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Die *Trash*Kom*Hallen* - Ort der Geschichten
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ice, besserwisser, Besserwisser

cyberkampfmaschine typ 000033 "adrenalynn"

Startbeitrag von ice am 22.10.2000 18:17

Geschrieben von ice am 22. Oktober 2000 20:17:02:








in einer loftwohnung, umbegeben von leerstehenden und zum teil abgerissenen fabrikgebäuden, in friedrichshein von berlin, sollte in wenigen minuten die übergabe der cyberkampfmaschine typ 000033 "adrenalynn", in form einens kleinen mädchens, stattfinden.ein ungeduldiger, dicker mann in einem braunen anzug, weissem hemd und schwarzer krawatte, lief in seinem wohnzimmer auf und ab.immer muss man auf diese japaner warten, die denken ständig sie bräuchten eine extraeinladung!murmelte er grummelnd zu sich selbst und lief weiter ungeduldig in seinem wohnzimmer auf und ab.er schlenderte bei seinem auf und ab an der hausbar vorbei, machte kurz halt um sich einen scotch einzuschänken.kippte sich diesen kurz mit einem schluck hinter die kiemen, stellte das glas auf den thresen der bar ab und schlenderte weiter hin auf und ab.na endlich!sagte er mit erfreuter stimme zu sich, als es an der tür klingelte.er öffnete die tür und 3 in schwarz gekleidete japaner mit langen mänteln betraten das wohnzimmer.mit einem freundlichem lächeln und einem kräftigen händedruck mit einer angehenden verbeugung, bat der dicke mann die drei japaner in sein wohnzimmer einzutreten.sie folgtem ihm die zwei stuffen hinunter in mitte des raumes."wir haben nicht viel zeit, herr klingowsky" sagte der wohl älteste der japaner mit ernster mine, im gleichen moment als das hausmädchen (das der dicke mann extra für diesen anlass gemietet hatte) den drei japanern die mäntel abnehmen wollte.sie verstand, dass dies wohl nicht im sinne der mäntelträger war und zog sich still wieder zurück."zeigen sie uns das mädchen, wir würden sie jetzt ganz gerne anschauen".ein wenig erschrocken über diese dreißtigkeit, erst zu spät zu kommen und dann gleich zum punkt kommen ohne auch nur annähernd ein wort der entschuldigung für die verloren gegangene zeit zu verlieren, fing der dicke mann auch gleich an, einen dieser japaner im gedanken auseinander zu fetzen."warten sie einen augenblick hier, ich hole kurz das mädchen her".der älteste japaner schaute ihn fast starr in die augen, seine mundwinkel liesen den hauch eines lächelns hervorscheinen, ein kurzes nicken mit dem kopf und der japaner drehte ihm den rücken zu, warf seinen blick zum fenster und betrachtete die aussicht.seine zwei begleitmänner taten das selbe.zornig ging der dicke man in richtung schlafzimmer, in dem sich adrenalynn aufhielt.
mit angezogenen beinen und einem im schoß vergrabenen kopf, zusätzlich umschlossen von zwei arme, saß adrenallyn auf dem großen bett, welches mit einer weissen tagesdecke aus japanischer seide überzogen ist.die tür zum wohnzimmer öffnete sich und sie hörte wie jemand eintrat und eine bekannte stimme sagen: "es ist so weit, du wirst erwartet".sie nahm die hände über ihren kopf weg und stüzte sie auf`s bett und blickte kurz aus dem fenster.drehte ihren kopf nach rechts und schaute mit einem leeren blick und keiner miene im gesicht zu herrn kligowsky rüber."was ist nun?die herren lassen nicht gern auf sich warten, steh auf und komm endlich".sie biss sich auf ihre zähne, ihr blick sich wieder zum fenster, sprang vom bett und ging zu hernn klingowsky.er hielt sie an ihren schultern und ging mit ihr durch die tür ins wohnzimmer zurück.
"hier ist sie, cyberkampfmaschine typ 000033 "adrenalynn" in voller größe".während sich die drei japaner das mädchen anschauten, schritt herr klingowsky mit adrenalynn näher zu den japanern rüber."ein prototyp der extraklasse.sie hat so einiges zu bieten und.." "wir nehmen sie" unterbrach ihn der japaner, der wohl der einzige der dreien war der etwas sagte, wenn auch nicht viel.und wieder begann klingowsky den japaner in gedanken auseinander zu fetzen.wie konnte er es wagen, ihn schon bei beginn seine auswendig gelernte verkaufsshow zu unterbrechen?tz tz!und nun wusste klingowsky überhaupt nichts mehr zu sagen.doch der japaner wusste es und kam gleich wieder auf den punkt."geben sie diesen umschlag ihren boss und richten sie ihm aus, wir werden ihn in zwei tagen kontaktieren und ihm mitteilen wie die tests mit adrenalynn verlaufen sind." herr klingwosky nickte nur und gab das mädchen an ihre neuen besitzer weiter.der älteste japaner sprach noch kurz mit seinen zwei begleitern, verabscgiedete sich von herrn klingowsky und ging zur ausgangstür.die zwei japaner nahmen adrenalynn an sich und folgten ihm zur tür.während das hausmädchen den drei japanern und adrenalynn die ausgangstür öffnete, drehte sich der älteste noch einmal um und blickte aus dem fenster "sie haben übrigens eine wirklich schöne aussicht, herr klingowsky."

















