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Streik-Forum Köln
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23
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
HorstK

Aktionen

Startbeitrag von HorstK am 23.02.2006 18:40




Hier wird über Aktionen berichtet, an denen sich die im Ausstand befindlichen Beschäftigten beteiligen, die sie (mit-)veranstalten oder zu denen sie aufrufen.

Antworten:

Blutspendeaktion am Freitag, 03.03.2006 um 9.00 Uhr

Die Blutspendezentrale der Uniklinik Köln freut sich, am 3. März 2006 um 09.00 Uhr die streikenden Mitarbeiter der Uniklinik zu einer Blutspendeaktion begrüßen zu dürfen. Als die sich im Ausstand befindlichen Mitarbeiter von der momentanen Blutknappheit in der Blutspendezentrale erfuhren, entschlossen sie sich spontan zu einer Blutspendeaktion, da die Patienten der Uniklinik nicht gefährdet werden sollen.

Darüber hinaus bitten wir aber noch alle gesunden Erwachsenen zum Blutspenden zu kommen, zumal es über die Karnevalstage zu Engpässen in der Versorgung kommt. Neuspender können im Alter zwischen 18 und 60 Lebensjahren spenden; Dauerspender bis zur Vollendung des 68. Lebensjahres.

An alle Spender werden Gutscheine für das Kellertheater verlost. Blutspender, die einen neuen Spender werben, dürfen für jeden geworbenen Spender ein zusätzliches Los ausfüllen.

Informationen zur Blutspende können zu den Spendezeiten unter der Telefonnummer 0221 / 478-4805 abgerufen werden.

(Quelle: Blutspendezentrale)

von HorstK - am 23.02.2006 18:45

Zentrale Demo der Streikenden in D'dorf am Donnerstag, 02.03.2006


Zentrale Demo der Streikenden aller 6 Uni-Klinikenam "Ascher-Donnerstag", den 2. März 2006in Düsseldorf vor dem Finanzministerium NRWTreffpunkt um 8.00 Uhr am StreikzeltNähere Infos im Dokument und bei der Streikleitung(PDF-Dokument)





Nachtrag:Vor Streikdemo im Düsseldorfer Hofgartenver.di warnt NRW-Landesregierung:"Unsoziale Politik schürt Tarifkonflikte"(PDF-Dokument)





Und noch ein interessanter Nachtrag: unter den folgenden Links findet ihr einen Bericht, sowie Fotos von der heutigen Demo in Düsseldorf...



Mehr dazu unter dem Link: RP Online - DToday



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von HorstK - am 28.02.2006 15:19

Mahnwache: In Gedenken an die Edelweißpiraten am Samstag, 04.03.2006 um 8.00 Uhr

Internationaler Frauentag am 08.03.2006

Auch wir, die streikenden Kolleginnen und Kollegen am Universitätsklinikum Köln, denken am 8. März 2006 an die Frauen, die schon damals für ihre Rechte kämpften und auch uns ein Beispiel sein können - über Jahrhunderte hinweg!


Internationaler Frauentag 2006Ein leidenschaftlicher Aufrufmit historischen Eckdaten(PDF-Dokument)


Internationaler Frauentag 2006Mit einem Streik derTextilarbeiterinnen 1857 in New York fing es an...(PDF-Dokument)






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von HorstK - am 07.03.2006 00:13

Solidarität via Solifax


Solifax (PDF-Dokument)Solidarität mit den Streikendendes Klinikums der Universität zu Kölnund allen anderen NRW-Uni-Klinikenfür einen Tarifvertrag



Aus dem Inhalt:

"Die Beschäftigten der Uni-Kliniken sind seit 2001 ohne Tarifvertrag!

Der fehlende Tarifvertrag ermöglicht es den Arbeitgebern, Arbeitszeiten und Sonderzahlungen willkürlich festzulegen (innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen) - eine massive Entmündigung von Arbeitnehmern.

Konkret heißt das: neu eingestellte Mitarbeiter haben zur Zeit statt einer 38,5- eine 41-Stunden-Woche, Urlaubsgeld wird gar nicht mehr und Weihnachtsgeld nur reduziert gezahlt.

