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Handball Landesliga BHV - Männer
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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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Hando

Schwanewede geht im Derby die Puste aus

Startbeitrag von Hando am 18.12.2006 08:10

Schwanewede geht im Derby die Puste aus
Aufsteiger HSG Lesum/St. Magnus behält vor über 450 Zuschauern verdient mit 27:22 die Oberhand

Von unserem Mitarbeiter
Peter Leßmann

SCHWANEWEDE. Im Vorfeld des Handball-Derbys zwischen den Landesliga-Männern der HSG Schwanewede/Neuenkirchen und der HSG Lesum/St. Magnus schienen die Gastgeber die Favoritenrolle einzunehmen. Am Ende sah es aber ganz anders aus: Die Nordbremer gewannen mit 27:22 (12:11) und zogen zur Weihnachtspause mit den "Schwänen" nach Punkten gleich. Das war schon eine negative Überraschung für die Gastgeber und die über 450 Zuschauer. Dabei machten die Hausherren die bittere Erkenntnis, dass kein Gegner unterschätzt werden darf, wenn weiterhin im Spitzentrio mitgemischt werden soll. Nun haben die Theuerkauff-Schützlinge nach Punkten gleich gezogen und liegen nur auf Grund der schlechteren Tordifferenz hinter den Gastgebern. Nur in den Anfangsminuten zeigten diese eine ansprechende Leistung, doch schon nach dem 4:3-Zwischenstand war das vorbei. Vielmehr lagen die Gäste meistens mit einem Tor in Führung (4:5, 7:8, 10:11).Selbst nach einem Time-Out gelang es Michael Wallrabe nicht, sein Team wieder in die Spur zu bringen. Auch die Halbzeitpause schien seinem Team nicht bekommen zu sein, denn die Gäste legten nach und spielten erfolgreich bis zum 17:12 (39.) einen sicheren Vorsprung heraus. Dabei rissen Kolja Pietsch und Marius Thomaneck immer wieder Löcher im Abwehrverbund der "Schwäne" auf, die zu Straf- und Freiwürfen für die Gäste führten. Dabei zeigten sich die Gäste auch nicht von der großen Zuschauerkulisse beeindruckt. Bei den Gastgebern lief nur wenig zusammen. Die Chancen ergaben sich somit auch nur aus Einzelaktionen und wurden zum Teil kläglich vergeben. Zudem scheiterten die Gastgeber häufig an Sascha Kranz, der im Tor des Aufsteigers einen ganz starken Tag hatte und den Gegner zur Verzweiflung brachte.Zwar blitzte bei einigen schönen Toren von Ole Bammert, Lars Behrmann, Rafael Dollowski und Alexander Bröhldick immer wieder deren Können auf, insgesamt war das jedoch zu wenig. Erst in einer schwächeren Phase kamen die Gäste in Bedrängnis, aber nicht aus der Ruhe. Die "Schwäne" verkürzten innerhalb von acht Minuten auf 17:19, vergaßen aber nach zu legen. "Wir haben diese Phase gut überstanden und dann selbst wieder das Spiel gemacht. Ich bin sehr zufrieden, der Sieg war verdient. Für mich hat die Mannschaft die stärkste Saisonleistung gezeigt", lobte Trainer Hartmut Theuerkauff sein Team, das diszipliniert agierte. Sein Pendant Michael Wallrabe rang etwas nach Worten: "Wir haben so schlecht wie lange nicht mehr gespielt. Unser Auftritt in diesem Heimspiel war unmöglich. Ich bin schwer enttäuscht."In der Schlussphase spielten die Gäste einen klaren Erfolg heraus und holten verdient die beiden Punkte. Torsten Stellmann merkte nach dem Spiel mit etwas Sarkasmus an, dass die Überschrift zum Spiel lauten könnte: Stellmann überzeugte - aber nur drei Minuten. Seinen Humor hatte er trotz der bitteren Niederlage wenigstens schon wieder gefunden. . .

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