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Fotogalerie Tschechien und Slowakei
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vor 5 Monaten
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vor 4 Monaten, 3 Wochen
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wxdf, Niels K., AAW, Joachim Piephans

Mit der jízdenka na léto unterwegs/12 Bilder

Startbeitrag von wxdf am 18.08.2017 16:58

Am 14.8. ging es unter Fahrradmitnahme mit der ersten U28 nach Děčín und 6:24 h zur Podbaba, wo wir allerdings mit Verspätung ankamen.



Da war das Froschmaul nach Libeň schon entwichen und meine geplante Weiterfahrt nach Česká Třebová musste um eine Stunde verschoben werden.



ein zweites Exemplar war auch noch im Umlauf. Einfach nicht tot zu kriegen, die Dinger :hot:
Nur gut, dass ich die jízdenka na léto ausgedruckt hatte, sonst wäre es mir wohl so ergangen wie einst AAW. Eigentlich sollte es reichen, dem Schaffner die In-karta vorzuzeigen, die wenigsten konnten sie aber mit ihrer Popka orten.
Nach Auflage auf einen Fahrkartenautomaten stellte ich auch fest, dass meine IN25-Applikation schon am 6.5.2017 abgelaufen war. Vielleicht war das die Ursache und so wurde flugs eine nachgekauft.



In Česká Třebová war nicht allzu viel los. Es ging weiter mit einer Stadler-Regiospinne unter mäßiger Besetzung nach Lupěné.



Die kleine Ausstellung wollte ich mir schon immer mal aus der Nähe ansehen. Ein Eingeborener hat mit seinem Sohn auch einen Ausflug gemacht.
Nun wäre es sicher auch interessant gewesen, auf dem aufgegebenen Streckenabschnitt, der jetzt ein Radweg ist, nach Hoštejn zu radeln, dort hätte ich aber bis zum nächsten Zug erst mal auf ein Bier gehen müssen.



Deshalb ging es mit der Spinne zurück bis Třebovice v Čechách ...



... und von daselbst mit einer erblauten Regionova nach Moravská Třebová.



Keine Ahnung, warum mir die Kamera-Automatik einen Streich gespielt hatte. Jedenfalls sind hier in Moravská Třebová
die Anschluß-Triebwagen nach Dzbel und Velké Opatovice gekoppelt zu sehen.



Nach unserer Einfahrt in Chornice darf der Mn Richtung Česká Třebová ausfahren.
Eigentlich hatte ich auch gedacht, in Chornice mehr Bilder gemacht zu haben, aber wenn man den Start-Knopf zu kurz drückt, wird nur eine Vorschau angezeigt und nicht gespeichert. Sehr ärgerlich, na dann ein andermal.



Wenigstens das Umsteigebild in Velké Opatovice gelang. Bis da hin ging es mit 3 Fahrgästen, wobei eine Frau in Jevíčko ausstieg und von einer Bekannten mit dem Auto abgeholt wurde.
Sicherlich ist es lobenswert, Zugverkehr von/zur Schule oder Arbeit anzubieten, wenn man die Strecke aber vorher tot gemacht hat, scheinen Wiederbelebungsversuche vergeblich zu sein. Die Fahrplanvorschau 2018 beweist es : Mangels kaum vorhandenem Bedarf gibt es dann keinen Werktags-Verkehr mehr.



In Boskovice warteten wir auf die verspätete Regionova von Skalice nad Svitavou. Hektik ist hier aber fremd und so schwatzte die Fahrdienstleiterin noch mit dem Zugpersonal und begann erst nach einer Weile zu kreischen "Hach, wir werden ja gerade fotografiert, da macht mal, dass Ihr schnell weiterkommt" :p