Derzeit arbeiten schon 20% der Klinikmitarbeiter nach dem 41-Stunden-Vertrag. Bei Abschluss von 154 Verträgen á 41 Wochenstunden werden also 10 Stellen vernichtet!

Somit konnte die Klinikverwaltung schon einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Arbeitslosenzahlen leisten!!!

Die Forderungen der Streikenden:
ein Tarifvertrag auf der Grundlage des neuen, modernen Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst
Erhalt der 38,5-Stunden-Woche
50 ¤ monatliche Einkommenserhöhung für alle Beschäftigten
250 ¤ Einmalzahlung für die Auszubildenden
Die Streikenden freuen sich über jede Art von Solidarität! Wer sich solidarisch erklären möchte, schicke bitte den Bogen des obigen Solifax-Dokuments per Fax an den Vorstand unseres Hauses sowie an weitere für diesen Streik Verantwortliche. [...]"


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von HorstK - am 08.03.2006 00:29

Großdemo & Kundgebung in Düsseldorf am 23.03.2006

Protest gegen fristlose Kündigung von Azubis im Klinikum Duisburg ---> Kündigungen ZURÜCKGEZOGEN

Überwältigende Solidarität:
Azubi-Kündigungen in Duisburg sind vom Tisch! Danke an alle, die geholfen haben!

weiterleiten - Danke schön! - weiterleiten - Danke schön! - weiterleiten - Danke schön! - weiterleiten



Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

Die Protestaktion kann beendet werden!

die Kündigungen für Auszubildende des Klinikum Duisburg sind vom Tisch!

Die Geschäftsführung hat noch im Laufe des Freitag erklärt, es seien von Anfang an keine Kündigungen beabsichtigt gewesen. Das wurde heute durch die Geschäftsführung noch einmal bestätigt.

Es war ein Sturm der Entrüstung,
es war ein beeindruckender Akt der Solidarität,
es war gelebte Gewerkschaft,
über alle Landesgrenzen hinweg,
aber auch über alle Bereiche in ver.di hinweg.
Und es hat bewiesen:
Solidarität hilft! Solidarität macht stark! Solidarität ist unsere Kraft!
Und es hat gezeigt:
ver.di ist aktionsfähig, reaktionsschnell und erfolgreich, wenn jede und jeder sich als ver.dianer/in versteht und selbst aktiv handelt!

Schon gegen 13:30 Uhr standen am Freitag, dem 10.3.06, rund 300 Kolleginnen und Kollegen mit den betroffenen Azubi vor der Klinik in Duisburg. Als es auch noch zu regnen begann, versammelten sich die Demonstranten und Demonstrantinnen im Foyer der Klinik und forderten die Rücknahme der Kündigungen. Der Klinikchef hatte die Azubi nach der Teilnahme an einem (rechtmäßigen) Soli-Streik beschimpft und des Hauses verwiesen. Ausdrücklich wurde ihnen gesagt "sie bräuchten auch nicht mehr wieder zu kommen". Nach einigem Hin und Her zwischen der vor Ort anwesenden Landesfachbereichsleiterin FB 3 ver.di-NRW, Sylvia Bühler, dem Geschäftsführer und der eilig vom Arbeitgeber herbeigerufenen Polizei wurde dann den Versammelten mitgeteilt, es seien keine Kündigungen beabsichtigt und es würde auch niemandem gekündigt. Daraufhin zogen die Demonstrantinnen und Demonstranten ab, nicht ohne das Versprechen zu hinterlassen: "Wir kommen wieder, wenn es doch zu Kündigungen oder anderen Druckmaßnahmen kommen sollte!"

Von Freitag Mittag bis heute sind weit über 1.500 Protest-E-Mails und Faxe beim Arbeitgeber Klinikum Duisburg eingegangen. Auch das hat die Geschäftsführung beeindruckt und hat den jungen Kolleginnen und Kollegen geholfen.

