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Handball Landesliga BHV - Frauen
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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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Hando

Spitzenreiter muss bis zur letzten Minute um den Erfolg zittern

Startbeitrag von Hando am 18.12.2006 08:11

Spitzenreiter muss bis zur letzten Minute um den Erfolg zittern
Landesliga-Frauen der HSG Schwanewede/Neuenkirchen machen sich das Leben beim knappen 25:23 selber schwer

Von unserem Mitarbeiter
Peter Leßmann

SCHWANEWEDE. Nach einem Herzschlagfinale gegen den Leher TS verteidigte die HSG Schwanewede/Neuenkirchen die Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Frauen und verbringt die Weihnachtspause auf Platz eins der Liga, der den Aufstieg in die Oberliga sichert. 25:23 (12:8) siegten die "Goldmädchen" der HSG durch zwei Tore in der letzten Minute.35 Sekunden waren noch zu spielen, als Karen Johannsen mit einem Siebenmeter die Weichen auf Sieg stellte. Und mit der Schlusssirene gelang Annika Bartels noch der Treffer zum 25:23-Endstand.Gegen einen Gegner, der nur mit einer Wechselspielerin angetreten war, machten sich die Pfeiff-Schützlinge das Siegen selbst schwer und brachten sich immer wieder in Bedrängnis. So war der Kommentar von Trainerin Claudia Pfeiff entsprechend: "Spannend war es, wir haben den Zuschauern etwas geboten." Aber so spannend wollten es die Mannschaft und die Anhänger es aber nun wirklich nicht haben. Es überzeugten eigentlich nur zwei Spielerinnen: Herausragend war Babette Helmke, die mit neun Toren und einigen guten Anspielen zum Matchwinner der Partie avancierte. Stark agierte auch Annika Bartels, die sechs Treffer beisteuerte. Die HSG versäumte es ein ums andere Mal, den Sieg frühzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Über 7:4 und 11:6 lief es zunächst recht gut. Der LTS ergab sich jedoch nicht kampflos und verkürzte auf 8:11.Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeberinnen nach und führten erstmals mit sechs Toren (16:10). In den folgenden sechs Minuten stellten sie aber in Angriff und Abwehr die Arbeit ein. Folgerichtig waren die Gäste beim 15:15 (44.) nicht nur wieder dran, sondern lagen vier Minuten später sogar 18:17 in Führung. Judith Niewiora und Annika Bartels drehten den Spieß jedoch postwendend wieder um (19:18).Trotz allem blieb es bis zum schon geschilderten Ende absolut eng. Dabei waren es immer wieder Anja Opfer (9) und Mandi Dietzel (6), die mit ihren kraftvoll heraus gespielten Toren die HSG in Bedrängnis brachten. Vor beiden Spielerinnen war in der Hallenzeitung noch gewarnt worden. Offensichtlich hatten die HSG-Spielerinnen das aber nicht zur Kenntnis genommen.Insgesamt überzeugte der Tabellenführer nicht. Es fehlte der Druck im Abschluss, denn zu oft wurde die Verantwortung weiter gereicht. Dabei entstand der Eindruck, dass immer wieder Babette Helmke gesucht wurde. Das tat sie zwar, konnte es aber nicht alleine richten. "Wir waren nicht in der Lage, unsere Chancen zu nutzen. Die Punkte stimmen mich zwar zufrieden, überzeugt hat die Mannschaft aber nicht", bilanziert Pfeiff die Partie.

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