Die Anschlusszüge haben ja so viel Geduld ...
Erfreulicherweise existiert die Bahnhofskneipe in Skalice mit ihren günstigen Preisen noch, nur wenn man draußen sitzen will, wird man vollgequalmt. Drinnen dürfen die Nikotinknechte ja nicht mehr.
Die Wirtin ließ mich die Tassengrösse für den türkischen Kaffee aussuchen. Ich nahm die allergrößte und noch eine Bratwurst dazu und das alles für 46 Kč. Dass die das noch durchsteht ... :cheers:
Weiter ging es dann nach Česká Třebová, wo mich der gleiche Schaffner in der Spinne nach Zábřeh na Moravě schon das 3. Mal am Tag begrüßen durfte und sich auch noch an mich erinnerte ;-)



Da wurde es durch die Lichtverhältnisse schon schwierig mit dem Fotografieren.
Nebenan rangierte Cargo mit großem Fleiß. Hier werden Wagen noch abgestoßen und abgelaufen lassen.
Nach einem Aufenthalt in Ostrava-Svinov ging es dann weiter nach Bohumín, wo im Empfangsgebäude eine rege Bautätigkeit herrscht.
Hier wurde die Fahrt mit dem Leo Express fortgesetzt, da das die einzige Möglichkeit war, sehr früh in Prešov aufzutauchen.
Weitere Fotos :
[www.abload.de]

Antworten:

Mal zur SKPL nach Łupków/9 Bilder



4:14 h ging es dann weiter nach Strážské, wo wir nach Kreuzung mit dem Schnellzug nach Košice und dem Regionalzug nach Prešov unsere Fahrt nach Humenné fortsetzten.



Daselbst steht rechts der Triebwagen nach Trebišov und links mein Anschlusszug nach ...



Wenn der Verkehrsminister schon ungarische Bahnhofsnamen durchsetzt, muss er auch den Ruthenen was Gutes tun :angry:



Zur Freude der Autofahrer schliessen sich in Medzilaborce mesto die Schranken, auch wenn der Triebwagen nicht weiter fährt.
Mit dem Fahrrad ging es dann weiter nach Palota und bergwärts zum Tunnel. Die Schranke auf halbem Weg ist mittlerweile mit einem Schloss verschlossen, man kann aber vorher nach rechts zur Strecke hinauf fahren. Mit dem Auto kommt man so aber nicht mehr bis zum Tunnel. Als ich das letzte Mal aus Anlass der Güterzug-Umleiter mit dem Mountainbike neben der Strecke her gefahren bin, fuhr ein Bäuerlein mit einem Pferdewagen da auch entlang.



Da ist er also, der Mo-Fr-auch am 15.VIII.-Tw von SKPL (auch, weil 15.VIII. im überwiegend katholischen Polen ein Feiertag ist)



und da ist er jetzt zu Hause ;)



Im Fahrplan ist er aber nicht aufgeführt



Durch den Tunnel zu latschen berge Unfallgefahr in sich, warnt das Schild. Das hinderte zwei Motorradfahrer aber nicht daran, von Łupków auf den Schwellen in die Slowakei zu fahren. In irgendeinem Forum hatte schon mal jemand die zwei Gestalten fotografiert. Die scheinen das regelmäßig zu betreiben :angry:
Wie ich schon vermutet hatte, entwich auf Grund der zahlreichen Schottersteine irgendwann talwärts die Luft aus meinem Hinterrad, worauf ich aber vorbereitet war und den Schlauch wechseln konnte.
Kurz vor der Ankunft bei der Schwiegermutter löste sich auch noch der linke Pedalarm, so dass das Fahrrad bis zum nächsten Urlaub Mitte September zur Reparatur in Košice verblieb.



In Medzilaborce konnte man den Legionärszug besichtigen. War aber sehr heiß in den Waggons, so dass ich keine Lust hatte, mich lange darin aufzuhalten. Vielleicht hat jemand Gelegenheit, sich den Zug zwischen 22.8. und 3.9. auf der Hauptstraße in Košice anzusehen und zu fotografieren. Ein Gaudi wär's schon, leider muss ich um die Zeit arbeiten.

von wxdf - am 18.08.2017 18:04

Über Zvolen nach Břeclav / 8 Bilder

Als ich am 16.8. gegen ý:čř h auf dem Bahnhof in Košice erschien, konnte man meinen, dass trotz Wochentag ganz Košice verreisen wollte und so wurde mir bedeutet, für den 8:08-Schnellzug gebe es keine Freifahrkarten mehr.
Zwar hätte ich vorher mit Regiojet fahren können, ich entschloss mich aber, die Südroute mit Abfahrt 9:23 h zu nehmen.



