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Die *Trash*Kom*Hallen* - Ort der Geschichten
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Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 11 Monaten
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H, H., Astaroth-Gabriel, Astaroth, Trollchen

*märchen*

Startbeitrag von Trollchen am 11.10.2000 09:19

Geschrieben von Trollchen am 11. Oktober 2000 11:19:38:
es war einmal.. jaaa, so fängt nun jedes Märchen an. Hm. Es war einmal... doch dieses Märchen ist zugleich auch eine Geschichte, die Geschichte eines Lebens... und wer oder was ist in einem Leben das Hauptthema? So genau bestimmen kann man das nie..

Es war einmal.. eine Freundschaft.. aber diese Freundschaft war nicht ganz alltäglich, so etwas wird es so schnell nicht wieder geben. Entschuldigt, ich muss von vorne anfangen.

Es war einmal eine ungewöhnliche Freundschaft. Vor laaaanger Zeit, als in der Welt die Königreiche ins Land schossen wie die Pilze, lebte eine junge Königin. Sie war nicht glücklich mit ihrem Amt, wusste aber selbst nicht, wie sie ihrer Verantwortung entfliehen könnte. Da traf sie eines Tages auf ein armes Bettelmädchen, das tat einfach wonach ihm der Sinn stand. Glücklich war das Mädchen deshalb nicht, nein, das bildete sich die Königin gar nicht erst ein, und dennoch..... war sie von der kleinen Bettlerin fasziniert. So trug es sich zu, dass sie die nähe des Mädchens suchte, ihr ab und an etwas zu essen abgab - nie so viel dass das Mädchen nicht zu betteln brauchte, denn das machte das interessante an dem Mädchen doch aus? .. und die beiden schlossen Freundschaft.

Eines Tages also dachte sich die Königin "..wenn sie so leben kann, so ungebunden und frei, heute hier morgen woanders und übermorgen, wer weiß dass schon, warum sollte ich es nicht können? Ich bin jung und gesund, was soll mir passieren? Und mit ihr.... bin ich nicht einmal allein"

Und so schmierte die junge Frau sich Asche ins Gesicht, zerfetzte ihre prachtvollen Gewänder und zog hinaus auf die Straße. Zwar hatte sie so ihre Skrupel die Verantwortung für ihr volk so verantwortungslos dem Himmel zu überlasse, doch ließ sie sich nicht beirren.

So zog sie lange mit dem Bettelmädchen durch das Land. Schon nach wenigen Tagen ließ an ihr nichts mehr rückschlüsse auf ihre stolze Herkunft zu und, wenn sie in den ersten Tagen noch erkannt worden war, kam dies kaum, nein, eigentlich gar nicht mehr vor. Glücklich? War sie nicht, aber sie bekam einen hauch von freiheit, einen hauch abenteuer. Und auch wegen ihrem Volk brauchte sie sich keine Gewissensbisse machen.. in ermangel einer Nachfolgerin hatten sie dort eine freie Demokratie gegründet, etwas, das jetzt wo die Königin wusste dass so etwas ging, auch ganz in ihrem Sinne gewesen war.

Aber wen interessiert das Volk??

Wichtig sind die beiden bettelmädchen.

Nein, eigentlich sind sie es nicht.

Wichtig ist die Freiheit.
Eines Abends dann, die beiden waren hungrig, froren, wussten nicht wohin.. Wieder einmal in einer neuen Stadt, neue eindrücke und keinen Stadtplan (so etwas gab es damals noch nicht, und wenn, wäre er den beiden wohl unerschwinglich teuer erschienen) kam ein junger Mann auf einem weißen Pferd des Weges geritten.

Das eine Mädchen fragte dreist, ob er vielleicht ein paar wenige Groschen für sie übrig habe, und der stattliche Mann hielt inne, und es entspann sich ein Gespräch.

Kurz darauf, die Mädchen wusste gar nicht wie ihnen geschah, fanden sie sich in einem pompösen Cafe wieder, etwas, woran die ehemalige Königin sich jetzt vielleicht dunkel erinnern konnte.