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Geschrieben von ice am 22. Oktober 2000 22:50:13:
Als Antwort auf: cyberkampfmaschine typ 000033 geschrieben von ice am 22. Oktober 2000 20:17:02:








die tür schloss sich.wortlos gingen sie die treppen hinunter zum auto.die zwei japaner hielten adrenalynn genauso, wie der dicke mann, an den schultern.und sie biss wieder ihre zähne zusammen.es tat ihr weh, wie man mit ihr umgeht, wie man mit ihr spricht, wie man zu ihr ist.es tat ihr weh, sie immer spüren zu lassen, sie sei nur ein ding und mehr nicht.der schmerz brannte in ihr und sie musste sich zusammen reissen, um nicht plötzlich laut zu schreien.sie vergrub ihre hände in ihren jackentaschen und presste sie zu fäusten zusammen.*aaaaarrrghhh!*.der älteste hielt kurz inne.die hände der zwei begleiter gaben ihr zuverstehen stehen zu bleiben.ihr innerlicher schrei muss so laut gewesen sein, dass er zu hören war!?der älteste wandte sich zu ihr, sah sie, mit einem ernsten, dennoch leerem gesicht für einen moment an, drehte sich wieder um und ging weiter die treppen hinunter.adrenalynn und ihre zwei schulterhalter folgten ihm.sie löste ihre zähne und auch ihre fäuste lies sie wieder lockerer.sie senkte ihren kopf und ihr starrer blick folgte nun belanglos den treppen hinunter...
am ausgang angekommen, sah sie eine große schwarze limosine stehen.der älteste öffnete die hinter tür.einer der schulterhalter lies von ihr ab, der andere führte sie in den wagen und stieg mit ein.der andere wartete bis auch der älteste mit eingestiegen ist, schloss die hintertür und stieg vorne in den wagen ein.




















von ice - am 22.10.2000 20:50
Geschrieben von besserwisser am 24. Oktober 2000 16:25:30:
Als Antwort auf: Re: cyberkampfmaschine typ 000033 geschrieben von ice am 22. Oktober 2000 22:50:13:








die innenausstattung der limosine war grosszuegig bis protzig. zwei sich gegenueberstehende sitzbaenke mit einem kleinen tisch dazwischen. in dem tisch waren vier glaeser sowie verschiedene flaschen eingelassen. eigentlich hatte das wageninnere eher etwas von einem kleinen, besonders luxerioes eingerichteten zugabteil.
andenalynn sass zwischen den beiden juengeren japanern, die die ganze zeit nicht gesprochen hatten. der zaehere, diesen namen hatte sie ihm gegeben, sass ihr gegenueber. er schaute angestrengt ins nichts. sie schaute direkt in die richtung seiner augen, doch er bemerkte es nicht einmal. wieder musste sie in ihrem inneren schrein. es zerriss sie foermlich. erschrocken schaute der zaehe zu ihr herueber. schon wieder, dachte er, dieses ding ist mir unheimlich. natuerlich haette er sich das nie anmerken lassen. das war nicht seine art. sogar fuer einen japanischen geschaeftsfuehrer war er sehr verschlossen und gefuehlskalt. doch dieses ding, er weigerte sich schlicht sie trotz ihres aussehens als ein wesen zu sehen, machte ihn unruhig.
noch einmal schaute er zu ihr hin. sie starrte ihn immer noch an. sie schaute ihm in die augen, als wollte sie ihn durchbohren. und sie wollte ihn tatsaechlich am liebsten durchbohren. doch das ging nicht, nicht, solange sie nicht aktiviert wurde und den befehl dazu erhielt. ein schreckliches gefuehl.
der wagen stoppte, die tueren wurden geoeffnet und sie stiegen aus. sie hatten berlin verlassen und waren an einem kleinen abgelegenen flugplatz angekommen. sie gingen an bord eines kleinen flugzeuges und machten sich auf den weg in die wueste namib.
hiun, der mann, dem adrenalynn den namen zaeher gegeben hatte, hatte das alles schon vor monaten sorgfaeltigst vorbereitet. es war seine art, alles monate vorher perfekt zu planen. diesesmal hatte er es seinen assistenten ueberlassen, ein auge auf adrenalynn zu haben. sie war ihm zu unheimlich geworden. dieser stierende blick. er sass weiter vorne und las sein buch.























von besserwisser - am 24.10.2000 14:25
Geschrieben von ice am 25. Oktober 2000 20:49:38:
Als Antwort auf: Re: cyberkampfmaschine typ 000033 geschrieben von besserwisser am 24. Oktober 2000 16:25:30:








traurig schaute adrenalynn aus dem fenster raus.sah auf die städte runter, die nun so winzig erschienen.traurig darüber, dass sie wusste, sie würde nie eines der leben haben wie die vielen einzelnen unbedeutenden leben dort unten, in den vielen einzelnen unbedeutenden wohnungen der vielen einzelnen unbedeutenden städten.dabei wünschte sie sich nichts sehnlicheres, als an einem dieser unbedeutenden leben teil zu haben und selbst eines davon zu leben.aber sie wusste, ihr körper, ihre funktionen waren zu wichtig, zu wichtig für ein solches leben...
hiun legte sein buch zur seite, zu viele gedanken um diese merkwürdige cyberkampfmaschine gingen ihm durch den kopf.irgendwas stimmte nicht mit ihr.irgendetwas war so dermassen anders an ihr, als an den zahlreichen anderen cyberkampfmaschinen, die er schon in seinem leben gesehen hatte, dass es ihm angst einjagte...
hiun hielt die gedanken nicht mehr aus.er stand auf und ging langsam mit ruhigen schritten zur toilette.er spürte, wie adrenalynn ihn wieder anstarrte, als er den gang entlang gang, doch er würdigte ihr keines blickes.zu viel angst hatte er vor ihr.
auf toilette spüllte er sich mehrere male kaltes wasser ins gesicht um wieder einen klareren kopf zu fassen.er trocknete sich ruhig sein gesicht mit dem handtuch ab und stand noch einige sekunden mit abgestützden händen am waschbecken da, bevor er die toilette verlies.
adrenalynn hörte, wie die toilettentür ins schloss fiel und ruhige schritte den gang betraten.sie drehte sich vom fenster weg und schaute nach links auf den boden des ganges und folgte dem schatten von hiun, wie er den boden entlang lief.
diesmal schaute huin sie an.er beobachtete sie, wie sie seinen schatten verfolgte, während er schritt für schritt in richtung seinen platzes ging.fast an ihr vorbei, schaute sie zu ihm auf.große, dkl. blaue, traurige und zu gleich wütende augen sahen ihn an.er zog langsam an ihr und ihrem blick vorbei.an seinem platz angelang, setzte er sich und schaute in den dunklen himmel.




















