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Handball Landesliga BHV - Männer
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Loddel

Ottersberg - Fredenbeck III

Startbeitrag von Loddel am 24.11.2008 17:46

Von acht Siebenern nur vier verwandelt
Ottersberg an seiner Abschlussschwäche gescheitert
Von Michael Schön

OTTERSBERG. Auch gegen den VfL Fredenbeck III gelang den Landesliga-Handballern des TSV Ottersberg gestern nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Mit einer 22:24-Niederlage räumten die Schützlinge von Trainer Reinhard Knust das Feld und rutschten so gar ans Tabellenende ab. "Wir waren die stärkere Mannschaft", versicherte Knust. Doch die im Abschluss gezeigten Leistungen seien zumindest teilweise "kläglich" gewesen.

So vor allem nach dem 19:21, als die Heimmannschaft acht Minuten lang keinen Treffer produzierte und froh sein musste, dass auch Fredenbeck Ladehemung hatte und nur auf 19:22 erhöhen konnte.

Fredenbeck bestritt die letzten Minuten ohne jene zwei Spieler, die wegen Schiedsrichterbeleidigung Rot erhaltern hatten. 20 Sekunden vor Schluss verkürzte der TSV per Siebenmeter noch auf 22:23, nachdem Knust eine Auszeit genommen hatte und bei 5:4-Überzahl auf offene Manndeckung übergehen ließ.

Wieder eine knappe und vermeidbare Niederlage des TSV Ottersberg also, doch diesmal eine, die nicht mit viel Pech oder einer einzigen uncleveren Aktion zu erklären war. "Wir haben das Spiel im Angriff verloren", gab Knust zu. So wurden vier von acht Siebenern verschossen. Das allein machte schon den Unterschied, denn der Gast aus dem Kreis Stade verwandelte elf von zwölf Strafwürfen. Darüber hinaus versiebte Ottersberg etliche weitere Chancen, die - so Knust - "klar herausgespielt", aber dann nicht genutzt worden waren. Dazu gesellten sich neun Alu-Treffer, überwiegend auf Pech, aber gelegentlich auch auf reichlich Unvermögen zurückzuführen. So bei einem Pfostenschuss, mit dem die Gastgeber scheiterten, obwohl der Fredenbecker Torwart schon am Boden war.

Knust hatte auf die jüngsten Ergebnisse und auf den Ausfall von Leistungsträgern wie Lüthje und Zarske reagiert, indem er mit Dirk Schoof und Andreas Mansch zwei andere Routiniers für die Erste des TSV reaktivierte. "Beide haben ihre Sache gut gemacht, Dirk mit seiner Erfahrung sowieso, und Andreas hat für Entlastung in der Abwehr gesorgt."

Im Tor rückte Robert Ritz auf den sonst für Lüthje reservierten Stammplatz und machte seine Sache sehr gut, sodass der 62-jährige Bahrenburg nur bei drei Siebenmetern ins Geschehen eingreifen musste.

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