Heute Vormittag wurde von der Geschäftsführung mitgeteilt: Es findet - unter Beteiligung des Betriebsrates - ein klärendes und bereinigendes Gespräch des Geschäftsführers mit den Azubi statt und am Nachmittag wird der Vorfall in einer Mitarbeiterversammlung ebenso für alle Beschäftigten aufgeklärt und bereinigt. - Wir freuen uns über diese nachfolgend positive und Klarheit schaffende Reaktion des Arbeitgebers.

Allen, die sich in irgendeiner Weise solidarisch gezeigt haben sagen wir

Ganz herzlichen Dank an euch alle!
Auch im Namen unserer jungen Kolleginnen und Kollegen.

Besser können wir nicht klar machen, wofür Gewerkschaft gut ist und was sie kann, wenn wir es wollen!
Wir sind stolz auf uns!

Tief beeindruckt und begeistert grüßen euch
Euer Team des Landesfachbereichs 3 ver.di NRW
und alle Streikende der Unikliniken und Krankenhäuser in NRW

Gruß
Wolfgang Cremer
__________________________________________________________
ver.di Landesbezirk NRW
Fachbereich 3, Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Karlstraße 123-127, 40210 Düsseldorf
Tel.: 0211/ 6 18 24-292
Fax : 0211/ 6 18 24-463
Mobil: 0171/ 93 20 541
eMail: wolfgang.cremer@verdi.de




Siehe dazu ver.di PresseInfos:

"Rausschmiss für Krankenpflegeschülerinnen" und "Streit um Krankenpflegeschülerinnen"

jeweils vom 10.03.2006 hier im Forum





Soeben erreicht uns über Handy folgende Meldung LIVE vor Ort:


Nach dem bekannt werden der ausgesprochenen Kündigungen haben neben vielen Anderen vor Ort, 6 vollbesetzte Busse mit Streikteilnehmern aus den 6 Unikliniken in NRW, die auf dem Rückweg von einer Kundgebung in Essen waren, ihre Fahrtroute geändert und sind geradewegs zum Klinikum Duisburg und zu den 80 Azubi-KollegInnen gefahren.

In Gesprächen mit der Geschäftsführung des Klinikums Duisburg wurden die 80 fristlosen Kündigungen offiziell und öffentlich

!!! Z U R Ü C K G E Z O G E N !!!

Damit scheint sich der unten stehende Appell vorerst erledigt zu haben!
Genauere Infos folgen sobald verfügbar!





+++ Eilt sehr! +++ Eilt sehr! +++ Eilt sehr! +++ Eilt sehr! +++ Eilt sehr! +++


Jetzt mailen und faxen!
Protest gegen fristlose Kündigung von 80 Azubi im Klinikum Duisburg





Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
das Klinikum Duisburg (städtische Kliniken) hat heute vormittag 80 Auszubildenden fristlos gekündigt. Die Kolleginnen und Kollegen haben an einem Soli-Streik mit Kundgebung in Essen teilgenommen. Wegen dieser Teilnahme wurde gekündigt.

Wir bitten euch:
Schick sofort ein Protestfax oder eine Protest-E-Mail an die:


Geschäftsleitung des Klinikum Duisburg

Reinhard Isenberg
Geschäftsführer

Prof. Dr. Friedhelm Brassel
Ärztlicher Direktor

Andreas Kohlschreiber
Pflegedienstkoordinator

erreichbar über:
Klinikum Duisburg gGmbH
Zu den Rehwiesen 9
47055 Duisburg
Telefon (02 03) 7 33-0
Fax (02 03) 7 33-10 02
E-Mail: info@klinikum-duisburg.de

Die Stadt Duisburg ist 100-%ige Gesellschafterin der Klinikum Duisburg gGmbH.