von ice - am 25.10.2000 18:49

Re: cyberkampfmaschine typ 000033

Geschrieben von besserwisser am 26. Oktober 2000 14:12:13:
Als Antwort auf: Re: cyberkampfmaschine typ 000033 geschrieben von ice am 25. Oktober 2000 20:49:38:








sie landeten. als sich die tuer des flugzeuges oeffnete, drangen schwaden heisser luft durch sie in das flugzeug. die japaner mussten einen grossen teil ihrer willenskraft aufbringen, um sich nicht anmerken zu lassen, wie schlagartig sie diese welle von hitze nach dem langen aufenthalt im klimatisierten flugzeug traf. adrenalynn machte der ploetzliche temperaturwechsel nichts aus.
sie schritten die gangway hinunter und warteten im heissen wuestensand. die sonne blendete. von einer der hallen kam ein kleiner zaeher schwarzer auf sie zu. als er nur noch etwa 50 meter entfernt war, winkte er ihnen zu.

"hallo," sagte er zu adrenallyn und laechelte sie an. darauf war sie nicht gefasst gewesen. der kleine mann wande sich den japanern zu, verbeugte sich tief und sagte "sayo' nara". die japaner verbeugten sich ebenfalls.

"na dann mal los, wir haben viel zu tun." sie gingen ueber das rollfeld in richtung der halle. hiun packte sein taschentuch aus und wischte sich ueber die stirn. die hitze war wirklich unertraeglich. es besserte sich, als sie die halle betraten. die luft roch abgestanden, aber wenigstens etwas kuehler als draussen.
"gut.. wollen wir gleich mit den ersten tests beginnen." Der kleine Mann, der sich als M'ahlib vorgestellt hatte fuehrte adrenalynn, indem er sie sanft am arm nahm in den hinteren teil der halle in einen kleinen raum. "das ist der trainingsraum. hier werden wir deine faehigkeiten ein wenig auf die probe stellen." der raum war mit holographischen emittern ausgestattet, die jeden beliebigen gegner und jedes beliebige szenario immitieren konnten.

"wir beginnen mit etwas einfachem, einem marine. wir werden uns dann im laufe des tests langsam steigern." sie begannen.





















von besserwisser - am 26.10.2000 12:12

hab ich vergessen...

Geschrieben von besserwisser am 27. Oktober 2000 13:29:42:
Als Antwort auf: Re: cyberkampfmaschine typ 000033 geschrieben von besserwisser am 26. Oktober 2000 14:12:13:








Das Training, dem sich Adrenalynn unterziehen sollte, war fuer 3 Wochen angesetzt. eigentlich war es kein training. es war nur ein letzter test, der ihre faehigkeiten bis auf's kleinste genau testen sollte. M'halib war immer freundlich zu ihr. Allerdings forderte er ihr auch das aeusserste ab. Er schaute ihr immer in die Augen, wenn er mit ihr sprach. Seine Augen waren ihr zu allererst aufgefallen. sie waren tiefschwarz und er hatte einen intelligenten blick. in sene stimme lag immer eine gewisse strenge, aber er erschien ihr immer freundlich. nach dem training ging adrenalynn immer noch einige zeit an den zaun des gelaendes und lief ein stueck an ihm entlang, um sich die wueste anzuschauen. es war ein faszinierender anblick. roter sand, soweit das auge blickte.





















von besserwisser - am 27.10.2000 11:29

Re: hab ich vergessen...