Sie wurden zu luxuriösen Speisen und Getränken eingeladen und..
wenig später befanden sie sich in einem federweichen himmelbett und schliefen tief und fest träumten wohl von zuckerwatte, sofern es zur damaligen zeit etwas derartiges gab.....und sie darum wussten


Der Prinz von Stuttgart hatte sie mit in seinen Palast geführt














Antworten:

und..

Geschrieben von Astaroth am 19. Oktober 2000 13:16:20:
Als Antwort auf: *märchen* geschrieben von Trollchen am 11. Oktober 2000 11:19:38:
doch wie jeder weis tut auch ein Prinz nichts ohne Grund und ohne eine Gegenleistung haben das die beiden Bettlerinen auch bedacht.?
















von Astaroth - am 19.10.2000 11:16

und.. aka Astaroth blind without IQ

Geschrieben von Astaroth-Gabriel am 20. Oktober 2000 20:42:24:
Als Antwort auf: und.. geschrieben von Astaroth am 19. Oktober 2000 13:16:20:

wer weis - ist schwarz oder dumm.
>doch wie jeder weis tut auch ein Prinz nichts ohne Grund und ohne eine Gegenleistung haben das die beiden Bettlerinen auch bedacht.?


















von Astaroth-Gabriel - am 20.10.2000 18:42

Misstrauen

Geschrieben von H. am 25. Oktober 2000 21:12:26:
Als Antwort auf: und.. geschrieben von Astaroth am 19. Oktober 2000 13:16:20:
Und nicht nur die beiden Mädchen konnten dem Glück, welches sie so gänzlich unerwartet begrüßte, nicht recht trauen. Denn ein Spitzel des ehemaligen Hofadels war schon seit geraumer Zeit den beiden auf den Fersen. Und dieser trug die Kunde weiter, und wie das nunmal so ist, verbreitete sie sich in Windeseile in alle Lande. Und jeder, der von der Begebenheit hörte, fragte sich, was diesen Prinzen wohl treibe, zwei Bettlerinnen auf's vorzüglichste bei sich zu nähren.

Denn wer auch sollte dem einsamen Prinzen glauben, er tue dies alles aus reiner Selbstlosigkeit. Das wäre zweifellos ein armer Pinz, welcher sich selbst nicht hat. Doch da er ein Edelmann und ohne Tadel war, versuchte einjeder, sich seine Missgunst nicht anmerken zu lassen. Und auch die beiden Bettlerinnen verließen ihn tags darauf wohlgenährt, und belohnten ihn beim Abschied mit dankbaren Blicken.


















von H. - am 25.10.2000 19:12

...

Geschrieben von H. am 25. Oktober 2000 23:36:07:
Als Antwort auf: Misstrauen geschrieben von H. am 25. Oktober 2000 21:12:26:
Doch wie sah es wohl im Innern des Prinzen aus? Einige Leute meinten, dass ihm wohl etwas fehlen müsse, diese entzückenden jungen Dinger einfach so ziehen zu lassen. Andere hegten die Vermutung, dieser Prinz habe sich bewusst den weltlichen Dingen abgewant und suche seine Erfüllung allein in seinem und dem Seelenheil anderer.

Aber was wirklich in seinem Innersten vorging, das wusste niemand. Und jeder wäre überrascht und nicht minder bestürzt gewesen, hätte er auch nur eine Ahnung von der abgrundtiefen Verzweiflung gewonnen, die von diesem Prinzen schon vor so langer Zeit Besitz ergriffen hatte. Aber dies wäre ja schon wieder eine andere Geschichte, die wir vielleicht ein andermal erzählen wollen. Wir wollen jetzt hören, wie es den beiden Mädchen denn nun weiter erging.