Gruß
Wolfgang Cremer
__________________________________________________________
ver.di Landesbezirk NRW
Fachbereich 3, Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Karlstraße 123-127, 40210 Düsseldorf
Tel.: 0211/ 6 18 24-292
Fax : 0211/ 6 18 24-463
Mobil: 0171/ 93 20 541
eMail: wolfgang.cremer@verdi.de

von HorstK - am 10.03.2006 13:41

Bitte beteiligen: Umfragen bei "Sabine Christiansen" und "n-tv"

An
- Landesbezirkliche AK-Leitungen
- ver.di Bezirke
- ver.di Bildungsstätten
- Mitglieder BTK
- Zentraler Arbeitsstab (erweitert)
mit der Bitte um Weiterleitung
*******************************************************

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

derzeit häufen sich die Anfragen im Nachgang zu der "Christiansen-Sendung" am Sonntag Abend. Sabine Christiansen hat wohl zu Beginn gesagt, dass auch ver.di eingeladen gewesen wäre, aber sich - sinngemäß -"drücken würde".

Zu Eurer Information:
Es gab Anfragen von "Christiansen", ob jemand aus der Verhandlungsspitze für die Sendung zur Verfügung stehen würde.
Solche Anfragen werden jedoch von uns bei laufenden Verhandlungen grundsätzlich abgelehnt, da wir keine Tarifverhandlungen vor laufenden Kameras führen wollen.
Statt der Verhandlungsspitze wurde jedoch ein Kollege aus den Reihen der LandesbezirksleiterInnen als Diskutant für ver.di angeboten.
Hieran bestand aber kein Interesse von Seite Christiansen.
ver.di hat sich also weder "gedrückt" noch eine Teilnahme verweigert!

Zu der Frage:
"Halten Sie den Streik im öffentlichen Dienst für gerechtfertigt?" gibt es gerade eine Umfrage unter Sabine-Christiansen.de (auf dem rechten Drittel der Seite in der Mitte).

Aufgrund der einseitigen Berichterstattung ist es nach unserer Einschätzung um so wichtiger über ein deutliches Ergebnis bei der Abstimmung deutlich zu machen, dass der Streik gerechtfertigt ist!

Im übrigen wird in Kürze auch eine Stellungnahme auf der Homepage eingestellt.

Bei n-tv findet ebenfalls eine Abstimmung zum Verhandlungsführer der TdL unter n-tv.de statt.

Für den Zentralen Arbeitsstab

Detlef Raabe
___________________________________
ver.di Bundesverwaltung
Ressort 13 - Tarifsekretariat öD
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Telefon: 030 / 6956-1396
Mobil: +49 (0)170 / 5 749 749

von HorstK - am 14.03.2006 17:24

Protest-E-Mail an die Verhandlungsführer der öffentlichen Arbeitgeber

Auf den Internetseiten von Attac Deutschland findet man eine Aktionsseite mit einem bundesweiten Aufruf zum Protest gegen die Politik der öffentlichen Arbeitgeber, dem sich jeder per Protest-E-Mail an die Verhandlungsführer anschließen kann.

Dazu ist dort ein Mail-O-Mat eingerichet, über den man die Verhandlungsführer erreichen kann. Der vorgefertigte E-Mail-Text kann so übernommen, ergänzt oder gekürzt werden.

Nutzen Sie diese Möglichkeit, sagen Sie den Herren und Frau Dr. Gräßle Ihre Meinung!
(Seit dem 10.3.2006 wurden über den Mail-O-Mat von Attac Deutschland 18.953 Protestmails versendet)

von HorstK - am 15.03.2006 16:47

Klinikum Duisburg will ver.di-VL fristlos kündigen! Demoaufruf! Zweite Fax- und Mailaktion!


Unfassbar, skandalös, aber dennoch wahr:Klinikum Duisburg will 5 aktiven ver.di-Vertrauensleuten fristlos kündigen!Aufruf zur Solidaritätsdemo!Montag, 20. März 2006, 10.00 UhrKlinikum DuisburgZu den Rehwiesen 947055 DuisburgNähere Infos im Dokument(PDF-Dokument)




Liebe KollegInnen, Ihr könnt selbst lesen, was passiert ist!
Aus Köln fahren wir am Montag um 9 Uhr vom Streikzelt mit einem Bus nach Duisburg.
Nähere Infos erhaltet Ihr von der Streikleitung (Kontaktmöglichkeiten siehe Startseite des Forums) und im obigen PDF-Dokument!