Geschrieben von ice am 27. Oktober 2000 18:12:35:
Als Antwort auf: hab ich vergessen... geschrieben von besserwisser am 27. Oktober 2000 13:29:42:








huin ging in seinem büro mit langsamen schritten auf und ab, er dachte wieder über adrenalynn nach.er war froh, dass er nicht mehr mit ihr in einem engen raum sitzen musste.doch irgendwas lies ihn nicht los.sie ging ihm einfach nicht mehr aus dem kopf...

er schaute auf seine uhr.das training müsste seit ein paar minuten zu ende sein.huin ging zum fenster seines büros.er konnte von dort aus, runter zum zaun schauen.er zündete sich eine zigarre an und sah adrenalynn dabei zu, wie sie den zaun entlang ging.wenn er nicht wüsste, wozu sie fähig ist, könnte er meinen, dort liefe ein junges, vielleicht grad mal 14 jähriges mädchen entlang, welches gothic musik hört und auf punks steht.
adrenalynn ging langsam den zaun weiter entlang.blickte weit hinaus in die wüste rein.eine sehr schöne, aber dennoch leere, trostlose gegend, fand sie.weit entfernt von der zivilisation, an einem ort umgeben von nichts.


A d r e n a l y n n
























von ice - am 27.10.2000 16:12

Re:angst

Geschrieben von ice am 31. Oktober 2000 00:12:58:
Als Antwort auf: Re: hab ich vergessen... geschrieben von ice am 27. Oktober 2000 18:12:35:








huin beobachtete adrenalynn oft, wie sie den zaun entlang ging.und so stand er immer noch am fenster und schaute ihr zu.ein kleines, junges mädchen, gekleidet in schwarz, welches sehnsüchtig und mit so viel schmerz in die wüste hinein blickte.undschuldig sah sie aus und beinahe harmlos...
plötzlich wendete sie ihren blick zu huin rüber und er schaute ihr direkt in die augen.huin erschrak, doch sein blick war wie gefesselt in ihre augen rein.es kam ihm vor wie ein sog, der ihn tief in sie hinein zog.er zuckte zurück, fiel leicht gegen den tisch hinter ihn und adrenalynn wendete ihren ausdruckslosen blick wieder zur wüste zu.
es ging alles so schnell und der augenblick kam huin wie ein moment Ewigkeit vor.er sah so tief in sie hinein, er konnte ihren bodenlosen schmerz und ihren grenzenlosen hass sehen.ihm wurde ein bischen schwindelig und er stützde sich am tisch ab.sie konnte empfinden, sie konnte fühlen!das war es, was sie von den anderen kampfmaschinen unterschied!und huin wusste nun was ihm so viel angst bereitete und weshalb sie ihn so anzog.
huin setzte sich in den schwarzen ledersessel rein und erholte sich von dem schock...




















von ice - am 30.10.2000 23:12

Re:angst

Geschrieben von Besserwisser am 14. November 2000 20:22:42:
Als Antwort auf: Re:angst geschrieben von ice am 31. Oktober 2000 00:12:58:








"wie gehts dir heute?" fragte M'ahlib, als Adrenalynn in den hangar kam. mittlerweile waren vier wochen vergangen, seitdem sie in der wueste angekommen war. sie warf M'ahlib einen gelangweilten blick zu und schlurfte zum trainingssimulator.

"du langweilst dich doch nicht etwa?"

"was glaubst du... seit 4 wochen ein und der selbe trott. ich wuerde mir viel lieber mal die umgebung anschauen."

"hmm... eigentlich haben wir ja auch schon fast alle tests abgeschlossen. das problem ist, du wirst im moment einfach noch nicht gebraucht, deswegen hat die chefetage noch ein paar zusatztests verlangt... doch ein tag mehr oder weniger wird sie nicht umbringen." Adrenallynn schaute ihn unglaeubig an.

"meinst du, wir koennen einen ausflug machen."

