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Die *Trash*Kom*Hallen* - Ort der Geschichten
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vor 16 Jahren, 8 Monaten
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!!@@ DR. * W E B I N S P E C T *, der

Warum bin ich nur so müde, ... ?

Startbeitrag von !!@@ DR. * W E B I N S P E C T *, der am 26.02.2001 16:03

Geschrieben von !!@@ DR. * W E B I N S P E C T *, der letzte TITAN @@!! am 26. Februar 2001 17:03:15:
... so endsetzlich müde, als käme ich aus einem Krieg ?Vielleicht ist es ja einfach nur wegen der letzten Nacht ? ;-) Nein, nein. Dolores war nicht da. Es ist viel, viel unspektakulärer.
Also Fräulein Webinspect hat ja so ein schönes Heiabettchen bei mir. Mit Himmel und allem Schnickschnack.Aber gestern wollte sie nun unbedingt in meinem Bettchen pennen. Hab sie dann gefragt, ob der Papa dann ins Kinderbettchen soll. Aber nein. Sie wollte bei mir pennen. In meinem Bettchen. Breite : 90 cm. Na toll dacht ich schon. Dass kann ja lustig werden. Ich kenne ja ihre spitze Ellenbogen. Also sie ist auch noch nicht in der Schule. Deswegen sind ihre Ellenbogen auch wirklich spitz. Und so richtig was sagen lässt sie sich auch schon nicht mehr.Aber egal. Ich gehe also ins Bett. Sie schläft schon und ich bin dankbar, dass sie mir immerhin so um die 40 cm Platz gelassen hat. Ich versuche also langsam ins Reich der Träume hinüberzuwandeln.
Aber da fehlt ja noch was, dacht ich. Richtig. Da kommt es schon. Auf samtenen Pfoten naht da ein weiterer Eroberer meines 90 cm Bettchens.Und schon plumpst er mit mit seiner unachahmlichen Grossmannssucht und dem Fehlen jeglichen Feingefühls für die beengte Schlafsituation seines Herrchens in seine Schlafkuhle vor meinen Bauch.
Da schnurren jetzt also 6,5 Kilo Kater selig vor sich hin. Ich mir noch mal kurz meine Schlafsituation vor Augen führe. Hinter mir der bedrohlich spitze Ellenbogen meiner Tochter. In meiner Bauchkuhle er - genannt Max.
Aber !!!! Aber zum Glück habe ich ja noch etwas Beinfreiheit, denk ich noch. Obwohl !!!! Das 90 cm Bettchen war ja noch nicht wirklich voll. Denn wo ein Max, da ist, wenn es ein richtiger Max ist auch der Moritz nicht fern. Und richtig ! Ei, wer kommt denn da ? Da im Dunklen sehe ich seine schemenhaft Gestalt schon auf sein Ziel zusteuern. Er. Moritz kommt. 7 Kilo. Der Bruder von Max. Plumps. Hinter meine Beine.
So liege ich nun da, das Bett ist voll und versuche unter Vermeidung jeglicher überflüssiger Bewegung endlich zu schlafen. Sonst konnte ich ich mich schon mal drehen. Ganz vorsichtig.Ohne diese spitzen Ellenbogen. Ganz vorsichtig deswegen, weil dass Gleichgewicht zwischen Max und Moritz nicht durcheinandergebraucht werden durfte. Es musste also unbedingt die Barriere meines Körpers zwischen ihnen liegen. Die mögen sich nämlich nicht.
Aber es gelang mir dann doch, irgendwie einzuschlafen. Zwar immer nur kurz. Weil erst schlief mir das Bein ein, dann wurde mein Rücken geweckt von den Ellenbogen, Max rammte mir mal kurz wieder seine Schnauze in mein Gesicht. Aber es ging trotzdem so lala.
Aber irgend was lief schief. Denn auch Fräulein Webinspects Beine blieben nicht untätig. Beim einem ihrer im Schlafe ausgeführten Tritte, weiss gar nicht auf wen sie da wieder trat, muss sie Moritz erwischt haben. Der wurde unsanft geweckt und stand jetzt mit seinen Vorderpfoten auf meinen Oberschenkeln. Und direkt vor ihm - da lag er. MAX. So muss es wohl gewesen sein. Denn ich schlief ja noch. Wurde geweckt, weil es in meiner Bauchhöhle kurzzeitig turbulent wurde. Fauch, kratz, Beiss. Ich werde wütend und schmeiss die beiden in hohem Bogen aus meinem Bett.
Fräulein Webinspect interessierte dies alles übrigens eher weniger. Eigentlich überhaupt nicht - in Ihrem Schlaf. Aber schön für mein Adreanlin, dass es mal Nachtausgang bekam. So lag ich also mal wieder da und wartete auf das, was jetzt unweigerlich kommen musste. Denn Max und Moritz waren wach. NACHTS. Und ich wusste, was dies bedeutete. Es würde laut werden. Ich würde wieder darauf lauschen müssen, was denn heute von was weiss ich wo zu Boden krachte. Und dabei würde auch meine bescheidene Schlafstatt nicht verschont bleiben. Sie liebten es, genau über dieses Bettchen zu fliegen. Sie berührten mich dabei seltenst. Etwas weniger seltenst den Diskettenstapel oben auf meinem Pc, der dann immer schön melodisch zu Boden krachte. Der ganze Stapel.
Aber heute nacht ging es ohne besondere Vorkommnisse ab. Max und Moritz beruhigten sich. Sie kamen auch nicht mehr zurück diese Nacht und ich begann bereits diesen neuen Luxus der Beinfreiheit zu geniessen, denn diese Beinfreiheit lag in meiner Erinnerung ja auch schon wieder in einer anderen Zeit. Und ich wurde wieder schläfrig und war doch froh, dass es alles immer auch ein bisschen lustig war und begann zu träumen ...