WEITERLEITEN! - FAX- / MAILAKTION AB SOFORT! - DEMO AM 20.3.06! - WEITERLEITEN!


Unfassbar, skandalös, aber dennoch wahr:
Klinikum Duisburg will 5 aktiven ver.di-Vertrauensleuten fristlos kündigen!
Hausverbot für die 5 VL ausgesprochen
Hausverbot für den zuständigen Gewerkschaftssekretär ausgesprochen
Geschäftsführer Reinhard Isenberg kriminalisiert gewerkschaftliche Solidarität!

Aufruf zur Solidaritätsdemo!
Montag, 20. März 2006, 10.00 Uhr
Klinikum Duisburg
Zu den Rehwiesen 9
47055 Duisburg


Aufruf zur erneuten Protest-Fax- und Protest-EMailaktion!
Fax (0203) 7 33-10 02
E-Mail: info@klinikum-duisburg.de



Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Der Geschäftsführer des Klinikums Duisburg, Reinhard Isenberg, hat offenkundig jedes Maß verloren. Oder zeigt er einfach nur sein wahres Gesicht? Tatsache ist: 5 aktiven ver.di-Vertrauensfrauen und Vertrauensmännern soll fristlos gekündigt werden. Die gegen unsere Kolleginnen und Kollegen erhobenen Vorwürfe lesen sich wie eine Auflistung aus dem Strafgesetzbuch, beziehen sich auf unsere Solidaritätsaktion am 10.3.06 wegen der beabsichtigten Kündigung von Auszubildenden und sind wahrhaft haarsträubend.
Alle rechtlich erforderlichen Maßnahmen werden eingeleitet. Das ist aber nicht das Ende unserer Solidarität, sondern nur der unerlässlich notwendige Anfang!
Weitere Informationen und einen Anreisehinweis findet ihr im Aufruf!


Es reicht, Herr Isenberg!
Wir haben es Ihnen am 10.3.06 versprochen:
Wenn es nötig ist, kommen wir wieder!
Jetzt ist es nötig, Kolleginnen und Kollegen, sehr nötig.
Und was wir versprechen, das halten wir auch!



Alle ver.dianer/innen und Menschen, die Solidarität leben und es irgendwie schaffen können,
bitte am Montag nach Duisburg kommen!

Alle, die zu weit weg sind oder aus wichtigen Gründen nicht kommen können:
Protestfax schicken!
Protestmail schicken!
Ab sofort!


Herzlich-kämpferische Grüße
Wolfgang Cremer
__________________________________________________________
ver.di Landesbezirk NRW
Fachbereich 3, Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen
Karlstraße 123-127, 40210 Düsseldorf
Tel.: 0211/ 6 18 24-292
Fax : 0211/ 6 18 24-463
Mobil: 0171/ 93 20 541


Dokumente im PDF-Format kannst du mit dem Adobe Reader öffnen, den du hier kostenlos herunterladen kannst...

von HorstK - am 17.03.2006 22:44

Demo & Kundgebung in Hannover am 29.03.2006

Solidaritätsdemo vor dem Duisburger Rathaus am 30.03.2006 um 13.30 Uhr

Anschreiben an Landtagsabgeordnete NRW

Das unten als PDF- und Word-Datei vorliegende Dokument soll als Vorlage für ein Anschreiben dienen, mit dem sich jeder an seinen Landtagsabgeordneten in NRW wenden kann, um ihn auf unsere Situation und den Hintergrund unseres Streiks aufmerksam zu machen. Außerdem wird in der Vorlage darum gebeten, das Thema in der jeweiligen Landtagsfraktion bekannt zu machen und den Finanzminister Linssen im Finanzausschuß zur Aufgabe seiner Blockadehaltung zu bewegen.



Anschreiben an Landtagsabgeordnete NRW(PDF-Dokument)

Anschreiben an Landtagsabgeordnete NRW(Word-Dokument)


Aus dem Inhalt:

Streik in den Uni-Kliniken

Sehr geehrte ............................................ ,

Seit nunmehr acht Wochen wird in den sechs Unikliniken des Landes Nordrhein-Westfalen gestreikt, so auch in der Kölner Uniklinik.

