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DSH-Forum
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 17 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 17 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Katharina Woytalewicz, Wellendorf, Uwe Junker, Dr. Felicia Rehage

Teletakt

Startbeitrag von Dr. Felicia Rehage am 09.09.1999 21:56

Geschrieben von Dr. Felicia Rehage am 09. September 1999 um 23:56:57:
Erst jetzt hatte ich Gelegenheit einen Auszug aus Ihrer Forumsdiskussion

über die Verwendung von Teletakt zu lesen. Als praktische Tierärztin,

Betreiberin einer Hundeschule und vor allem als Verhaltenstherapeutin

möchte ich meine Meinung zu diesem Thema beitragen.

Die Verwendung von Teletakt ist seit der TSchG-Novelle verboten und das

aus gutem Grund: sie kann ernsthafte Schäden verursachen und

darüberhinaus ist sie vollkommen überflüssig.

Für die Ferfechter der "sachgemäßen Anwendung": seit einigen Wochen habe

ich einen (vormals) wesensfesten DSH-Rüden in der Verhaltenstherapie mit

ernsthaftem psychischen Schaden durch ein "sachgemäß" angewandtes, aber

defektes (!) Teletakt-Gerät.

Andererseits haben wir natürlich das Problem der jagenden, wildernden

Hunde. Nun, ich konditioniere diese aus das Klirren eines

Schlüsselbundes. Damit kann man, Konsequenz in der Ausbildungsphase

vorausgesetzt, selbst einen jagdlich passionierten Hund von der Fährte

wieder zuverlässig abrufen. Wie das geht habe ich in meinem neu

erschienenem Buch "Lassie, Rex & Co. Der Schlüssel zur erfolgreichen

Hundeerziehung" (Kynos Verlag, DM 39,80) ausgeführt.

Zur Klarstellung: ich bin keinesfalls Verfechterin einer

"antiautoritären" Hundeerziehung. Dennoch: in 12 Jahren Hundeausbildung

und Verhaltenstherapie habe ich noch NIE mit dem Teletakt gearbeitet!
Mit freundlichem Gruß
Dr. Felicia Rehage
















Antworten:

Geschrieben von Uwe Junker am 18. September 1999 um 12:06:06:
Als Antwort auf: Teletakt geschrieben von Dr. Felicia Rehage am 09. September 1999 um 23:56:57:
Hallo,

höchstinteressant.
>Die Verwendung von Teletakt ist seit der TSchG-Novelle verboten
Falsch. Bitte aufmerksamer das TschG lesen.
>Für die Ferfechter der "sachgemäßen Anwendung": seit einigen Wochen habe

>ich einen (vormals) wesensfesten DSH-Rüden in der Verhaltenstherapie mit

>ernsthaftem psychischen Schaden durch ein "sachgemäß" angewandtes, aber

>defektes (!) Teletakt-Gerät.
worin bestand der Defekt?

Um welches Gerät handelte es sich?
>Andererseits haben wir natürlich das Problem der jagenden, wildernden

>Hunde. Nun, ich konditioniere diese aus das Klirren eines

>Schlüsselbundes.
Wie wird denn die Konditionierung auf das Klirren hergestellt?

Welche Vorteile bietet sie?
Damit kann man, Konsequenz in der Ausbildungsphase

>vorausgesetzt, selbst einen jagdlich passionierten Hund von der Fährte

>wieder zuverlässig abrufen. Wie das geht habe ich in meinem neu

>erschienenem Buch "Lassie, Rex & Co. Der Schlüssel zur erfolgreichen

>Hundeerziehung" (Kynos Verlag, DM 39,80) ausgeführt.
Soll dies etwa versteckte (offene) Werbung sein?
>Zur Klarstellung: ich bin keinesfalls Verfechterin einer

>"antiautoritären" Hundeerziehung. Dennoch: in 12 Jahren Hundeausbildung

>und Verhaltenstherapie habe ich noch NIE mit dem Teletakt gearbeitet!
Mich würde einmal interessieren welche Art der Hundeausbildung wurde praktiziert?

Mit welchen Hunden und mit welchen "Erfolgen"?

>Mit freundlichem Gruß
Auch mit freundlichem Gruß

Uwe Junker



Der Deutsche Schaeferhund















von Uwe Junker - am 18.09.1999 10:06

Moral und Kommerz

Geschrieben von Wellendorf am 08. Februar 2000 21:12:52:
Als Antwort auf: Teletakt geschrieben von Dr. Felicia Rehage am 09. September 1999 um 23:56:57:
Man möchte Ihnen beinahe glauben. Doch dann der Hinweis aufs eigene Buch - schade eigentlich

















von Wellendorf - am 08.02.2000 20:12

Re: Moral und Kommerz

Geschrieben von Katharina Woytalewicz am 16. Februar 2000 18:51:26:
Als Antwort auf: Moral und Kommerz geschrieben von Wellendorf am 08. Februar 2000 21:12:52:
>Man möchte Ihnen beinahe glauben. Doch dann der Hinweis aufs eigene Buch - schade eigentlich
Lese IhreN BeitrAG per Zufall und etwas spät (16 Februar 2000). Ich muss der Kollegin Rehage zustimmen. Mag sein, dass der Hinweis auf ihr Buch in diesem Zusammenhang etwas unglücklich ist. Das Buch ist trotzdem zu empfehlen, sicher nicht unbedingt für erfahrenen und belesene Hundehalter, obwohl es trotzdem auch denen zu empfehlen ist.Es ist auch mehr gedacht für Neulinge in der Hundehaltung, für die, die aus Unkenntnis und falscher "Tierliebe" eventuell einen Problemhund heranziehen.

Es ist amüsant und verständlich geschrieben. Frau Rehage ist in tierärztlichen und speziell verhaltenstherapeutischen Fachkreisen als kompetente Verhaltenstherapeutin / Tierärztin geschätzt. (Ich bin nicht verwandt und verschwägert mit Frau Rehage, habe sie auch nicht persönlich kennengelernt) Leider kann Sie Ihnen nicht mehr selber antworten, denn sie ist im Herbst 99 gestorben. Deswegen mein Beitrag.
Mit freundliche Grüssen

Katharina Woytalewicz





















von Katharina Woytalewicz - am 16.02.2000 17:51
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