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Informationen zum Thema:
Forum:
Mietrecht
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hennig, Klaus

Vermieten an Verwandten

Startbeitrag von Klaus am 11.01.2006 10:34

Ich wollte mal nachfragen, ob es eine Mindestgrenze für Wohnungsmieten gibt. Beabsichtige nämlich einem Verwandten eine Wohnung zu Vermieten und dies zu einem Mietzins der unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt.

Antworten:

Hallo,

Mindestgrenzen gibt es nur im Steuerrecht, da von einer Gewinnerzielungsabsicht auzugehen ist:

Von einer verbilligten Vermietung ist auszugehen, wenn der Mietzins weniger als 75% aber mehr als 56% der ortsüblichen Vergleichsmiete beträgt. Diese Sichtweise gilt erst-mals für Veranlagungszeiträume ab 2004. Für Mietverhältnisse unter 56% der ortsübli-chen Vergleichsmiete, gibt § 21 Abs. 2 EStG vor, wie bezüglich der Ansatzfähigkeit der Werbungskosten zu verfahren ist. Hier heißt es:

„Beträgt das Entgelt für die Überlassung einer Wohnung zu Wohnzwecken weniger als 56 von Hundert der ortsüblichen Marktmiete, so ist die Nutzungsüberlassung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufzuteilen.“

Weiteres finden Sie auch im Skript: Einkünfte aus Vermieteung und Verpachtung".

mfg
Hennig

von Hennig - am 12.01.2006 09:20
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