"klar, ich langweile mich auch schon seit tagen... ich habe einige freunde im kruger-national park. wird dir bestimmt gefallen." sie fiel ihm um den hals und warf ihn mit ihrem enthusiasmus fast um.


morgen gibts mehr ;o)



















von Besserwisser - am 14.11.2000 19:22

Re:angst

Geschrieben von Besserwisser am 15. November 2000 16:33:56:
Als Antwort auf: Re:angst geschrieben von Besserwisser am 14. November 2000 20:22:42:








es klopfte.

"herein," sagte Hiun. die tuer oeffnete sich und M'ahlib kam herein.

"ich will einen ausflug mit der kleinen machen, begleiten sie uns? ich glaube, dass ist vorschrift."

Huin zuckte unmerklich zusammen. alles in ihm straeubte sich dagegen. in erster linie hatte er in den letzten zwei wochen erfolgreich vermieden, Adrenalynn zu begegnen. nun war es nicht mehr zu vermeiden. ausserdem wusste er, dass es nur aerger geben wuerde, wenn sie mit dem maedchen unter fremde gehen wuerde. wer weiss, was sich sowieso schon fuer gestalten in der wueste herumtreiben und nur auf eine gelegenheit warten, dieses teure stueck technik zu stehlen. es viel ihm immer schwerer, sie als ein stueck technik zu sehen. doch nun hatte ihn die realitaet wieder eingeholt. sie war ein teures stueck technik, dass sich einige subjekte nur zu gerne unter den nagel reissen wuerden, und die tatsachen, dass sie gefuehle hatte, aenderte daran nichts.

"ehrlichgesagt, gefaellt mir der gedanke nicht sonderlich... wer weiss, was da draussen alles passiert."

"nun haben sie sich nicht so kleinlich, wir wollen es hier so angenehm wie moeglich machen, sie kennen doch das problem mit dem loyalitaetsbug... diese biester imitieren menschliches verhalten so gut, dass sie sogar unzufrieden werden koennen und keine befehle mehr annehmen. ausserdem kenne ich die leute, wo ich sie hinbringen will... da passiert schon nichts."
Huin ueberlegte eine weile. was M'ahlib sagte, war auf jeden fall richtig. man muss diese biester, wie er sie nannte, zufriedenstellen, so oft wie moeglich, sonst bekommen sie einen totalen systemausfall.

"na gut... aber nur bis sonnenuntergang."
sie machten sich auf den weg. der alte jeep klapperte unter ihnen, als wollte er jeden moment auseinanderfallen. M'ahlib fuhr und Huin sass neben ihm. Adrenalynn sass auf der ruecksitzbank und schaute sich die landschaft an, durch die sie fuhren. es war atemberaubend. die karge wuestenlandschaft war bald durch erstes steppengras und vereinzelte baeume abgewechselt worden. als sich Huin einmal kurz umdrehte warf sie ihm ein kurzes froehliches laecheln zu. Huin war davon so verwirrt das er dieses laecheln, kurz verwirrt, rewiederte. Von seinem eigenen Laecheln vollkommen verwirrt drehte er sich wieder um und starrte auf die Strasse.
als sie an der kleinen rangerstation im kruger-nationalpark ankamen, wurden sie freudig begruesst. der ranger, seine frau und zwei jungs erwarteten sie ausserhalb der station. einer der jungs war in Adrenalynns alter. der andere war etwas juenger. die frau hatte ein freundliches gesicht.
sie stiegen aus und gingen auf die leute zu.

"schoen, dass ihr es geschafft habt," sagte der ranger."mein name ist Ley'am, kommt doch rein." und zu Adrenalynn gewendet: "du bist sicher durstig." sie nickte.
als sie eintraten, fiel Huin zuerst die grosszuegige einrichtung auf, die er so im haus eines einfachen rangers nicht erwartet haette. es machte ihn stutzig, doch er sagte sich, dass es wahrscheinlich geschenke dankbarer touristen waren, die ihm einen solchen lebensstil ermoeglichten.




















von Besserwisser - am 15.11.2000 15:33
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