Einer der beiden schutzlosen Bettlerinnen erging es leider schlecht, denn sie wurde von ein paar miesen Dieben überfallen, welche sie nicht nur ihrer paar erbettelten Groschen beraubten, sondern sie für ein Säckchen Goldmünzen an ein Freudenhaus verkauften, wo es ihr, wie schon gesagt, schlecht erging. Das andere Mädchen, es war die ehemalige Königin, welches rechtzeitig reissaus nehmen konnte, musste nun allein und voller Angst um sich und um das Schicksal ihrer einstigen Weggefährtin durch die Lande streifen. Aber mit der unzerstörbaren Hoffnung im Herzen, ihre liebgewonnene Gefährtin wiederzufinden.


















von H. - am 25.10.2000 21:36

erstes Kapitel: Prolog

Geschrieben von H am 26. Oktober 2000 21:10:13:
Als Antwort auf: ... geschrieben von H. am 25. Oktober 2000 23:36:07:




"Du alte Giftnatter! Niemand nennt mich einen Nichtsnutz! Und das kann schließlich jedem passieren, dass im Labor mal was explodiert. Mach gefälligst nicht so einen Aufriss, ist doch nichts passiert - und die lila Flecken auf Deiner Wäsche sehen überhaupt nicht schlecht aus, finde ich."
Ein wenig verwundert schauten sich Siegfried, der Prinz von Stuttgart, und Lina, die einstige Königin, an. Ihre Schritte verlangsamend gingen sie dem Haus entgegen, aus dem sie eben die wunderlichen Worte vernommen hatten. "Und Du meinst, der kann mir helfen?", Lina blickte Siegfried zweifelnd an. "Wenn ich das wüsste...", gab Siegfried ihr als Antwort, während er mit unsicherem Blick in die Ferne starrte. Sich am Kopf kratzend, fuhr er fort "aber ich denke, wir sollten es zumindest bei ihm versuchen - was haben wir schon zu verlieren. Du siehst ja, mein ganzes Geld und mein, wie ich mir schmerzlich eingestehen musste, zu geringer Einfluss haben nichts geholfen, um Deine Gefährtin wiederzufinden. Dieser Weise - naja, ich will zumindest annehmen, dass er ein solcher ist -, Eddi vom Prenzelberg, ist bekannt für seine denkwürdigen Orakelsprüche. Mein Vater ging einst zu ihm, weil er sich so verzweifelt Heilung von seinem Seelendruck erhoffte." "Ja, und? Hat der Orakelspruch irgendwas bewirkt?" Lina schien nicht gewillt, von ihrer Skepsis so leicht abzugehen. "Nunja, zuerst sollte mein Vater von Eddis Flug-Keksen probieren. Eddi war wohl grad noch dabei, die Rezeptur etwas zu variieren. Danach fehlt meinem Vater rätselhafterweise etwas seine Erinnerung. Noch heute grübelt er machmal darüber nach, was diese Orakelbruchstücke, an die er sich erinnert, wohl bedeuten sollten. Er fällt seit der Zeit auch öfters in eine Art Trance, die seine Gedanken dann geradezu sprudeln lässt. Ja, er ist schon wie ein neuer Mensch geworden."
Backgeruch streifte Linas Nase. Ein unbestimmtes und dennoch nicht recht zu definierendes Gefühl machte sich in ihr breit, dass es wohl jetzt ernst werden würde...




















von H - am 26.10.2000 19:10

Das Orakel

Geschrieben von H am 29. Oktober 2000 15:54:35:
Als Antwort auf: erstes Kapitel: Prolog geschrieben von H am 26. Oktober 2000 21:10:13:




Als sie vor der Hütte standen, warf Siegfried Lina einen fragenden Blick zu. Ihr schien im Moment alles agal zu sein. Und so beantwortete sie seinen Blick nur mit einem Schulterzucken. In dem Moment, als Siegfried seine Faust erhob, um an die Tür der Hütte zu klopfen, erschallte aus dem Inneren eine Stimme: "Die Tür ist offen - ich bin grad in der Küche." Wieder schauten sich beide an. Siegfried kam sich leicht ertappt vor, drückte dann aber die Klinke herunter, und sie traten ein. Der Geruch, welcher vermutlich von der Küche her kam, kam den Besuchern fremdartig vor. Er ging jedenfalls von nichts aus, was einer der beiden, welche immerhin von adliger Herkunft und in ihrem Leben wohl in den Genuss von allerhand ausgefallenen Dingen gekommen waren, jemals gekostet hatte. Die außerordentlich feine Note ließ dennoch darauf schließen, dass die zugrundeliegende Rezeptur der Feder eines Meisters entstammte und wahrscheinlich über viele Jahre perfektioniert worden war.