Das rechts ist mein Zug, nur aus drei Wagen bestehend und links werden die Kurswagen in die Ukraine ordentlich in der heißen Sonne aufgeheizt. Im letzten Wagen hatte ich bis Tornaľa ein Abteil für mich allein.



Die Rangierlok schafft noch einen Verstärkungswagen für den ohnehin sehr langen 8:08-Schnellzug nach Bratislava herbei.



Entgegen kommenden Verkehr gab es kaum. Nach unserer Ankunft in Tornaľa setzte sich 751.125 in Richtung Košice in Bewegung.
Zwei Zigeuner kamen herein, davon einer mit Gitarre. Sie plapperten bis Zvolen ununterbrochen auf ungarisch.
Der ohne Gitarre stieg in Zvolen aus.



Dafür kamen zwei Zigeunerinnen, Mutter und Tochter herein. Der Zigeuner fragte die Mutter, wie alt ihre Tochter sei und diese erwiderte, die Tochter könne selber reden. Sie gestand, 19 zu sein.
Der Zigeuner fragte, ob er ihnen etwas auf der Gitarre vorspielen dürfe und ich wurde höflich gefragt, ob ich etwas gegen Musik und Gesang hätte. Nachdem ich verneint hatte, zog die Tochter einen MP4-Player hervor, spielte Zigeunermusik ab und beide sangen.
Der Zigeuner schwor, er könne zwar keine Noten lesen, aber anhand von Gesang die Akkorde spielen.Was der Mensch dazu auf der Gitarre klimperte, war alles andere als richtig.



was privates in Bratislava hl.st.

In Bratislava wollte ich mich nicht lange aufhalten und entschied mich für die Weiterfahrt mit dem umsteigefreien REX 4286, wofür sie allerdings die garstigsten Wagen eingesetzt hatten, die sie finden konnten. Mit Barrierefreiheit und Wifi war jedenfalls nichts.



Huch! Wieso hat es denn hier die Schienen zerlegt ?



Břeclav. DB Cargo ist auch da
Die Kneipe vor dem Bahnhof hatte nur noch vepřo-knedlo-zelí , was mir ganz recht war.



Mit einem um 150 min verspäteten Railjet ging es dann weiter nach Pardubice.
Weitere Fotos : [abload.de]

von wxdf - am 23.08.2017 16:31

Věžák, Brno, Jihlava, Havličkův Brod / 12 Bilder



Am Sonnabend fand in Šumperk ein internationales Folklorefestival statt. Leider entsprach das regnerische Wetter dem Wetterbericht.



Vorher fuhr in Zábřeh na Moravě Regiojet gen Prag, bevor der Zug nach Šumperk einfuhr. Böse Falle am Nil : Der Zug wird hier geteilt, nur die ersten 3 Wagen fahren elektrisch nach Šumperk, die Diesellok im Hintergrund wird später den Rest in Richtung Altvatergebirge übernehmen. Wer also nicht auf die Zuglaufschilder an den Türen achtet, kann woanders landen als da, wo er hin will.



Wenn der Schnellzug pünktlich gewesen wäre, hätte ich mit 1 min Übergangszeit schon die Vormittagsfahrt des Turmtriebwagens nutzen können. Machte aber nichts, so schaute ich mir erst mal die Folkloregruppen an und fuhr nachmittags mit.



Erst dachte ich, man hätte in Petrov nad Desnou keine(n) Fahrdienstleiter(in) mehr, gibt's aber doch noch, sogar mit Železnice-Desna-Dienstmütze.



Wir fuhren bis Velké Losiny, wo uns ein völlig überdimensionierter Personenzug von Kouty nad Desnou entgegen kommt.



