Und der Rückraum der Spielgemeinschaft aus dem Gelsenkirchener Süden, zu der übrigens die DJK Schwarz-Weiß Gelsenkirchen-Süd, die TG Ückendorf und die DJK TuS Rotthausen gehören, hatte die Ruhe sogar weg: vor allem Stephan Finster, den Uli Müller in der zweiten Halbzeit durch Christian Reinhard eng decken ließ, Patrick Kaysers und Timon Seitzer, deren Gesamtbilanz 17 Feldtore waren. „Den Fünfer und den Siebener haben wir in keiner Phase in den Griff bekommen“, ärgerte sich der Trainer des Tabellenschlusslichtes: eben Stephan Finster, die Nummer fünf, und Patrick Kaysers, die Nummer sieben.

Schon in der ersten Halbzeit war die HSG das tonangebende und auch das bessere Team – ausgestattet mit dem großen Vorteil, dass WTV-Keeper Sebastian Pohl gut 20 Minuten nur auf dem Feld stand, damit das Tor, sein Tor, nicht unter schrecklicher Einsamkeit leidet. Und hätten die Gelsenkirchener die erheblichen Defizite der Wittener in der Defensive konsequenter genutzt, wären sie schon mit einem Polster in die Pause gegangen.

Zumal sich die Gastgeber, die hin und wieder mit einem sehr guten Pass-Spiel zu überzeugen wussten, in der ersten Halbzeit auch noch den Luxus leisteten, drei Siebenmeter zu verwerfen. Andreas Winter beim 1:2, Dirk Oberbossel beim 7:9 und Benjamin Hüser beim 8:10 scheiterten an Fabian Klein, dem 28-jährigen HSG-Schlussmann, der in der Bezirksliga eigentlich nichts zu suchen hat. „Wir haben vorne zu viele 100-prozentige Chancen liegen lassen“, sagte Uli Müller später. „Ich bin immer noch ein bisschen konsterniert ob der Leistung meiner Truppe. Wir haben richtig schlecht gespielt. Das war kein Bezirksliga-Niveau. Das ist zu wenig.“

Und weil die Wittener nach dem Wechsel richtig schlecht starteten, hatten die Gelsenkirchener dank der Treffer durch Stephan Finster und zweimal Jan Kapuschinski eigentlich schon in der 32. Minute für die Vorentscheidung gesorgt – 15:12.

Schließlich – siehe oben – zeigte Fabian Klein regelmäßig Paraden, während Sebastian Pohl und später Sven Wulf trotz seines Traumstarts gegen Patrick Kaysers, als er erst dessen Siebenmeter und dann dessen Heber parierte, meistens nur dazu da waren, um die Bälle aus dem Netz zu holen. Aber was sollten sie auch machen? „Was auf die Bude kam, war doch fast immer frei durch“, kritisierte Uli Müller vor allem das Sextett vor seinen Torhütern.

Während der zweiten Halbzeit hielt die HSG Gelsenkirchen dann immer mindestens ihre Drei-Tore-Führung. Zwischendurch waren es auch mal fünf Treffer. Dass es nicht noch mehr wurden, lag für Dirk große Schlarmann auch an der nur selten überzeugenden 6:0-Formation. „Wir haben da doch teilweise gestanden wie ein Hühnerhaufen“, sagte der HSG-Routinier.

Als es vielleicht noch mal hätte eng werden können und Gelsenkirchens Christopher Plaga nach einem Foul an Stefan Lieberwirth zu Recht die Rote Karte gesehen hatte (55.), ließen die Wittener beim Stand von 26:29 zwei sehr gute Chancen in Serie aus: Andreas Winter scheiterte an der Latte und Benjamin Hüser – klar – mal wieder an Fabian Klein. Und im Gegenzug sorgte Sebastian Bohnenkamp dann für das 30:26 und die Entscheidung.
whp-online.de



von HP - am 14.12.2011 13:48
ich find relativ daneben die keeper so abzuledern. der trainer hat das schon ganz richtig gesehen, die deckung war viel zu passiv. da klappt mir echt das messer in der tasche auf auf wenn ich lese wie die beiden torhüter ein ums andere mal angeschissen werden. in den letzten beiden spielen hamse gut gehalten. lachhaft

von genschmän - am 15.12.2011 15:27

Da gebe ich dir recht... An den Torhütern lag es nun wirklich nicht...

von Hartgeldnutte - am 15.12.2011 15:29
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.