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Handball Landesliga BHV - Männer
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vor 10 Jahren, 9 Monaten
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vor 10 Jahren, 9 Monaten
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Hando

Gemeinschaftliches WM-Finalerlebnis

Startbeitrag von Hando am 03.02.2007 08:40

Gemeinschaftliches WM-Finalerlebnis

SCHWANEWEDE (EB). Die Stimmung bei der Handball-Weltmeisterschaft war bislang der absolute Hammer. Wer keine der begehrten Finalkarten besitzt und das Spiel zwischen Deutschland und Polen am Sonntag bei einer Gänsehaut-Atmosphäre auf einer Großbild-Leinwand und mit vielen anderen Handball-Fans verfolgen möchte, der kann sich beim "public viewing" der HSG Schwanewede/Neuenkirchen von der Endspielstimmung anstecken lassen. Der Einlass ist ab 15.30 Uhr (Anpfiff: 16.30 Uhr) im Sportlerheim des Weser-Geest-Sportparks in Neuenkirchen, der Eintritt ist frei. Für ein kleines Catering wird gesorgt, Tröten, Fahnen und das passende WM-Outfit sind zur Stimmungsförderung willkommen. Es stehen 50 Stuhlplätze zur Verfügung, die Teilnehmerzahl kann aber mit einigen Bänken aufgestockt werden. "Es dürfen auch gerne Handballfreunde aus anderen Vereinen vorbei schauen", unterstreicht der Schwaneweder Organisator Jan-Peter Lemke, dass das "public viewing" nicht allein auf die HSG Schwanewede/Neuenkirchen beschränkt ist.

Antworten:

Die Idole gefeiert, den WM-Titel bejubelt

Die Idole gefeiert, den WM-Titel bejubelt
Tolle Stimmung beim "public viewing" in Neuenkirchen


NEUENKIRCHEN (EB). "Oh, wie ist das schön. . ." Fünf Minuten vor dem Abpfiff des gestern von Deutschland mit 29:24 gegen Polen gewonnenen Weltmeisterschaftsfinales hatten sich die Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen auf einen deutschen Sieg festgelegt. Begeistert feierten sie beim "public viewing" im Mannschaftsheim der Weser-Geest-Sportanlage jede Aktion ihrer Idole und hielten mit der Stimmung in der Köln-Arena Schritt. Klar, beim 27:23-Vorsprung der nationalen Ballwerfer war ihr frühzeitiger Enthusiasmus natürlich auch erlaubt.

"Das ist einfach klasse hier, mit seinen Freunden den WM-Titel feiern zu können. Das macht einen Riesenspaß", strahlte Cedric Deppe von der zweiten C-Jugend der HSG Schwanewede/Neuenkirchen gemeinsam mit über 120 weiteren Zuschauern um die Wette, während der 13-Jährige bei jedem deutschen Treffer weithin sichtbar die Nationalfahne ("Die hat mir meine Mutter extra noch besorgt") hochhielt.

Zwei Beamer mit zweimal zwei Meter großen Leinwänden und drei Fernseher hatte der emsige Gastgeber aus Schwanewede/Neuenkirchen aufgestellt, um allen Interessenten ein besonderes Handballerlebnis zu bieten. Die Familie Baumann kümmerte sich dabei komplett um die Technik und die Familie Mühlbrandt um das Catering, so dass bei keinem Zuschauer irgendwelche Wünsche offen blieben.

"Das ist wie damals im Play-off in Grambke", fühlte sich Kirstin "Kiki" Wallrabe beim Schminken der Gesichter auf schwarz-rot-gold ganz an das Jahr 1996 erinnert, als ihr Mann Michael in die zweite Bundesliga aufgestiegen war. Damals hatte sie die Teints ganz auf gelb-schwarz getrimmt.

Diesmal war es jedoch der große Wurf der deutschen Nationalmannschaft, der beklatscht werden sollte. Los ging die gute Stimmung schon beim Abspielen der Nationalhymne, die die männliche B-Jugend der Niedersachsen zwar textsicher, aber eben nicht gerade harmonisch mitschmetterte.

Der HSG-Trommler Peter Pomorski hatte sich unterdessen mit seiner Tochter Sarah mit einer ganz auf die Nationalfarben getrimmten Irokesenfrisur à la Pascal Hens unter das Publikum gemischt, während Eddie Schröder - komplett im Deutschland-Outfit erschienen - sogar seinen Besuch aus Siegburg mit in das Mannschaftsheim geschleppt hatte.

Bis zum Abpfiff wurde jeder deutsche Treffer mit Pauken, Tröten und Rasseln entsprechend lautstark begleitet, bis schließlich auch die Übergabe der Trophäe in einem aufbrandenden Jubel unterging. "Ey Trainer, da ist sogar offenes Feuer, und wir dürfen noch nicht einmal mit Backe spielen", beschwerte sich der Landesliga-Frontmann Torsten Stellmann grinsend über die Schlusszeremonie, bei der in der Köln-Arena reichlich Feuerwerk eingesetzt worden war. "Dafür haben wir aber mindestens genauso gute Hallensprecher. . .", wurde er von seinem Co-Trainer Heiko Eilers postwendend getröstet.





von Hando - am 05.02.2007 07:32
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