Auf der Rückfahrt kreuzen wir mit einem Regiopanter und relativ viele Menschen steigen in die Regionova nach Sobotín um. Mit der Entscheidung des Olomoucký kraj, nur in der Sommersaison einigen Zugverkehr am Wochenende zu bestellen, scheinen die Leute nicht so recht glücklich zu sein.



Von Šumperk fuhr ich nach Brno. In Olomouc hätte ich zwar in den moderneren Regiopanter hinüber hüpfen und über Přerov fahren können, da das Wetter weiterhin mies war, blieb ich einfach sitzen und fuhr über Prostějov.
Hier sehen wir den Grund, warum einige Züge über den unteren Bahnhof umgeleitet werden.



Links wartet mein Schnellzug nach Jihlava



Die bunte Blitzbrille ruht sich heute aber aus. Die kürzlich beendeten Bauarbeiten sind im weiteren Verlauf zu sehen: Neu verlegte und geschotterte Gleise, barrierefrei ausgebaute Haltepunkte und noch zugebundene Geschwindigkeitstafeln. Die Besetzung des Zuges ist mäßig, niemand in der schäbigen 1. Klasse, da sehen die neuen Bezüge in der 2. Klasse viel besser aus.



In Jihlava taucht der Gegenzug mit 30 min Verspätung auf, während links fleißig rangiert wird.



Mit einer sehr vollen Stadler-Regiospinne geht es weiter nach Havličkův Brod, wo eine noch nicht erblaute 742 vor dem Schuppen steht.



Das Abendrot verspricht einen kommenden sonnigen Tag. In Kolín wurde dann in der Innenstadt Abendessen besorgt und zwecks Einsparung einer Übernachtung eine Hin- und Rückfahrt Richtung Ostrava hl.n. unternommen, wobei daselbst im Kaffeeautomaten eine 20-Kronen-Münze verschwand, ohne dass Kaffee ausgegeben wurde. :mad:

von wxdf - am 24.08.2017 12:52

Nein, Helmut ...

... im "Komárek" bist Du nicht gefahren, das wäre der Dampftriebwagen mit Komarek-Kessel der Reihe M124, dessen letzter Vertreter (M124.0001, betriebsfähig) in Lužná steht. Du warst im "Věžák" unterwegs, einem von Tatra gebauten Verbrennungsmotortriebwagen mit Turmführerstand, genauer dem M120.417, Baujahr Anfang der 1930er. Einzigartig sind beide Konstruktionen gleichermaßen.

Daß der Fahrdienstleiterposten Petrov n/D weiterhin existiert, und zwar auch sichtbar als Aufsicht, ist erfreulich. Ich vermute, daß man von dort den gesamten Verkehr auf dem Netz der ŽD steuert?


Weiterhin gute Fahrt mit der jizdenka na léto!

Gruß,
Joachim

von Joachim Piephans - am 24.08.2017 14:14

20.8. : Auf dem Weg nach Hause / 12 Bilder

Danke Joachim für die Korrektur. Alles weiß ich eben auch nicht fehlerfrei.
Das mit der Steuerung ist anzunehmen, da in Velké Losiny kein Personal vor Ort war. Genau weiß ich es aber nicht.
Am Sonntag holte ich mir zunächst aus dem Billa am Bahnhof Lovosice Reiseverpflegung, nahm den zerwühlten Bahnhofsvorplatz, wo Chladek & Tintera einen ordentlichen Busbahnhof baut und die SEV-Bushaltestellen Richtung Čižkovice zur Kenntnis und fuhr dann mit einer Regionova nach Žalhostice.



Nach 20 min Fußmarsch kam ich in Velké Žernoseky an.



Nach der Durchfahrt dieses Güterzuges ...



... ging es weiter mit dem wenig besetzten Wanderexpress Bohemia nach Litoměřice město, wo uns der um 20 min verspätete Zieselzug nach Ústí nad Labem západ entgegen kam. Folglich kam bald die Durchsage, dass der Zug der Gegenrichtung wegen Wenden der Zuggarnitur mit 10 min Verspätung eintreffen würde.



