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Handball Landesliga BHV - Frauen
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
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Hando

HSGSN: Tabellenführer ist gewarnt

Startbeitrag von Hando am 09.12.2006 10:59

Tabellenführer ist gewarnt

Landesliga Frauen: An das Gefühl, als Spitzenreiter gejagt zu werden, muss sich die HSG Schwanewede/Neuenkirchen möglicherweise noch gewöhnen. Doch einen Gegner zu unterschätzen, das dürfen sich die Niedersachsen im Kampf um den Oberliga-Aufstieg zurzeit eigentlich nicht erlauben. Daher sollten sie den Auftritt in der Waldschule gegen den Vorletzten TSV Bremervörde auch gar nicht erst auf die leichte Schulter nehmen, denn die Gäste haben zuletzt in vier Spielen gegen Werder II, Grambke II und Fredenbeck gepunktet. "Wir sind gewarnt, müssen uns gegenüber dem Spiel in Bruchhausen-Vilsen deutlich steigern, voll konzentriert sein und das Tempo erhöhen", fordert die HSG-Trainerin Claudia Pfeiff von ihrem Team. Sie muss auf ihre angeschlagene Torfrau Vanessa Waschke und den Routinier Babette Helmke (Urlaub) verzichten. Der Einsatz ihrer Kreisläuferin Katrin Klemm ist aufgrund von Knieproblemen noch fraglich.

(ELO)

Sonntag, 17 Uhr, Waldschule

Q: NOR - 09.12.2006

Antworten:

Gegenwehr erlischt nach 50 Minuten

Gegenwehr erlischt nach 50 Minuten
HSG-Frauen mit 27:18-Pflichtsieg
Von unserem Mitarbeiter
Peter Leßmann

SCHWANEWEDE. Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Schwanewede/Neuenkirchen verteidigten mit ihrem 27:18 (10:8)- Sieg über den TSV Bremervörde die Tabellenführung. Im ersten Heimspiel seit dem 21. Oktober - zuletzt gab es fünf Auswärtssiege - leistete der Vorletzte aber gut 50 Minuten erhebliche Gegenwehr.Am Ende war klar, warum die Gäste zuletzt zwei Spiele gewonnen hatten. Erst in der Schlussphase, als beim TSV die Kondition nachließ, kamen die Gastgeberinnen zu ihrem erfolgreichen Konterspiel. Über weite Strecken lief beim Spitzenreiter aber erschreckend wenig zusammen. Abgaben über zum Teil nur drei Meter verfehlten ihr Ziel, und alleine 21 technische Fehler verzeichnete die HSG. Allerdings war es beim TSV ähnlich. Dort häufte sich die Fehlerquote sogar auf 25 auf.Die Gäste überraschten in der Anfangsphase und lagen sogar mit 2:1 und 4:3 vorne, ehe HSG-Trainerin Claudia Pfeiff ihr Team mit einem Time-Out beim 5:6-Rückstand (17.) neu einstellte. Zugleich ordnete sie für die agile und treffsichere Meike Hoberg (6/2) eine kurze Deckung an. Diese erfolgreiche Maßnahme hatte bis zum Ende des Spiels Erfolg. Etwas mehr Lockerheit kam bei den Gastgeberinnen erst auf, als Karen Johannsen und Annika Bartels mit jeweils zwei Toren und nur einem Gegentreffer bis zur 36. Minute auf 14:9 erhöhten.Dies war zunächst aber nur ein kurzes Aufflackern, denn schon fünf Minuten später war der TSV auf 15:13 heran gekommen. Das Spiel kostete bei den Gästen jedoch Kraft. In der entscheidenden Phase waren Katrin Klemm mit vier Treffern und erneut Karen Johannsen (3) dafür verantwortlich, dass die HSG auf 21:16 (53.) davon ziehen konnte. "Wir brauchen langsam eine Pause. Das Niveau war heute nicht berauschend. Wir hatten erwartet, dass es gegen die Bremervörderinnen schwer wird, insofern habe ich ein schweres Spiel erwartet", schilderte Trainerin Pfeiff ihre Eindrücke zum Spiel.In den Schlussminuten spielte nur noch die HSG, und beim Gast kehrte etwas Resignation ein. Nur so ist zu verstehen, warum sich Nadine Dipper Sekunden vor dem Schlusspfiff eine Rote Karte einhandelte. Die Abwehr der HSG stand im zweiten Abschnitt recht sicher, so dass die TSV-Angreiferinnen, die teilweise zu umständlich agierten, ihre Gegenspielerinnen nicht vor all zu große Aufgaben stellten. Insgesamt kann aber festgestellt werden, dass es nicht mehr als ein Pflichtsieg war.

NOR - 11.12.2006

von Hando - am 11.12.2006 11:27
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