Alfeld - Habenhausen

Startbeitrag von Sandmann44 am 09.03.2006 15:32

ATSV Habenhausen gewinnt mit 36:32 gegen Alfeld

Nachdem man im Hinspiel gegen den SV Alfeld noch mit 25:26 unterlag, gelang nun am 05.03.06 die Revanche.

Nach einer mehr als 2-.stündigen Fahrt hatte man eine Region Deutschlands erreicht, in der es auf den ersten Blick nur den ortsansässigen Anglershop zu geben schien. Doch wie so oft trügte der Schein, hatte man doch mit der Sappi Alfeld GmbH einen weiteren potenten Arbeitgeber. Der Firmenkomplex ließ dann aber doch eher eine Atommüll-Aufbereitungsanlage vermuten, als die tatsächliche Papierfabrik die sich dahinter verbarg. Somit hatte dann auch der Anglershop seine Existenzberechtigung gefunden, mündete doch ein Graben direkt in der Sappi-Schaltzentrale. Somit stiegen die Chancen einen 3-Köpfigen Fisch zu fangen dann auch ins unermeßliche. In mitten all dieser sehenswerten Arbeitgeber befand sich zur Verwunderung aller eine der zweifellos schönsten Handballhallen die diese Liga zu bieten hat. Einziger Nachteil zu unserer leicht „angedetschten“ Habenhauser Halle war dann nur die Tatsache, dass neue Sachen lange vor dem bösen Gilb, welcher ja bekanntermaßen weißes schmutzig und grau werden lässt, geschützt werden sollte, weshalb in Alfeld absolutes Backeverbot herrschte. Um nun langsam den Bogen zu den 60 Minuten Kampf und Krampf zu bekommen, welchen unsere Mannschaft dort bot, muss man sagen, dass wir in den ersten 30 Minuten ohne das Zaubermittel, welches von verschiedenen Internetseiten als Gemisch aus organischen Stoffen mit glasartig-amorphen oder festflüssigen Eigenschaften beschrieben wurde, im Volksmund aber eher als „Klebe“ bezeichnet wird, ziemlich aufgeschmissen waren. So lagen wir dann auch nach 1800 Sekunden mit 18:20 im Hintertreffen. Die 18 Treffer schienen zu diesem Zeitpunkt sogar recht fiel, jedoch wären genauso gut 26 Treffer möglich gewesen, hätte der Ball die Hand bei einigen Situationen unsererseits nicht so schnell Richtung Hallenwand verlassen. Gegen diese wurde nämlich des öfteren geworfen...Selbst die Torhüter sahen sich in Abschnitt 1 ohne Klebe eher selten dazu in der Lage einen Ball anzuhalten, wodurch dann auch die 18 Gegentore zu erklären sind.
Diese Tatsache sollte sich erst im zweiten Spielabschnitt ändern. Mit deutlich mehr Kampfbereitschaft und einem Timo Tietjen, welcher auf der rechten Abwehrseite ein gutes Spiel ablieferte sowie dem Rückraumgespann Osten / Marien, welches zusammen 20 Treffer markierte gelang es das Spiel Stück für Stück an uns zu reißen. Vielleicht spielte uns die Veränderung der Spielsituation auch in die Karten, denn langsam aber sicher schien der Ball an Grip zu gewinnen. Bei näherem Hinsehen entdeckten wir dann auch einen Backetopf in einem einer Kühlbox stark ähnelndem Ding. Dies sorgte dann auch für leichtes Unverständnis, war man doch sonst immer gewohnt gewesen mit der anderen Mannschaft abzusprechen, ob man trotz bestehender Regeln beidseitig Backe benutzen durfte oder auch nicht. Die Mannschaft hatte trotz alledem die richtige Antwort parat und so fing man sich in Durchgang 2 auch nur noch 12 Gegentore ein, begünstigt durch eine deutliche Leistungssteigerung von Marius Voß, welcher im ersten Durchgang zusammen mit Daniel Hedwig noch des öfteren eine unglückliche Figur machte. Endstand 36:32
Rückblickend auf dieses Spiel muss man sich eingestehen, eine schwache Partie abgeliefert zu haben, denkt man an die starken Auftritte gegen die SA-Clubs zurück.
Ein großer Dank geht wieder einmal an die Eltern, welche diesmal zahlreich wie nie unseren Weg begleiteten und an Faxe, welcher sich bereitwillig als Co-Trainer zur Verfügung gestellt hat.

In diesem Sinne

Marius Voß

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