HSGLStM: Erst in der wertlosen Aufholjagd das wahre Können gezeigt

Startbeitrag von Hando am 12.02.2007 07:19

Erst in der wertlosen Aufholjagd das wahre Können gezeigt
HSG Lesum/St. Magnus erlaubt sich beim 24:29 gegen den Landesliga-Tabellenzweiten TSV Bremervörde eine lange Schwächeperiode

Von unserem Mitarbeiter
Peter Leßmann

BREMEN-NORD. Zum dritten Mal in Folge konnten die Landesliga-Handballer der HSG Lesum/St. Magnus in einem Auswärtsspiel nichts bewegen. Beim Tabellenzweiten TSV Bremervörde II unterlagen die Theuerkauff-Schützlinge mit 24:29 (11:18). Der noch ins Auge gefasste dritte Tabellenrang ist damit zunächst einmal in einige Ferne gerückt.Die Nordbremer agierten über weite Strecken der Partie recht schwach und brachten Bremervörde einfach nicht genug Gegenwehr entgegen. Dabei sah es zu Beginn der Partie recht vielversprechend aus, denn bis zum 7:7 blieb die HSG Lesum/St. Magnus dran. Das 7:7 war allerdings auch der letzte Gleichstand. Langsam aber stetig setzte sich der Tabellenzweite ab und zog bis acht Minuten vor der Pause auf 12:8 davon.Es folgte eine erschreckend schwache Phase der HSG Lesum/St. Magnus, die bis zum Seitenwechsel mit sieben Toren in Rückstand geriet. Auch die Pausenansprache ihres Trainers Hartmut Theuerkauff zeigte zunächst nicht die erhoffte keine Wirkung: Es waren nämlich gerade einmal vier Minuten im zweiten Durchgang absolviert, da lag Bremervörde schon mit elf Treffern (23:12) in Führung.Die Nordbremer stemmten sich nun doch gegen eine deftige Niederlage und fanden endlich auch zu ihrem Spiel. Dies gelang zwar von Minute zu Minute besser, allerdings war der Vorsprung der Gastgeber nach der langen HSG-Schwächeperiode einfach zu groß. Immerhin zeigte der Aufsteiger phasenweise, dass er durchaus mithalten kann. Acht Minuten vor Schluss waren die Gäste bis auf 25:22 herangekommen. Die Aufholjagd hatte aber auch Kraft gekosten und forderte ihren Tribut. Da die Mannschaft in den Schlussminuten auch noch in Unterzahl agieren musste, war nicht mehr drin."Es gefällt mir nicht, dass wir auswärts zu oft zu spät in Spiel kommen. Erst wenn eine Partie schon verloren scheint, besinnen sich meine Spieler und zeigen, dass sie mehr können. Zufriedenstellen kann mich das allerdings nicht. Hier muss in den nächsten Spielen eine Wende eintreten", haderte Trainer Hartmut Theuerkauff mit der Art und Weise, wie die Punkte abgegeben wurden. Seine Spieler hingegen beschwerten sich über einige Entscheidungen der Schiedsrichter, die die ihrer Meinung nach zu harte Gangart des TSV nicht unterbanden.

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