HSGSN: Duplizität der Ereignisse

Startbeitrag von Hando am 09.12.2006 11:00

Duplizität der Ereignisse

Landesliga Männer: Welch Duplizität der Ereignisse: Im März diesen Jahres war die HSG Schwanewede/Neuenkirchen mit vier Siegen in Folge zum TSV Altenwalde gefahren und hatte dort mit 25:36 eine derbe Abfuhr erlebt. Und auch diesmal ist die Erfolgsserie des Tabellendritten vor der Ankunft an der Nordseeküste wieder identisch. "Es wird für uns zwar sehr schwer, aber trotzdem möchte ich von meiner Mannschaft ein Vorweihnachtsgeschenk in Form von zwei Punkten haben. Denn wenn wir oben dran bleiben wollen, dann dürfen wir uns keinen Ausrutscher mehr erlauben", fordert HSG-Trainer Michael Wallrabe eine Wiedergutmachung für die Pleite aus der vergangenen Saison. Den Altenwaldern fehlen zwar einige Leistungsträger, aber trotzdem haben sie sich gerade vor heimischem Publikum bislang exzellent geschlagen. Beim Gast werden der verletzte Torwart Henning Schomann und der privat verhinderte Rückraumspieler Syver Theuerholz fehlen.

(ELO)

Sonnabend, 15 Uhr, Halle Franzenburg

Q: NOR - 09.12.2006

Antworten:

Dämpfer für die Schwaneweder Aufstiegsambitionen

Dämpfer für die Schwaneweder Aufstiegsambitionen
Landesliga-Handballer unterliegen beim TSV Altenwalde mit 27:28 / Stellmann verwirft am Ende noch einen Siebenmeter
Von unserem Mitarbeiter
Peter Leßmann

SCHWANEWEDE. Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen musste in der Handball-Landesliga beim TSV Altenwalde eine knappe 27:28 (14:17)-Niederlage hinnehmen, bleibt aber auf Platz drei der Tabelle. Die Aufstiegshoffnungen bekamen aber einen weiteren Dämpfer. Sechs Punkte haben die "Sahneschnitten" nun schon Rückstand auf den verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Daverden.In Altenwalde startete die HSG so, wie es sich Trainer Michael Wallrabe vorgestellt hatte. Sehr konzentriert agierten die "Schwäne", lagen über 2:0, 5:3 bis zum 6:4 (10.) in Vorhand. Es gelang der Mannschaft aber nicht, den dann einsetzenden Sturmdrang des TSV entscheidend zu unterbinden. Die Altenwalder erzielten vier Tore in Folge zum 8:6 und übernahmen auch fortan das Kommando auf dem Spielfeld, obwohl sie bei 8:8 (15.) nochmals ein Remis hinnehmen mussten. In der Folge baute der TSV die Führung bis zur Pause auf drei Tore aus. Schon im ersten Durchgang hatte die HSG doch erhebliche Fehler im Spielaufbau gezeigt, die sich im zweiten Abschnitt fortsetzten. In der gesamten Partie verwarf der Gast 23 Bälle. Daneben leistete sich die Mannschaft 15 technische Fehler, die die Gastgeber sich durchaus zu eigen machte. Die Wallrabe-Schützlinge blieben aber trotz dieser Fehler im Spiel. Beim 19:18 hatten sie wieder Anschluss gefunden.Doch wie schon in der ersten Halbzeit waren erneut vier Tore für die Gastgeber vom 21:20 zum 25:20 für die Vorentscheidung verantwortlich. Zwischen der 45. und 50. Minute schaltete der TSV endgültig auf Sieg und hielt den Abstand bis zur 55. Minute. Danach war die HSG beim Stand von 27:26 und auch später beim 28:27 wieder auf ein Tor heran. Zu mehr reichte es aber nicht.Insofern war der Schlusspunkt dann auch ein Spiegelbild des gesamten Auftritts der Schwaneweder. 20 Sekunden vor dem Abpfiff hatte Torsten Stellmann mit einem Siebenmeter die Chance, seinem Team noch einen Punkt zu retten. Er scheiterte aber. So blieb es bei der Niederlage."Heute sind wir nicht an unsere Leistungsgrenze gegangen, haben unser Potenzial auch nie abgerufen. Altenwalde war nicht nur um das eine Tor besser, hat insgesamt verdient gewonnen", gab HSG-Coach Wallrabe nach dem Spiel zu Protokoll. Im kommenden Derby gegen die HSG Lesum/St. Magnus muss sich seine Mannschaft steigern, wenn die Aufstiegshoffnungen noch mit ins neue Jahr genommen werden sollen. Auf alle Fälle ist mehr Konzentration erforderlich.

NOR - 11.12.2006

von Hando - am 11.12.2006 11:23
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