"Aus technischen Gründen geschlossen!!!Es verläuft die Rekonstruktion. Wir danken für das Verständnis."
Wer's glaubt, wird selig. Das Schild hängt am Bahnhofsrestaurant schon eine Ewigkeit. Vermutlich hat eine Inspektion festgestellt, dass der sozialistische Charme irgendwelchen EU-Normen widerspricht.
Sollte hier wirklich wieder mal was öffnen, dann sicher nicht mit den günstigen Preisen und typisch tschechischen Gerichten.
12 Radfahrer tauchten auf und der genervte Schaffner bat diese händeringend, nicht alle in den Steuerwagen hinein zu rammeln, in den übrigen Wagen wären auch Radstellplätze.



In Mělník wartet der Triebwagen brav auf uns, der in Mladá Boleslav nicht die übliche Sägefahrt macht, sondern zum Haltepunkt město hinauf fährt.



In Mšeno war nach der Kreuzung mit der Regionova eine längere Mittagspause.



Mladá Boleslav město - es besteht sofort Anschluss zum Hbf und laut Kursbuch bezahlen Fahrgäste, die da hin wollen, für den kleinen Umweg auch keinen zusätzlichen Fahrpreis.



In Mladá Boleslav hl.n. bestand dann die Möglichkeit, am Kiosk auf ein Bier und eine Bratwurst zu gehen, wobei der Verkäufer mir nur die Wurst in Rechnung stellte. Irgendwie bekommt man so wenigstens erfolglos in Kaffeeautomaten versenktes Geld zurück. :cheers:



Alierhand los in Bakov nad Jizerou. Das Böhmische Paradies ist nah.



Doksy. Der Ausflugszug verkehrt laut Aushang in Dresden durchgehend von Dresden bis hier her.
Wir kreuzten mit dem Gegenzug, in den Unmassen von Wanderern einzurücken trachteten.



Mein Zug nach Děčín kommt von Liberec. Auf den verspäteten Anschlusszug von Bakov nad Jizerou wurde nicht gewartet.



Das Abstellgleis für die Privaten in Děčín
Nach Ausfassen von Kaffee und Brötchen bei Mr. Baker ging es dann mit U 28 nach Bad Schandau und der S1 nach Hause.
Weitere Fotos in der ergänzten Fotogalerie [www.abload.de]

von wxdf - am 24.08.2017 17:12

Verpflegung in M.B.

Zitat
wxdf
In Mladá Boleslav hl.n. bestand dann die Möglichkeit, am Kiosk auf ein Bier und eine Bratwurst zu gehen, wobei der Verkäufer mir nur die Wurst in Rechnung stellte. Irgendwie bekommt man so wenigstens erfolglos in Kaffeeautomaten versenktes Geld zurück. :cheers:


Du Glücklicher! Meine Bilanz ist da wesentlich ungünstiger. "Zufälligerweise" sind es auch meist die größeren Münzen (10 oder 20) die zu Verstopfung führen.
Ich denke allerdings, daß die kleine Würstelbude in M.B. ganz und gar nix mit den Automaten am Hut hat. Eher im Gegenteil. Insofern war es für sie ein schlechtes Geschäft. Zum Glück gibt es diesen Stand noch, denn bei wenig Umsteigezeit und erschöpften Reserven sieht es rund um den hl.n. in M.B. nicht besonders gut aus.
Ich trank dort übrigens vor kurzem das erste Umsteigebier einer Woche Jízdenka na léto... :cheers:

Vorm Bier unterm Bahnsteigdach wurde (am 24.VII.2017) aber noch schnell ein Hurvinek (M131.1081) fotografiert.

von Niels K. - am 24.08.2017 18:14

Noch einige Videos dazu

Praha-Libeň : [youtu.be]

Česká Třebová und skanzen Lupěné : [youtu.be]

Bohumín und Strážské : [youtu.be]

Lokalbahnen Moravská Třebová - Skalice nad Svitavou : [youtu.be]

Zábřeh na Moravě : [youtu.be]

von wxdf - am 25.08.2017 09:58

Re: Zur Steuerung der ŽD

Zitat
wxdf
Danke Joachim für die Korrektur. Alles weiß ich eben auch nicht fehlerfrei.
Das mit der Steuerung ist anzunehmen, da in Velké Losiny kein Personal vor Ort war. Genau weiß ich es aber nicht.