Nachdem sie sich einige Minuten lang in dem etwas dunklen aber auffallend reinlich gehaltenen Flur umgesehen hatten, ging die Tür zur Küche auf. Lina betrachtete gerade eines der aufgehängten Bilder. Sie waren offensichtlich von Kindern gemalt. Etwas für Kinderbilder eher untypisches, etwas sehr ernsthaftes, fast bedrückendes, schien jedes der Bilder auszustrahlen. Noch halb in Gedanken wurde ihr Blick auf den schon etwas älteren Mann glenkt, welcher eben aus der Küche trat. Das Lächeln, welches auf seinem Gesicht lag, stimmte sie sogleich zuversichtlich - warum nun genau, das konnte sie sich nicht recht erklären, denn der Mann schien keinen der beiden Besucher auch nur eines Blickes zu würdigen. Ein paar Sätze murmelnd durchquerte er den Flur und betrat dann eine Art Laboratorium, welches jedoch nicht sicher von einer Gerümpelkammer zu unterscheiden war. Den Wortfetzen nach zu urteilen, welche Lina und Siegfried vernehmen konnten, suchte er nach einer speziellen Zutat, irgendetwas mit Lysergsäurediäthyl... irgendwas.
Wenige Sekunden später schien er die gesuchte Säure, oder worum auch immer es sich handelte, gefunden zu haben. Jedenfalls sah man ihn mit einem fast schon hämischen Grinsen sowie einer kleinen Dose in den Händen zurück zur Küche eilen. Die Tür schloss sich wieder, und Siegfried und Lina waren wieder allein. Keiner traute sich nun mehr, dem anderen einen fragenden Blick zuzuwerfen - denn, was sollte er auch antworten...
Sie warteten noch eine viertel Stunde im Flur. Irgendetwas musste geschehen. Also gut - Lina fasste sich eine Herz, und da ihr sowieso alles egal war, betrat sie ohne anzuklopfen die Küche. Ihr etwas verzweifelter Gesichtsausdruck schien bei dem Mann, welcher jetzt essend an einem Tischchen saß, Interesse zu wecken, da er nach ihrem Eintreten, wenn auch nur kurz, in ihre Richtung blickte. "Alter WEISER Mann", hob sie an "wir haben den langen Weg zu Euch unternommen, weil wir Euren Rat erhoffen. Wir wissen nicht mehr weiter, und sozusagen als letzten Strohhalm, an den wir uns klammern..."
Sie stockte, Schweiß begann sich auf ihrer Stirn zu bilden, während der Mann nach wie vor abwesend vor sich hin lächelte. "Nein, anders - ich habe von wundersamen Dingen gehört, die Ihr, so sagte man mir zumindest, im stande seid zu tun. Ist es wahr, dass Ihr der Kunst des Orakels mächtig seid? Könnt Ihr uns einen Hinweis geben, wo wir meine einstige Gefährtin suchen sollen? Mein Begleiter will Eure Mühe gern belohnen." Lina starrte mit immer mehr schwindender Hoffnung auf den Mann. Doch etwas schien sich nun in ihm zu regen, zumindest war dies ihr Eindruck, nachdem sie ihren letzten Satz geendet hatte.
Minutenlange Stille. Es konnte sein, dass der alte Mann angestrengt nachdachte, es konnte auch sein, dass ihn Lina's Anliegen gar nicht erreicht hatte. Vielleicht nahm dieser Mann nur auf eine spezielle Art und Weise wahr, die sich von dem, was wir gemeinhin unter Wahrnehmung verstehen, grundlegend unterschied. Sie konnte es nicht sagen. Sie wusste auch nicht, ob er vielleicht die ganze Zeit schon mit ihr sprach, und sie seine Sprache nur nicht wahrnehmen konnte.
Mit der Zeit schien sein Gesichtsausdruck zudem immer ärgerlicher zu werden. Und wie, um die Sache zu einem Abschluss zu bringen, sagte er folgenden Satz: "Wenn deine Gedanken dir unwillkürlich und fremd sind, dann betrachte sie wie andere Menschen!"




















