Betriebskosten beim EFH

Startbeitrag von Marc am 25.01.2006 09:49

Hallo!

Könnte sehr günstig eine vermietetes EFH von einem Bekannten erwerben. Nur mir bereitet der bestehende Mietvertrag Kopfzerbrechen. Für die bekannten Nebenkosten (Grundsteuer, WGV) wurde eine extrem geringe Pauschale vereinbart. Weitere Nebenkosten sind im Vertrag nicht erwähnt. Da der Bekannte an den ehemaligen Besitzer des Hauses vermietet hat und der alte Besitzer selbst eigene Verträge mit der Müllabfuhr, Wasser, Gas, etc. hat und auch den Schornsteinfeger, Kabelanschluß etc. selbst zahlt sowie die Gartenpflege übernimmt, stellt sich für mich die Frage, ob ich rechtlich eine Chance habe, wenn der Mieter sich plötzlich querstellt und meint, die NK wären alle schon mit der geringen Pauschale (o,35 Euro/m²) abgegolten. Kann ich erhöhen oder auf Abrechnung umstellen, da sich die NK so erhöht haben? Oder kann ich einfach die Umstellung der Verträge auf mich als neuen Eigentümer ablehnen? Wenn der Mieter also plötzlich seine Verträge kündigt und keinen Müll, Gas, Wasser mehr zahlt, dann sitzt er halt ohne da... Oder kann ich gezwungen werden, diese Kosten zu übernehmen, die ich dann vom Mieter evtl. nicht mal einfordern kann?
Als Ausgleich für die Unsicherheit soll im not. Kaufvertrag vereinbart werden, das ich gegenüber dem Verkäufer (zugleich Verwalter) einen Anspruch auf die volle Kaltmiete zuz. aller umlegbaren NK habe, soweit sie vom Mieter nicht oder nicht vollständig gezahlt werden.
Kann man diesen Vertrag eingehen oder ist das evtl. ein Kuckucksei?

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