War schon zu ŽD-Betriebszeiten so, daß der einzige "Netzeisenbahner" (so weit ich sah mit einem Vasallen) in Petrov Dienst tat. Sobotín, Velké Losiny und Kouty waren nur zeitweise (vormittags) mit Fahrkahrtenverkäuferinnen besetzt.

Komischerweise verkaufte in Kouty die gerade anwesende Schaffnerin den Fahrschein mit ihrer Popka und handschriftlich geänderter Abfahrtszeit (als Stempelersatz). Vlt. waren kurz vor der Schließung der Verkaufsstelle aber die Vorverkaufsblöcke schon aus? ;)

Ich habe noch ein paar der Verbundsblockfahrscheine hier zu liegen. Die muß ich entweder im Relay in Šumperk oder eben in Petrov gekauft haben. Noch sind die 2- oder 4-Zonenfahrt im Preis gleich geblieben.

Hoffe mal, daß es bis zum nächsten Besuch dort keine Preis"anpassung" gegeben hat, um dem ČD-Personal dann den Arrivafahrschein unter die Nase zu halten. Wobei ich icht weiß, ob der Vorverkauf von zu entwertenden Blockfahrscheinen dort außerhalb der Netze von ŽD und DPMO irgendwelche Verbreitung gefunden hat.

In Kouty unterstützte die Verkaufskraft beim Umfahren der Lok um den Interregiowagen. Dabei gab es bei einem meiner Besuch Probleme, weil sich wohl ein Schlüssel in einem Handschloss widersetzte ...

Deinem Bild nach scheint es die Železnice Desna als Firma also noch zu geben, auch wenn sie wohl nur noch für den Streckeneigentümer (SART) das Betriebspersonal stellt.

Ahoj

von AAW - am 26.08.2017 14:06

Re: Zur Steuerung der ŽD

Zitat
AAW
Deinem Bild nach scheint es die Železnice Desna als Firma also noch zu geben, auch wenn sie wohl nur noch für den Streckeneigentümer (SART) das Betriebspersonal stellt.


Ich würde sogar behaupten, daß sie als EIU fungiert. Alle von ihr herausgegebenen Bestimmungen dazu findest Du auf dieser Seite: [www.sart.cz]
Mit entsprechenden Sprachkenntnissen dürften dann auch alle Fragen zur Steuerung der einzelnen Betriebsstellen beantwortbar sein.

von Niels K. - am 27.08.2017 06:47

Re: Zur Steuerung der ŽD

Zitat
Niels K.
Zitat
AAW
Deinem Bild nach scheint es die Železnice Desna als Firma also noch zu geben, auch wenn sie wohl nur noch für den Streckeneigentümer (SART) das Betriebspersonal stellt.


Ich würde sogar behaupten, daß sie als EIU fungiert. Alle von ihr herausgegebenen Bestimmungen dazu findest Du auf dieser Seite: [www.sart.cz]
Mit entsprechenden Sprachkenntnissen dürften dann auch alle Fragen zur Steuerung der einzelnen Betriebsstellen beantwortbar sein.


Hallo Niels,

die SART (ein in Šumperk ansässiges Bauunternehmen für Verkehrsbau) ist m.E. als EIU beauftragt. Ob diese jetzt ein EIU des Namens Železnice Desná besuítzt oder den Betrieb bei einem Eisenbahnunternehmen dieses Namens beauftragt hat, weiß ich nicht. Der Webseite nach trifft wohl ersteres zu ...

(Zu den Begrifflichkeiten kenne ich mich rechtlich auch nicht hinreichend aus, also z.B. ob Firma Y EIU ist, weil sie die Strecke im Besitz X betreibt oder doch X, der die Fachkräfte dazu bei Y einkauft.)

Ahoj

von AAW - am 27.08.2017 13:38
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