... Häää ???? Von Ellenbogen ???? Ich träumte, jemand rammte mir diesen ins Kreuz und meinte dabei " Papa, ich habe Durst "
Arghhhhh ! DAS WAR KEIN TRAUM.
Nun gut. Ein bisschen resigniert war ich jetzt schon. Ich erhebe also mein Knochen um ihr was zu trinken zu hohlen. Ich war aber immer noch schlaftrunken. Das bedeutete 1 oder 2 Minuten nach meiner Rückkehr ins dieses Bett aus Sparta konnte ich wieder schlafen, so genau weiss man das ja gar nicht, wann man einschläft :-).
Hätte ich auch gekonnt. Wenn ! ...

... Wenn da nicht Max gelegen hätte. Im Flur. Auf meinem Weg in die Küche. Warum lag da Max ? Der lag da nie. Und ich konnte ihn gar nicht sehen, weil es ja dunkel war.
Und Max jault und ich hebe sofort meinen Fuss und verliere etwas das Gleichgewicht und meine Beine beginnen unsicher nach Halt zu suchen, stolpernd falle ich fast nach vorne, immer noch Max zwischen den Beinen, der auch keine gute Figur macht und irgendwie nicht zurecht kommt mir des Herrchens stolpernden Beinen und so gibt da ein Herrchen und ein Kater ein Slapstickkomödie

" über die Unmöglichkeit des ästetischen Fallens in schlaftrunkenem Zustand " ab, bis ich endlich auf meiner Nase liege.
Max sucht fauchend das Weite. Ich habe mir auch noch den Kopf angehauen. Es tut weh. Jetzt ist klar. An schlafen ist nicht mehr zu denken. Das wird nicht mehr klappen diese Nacht. Aber es ist ja bestimmt schon 5 Uhr morgens oder so, denke ich noch, als ich das Licht anschalte, auf die Uhr blicke, auf der es leider zu meinem Verdruss erst 2 Uhr nachts ist.
Aber nun gut. So ist halt das Leben. Ich bringe Fräulein Webinspect was zu trinken, lege mich hin. Sie schläft bereits wieder. Wie zum Hohn läst sie mir auf einmal sogar 60 cm Platz. Für was jetzt eigentlich ? Auch Max und Moritz ratzen jetzt bereits wieder irgendwo gemütlich in irgendeiner Fellhöhle.
Es ist also alles friedlich. Wie im Paradies.
Nur doof, DASS ICH JETZT NICHT MEHR SCHLAFEN KANN.
Aber was soll es. So habe ich wenigstens Gelegenheit, mir dieses Paradies mal vor Augen zu führen. Wach daliegend. Die ganze Nacht. Ohne Ablenkung. Könnte mir dann in diesem merkwürdigen Zustande des Wachtraumes vielleicht einfach mal vorstellen, ich schlafe. Vielleicht erholt dass ja auch.
Aber ist doch irgendwie auch cool. So mitten in der Nacht. Ich kann nicht mehr schlafen. Alles andere aber schläft. Und ich kann darüber wachen. Ist dass nix ?
















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