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Fotogalerie Tschechien und Slowakei
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vor 2 Jahren, 2 Monaten
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vor 2 Jahren, 2 Monaten
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wxdf, hama schmid

Rundfahrt mit dem Bayern-Böhmen-Ticket / Eröffnung Selb-Plößberg - As

Startbeitrag von hama schmid am 13.12.2015 20:46

Hallo,

heute nutzte ich mal wieder das Bayern-Böhmen-Ticket. Ziel der Fahrt war unter anderem die von mir noch nicht befahrene Strecke Hof - Selb Stadt und die Wiederinbetriebnahme der Strecke Selb-Plößberg - As.

Pünktlich um 7:38 ging es mit dem RE ab Nürnberg Hbf nach Hof. In der 20 min Umsteigezeit konnte der 612 980/480 mit dem Fahrtziel "Karlovy Vary" abgelichtet werden. Mit Sicherheit ein kleiner Scherz des Fahrpersonales.





Es stand auch noch der Zug (Abfahrt 9:07) nach Marktredwitz (über As / Cheb) am Bahnsteig.





Wie fuhren pünktlich um 9:44 mit der Vogelbahn nach Selb Stadt ab. Während des Aufendhaltes in Rehau konnten wir der Infoanzeige die Information abgewinnen, das der von mir in Hof fotografierte Zug mit ca. +40 zu erwarten sein soll.
Mein erster Besuch in Selb Stadt mit Vt 650 722





Mit diesem Zug ging es gleich wieder zurück nach Selb-Plößberg. Hier sollte eighentlich der längere Aufendhalt genutzt werden um dann gegen 11:39 weiter gen As zu fahren.
Letztendlich wurde ich dann von den Verstärkerzügen überrascht und ich fuhr spontan nach As weiter um dort die Pause zu nutzen und auch den Pedelzug As - As mesto zu fotogrefieren, welcher im 120 min insgesamt nur 8 min Fahrzeit hat.
Verstärker Vt 14 bei der Einfahrt in Selb-Plößberg.





Im Bahnhofsgebäude von As wurde dann doch noch einiges geboten. Verpflegung, Infostände und Gesangseinlagen in Tschechisch und Deutsch. Hierbei konnte der folgende Prospekt der BEG mitgenommen werden, welcher kostenlos an die interessierte Bevölkerung abgegeben wurde.
Diesen gab es auch neben Deutsch auch in Tschechisch. In der deutschen Ausgabe war das Vorwort vom dem Oberbürgermeister der Kreisstadt Selb. Informationen zur neuen Strecke, eine kleine Chronik. Der aktuelle Fahrplan / Fahrpreise und Reiseziele in Böhmen (Franzensbad, Cheb, Marienbad, Pilsen und Karlsbad. Erstaunt war ich über die tschechische Ausgabe, das es nicht eine 1 zu 1 Ausgabe war, sondern das Vorwort vom Bürgermeister der Stadt As zu finden war. Die Reiseziele in dieser Ausgabe sind Rehau, Hof und Selb.





Die tschechische Bevölkerung hingegen, so hatte es den Anschein, war am ersten Tag noch nicht so gut informiert und wollte in As gleich die Brötbüchse in Form des 810 566 stürmen um mit Ihm nach Cheb zu gelangen. Aber es ging dann doch noch alles gut.





Auch mein Zug der mich weiter nach Cheb bringen sollte wurde mit +20 angekündigt. Aufgrund der Fahrgastmenge, welche befördert werden wollte und des daraus resultierenten längeren Aufendhaltes, entschloss ich mich die Einfahrt in den Bahnhof doch noch zu dokumentieren.
Dieser bestand aus zwei RS1. Der vordere Vt 650 703 hatte die Sonderbeklebung zur Streckeneröffnung.





In Hazlov folgte dann die Zugkreuzung mit den weniger verspäteten Gegenzug, und in Franzensbad mid der Verstärkerleistung (Cheb - As).
Die Verspätung von ca. +20 konnte leider nicht mehr aufgeholt werden, so das die geplante Weiterfahrt nach Luby gestrichen wurde. Nachdem ich keine zwei Stunden in Cheb warten wollte, wurde Plan B umgesetzt. So muß Luby warten und hoffentlich klappt es dann beim nachsten und vierten Versuch.
Der Anschlusszug nach Plzen wartete und fuhr nun mit mir an Bord nach Plana.
Hier wurde dann die Gesamtstrecke nach Domazlice bereist. Die Fahrt begann mit der Baureihe 814. In Tachov erfolgte der Umstieg in einen 810er.
Von Domatzlice ging es mit dem Alex nach Schwandorf und dann weiter mit einem 612 zurück nach Nürnberg, das gegen 8:42 mit ca. +20 erreicht wurde.

Für einen grauen Wintertag zumindest eine Abwechslungweise Rundreise.

Gruß Hans-Martin

Antworten:

9:07 h ab Hof

Der Zug kam schon verspätet mit zwei Desiros an (hätte 8:43 h sein sollen). Viele Interessenten stürmten beide Triebwagen, wurden aber aus einem wieder entfernt, da dieser dann die Sonderzugleistungen übernahm.
Der tschechische Tf kam mit der Eingabe am Bordcomputer nicht zurecht, brach in Verzweiflung aus, schaltete den Triebwagen mehrmals aus und ein, rannte zum hinteren Führerstand und wieder zurück und als das alles nichts half, erschien nach ca. 30 min ein DB-Mitarbeiter und zeigte ihm , wie er es machen müsste.
Wenn ich es richtig verstanden habe, war wohl was mit der Zugnummerneingabe nicht in Ordnung.
Inzwischen war die Ausfahrt wieder Rot und wir mussten planmäßige Züge durch lassen. Unter anderem fuhr vor uns noch der agilis nach Selb Stadt ab.
Die Schaffnerin der Oberpfalzbahn wurde zwischenzeitlich von einem Fahrgast aufgefordert, wenigstens mal eine Durchsage zu machen, warum es nicht los geht.
Die Fahrgäste waren geduldig und klatschten laut Beifall, als es dann gegen 9:47 h endlich los ging.
Nun waren natürlich schon Leute an den Stationen errschienen, die eigentlich mit dem nächsten Zug fahren wollten, so dass der unsrige, bereits ab Hof voll besetzte Zug aus allen Nähten platzte und weitere Verspätungsminuten einfing.
Laut Auskunft von awp hat man die Leistung dann ob der großen Verspätung vorzeitig enden lassen, wahrscheinlich in Cheb.

von wxdf - am 14.12.2015 07:38
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