Viele der dort Beschäftigten, die sich im Streik befinden, sowie viele der Patientinnen und Patienten, die in den Unikliniken Köln behandelt werden, leben in Ihrem Wahlkreis. Deshalb wende ich mich an Sie als Abgeordneter des Erftkreises für den nordrhein-westfälischen Landtag:

Die Blockadehaltung des Finanzministers Linssen verhindert einen Tarifvertrag zwischen den Unikliniken, vertreten durch den Verwaltungsdirektor des Klinikums der Universität zu Köln, Herrn Dr. Blattmann und der Gewerkschaft.

Zum Hintergrund: Im Jahre 2001 wurden die sechs Universitätskliniken zu selbständigen "Anstalten des öffentlichen Rechts" unter der Rechtsaufsicht des Landes NRW. Da sie nicht der Tarifgemeinschaft der Länder beitraten, gilt für ihre Beschäftigten kein frei verhandelter Tarifvertrag mehr. Der damalige Finanzminister Peer Steinbrück sicherte aber die Anwendung des jeweils gültigen Bundesangestelltentarifvertrages für die Beschäftigten zu.
Seit dem Jahr 2004 jedoch werden neu eingestellte Mitarbeiter/innen zu vom Arbeitgeber festgelegten Bedingungen beschäftigt, das heißt 41-Stunden-Woche, kein Urlaubsgeld, reduziertes Weihnachtsgeld.

Der 2005 zwischen der Gewerkschaft auf Arbeitnehmerseite und VKA und Bund auf Arbeitgeberseite ausgehandelte Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVÖD) wird von den Ländern nicht angewandt.

Seither werden auch die "altbeschäftigten" Mitarbeiter/innen in den Kliniken des Landes schlechter bezahlt, denn die bei den kommunalen Krankenhäusern beschäftigten Kollegen haben bereits Einmalzahlungen erhalten.

Seit 2005 hat ver.di mit Warnstreiks versucht, die Unikliniken zur Übernahme des TVÖD zu bewegen, leider erfolglos.
Nach Urabstimmung Anfang Februar 2006 mit einer Zustimmung von über 96% befinden sich die Beschäftigten der NRW-Unikliniken nun seit dem 13. Februar im Erzwingungsstreik.
In den Medien werden unser Streik und unsere Forderungen entweder verzerrt ("Streik um 18 Minuten") dargestellt oder ignoriert.
In Wirklichkeit lauten unsere Forderungen: Übernahme des TVÖD für die Universitätskliniken, Erhalt der 38,5-Std-Woche, Erhalt des vollen Weihnachts- und Urlaubsgeldes, Erhöhung des monatlichen Lohnes für alle Beschäftigten um 50 Euro (Wir haben seit 2004 keinerlei Teuerungsausgleich erhalten), sowie Einmalzahlung von 250 Euro für die Auszubildenden.
Die Direktoren der Kliniken waren bereit in Verhandlungen einzutreten, jedoch hat der Landesfinanzminister Linssen ihnen verboten, Verhandlungen aufzunehmen.
Andererseits ist das Land selbst nicht der Verhandlungspartner, da die Universitätskliniken als Anstalten öffentlichen Rechts für Tarifverhandlungen selbst zuständig sind, sie gehören nicht der Tarifgemeinschaft der Länder an.
Außerdem werden die Krankenhäuser durch die Krankenkassen finanziert.

Meine Bitte an Sie als mein Landtagsabgeordnete lautet: Machen Sie das Thema in ihrer Landtagsfraktion bekannt! Versuchen Sie den Finanzminister im Finanzausschuss zur Aufgabe seiner Blockadehaltung zu bewegen!
Es darf nicht dazu kommen, dass in den medizinisch hoch spezialisierten Universitätskliniken in NRW die Patienten in ihrem Blut und Kot liegen müssen, weil zuwenig Pflegepersonal da ist.

