hoffentlich noch mehr

Startbeitrag von estay am 29.04.2001 17:10

eine kleine bemerkung zum 26.05. mit einigen durchaus ernstgemeinten apekten.
letztens wurden wir gefragt ob wir es mal wieder gewagt haben eine gegenveranstaltung zu den mittlerweile woechentlichen club-gattersburg events zu organisieren.
nun sitze ich mit dieser frage im kopf und einer grossen tasse kaffee vor meinem rechner und poste einfach mal ein paar facts in dieses phorum um auf einige missstaende in unserer region hinzuweisen, die nicht nur uns das leben schwer zu machen scheinen. hmmmm, moment gegenparty, ach ja, da war ja mal was....
alles begann im letzten jahr als wir mit einer veranstaltung von uns im vorfeld mit oben genannten club heftig in den haaren hatten, was damals zur folge hatte das man uns einen platzverweis auf dem parkplatz der gabu erteilt hatte und saemtliche flyer aus dem club entfernt hatte die wir zuvor liebevoll und mit einer halben stunde verweildauer an der garderobe ausgebreitet hatten. uns wurde damals abwerbungstaktik von stammpublikum und ausnutzung des grimmaer kulturangebotes vorgeworfen, was aber definitiv nicht unsere absicht war, wirklich nicht! genausowenig die auswahl des dates was durch dummen zufall dem des gabu-dates glich. um uns abzusichern das uns so etwas nicht nocheinmal vorgeworfen wird, hatten wir im november letzten jahres das date fuer unser diesjaehriges open air bekannt gegeben, mit der bitte dieses date zu beruecksichtigen. wir machten uns sogar die muehe in regelmaessigen abstaenden die gabu daran zu erinnern. eigentlich ziemlicher aufwand den wir betrieben haben und eigentlich auch nicht der rede wert...eigentlich, wenn da nicht noch eine kleinigkeit waere die uns ein paar fragen aufwerfen sollte.
wie jeden monat checken wir die dates der gabu, nicht das uns das wirklich interressiert, nur ein bookmark unseres browsers verweist auf dies seite. ausserdem lesen wir mal gerne das gb der gb um zu erfahren was und wer mal wieder hip ist in grimma und umgebung.
diese aktion geschah auch diesen monat und bis letzte woche war noch alles in ordnung im gabu land. stress mit einigen trebsenern, die kleine marie*, die ihrem freund ein gaaanz liebes bussi gibt, der house deejay der das geilste techno-set seit langem legte, die jessica* die ihr rosa schleifchen aufm housefloor verlor, einer partyreihe die scheinbar auf eine erkaeltungserkrankung eines gastes hinweist, der beim letzten mallorca-aufenthalt das lassa-fieber mit nach grimma brachte...eigentlich kleine dinge mit mehr oder weniger emotionaler bewegung von der betrachterseite.
also browserfenster wieder zu um gelangweilt am fensterbrett zu sitzen und alten zeiten nachzutrauern, als man noch klein war und selbst noch schwerer aus dem badezimmer rauszukriegen war, als berliner die ein haus besetzten.
doch zurueck zum thema...
als wir am freitag wieder einmal auf der gabu seite in die partydates schauten, staunten wir nicht schlecht als uns am 26.5. ein fettes date namens fieberkurve IV angrinste. das ist ja eigentlich auch nicht weiter schlimm, nur frage ich mich warum diese party so kurzfristig angesetzt wurde, zumal das lineup erst spaeter bekannt gegeben wird. absicht? zufall? ihr wisst sicherlich worauf wir rauswollen. selbst wenn dies keine absicht ist, wir wollen ja nichts unterstellen, finden wir es eine frechheit nicht einmal nach links oder rechts zu schauen, wenn es darum geht veranstaltungen zu organisieren!
wir leben in keiner millionen-stadt wo 10 parties gleichzeitig laufen koennen weil soviele gaeste vorhanden sind!
ist dies das friedliche miteinander der subkultur und die gegenseitige toleranz die von den gabu besitzern immer gepredigt wird, wenn sie sich, mit kritik uberhaeuft, in die ecke gedraengt fuehlen?
verkraften die leute es da oben nicht, das es auch andere alternativen als die gabu in diesem landkreis gibt?
davon abgesehen ist unsere veranstaltung am 26.5. kostenlos und ganz ehrlich gesagt bleiben so schon genuegend unkosten an uns haengen, die wir 100%ig nicht wieder reinbekommen. im gegensatz zur gabu versuchen wir den leuten aber etwas zu bieten was es da oben definitiv nie geben wird, eine familie die wie wir diese kultur leben und lieben und uns nicht an sie verkaufen muessen!

if is free party a crime, may god forgive us! @!#$ the commercial sell-out and stay down with the underground! wir hoffen wir sehen uns, wenn moeglich auf der richtigen veranstaltung, denn unsre ist fuer euch! ;)

p.s.: natuerlich ist unsre party keine gegenveranstaltung
p.p.s: *namen sind frei erfunden

Antworten:

Hey Mann,

"Frequenzbewertete Schallpegel bei schraegem Lichteinfall" ? Ist das nicht ein etwas allgemein gehaltenes Thema fuer eine Studie, die nur eine Nacht lang dauern soll ?
Sollte man sich nicht auf eine Frequenzbewertung festlegen ? Schliesslich gibt es da ja eine ganze Reihe ( z.B. A, B, C, D ... ). Ich wuerde die A-Bewertung vorschlagen, da diese ja verbreitetsten ist.
Als naechstes bleibt die Frage der Zeitbewertung. Soll dieser Aspekt etwa völlig unbeachtet bleiben. Da ich vermute, das elektronische Musik als zu untersuchendes Schallereignis dienen soll, wuerde ich die Impulsbewertung in Erwägung ziehen.
Zum Thema "Einfluss des Lichtes auf den Schallpegel" kann ich leider nur Vermutungen anstellen. Zum einen ist mir nicht klar, warum mit den Messungen erst in den Abendstunden begonnen wird. Bekanntlicher Weise aendert sich das Spektrum des Lichts im Tagesverlauf. Somit muessten die Messungen schon am Morgen beginnen, um alle Spektren eines Tages zu erfassen. An dieser Stelle moechte ich nochmals die Kuerze des Versuches kritisieren. Schliesslich wird die Art des Lichteinfalls von Wettereinfluessen wie Bewoelkung und Niederschlag stark beeinflusst. Daher kann aus dem Messergebnissen eines Tages keine aussagekraeftige Bewertung getroffen werden. Es muessen die Ergebnisse mehrerer Tage gemittelt werden. Durch geeignete Faktoren bzw. Summanden muessen Einfluesse wie Wetter und Jahreszeit beruecksichtigt werden.
Ich empfehle daher die Messungen auszuweiten und an mehreren Tagen durchzuführen.
Von der Fortfuehrung der Messung in der Nacht mit Hilfe von kuenstlichen Lichtquellen rate ich ab. Diese Lichtquellen besitzen nur schmalbandige Spektren und sind auch in ihrer Leistung nicht mit dem natuerlichen Sonnenlicht zu vergleichen. Daher schlage ich vor die Untersuchungen in der Nacht zu unterbrechen.
Es kann z.B. ein geselliges Beisammensein des Teams organisiert werden ( mit Wein, Weib und Geang ).
Die Untersuchungen können aber auch nacht fortgesetzt werden um den Einfluss des Mondlichtes zu erkunden.
Das kann allerdings zur drastischen Verminderung der Arbeitmoral fuehren. Ausserdem bin ich der Meinung, das das Mondlicht keinen Einfluss auf den Schallpegel haben wird. Aehnliches kann ich mir auch bei Tageslicht vorstellen. Dennoch ist dieses Projekt noetig, um diese Vermutung zu beweisen.

Ich wuensche Viel GLUECK !
und VIEL SPASS !

CIAO

KID CAT

von kid cat - am 04.05.2001 10:25
hui.. natürlich....
werden uns deine ratschläge zu herzen nehmen.
eins nur: warum sollte die arbeitsmoral in der nacht zurückgehen?

nunja, ich bin dafür die messungen auch in der nacht durchzuführen,
schließlich hast du bei deinen überlegungen noch eine auf keinen fall auser acht zu lassende komponente vergessen. nämlich den schrägen lichteinfall vorbeireisender auf der autobahn über uns! denke doch das dies einer untersuchung wert sein sollte... *g*


weitere auswertungsprotokolle bitte an genannter stelle ablegen...

greetz....

von [FenTa] - am 05.05.2001 11:29
Hey FenTa,

ich denke das es ganz normal ist, wenn die Arbeitsmoral in der Nacht sinkt. Wenn man seit dem Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang Messungen durchgeführt hat, ist man bestimmt ziemlich erschoepft. Da hat man mit Sicherheit keine Lust mehr weiter Protokolle auszufüllen. Aber das kann man eurer Bekanntmachung auch entnehmen. Schliesslich werden die angekündigten Artisten doch wohl nicht zur Protokollführung herangezogen. Sie werden doch eher zur allgemeinen Belustigung dienen oder ? Und wo Musik ist, sind meist auch sehr schnell junge Mägdelein und für Getränke habt ihr bestimmt gesorgt ! Damit wäre das ja zu meinem Vorschlag von Wein, Weib und Gesang als äquivalent zu betrachten.
Zu deinem Kommentar bzgl. der Berücksichtigung der Autoscheinwerfer kann ich leider keine genaue Meinung abgeben, da mir die örtlichen Gegebenheiten leider unbekannt sind und ich mich nicht zu zuvielen Vermutungen hinreissen lassen will. Ich möchte aber die Vermutung anstellen, das die Stärke des Autolichtes im Vergleich zum Sonnenlicht vernachlässigt werden kann ( in erster Näherung ).
Allerdings ist eine neue Frage aufgetreten: Welche Winkel von schrägem Einfall werdet ihr in Betracht ziehen ?


C YA

Kid Cat

von Kid Cat - am 08.05.2001 07:00
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