von H - am 29.10.2000 14:54

Der Hinweis

Geschrieben von H am 31. Oktober 2000 14:49:23:
Als Antwort auf: Das Orakel geschrieben von H am 29. Oktober 2000 15:54:35:




Nun gänzlich entgeistert verließ Lina die Küche. Nachdem sie die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ, schaute sie Siegfried an, welcher die ganze Zeit im Flur gewartet hatte: "Aus dem ist wohl nichts rauszukriegen - zwecklos, wenn Du mich fragst." Siegfried nickte nur leicht, während er betrübt zu Boden blickte. Die vielen Kinderbilder schienen ihre bedrückende Wirkung nicht verfehlt zu haben.

Lina berichtete ihm von ihrem eigenartigen "Gespräch" mit Eddi, und während sie noch überlegten, wieviele Taler sie ihm dalassen sollten - denn er hatte ja immerhin einen Orakelspruch abgegeben, auch wenn solche Sprüche nicht immer leicht zu interpretieren sind -, hörte man draußen eine Kutsche nahen.
Die 7-türige sowie 4-PS-starke Nobelkarosse parkte direkt vor dem Eingang des Hauses. Zwei in dunkle Anzüge gekleidete Herren mit getönten Brillengläsern stiegen heraus und gingen mit fester Miene sogleich auf die Haustür zu. "Die Tür ist offen - ich bin in der Küche" war abermals aus dieser zu vernehmen. Die beiden Männer, welche gerade das Haus betraten, hielten für einen kleinen Moment in ihrem Schritt inne. Sie ließen sich aber nicht weiter beeindrucken, musterten dafür beim Weitergehen Siegfried und Lina mit einem Blick, welcher ihnen ganz klar das Gefühl vermittelte, dass sie hier nicht weiter erwünscht waren. Und da sie in Eddi's Haus eh nichts mehr verloren hatten, schauten sie, dass sie wegkamen, bevor die Situation noch unnötig brenzlig wurde.
Als sie an der Kutsche vorbeigehen wollten, fiel Lina ein verstreut liegender Haufen Kärtchen auf. Die beiden Insassen, so vermutete sie, hatten wohl beim Aussteigen ihre Spielkarten mit herausfallen lassen. Sie hob ein paar davon auf und stellte beim näheren Betrachten fest, dass es sich nicht um Spiel- sondern eine Art Visitenkarten handelte, welche alle identisch waren. Beischlaf Obskura war in fetten rötlichen Lettern zu lesen. Wir erfüllen Ihre geheimsten Wünsche und noch einiges mehr! Es war sogar eine Adresse angegeben: Erzengelweg 6.

Vielleicht sollten sie näheres über dieses Etablissement in Erfahrung bringen, denn schließlich, wurde einem dort einiges nicht ganz gewöhnliches versprochen. Also fragte Siegfried den Kutscher, wo sich denn dieser Erzengelweg befände. Dieser grinste zunächst, gab dann aber bereitwillig zu verstehen, dass es bis zu dem Ort etwa 15 Meilen in südwestlicher Richtung wären, direkt an einer hohen Kirche mit goldener Turmspitze - gar nicht zu verfehlen.
Da jetzt Schüsse aus dem Haus zu hören waren und ein "Das kann doch wohl nicht wahr sein, wirst Du endlich Ruhe geben?!", welches eindeutig von einer Frauenstimme stammte, beeilten sich Siegfried und Lina, Siegfried's Pferd zu erreichen, welches er an einer Tränke, etwa 200 Schritt entfernt hingestellt hatte.




















von H - am 31.10.2000 13:49

Hm?

Keine Ahnung, wer versucht hat, mich und meinen Namen hier zu verhunzen... ist aber sowieso fast "verjährt".

von Astaroth-Gabriel - am 16.09.2001 11:04
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