Es würde aber durch Arbeitszeitverlängerungen genau dazu kommen, da die Kliniken die gewonnene Arbeitszeit durch die 41-Stunden-Woche zur weiteren Einsparung von Stellen nutzen werden, obwohl jetzt schon nur noch die Mindestbesetzung gewährleistet ist.

Wir würden Sie auch gerne in unserem Streikzelt vor dem Klinikum der Universität zu Köln zu einem Gespräch begrüßen.


Ich hoffe sehr auf Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen



Dokumente im PDF-Format kannst du mit dem Adobe Reader öffnen, den du hier kostenlos herunterladen kannst...

von HorstK - am 09.04.2006 08:09

Postkarte an Möllring

Mit der unten im PDF-Format vorliegenden Postkarte kann jeder eine Aufforderung an Herrn Minister Möllring (Verhandlungsführer der TdL) versenden, die Tarifverhandlungen mit einem konkreten Verhandlungsangebot wieder aufzunehmen. Vor allem sind hier unsere Patientinnen und Patienten in unserem Universitätsklinikum und in den Landeskrankenhäusern, aber auch unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger angesprochen.

Einfach ausdrucken, ausfüllen, frankieren und ab in den Briefkasten :spos:




Postkarte an Möllring(PDF-Dokument)"Jetzt sind Sie am Zug,Herr Minister!"



Aus dem Inhalt der Postkarte:

Keine Verlängerung der Arbeitszeit!

Sehr geehrter Herr Minister,
seit dem 13. Februar befinden sich die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Universitätskliniken und
Landeskrankenhäuser im Streik für einen Tarifvertrag,
um Gehaltskürzungen und Arbeitszeitverlängerungen
abzuwenden.
Ich denke, dass eine gute Patientenversorgung und
gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten untrennbar
zusammen gehören. Ich erlebe hier täglich
Personal, das jetzt schon unter hoher Belastung
steht.
Beenden Sie diesen Streik bitte sofort, indem Sie ein
verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legen.

_______________________________________________
Name Klinik, Station



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von HorstK - am 09.04.2006 17:39

Damit Köln zusammenhält: 1. Mai 2006

Gemeinsame Kundgebung der Uniklinika NRW am Mittwoch, den 3. Mai 2006

Rundfahrt mit dem Fahrrad durch Köln am Freitag, 12.05.2006

DGB-Aufruf zur Protestaktion am Samstag, 13. Mai 2006 in Köln

Anschreiben an den Petitionsausschuß NRW

Das unten als PDF- und Word-Datei vorliegende Dokument soll als Vorlage für ein Anschreiben dienen, mit dem sich jeder an den Petitionsausschuß des Landes NRW per E-Mail oder Fax wenden kann, um ihn auf unsere Situation und den Hintergrund unseres Streiks aufmerksam zu machen und eine Beschwerde über die Blockadehaltung des Finanzministers zu verfassen.



Anschreiben an denPetitionsausschuß des Landes NRW(PDF-Dokument)

Anschreiben an denPetitionsausschuß des Landes NRW(Word-Dokument)


Aus dem Inhalt:

Absender

Name:_________________________________

Straße:_________________________________

Wohnort: _______________________________



An
Landtag Nordrhein-Westfalen
Petitionsausschuss
Postfach 101143

Fax: 0211/ 884 –3004

E-Mail: petitionsausschuss@landtag.nrw.de



Streik der nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten an den sechs Uni-Kliniken in NRW für einen Tarifvertrag

Beschwerde über die Blockadehaltung des Finanzministers


Das Petitionsrecht räumt mir das Recht ein, mich gegen Ungerechtigkeiten, Benachteiligungen und ungleiche Behandlung durch staatliche Stellen zu wehren. Von diesem Recht mache ich nun Gebrauch.

Seit dem 13. Februar 2006 werden die sechs Uni-Kliniken in Nordrhein-Westfalen bestreikt. Das nicht-wissenschaftliche Personal kämpft dafür, dass seine Arbeits- und Einkommensbedingungen tariflich geregelt werden, denn seit 2001 - seit der Verselbständigung der Uni-Kliniken in Anstalten des öffentlichen Rechts - gibt es keinen Tarifvertrag mehr.

Obwohl die Arbeitgeber, die Vorstände der Uni-Kliniken, bereit waren, mit der Gewerkschaft ver.di Verhandlungen zu führen, hat Finanzminister Linssen diese untersagt. Immer wieder hat er auf die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) verwiesen, wohlwissend, dass die Uni-Kliniken gar nicht Mitglied der TdL sind. Bis heute gibt es noch keine Erklärung der Landesregierung, dass ein Tarifergebnis im Bereich der TdL durch einen Tarifvertrag für die Uni-Kliniken übernommen wird.

Die Verantwortung, dass der Streik nun schon mehr als ein viertel Jahr andauern muss, liegt ganz alleine bei der Landesregierung. Weder hat sie grünes Licht für Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern gegeben, noch hat der Finanzminister unseres Landes auf eine rasche Lösung in der TdL hingewirkt. Streik ist für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das letzte Mittel ihre Rechte durchzusetzen. Das gilt auch für Beschäftigte eines Krankenhauses.

Der wirtschaftliche Schaden an den Uni-Kliniken wird von Tag zu Tag größer. Ausgerechnet der Politiker, der den Landeshaushalt sanieren will, trägt die Verantwortung dafür, dass die Uni-Kliniken in eine immer schwierigere finanzielle Situation kommen. Die Arbeitgeber beziffern die streikbedingten Einnahmeausfälle zwischen 150.000 bis 250.000 Euro pro Tag und Klinik. Diese Verluste haben alleine die Klinken zu tragen, denn die Landesregierung ist nicht an der Finanzierung der Krankenversorgung beteiligt.

Ich bitte den Petitionsausschuss, auf die Landesregierung einzuwirken und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit die Beschäftigten schnellstmöglich die Sicherheit eines Tarifvertrages bekommen. Der öffentliche Dienst hat eine wichtige Vorbildfunktion. Es ist nicht hin-zunehmen, dass es hier tariflose Betriebe gibt. Die Arbeit mit und für Kranke ist häufig mit hoher seelischer und körperlicher Belastung verbunden. Es ist mehr als ungerecht, wenn die Beschäftigten der Uni-Kliniken, die täglich für Kranke da sind, sie pflegen und für einen mög-lichst guten Klinikaufenthalt sorgen, keinen Tarifvertrag haben.

Neue Beschäftigte erhalten Arbeitsverträge mit deutlich längeren Arbeitszeiten und viel weniger Lohn. Dies verstößt gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung. Außerdem sind alle Beschäftigten an den Uni-Kliniken seit 2005 von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgekoppelt.

Sie sollen die gleichen Arbeits- und Einkommensbedingungen haben, wie ihre Kolleginnen und Kollegen an den kommunalen Krankenhäusern. Das ist nur gerecht.

Die Landesregierung muss Schaden von den Menschen in unserem Lande abwenden. Das Gegenteil tut sie, wenn sie wochenlange Streiks an den wichtigsten Kliniken der Maximalversorgung in Kauf nimmt, statt auf eine Lösung des Konfliktes hinzuwirken.

Es geht um die Patientinnen und Patienten, es geht um die Beschäftigten und schließlich geht es um die Zukunft der Uni-Klinken in NRW.



__________________________________________________________________
Ort, Datum Unterschrift




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von HorstK - am 13.05.2006 17:49

Aufruf der DGB-Jugend zum Aktionstag "Jugend auf der Straße" am 20.05.2006


Aufruf der DGB-Jugend Köln
zum Aktionstag
"Jugend auf der Straße"
am Samstag, 20.05.2006
um 5 nach 12

(12.05 Uhr)

Kontaktperson:
Markus Nöthen
DGB-Jugend Köln
Tel. 0221 / 500032-11





von HorstK - am 18.05.2006 03:37

Aktion Protestfax an CDU-Fraktion "Versprechen halten - Tarifvertrag jetzt" am 23.05.2006 zwischen 8.00 u. 15.00 Uhr

Aufruf zum Aktionstag des DGB "Das geht besser." in Dortmund am 21.10.2006

Zur Information:
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